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Sein Vater hat von seinen Reisen ordentlich Seemannsgarn mitgebracht, als Kind wollte er am liebsten Schriftsteller werden. Doch den Anstoß dazu, Märchenerzähler zu werden, hat Oliver Machander aus Regensburg von einem Clown und einer Musikerin bekommen – in den Pyrenären.
Und inzwischen besucht der Erzähler Kindergärten, Schulen, Weihnachtsmärkte. Denn das Beste an Machanders Job ist es, auf Tournee zu gehen – wie ein Rockstar. Inklusive Fanpost. "Ich habe bestimmt zwölf fette Leitz-Ordner voller Bilder." Wie es ist, zu touren, sich eigene Märchen auszudenken und damit das Publikum zu begeistern, erzählt er im Kulturkiosk.
Sie ist Ergotherapeutin, Schauspielerin und Mutter – und das mit Leidenschaft. Michelle Kapitany aus Regensburg erzählt im Podcast "Kulturkiosk", wie sie Privatleben und ihre zwei Berufe unter einen Hut bringt. Zudem spricht sie über ihre liebsten Rollen, peinliche Momente auf und hinter der Bühne und wie es war, die große Liebe bei "Romeo und Julia" zu finden. Auch erklärt sie, was Ergotherapie und Schauspielerei gemeinsam haben und warum sie sich entschieden hat, auch mal Regie zu führen.
Was ist Kultur? Die Moderatorinnen des Podcasts "Kulturkiosk" hatten schon Menschen aus unterschiedlichen Branchen im Studio. Doch was sie persönlich mit Kultur am Hut haben, kam noch nicht zu Wort – bis jetzt.
Lisa Sebald, Maria Oberleitner und Kira Lorenz sind Moderatorinnen des Podcasts "Kulturkiosk" und hatten bisher schon zahlreiche Gäste im Studio: Schauspieler, Autoren, Musiker, Architekten – der Begriff "Kultur" ist schließlich breit gefächert. Doch was bedeutet überhaupt für sie der Begriff "Kultur"? Und warum sind sie Teil des Podcasts? Das erzählen sie uns – in einer ganz besonderen Folge. Ohne Gast, dafür aber mit Geschichten aus dem eigenen Leben. Außerdem haben sie viele spannende Kulturtipps am Start: Netflix-Serien, die sie in letzter Zeit gerne geschaut haben, Bücher, die sie nur empfehlen können oder Theaterstücke, die demnächst in der Oberpfalz laufen.
Ist Architektur Kultur? Für Peter Brückner zu 100 Prozent. Er und sein Bruder Christian Brückner leiten das Architekturbüro Brückner und Brückner mit den Standorten Tirschenreuth und Würzburg. "Architektur ist eine kulturelle Sache und auf der anderen Seite auch die öffentlichste aller Künste", findet der Architekt. Sein Team hat sich schon mehrfach mit Projekten befasst, die kulturelle Aufgaben haben. Und das hat einen ganz eigenen Reiz. Ein Beispiel: Aus einem alten Heizkraftwerk in Würzburg wurde mithilfe eines riesigen Daches eine Bühne, so entstand der Große Hafensommer. "So hat Architektur Kultur nicht nur ermöglicht, sondern auch dynamisiert." Im Kulturkiosk spricht er über die Verantwortung, die mit einem Bauprojekt einhergeht, wie es gelingen kann, nachhaltig zu bauen, und darüber, wie sich Kultur und Architektur gegenseitig beeinflussen.
Inspiration holen sich die fünf Jungs von "Burning Head" aus Hohenkemnath von den ganz Großen, wie Metallica, Slipknot oder AC/DC. Sie selbst beschreiben ihren Musikstil als "Kickass-Metal". Angefangen mit Covern ihrer Lieblingsbands, spielen sie heute nur noch eigene Lieder auf der Bühne. Wenige Songs gibt es auf Spotify, Youtube und Co. zu hören, der Rest wartet noch auf ein Tonstudio. Die Pläne für das erste, eigene Album stehen aber schon. Auftritte gab es dieses Jahr beim Oberpfalztag in Amberg und am Hohenkemnather Open Air.
Schlagzeuger Tobias Hierold, Gitarrist Stefan Hierold und Sänger Ferdinand Stich waren bei uns zu Gast im Podcaststudio und haben mit uns über ihre Lieblingssongs geredet, über Pannen auf der Bühne, ihr großes Ziel "Wacken" und warum sie sich vor über zehn Jahren "Burning Head" getauft haben.
Schwarze Kleidung, lange Haare, das eine oder andere Trinkhorn – vom 8. bis 11. September ist Wurz im Landkreis Neustadt/Waldnaab in der Hand von echten Metal-Fans. Das Storm-Crusher-Festival lockt jedes Jahr hunderte von ihnen in die Oberpfalz. Holger Striegl, der zweite Vorstand des tragenden Vereins Storm-Crusher, erklärt im Podcast Kulturkiosk, was die Vor- und Nachteile der ländlichen Lage sind, ob Metal-Hörer jetzt wirklich Kinder zum Frühstück fressen und wie man Bands glücklich macht.
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