Kulturplatz

Kulturplatz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kulturplatz episodes

  • Dorothee Elmiger – Die Frau hinter dem Bestseller
    Ihr Roman «Die Holländerinnen» hat Dorothee Elmiger zur Bestsellerautorin gemacht. Das Werk wurde mit dem Schweizer und dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Bei «Kulturplatz» gewährt die preisgekrönte Schriftstellerin seltene Einblicke in ihr Leben zwischen Appenzell und New York.
    Dorothee Elmiger verbringt ihre Zeit viel lieber schreibend am Pult statt im Licht der Öffentlichkeit. Für «Kulturplatz» macht sie eine Ausnahme. Sie zeigt Host Nino Gadient die Orte ihrer Kindheit in Appenzell und erzählt von ihrem Alltag in New York. Die Autorin schreibt keine klassischen Geschichten, sondern verwebt unterschiedliche Themen, Gedanken und Ebenen miteinander. Ihre Bücher gelten als anspruchsvoll und sorgen immer wieder für Diskussionen. Trotzdem erreicht die Schriftstellerin das grosse Publikum. Wie schafft sie das? Und wie verändert der Erfolg ihr Leben und ihre Literatur?
    31 min
  • Locarno Film Festival: Grosses Kino, gute Manieren?
    Wie benimmt man sich auf dem roten Teppich? Der «Kulturplatz» sucht beim 79. Filmfestival in Locarno nach den richtigen Umgangsformen. Zwischen Smalltalk und grosser Filmkunst zeigt die Sendung, was sich gehört – und wer die Regeln bricht. 
    Darf man bei einem Festival über die Stränge schlagen oder ist Disziplin gefragt? Host Nina Mavis Brunner macht den Benimmtest mit den Stars und befragt Lucius Barre, den Zeremonienmeister des roten Teppichs. Im Fokus steht die Schweizer Regisseurin Petra Volpe, die in Locarno ihr neues Drama «Frank & Louis» vorstellt. Nach einer Lektion in Smalltalk wartet ein echtes Highlight: Der siebenfache Oscar-Gewinner und Maskenbildner Rick Baker wird in Locarno für sein Lebenswerk geehrt. Ein Abend voller Manieren und grosser Kinomomente.
    29 min
  • Unter Europas Besten: Eine Schweizer Pianistin vor dem Finale
    Die 20-jährige Manoush Toth vertritt die Schweiz am «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb – dem klassischen Pendant des ESC – in Armenien. «Kulturplatz» begleitet die junge Pianistin nach Eriwan. Geht es ihr ums Gewinnen oder die pure Freude an der Musik?
    Zum ersten Mal ist die armenische Hauptstadt Gastgeberin des internationalen Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians». Eine Woche lang begrüsst Eriwan elf Finalistinnen und Finalisten aus ganz Europa. Die Tage sind dicht gefüllt mit Proben und Ausflügen zu Armeniens Sehenswürdigkeiten. Normalerweise übt Manoush Toth, die seit ihrem achten Lebensjahr Klavier spielt, bis zu sechs Stunden täglich – doch kurz vor dem Wettbewerb fehlt dafür die Zeit. Kann sie die fehlenden Stunden mit Erfahrung und Routine wettmachen?
    32 min
  • Denkmal oder Abrissbude – Verliert die Schweiz an Baukultur?
    In der Schweiz werden zahlreiche Denkmäler abgerissen. Gleichzeitig will der Bund Baukultur erhalten und stärken. Wie geht es den Schweizer Baudenkmälern wirklich?
    Bauboom und massenhafter Abriss führen in der Schweiz zu Verlusten von Denkmälern. Die Denkmalpflege prüft den Schutz von Gebäuden, hat viele Regeln, aber nur wenig Geld zur Hand. Das ärgert auch den Schweizer Heimatschutz, der sich für den Erhalt von Ortsbildern und Baukultur einsetzt. Hausbesitzer und Architekten wollen Denkmäler hingegen mit Leben füllen. Zwischen Schützen und Nutzen stellt sich die Frage: Wofür braucht es unsere Denkmäler? Und an wen erinnern sie eigentlich?
    31 min
  • Wie schlägt sich das 21. Jahrhundert? I Folge 2
    Das Internet-Zeitalter brachte zuerst Verheissung, dann Ernüchterung. Und nun? Prominente aus der Schweizer Kulturszene blicken auf den rasanten technologischen Wandel der vergangenen 25 Jahre – und all seine Folgen, die sich auf individueller und gesellschaftlicher Ebene ergeben.
    Das 21. Jahrhundert ist noch jung, führte aber schon zu bedeutenden Umwälzungen: Begriffe wie Me Too, Black Lives Matter, Gender-Diversität oder Klimastreik stehen für prägende Debatten. Die beiden Hosts Nina Brunner und Nino Gadient interessieren sich aber auch für leichtere Dinge, die von Bedeutung sind: wer online datet oder auf Instagram Beauty-Filter nutzt. Es geht um «Bros» und «Boomers», um Hoffnung und Ängste, Ohnmacht und Selbstwirksamkeit. Und um die Frage: Wie schafft sich die Menschheit in der wechselhaften Gegenwart eine verheissungsvolle Zukunft?
    27 min
  • Wie schlägt sich das 21. Jahrhundert? I Folge 1
    Die Digitalisierung in den vergangenen 25 Jahren hat die Welt fundamental verändert. Wie erleben Kulturschaffende diese Zeitenwende? Mit: Kolumnistin Fatima Moumouni, Sängerin Anna Rossinelli, «Tschugger»-Schauspieler David Constantin, Autor Pedro Lenz und «Sternstunde»-Moderator Yves Bossart.
    Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts brachte immense technologische Neuerungen mit sich. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken – und führen in jedem Fall zu grossen Herausforderungen. Wie beeinflussen sie den Alltag und unsere Umgangsformen? Bücher, Filme oder Musik? Die Gäste aus verschiedenen Kulturbereichen geben persönliche Einblicke. Zusammen mit den Hosts Nina Brunner und Nino Gadient unternehmen sie eine Reise durch die Zeit – zwischen off- und online, SMS und Social Media, Reality-TV und Streaming-Hit.
    28 min
  • Verein als Heimat – Ein Blasorchester vor dem grossen Auftritt
    Die Harmoniemusik Glarus will sich beim diesjährigen Eidgenössischen Musikfest in Biel beweisen. Das Hobbyorchester muss ein schwieriges Stück präsentieren, von dem nicht alle im Verein begeistert sind. Denn in einem Blasmusikverein ist das heitere Vereinsleben mindestens so wichtig wie die Musik.
    Für die vierköpfige Familie Oertli ist der Blasmusikverein ein Lebensgefühl. Schon seit Jahrzehnten sind die Eltern Mitglieder der Harmoniemusik Glarus und haben ihre Leidenschaft an die beiden Söhne weitergegeben. Für Sohn Noël wird es am «Eidgenössischen» ernst. Als Tambourmajor führt er das Orchester durch die Bieler Innenstadt.
    30 min
  • Biennale 2026: Schweizer TV-Geschichte wird zu Kunst
    Eine «Telearena»-Sendung von 1978 ist Ausgangspunkt für die Gestaltung des Schweizer Pavillons an der Biennale 2026. In dieser Sendung wurde kontrovers über Homosexualität diskutiert. Lang ist es her – oder doch nicht?
    In der legendären SRF-Talkshow «Telearena» wurde 1978 kontrovers über Fragen der sexuellen Orientierung diskutiert. Manche Teilnehmenden trugen sogar Masken, aus Angst davor, erkannt zu werden. Ausgehend von dieser Sendung verhandelt eine Gruppe Schweizer Kunstschaffender die Geschichte der Homosexualität in der Schweiz gestern und heute. Das Projekt «The Unfinished Business of Living Together» wird ab dem 8. Mai im Schweizer Pavillon auf der Kunstbiennale zu sehen sein.
    30 min
  • Verbotene Reisen – Wie Ella Maillart die Welt entdeckte
    Ella Maillart war ihrer Zeit weit voraus: Als Spitzensportlerin, Fotografin und Schriftstellerin bereiste die Genferin die Welt – allein und unverheiratet. Heute dient sie vielen Frauen als Vorbild. Warum wird sie wiederentdeckt?
    Ihre Fotografien prägen bis heute unseren Blick auf Zentralasien. Zu Lebzeiten bricht Ella Maillart Tabus: Sie segelt übers Mittelmeer und bereist allein die Welt. Frauen wie die Profiseglerin Justine Mettraux oder die Schriftstellerin Felicitas Hoppe erzählen, wie sie Ella Maillarts Abenteuer beeinflussen. «Kulturplatz» öffnet den Blick auf Maillarts fotografisches Werk und auf aktuelle Themen wie Gleichberechtigung und Kolonialismus.
    29 min
  • Der Clown – Eine Gestalt zwischen Tragik und Komik
    Die kleine Schweiz hat einige der grössten Clowns hervorgebracht. Grock, Dimitri oder Gardi Hutter haben die widersprüchliche Gestalt mit ihren ganz eigenen Interpretationen international geprägt. Doch der klassische Zirkusclown ist eine aussterbende Figur. Kann er uns heute noch zum Lachen bringen?
    Roli Noirjean ist einer der letzten Zirkusclowns der Schweiz. Seit Jahrzehnten stolpert und taumelt er durch die Manegen – mit dem Ziel, die Menschen zum Lachen zu bringen. Host Nino Gadient übt sich mit ihm im gekonnten Scheitern und fragt nach, wie zeitgemäss der Klamauk des Clowns heute noch ist. Doch muss er überhaupt lustig sein, um als Figur interessant zu bleiben?
    Lisa Bögli versteht ihre Clownin als ambivalente Figur zwischen Trauer und Freude. Sie arbeitet als Begegnungsclownin und trifft Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Aus ihren Erfahrungen ist ein Bühnenstück entstanden, in dem sie dem Vergessen mit der Leichtigkeit des Clowns begegnet.
    28 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Kultur durchdringt unser Leben.…