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Lars David Keller Musiker. Mittlerweile spielt er deutschlandweit Konzerte, unter anderem mit seinem Ensemble "tastenReich". Besonders in den Bann gezogen haben ihn das Harmonium und die Celesta. Er spielt aber auch Klavier und Orgel. Im Podcast "Kulturkiosk" spricht er über seine Leidenschaft für jene Tasteninstrumente, warum Max Reger und Franz Liszt eine Herausforderung sind und wieso er beim Harmonium spielen Ballettschuhe braucht.
Gute Laune sei bei ihm Standard, da er privat meistens gut drauf sei. Das Kabarett komme ihm da sehr entgegen: "Humor ist etwas Tolles, weil er auch hilft, schlimme Situationen, wie Traumata zu verarbeiten", sagt Binser. Das laute und ehrliche Lachen seines Publikums ist für den Kabarettisten Musik in den Ohren. Mit seinem aktuellen Programm "Bavarian Influencer" möchte er viele Menschen zum Lachen bringen. Damit ist er zur Zeit auf Tour in Deutschland und Österreich unterwegs. In den Corona-Lockdowns hat er bereits Videos als Bavarian Influencer auf Youtube veröffentlicht.
Vor "WSD" und "The Hitdogs" spielte Neiting bereits in drei anderen Bands. "Ich hatte mit keiner großen Erfolg, aber ich war immer mit Herzblut dabei." Die erste Band hieß Keroin – eine Mischung aus "Heroin" und "Kerosin", erklärt Neiting. "Rockmusik ist Droge und Treibstoff zugleich. Sie ist berauschend und geht nach vorne." Die Jungs habe er im Jugendzentrum in Weiden kennengelernt. 2001 gab es den ersten Auftritt. "Wir haben zwei Jahre lang einfach ohne Plan musiziert, es war ziemlich chaotisch." Wegen zu viel Zoff löste sich die Band auf. Chaotisch war auch das Projekt "Quinteffekt" in Weiden. "Wir haben auf der Bühne komplett improvisiert. Gesungen habe ich irgendwas, was sich nach Englisch anhörte, aber keins war. Das Publikum hat nichts gemerkt." Mit seiner dritten, ehemaligen Band "Messie Attäck" ging es sogar nach Israel. "Aus dem Nichts haben Menschen an einem Strand in Tel Aviv ein Festival auf die Beine gestellt. Die Tour dauerte zwei Wochen. Das war ein krasses Erlebnis."
An einem Abend im Jahr 2016, als sich die vier Musiker das erste Mal trafen, standen die Sterne besonders gut am Himmel. "Wir waren zwei Bands aus verschiedenen Genres, die sich einfach mal zum Spielen verabredet haben", erzählt Stefan "Steven" Lange. Steven ist Sänger der Cover-Rock-Band "Bad Habits", von der war er allerdings der einzige, der an besagtem Abend zum Treffen erschien – der Rest hatte keine Zeit. "Viel erwartet hat glaube ich keiner von uns. Wir dachten, es wird ein Abend mit ein paar Bier, ein bisschen Musik und Gegröhle", resümiert Steven. Die zweite Band im Bunde war die ehemalige Street-Punk-Gruppe "Zweifelsfrei". Deren Gitarrist, Andreas Poyer, spielte damals ein paar Riffs an – eines führte zum anderen. "Da war plötzlich diese Magie, es war wirklich erstaunlich", sagt Poyer. Bei dieser "Jam-Session" entstanden bereits die ersten Skizzen für das Debüt-Album der Gruppe "Low Price Lullabies" (2020).
Liquid ist kein typischer Rapper. Er lernt Bass, jammt mit Jazzern, probiert sich an den verschiedensten Musikstilen aus: "Es gibt in jedem Musikgenre irgendetwas Krasses", sagt er. Musik ist für ihn Kunst. Und er möchte immer besser werden, seinen Horizont erweitern und sich weiter entwickeln. Die letzten sechs Jahre hat Liquid, der bürgerlich Harold "Harry" Merl heißt, am Musikcollege in Regensburg genutzt, um sich die verschiedensten Fähigkeiten anzueignen. Als großes Vorbild nennt Liquid den Bassisten Thundercat, der auch als Produzent von bekannten US-Rappern, wie beispielsweise Kendrick Lamar, bekannt ist. "Irgendwann möchte ich so gut Bass spielen können, dass ich jeden Ton, den ich im Kopf hab, auch spielen kann", sagt Harry.
Der Komponist Max Reger ist aus Weiden nicht wegzudenken - ist er doch mit einem Jahr hingezogen und dort aufgewachsen. Am 19. März 2023 hätte er seinen 150. Geburtstag gehabt - und das wird in Weiden ordentlich gefeiert. Aber kennt man Max Reger in Weiden eigentlich? Was macht ihn so faszinierend? Kira hat sich in dieser Sonderfolge auf die Suche gemacht und einiges Spannendes über Max Reger, seine Musik und seinen Einfluss auf das Weiden von heute herausgefunden.
Eigentlich wollte Lars Smekal Schauspieler werden. Schon als Jugendlicher hat er in mehreren Theaterstücken die Hauptrolle übernehmen dürfen. Doch nach 14 gescheiterten Vorsprechen versuchte er sein Glück hinter der Kamera. Heute ist der 32-Jährige selbstständiger Regisseur und Drehbuchautor. Sein neuester Kurzfilm "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" wurde sogar auf einem Filmfestival in den USA ausgezeichnet. Worum es in dem Film geht, warum er bisher nur Kurzfilme gedreht hat und bei welchem Oscar-Preisträger er schon zuhause war, erzählt Smekal im Kulturkiosk.
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