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Er wollte nur Gitarre üben. Deshalb hat Matthias Wolf aus Bärnau in Würzburg Musiklehramt studiert. So fing es an: Aus seiner Freundesgruppe wurde eine Band. Die Widersacher aller Liedermacher haben inzwischen ein Album veröffentlicht, das zweite ist in Arbeit. Ihre Musik ist mal düster, mal dadaistisch, mal sarkastisch. Und erfolgreich. Im Frühjahr 2022 haben sie den Heimatsound-Musikwettbewerb des Bayerischen Rundfunks gewonnen, ihre Konzerte sind ausverkauft.
Im Kulturkiosk hat Wolf einen ganzen Koffer voll Instrumente dabei. Außerdem seine Notizen, in denen er auch sein Kabarettprogramm verewigt hat. Daher stammt übrigens der Name "Widersacher aller Liedermacher", und aus einem Song der Band Pam Pam Ida. Seine Ideen nimmt er von überall her, aber nicht von jedem. Und bis sie ein Song und schließlich ein Album werden, muss die Band einige Schwierigkeiten auf sich nehmen. Wie bei der Arbeit am letzten Album auf der Silberhütte, aber das kann Wolf am besten selbst erzählen.
Johannes Aichinger lebt seinen Kindheitstraum als Schauspieler. Für den 39-Jährigen aus Regensburg war die Schauspielerei allerdings jahrelang nur ein Hobby: Nach dem Abitur schloss er zunächst eine Ausbildung zum Buchhändler ab, studierte im Anschluss Nautik und war dann ein halbes Jahr an Bord eines Frachtschiffes auf der ganzen Welt unterwegs. Weitere Stationen waren das Radio und die Gastronomie. Erst 2009 zog es ihn letztendlich an die Akademie für Darstellende Kunst Bayern, um Schauspiel zu studieren. Seit 2013 kann er sich "staatlich geprüfter Schauspieler" nennen. Bis heute ist er in vielen, unterschiedlichen Rollen zu sehen – ob modernes oder klassisches Theater, ob Musical oder Kinderstück – Aichinger legt sich nicht fest. Aktuell spielt er unter anderem den Grafen und Bösewicht "Rochefort" in "Die drei Musketiere" am Dehnberger Hoftheater in Lauf an der Pegnitz.
Vom Probenraum in Rothenstadt bei Weiden direkt nach New York – nach dem Abi wagte der gebürtige Weidener Geff Eisenhauer den Sprung in die Berufsmusik. In New York studierte er Schlagzeug am "Drummers Collective", lebte in einer Schlagzeuger-WG und sog die Musikszene in New York regelrecht in sich auf. Schließlich kam er zurück in die Oberpfalz: Der Wahl-Regensburger spielte seitdem unzählige Konzerttourneen durch Griechenland, die USA, Brasilien oder Mexico. Außerdem unterrichtet er am Regensburger Music College und an der Regensburger Hochschule für katholische Kirchenmusik und hat mehrere Bücher geschrieben.
Im Podcast spricht er darüber, was den typischen "Eisenhauer-Sound" ausmacht, wie er die Corona-Zeit für sich erlebt hat, ob es mit seinem "Trio ELF" nach dem Tod des Pianisten Walter Lang weitergeht, und er begibt sich auf eine Reise durch seine musikalische Vergangenheit in New York und der Oberpfalz. Außerdem verrät er, wieso er Bon Jovi nicht ausstehen kann und wieso – und wie – er 60 Kilo abgenommen hat.
Zwei Menschen, eine Leidenschaft: der Krimi. Hilde Artmeier und Wolfgang Burger sind nicht nur miteinander verheiratet, sie schreiben auch zusammen ihre Romane. Und das erfolgreich: mehr als 35 Bücher haben die beiden alleine und gemeinsam schon verlegt.
Artmeier kommt ursprünglich aus Oberbayern, Burger aus Baden-Württemberg. Doch schon seit Jahren leben die beiden Autoren in Regensburg. Und dort spielen auch einige ihrer Bücher. Regensburg-Freunde finden in Büchern wie Nacht an der Donau, Die Tote im Regen oder Feuerross die schönsten Ecken der Stadt als Schauplätze der Verbrechen wieder.
Im Podcast Kulturkiosk erzählen die beiden Autoren, wie sie trotzdem die Harmonie wahren, woher sie ihre Inspiration nehmen und warum es überhaupt ein Pseudonym braucht.
Teresa Reichl ist 26 Jahre alt, kommt gebürtig aus dem tiefsten Niederbayern und machte 2015 Regensburg zu ihrer Wahlheimat. Im gleichen Jahr begann ihre Karriere als "Poetry-Slamerin". Es folgten diverse Preise und Auszeichnung: 2016 wurde sie Bayerische U20-Meisterin und erhielt 2021 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg. Seit Beginn der Corona-Pandemie erobert Teresa Reichl mit ihren Videos zur klassischen Literatur das Internet. Im "Kulturkiosk" spricht Teresa Reichl über ihren Erfolg auf TikTok und Instagram, überbewertete Harry Potter-Bücher und das Gendersternchen.
Highway To Hell, Thunderstruck, Let There Be Rock – seit 1973, also seit knapp 50 Jahren, begeistern AC/DC ihre Fans weltweit. Ganz besondere Fans sind auch Dieter Zug und Thorsten Horn – sie sind Mitglieder der Tributeband "AC/DX" aus Weiden. Als Gründungsmitglied und Schlagzeuger steht – oder besser gesagt sitzt – Dieter Zug mit vier Bandkollegen schon seit fast 25 Jahren auf der Bühne. Thorsten Horn ist seit gut einem Jahr dabei. Warum sie eine Tribute- und keine Coverband sind, wieso sie in Weiden mittlerweile nur noch selten auftreten, warum "Highway To Hell" ihre größte Hassliebe ist und was sie für ihr 25-jähriges Jubiläum planen, erzählen sie in der neuen Podcastfolge.
Wenn er auf seinen Vater gehört hätte, hätte er als Kind Geige gespielt – doch Markus König hat sich lieber für die Klarinette entschieden. Nach seinem Abitur am Kepler Gymnasium in Weiden studierte der gebürtige Regensburger in Nürnberg an der Hochschule für Musik. Dort entwickelte sich auch seine Leidenschaft für das Saxophon. Heute ist der 49-Jährige nicht nur freiberuflicher Musiker – er unterrichtet auch am musischen Gymnasium in Neustadt an der Waldnaab. Zusammen mit seinem Bruder gründete er im Jahr 2009 eine private Musikschule: Die Big Band Akademie "King Size Musics". Zudem arbeitet er am Theater in Hof und am Landestheater Oberpfalz.
Der Tag von Florian Wein müsste eigentlich 26 Stunden haben, seine Woche neun Tage. Denn mit einem normalen Zeitpensum ist seine Vielzahl an Aufgaben kaum zu bewältigen. Florian Wein ist Fußballkommentator, Schriftsteller, Schiedsrichter, Schauspieler, Werbesprecher, Hobby-Archäologe, und vor allem eins: Regisseur des Ovigo-Theaters.
In der neuen Folge des Oberpfalz-Medien-Podcasts Kulturkiosk erzählt er nicht nur von verpfiffenen Spielen und seine Quiz-Show-Erfahrung, er stellt auch den neuesten Streich seiner Theatergruppe vor. Für die ist er zur Zeit rund um die Uhr international unterwegs. Kein Wunder, dass er da keine Zeit mehr für Entspannung hat.
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