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Mit Haltung, Herz und Pfeife – Fabienne Michel über Entscheidungen, Zweifel und den Traum vom nächsten Schritt!
In dieser Folge von "Kultkicker" steht nicht die umstrittene Entscheidung im Fokus, sondern der Mensch dahinter: Fabienne Michel, DFB-Schiedsrichterin, spricht mit Olli Dütschke offen über ihren Weg auf den Platz – und darüber, was es bedeutet, Woche für Woche Verantwortung zu übernehmen, ohne gefeiert zu werden. Vom ersten Jugendspiel bis zu großen Momenten wie dem DFB-Pokalfinale erzählt sie ehrlich, reflektiert und nahbar.
Fabienne nimmt uns mit in ihren Kopf: Wie fühlt es sich an, wenn man allein auf dem Platz steht? Wenn Bauchgefühl und Regeltext miteinander ringen? Wenn ein Spiel lange nachwirkt und Abschalten schwerfällt? Sie spricht über Zweifel, über Fehler – und darüber, warum genau diese Situationen sie stärker gemacht haben. Schiedsrichterin zu sein bedeutet für sie nicht Härte um jeden Preis, sondern Klarheit, Haltung und Authentizität.
Auch der VAR, mediale Aufmerksamkeit und ihre besondere Rolle als Frau im Profifußball kommen zur Sprache. Fabienne erklärt, warum Sichtbarkeit nicht automatisch leichter macht – aber wie wichtig es ist, sich trotzdem zu zeigen, um den Job greifbarer zu machen und andere zu ermutigen, diesen Weg zu gehen.
Diese Sportstunde ist ein sehr persönliches Gespräch über Leidenschaft, innere Stärke und den Traum vom nächsten Schritt – 2. Liga, internationale Spiele, Weiterentwicklung. Eine Folge, die zeigt: Ohne Schiedsrichterinnen wie Fabienne Michel gäbe es keinen Fußball. Und ohne Menschen wie sie wäre der Sport ein ganzes Stück ärmer.
Borussia Dortmund- und Galatasaray Istanbul-Legende Erdal Keser ist zu Gast in einer neuen Folge von "Kultkicker" – und nimmt uns mit auf eine Reise durch ein außergewöhnliches Fußballleben. Als erster türkischer Spieler bei Borussia Dortmund spricht Keser über seine Anfänge in Hagen, seinen Durchbruch beim BVB und die besondere Bedeutung dieses Schritts für viele türkischstämmige Fans in Deutschland. Im Gespräch geht es um große Karrieren und große Gegensätze: Bundesliga und türkische Süper Lig, Dortmund und Istanbul, Vergangenheit und Gegenwart. Keser ordnet die aktuelle Lage des türkischen Fußballs ein, spricht über die Chancen der Nationalmannschaft, die Entwicklung der Süper Lig und erklärt, warum die Derbys von Galatasaray gegen Fenerbahçe in Sachen Emotion kaum zu toppen sind. Besonders eindrücklich sind seine persönlichen Einblicke in eine andere Fußballzeit: Ausländerbegrenzungen, offene Diskriminierung in Stadien und der ständige Druck, „immer besser sein zu müssen“. Keser erzählt ehrlich, wie er damit umgegangen ist – und warum er heute froh ist, dass sich der Fußball (und die Gesellschaft) weiterentwickelt haben. Zum Abschluss wird es ruhig und persönlich: Warum er dem Profifußball bewusst den Rücken gekehrt hat, was ihm Familie und sein Enkel bedeuten – und wie man Fußball heute ganz entspannt vom Sofa aus genießen kann. Eine Folge voller Geschichte, Haltung und Herz.
Kurz vor Jahresende wird es im Podcast "Kultkicker" besonders nostalgisch: Olli spricht mit Michael Höller, leidenschaftlicher Groundhopper und Autor des Buches „Ein Stadion geht, die Legende bleibt – Meine Reisen zu den Lost Grounds“. Im Interview geht es um ein außergewöhnliches Hobby zwischen Fußball, Geschichte und Reisen – und um Orte, an denen längst kein Ball mehr rollt, die aber bis heute Emotionen wecken.
Zwischen Tor, Touchdown und Total Sports Nerd – Julian Pollersbeck ist nicht nur Torwart, sondern leidenschaftlicher Sportfan, Co-Kommentator im American Football und bekennender Nerd, wenn’s um Bälle, Zahlen und Taktik geht. In der neuen Folge von "Kultkicker" spricht er über seinen ungewöhnlichen Weg vom Bundesliga-Rasen an die Seite eines NFL-Kommentatorenpults, erzählt, wie er sich akribisch auf seine erste Live-Übertragung vorbereitet hat – und warum er nach dem ersten Satz am Mikro sofort süchtig nach dem Gefühl war.
Denn als Fussballer hat er auch so einiges erlebt und spricht in der neuen Folge darüber: Von der harten Torwartschule mit FCK-Idol Gerry Ehrmann beim 1. FC Kaiserslautern, den wichtigen Erfahrungen beim Hamburger SV, seine Auslandstation bei Olympique Lyon und den Erlebnissen rundum die französische Ausbildung in Sachen Fussball und einem möglichen Wechsel in die MLS nach Nordamerika.
Ein Gespräch über Leidenschaft, Neugier und den Mut, Neues auszuprobieren – mit einem Torhüter, der zeigt, dass Sport weit mehr ist als nur 90 Minuten auf dem Platz.
In der neuen Folge des Podcasts" Kultkicker" geht es um ein Thema, das weit über den Fußball hinausgeht. Zu Gast ist Filmemacher Markus Brauckmann, der gemeinsam mit Christian Twente den neuen Sky-Film „Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“ realisiert hat. Ein Film, der die dramatischen Stunden des 13. November 2015 rekonstruiert, als die deutsche Nationalmannschaft während der Terroranschläge von Paris im Stadion eingeschlossen war.
Brauckmann erzählt im Gespräch, wie er und Twente diesen Ausnahmezustand filmisch umgesetzt haben – zwischen sportlicher Routine, plötzlichem Kontrollverlust und den erschütternden Momenten, in denen Fußball zur Nebensache wurde. Dabei geht es nicht nur um Fakten, sondern um Emotionen, Erinnerungen und die Frage, wie Menschen mit einer Nacht umgehen, die alles verändert hat.
Gastgeber Olli Dütschke und Markus Brauckmann sprechen über den langen Weg zur Umsetzung: über die Schwierigkeit, Nationalspieler wie Ilkay Gündogan, Julian Draxler oder Oliver Bierhoff zum Reden zu bringen, über Vertrauen, Verantwortung und über die feine Balance zwischen journalistischer Distanz und menschlicher Empathie. Brauckmann schildert eindrücklich, wie tief die Gespräche gingen – und wie schwer es manchmal war, nicht selbst mit den Emotionen der Protagonisten zu schwimmen.
„Die Nacht von Paris“ ist kein gewöhnlicher Sportfilm. Es ist ein Stück Zeitgeschichte, ein Dokument über Angst, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Markus Brauckmann gelingt es, die Ereignisse von damals so zu erzählen, dass sie noch lange nachhallen – bei Sportfans ebenso wie bei allen, die sich für bewegende Geschichten über Menschen in Extremsituationen interessieren.
Und natürlich gibt es auch einen Ausblick: Markus verrät, woran er als Nächstes arbeitet – von DDR-Fußball über Tennis bis hin zu einem möglichen Herzensprojekt über seinen Heimatverein, den MSV Duisburg. Eine Folge, die zeigt, dass „Kultkicker“ nicht nur den Fußball, sondern vor allem die Menschen dahinter feiert.
In Hannover wird gerade viel gefeiert. Zum einen spielen die 96er in der 2. Liga nach einem guten Saisonstart oben mit. Zum anderen wurde Hannover-Legende Jörg "Colt" Sievers 60 Jahre jung.
Er wurde in der niedersächsischen Hauptstadt eine Legende – und das nicht nur, weil er im Elfmeterschießen von 1992 Geschichte schrieb. Im Gespräch mit Kultkicker blickt der frühere Torwart und spätere Torwarttrainer auf seine lange Zeit bei den Roten zurück – mit vielen Anekdoten, ehrlichen Einblicken und einer guten Portion norddeutscher Bodenständigkeit.
Wie war das eigentlich, als Zweitligist ins Pokalfinale zu marschieren, fünf Erstligisten rauszuwerfen und dann auch noch den entscheidenden Elfer zu halten? Sievers erzählt, warum ihm damals der Puls raste, was auf der Rückfahrt aus Berlin wirklich passierte – und wie 100.000 Fans in Hannover plötzlich den Rathausplatz füllten.
Natürlich geht’s auch um die leisen Momente: den tragischen Tod von Robert Enke, den Umgang mit Druck im Profifußball und warum Torhüter oft unterschätzte Denker sind. Aber auch um kuriose Fragen – etwa, ob Feldspieler eigentlich im Elfmeterschießen ins Tor dürfen, und wie aus „Jörg Sievers“ plötzlich „Colt Sievers“ wurde.
Ein Gespräch voller Geschichten, Nostalgie und echter Typen – so wie man es von Kultkicker kennt.
Seit dem 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ist die neue Dokumentation über Rudi Völler bei Sky und WOW zu sehen. Regisseur und Produzent Marc Schlömer wirft darin einen umfassenden Blick auf die Karriere und das Leben einer der populärsten Figuren des deutschen Fußballs. Über fünf Jahrzehnte hinweg prägte Völler den Profifußball – als Spieler, Trainer und Funktionär – und wurde dabei zu einer Persönlichkeit, die weit über Vereinsgrenzen hinaus geschätzt wird.
In der neuen Folge von "Kultkicker" gibt Schlömer Einblicke in die Entstehung des Films und die besonderen Herausforderungen, die mit einer solchen Produktion verbunden sind. Er erzählt, wie lange es dauerte, Völler für das Projekt zu gewinnen, und warum Authentizität für alle Beteiligten oberste Priorität hatte. Die Dokumentation zeigt nicht nur sportliche Höhepunkte und bekannte Momente, sondern öffnet auch zum ersten Mal Türen ins private Umfeld der Familie Völler.
Besonderen Wert legte das Produktionsteam darauf, keine reine Heldenverehrung zu inszenieren. Kritische Stimmen, persönliche Einordnungen und private Szenen zeichnen ein facettenreiches Bild, das Völler als Mensch ebenso wie als Legende erlebbar macht. Archivmaterial, bislang unbekannte Aufnahmen und Gespräche mit Wegbegleitern runden den Film ab und machen ihn zu einem Stück Fußballgeschichte, das auch emotionale Nähe schafft.
Marc Schlömer ist der Regisseur und Produzent der Dokumentation. Er berichtet von seiner Arbeit am Projekt, der besonderen Beziehung zu Rudi Völler und erklärt, warum diese Doku mehr ist als nur ein sportliches Porträt.
Viktoria Berlin ist mehr als ein Fußballverein – es ist eine Bewegung. Gegründet von sechs Frauen mit einer mutigen Vision, steht der Klub heute für Aufbruch, Wertschätzung und den festen Glauben daran, dass Frauenfußball anders gedacht werden kann. Zwischen ehrgeizigen Zielen, großen Namen und einer wachsenden Fangemeinschaft zeigt sich: Hier entsteht etwas Einzigartiges mitten in der Hauptstadt.
In der neuen Folge "Kultkicker" sprechen wir über den Traum von der Bundesliga, über den Reiz, als Underdog im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt anzutreten, und über das Gefühl, gemeinsam ein neues Kapitel im Fußball zu schreiben. Kapitänin Nina Ehegötz erzählt, wie sie in Berlin die Freude am Spiel zurückgewonnen hat – und warum der Aufstieg mit diesem Team von der Regionalliga in die 2. Liga für sie mehr bedeutet als jeder Vereinswechsel in die erste Liga.
Auch Mitgründerin Lisa Währer gibt Einblicke in die Entstehung des Vereins und die Kraft des Netzwerks, das hinter Viktoria Berlin steht. Von prominenter Unterstützung über den Spirit „von Frauen für Frauen“ bis hin zu den ganz praktischen Herausforderungen im Alltag – es wird spürbar, wie viel Leidenschaft, Mut und Durchhaltevermögen in diesem Projekt stecken.
Ein Gespräch voller Ehrgeiz, Herz und echter Überzeugung: Viktoria Berlin will nicht nur Spiele gewinnen, sondern eine Bewegung prägen. Wer hören will, wie man im Fußball Traditionen hinterfragt und etwas Neues aufbaut, darf diese Folge nicht verpassen.
Kevin Müller ist im normalen Leben Torwart des Bundesligisten 1.FC Heidenheim. Neben dem Fussball hat der Keeper aber noch eine andere Leidenschaft: US-Sport und hier vor allem American Football. Seit 2010 ist er Fanboy der Seattle Seahawks und hat sogar schon Spiele der NFL und "seines" Teams in den USA besucht.
Mittlerweile ist er sogar Botschafter des Teams aus der NFL. Wie er das wurde und warum auch sein Kumpel und ehemaliger Mitspieler Tim Kleindienst ebenfalls diesen Posten bekommen hat, erzählt Kevin Müller in der neuen Folge von "Kult-Kicker".
Dazu war er sogar am ersten Spieltag Co-Kommentator beim Streaming-Sender DAZN, um mit seiner mittlerweile großen Expertise das Spiel der Seahawks gegen die San Francisco 49ers zu begleiten. Über seine Erfahrungen und Eindrücke diesbezüglich berichtet Müller in dieser Podcast-Folge.
Warum er auch noch Glücksbringer im Baseball wurde, wie es mit den anderen US-Sportarten aussieht und ob er vielleicht auch ein Müller in der Major League Soccer wird wie Namensvetter Thomas Müller, verrät der erfahrene Torwart bei "Kult-Kicker"!
Es ist wieder Thema: Rassismus im Sport oder zuletzt auch wieder beim Fussball. Der Podcast "Kult-Kicker" nimmt das zum Anlass, das Projekt „Roots against Racism in Sports“ vorzustellen. Roots stärkt die Debatte über Rassismus im deutschen Sport und fördert dessen Bekämpfung durch Forschung, Bildung und Kampagnen, um gerechte Zugänge und strukturelle Veränderungen im organisierten Sport zu erreichen.
Einer der Gründer ist der bekannte Fussballer Otto Addo, den man noch aus seiner aktiven Zeit u.a. bei Mainz 05 und bei Borussia Dortmund kennt. Aktuell ist er Nationaltrainer von Ghana. Mit ihm als Lokomotive will dieses Projekt einiges erreichen. David Zabel ist ein Mitbegründer von „Roots against Racism“ in Sports" und berichtet, was der Impuls war, um dieses Projekt auf die Strasse zu bringen und erklärt die drei Säulen dieses Projekt, auf das es aufgebaut ist (Empowerment, Awareness, Change).
David Zabel verbindet Sport, Kultur und Bildung, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und strukturelle Ungleichheiten abzubauen. Als Mitbegründer von "Roots Against Racism in Sports" setzt er sich gezielt für Antirassismusarbeit und Empowerment im deutschen Sport ein.
Zudem engagiert er sich als Beiratsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. für die Sichtbarkeit und Förderung Schwarzer Perspektiven.
Dieses Projekt sollte Schule machen und wird von "Kult-Kicker" empfohlen.
(https://roots-againstracism.com)
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