Kulturplatz

Kulturplatz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kulturplatz episodes

  • Kindheit im Klassenzimmer: Schule damals und heute
    80’000 Objekte zählt das Schulmuseum Bern – vom Anatomieskelett bis zum Schulbuchunikat. Nun erhält die Sammlung in einem Schaulager eine neue Bleibe. «Kulturplatz» ergründet die historische Bedeutung der Schule und Host Nino Gadient trifft nach 34 Jahren seine Erstklasslehrerin wieder.
    Aus einer privaten Sammlung von Gegenständen aus Schulstuben wurde das Schulmuseum Bern im Vorort Köniz. Nun verlässt das Museum den Luftschutzkeller und zieht in neue, helle Räume. Die 80'000 Objekte sollen fortan in einem Schulschaulager dem Publikum zugänglich sein. «Kulturplatz» begleitet das Projektteam bis zum ersten Höhepunkt, der Berner Museumsnacht.
    Weiter berichtet die Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm über die wichtigsten Veränderungen in der Schule, derweil Host Nino Gadient ein Flashback in seine Kindheit erwartet bei der Begegnung mit seiner Erstklasslehrerin.
    29 min
  • Auf der Flucht verkauft – Die umstrittenen Bührle-Bilder
    Wertvoll und höchst umstritten: Die Werke der Sammlung Bührle im Kunsthaus Zürich. Einige wurden bereits abgehängt, weil sie einst verfolgten jüdischen Sammlern gehörten, die auf der Flucht vor den Nazis verkaufen mussten. Wann müssen Museen Bilder an die Nachfahren zurückgeben?
    3 Millionen Franken erhält das Zürcher Kunsthaus, um die Herkunft der Werke aus der Sammlung Emil Bührle umfassend zu erforschen. Nach jahrelangen Diskussionen um diese bedeutende Sammlung soll endlich geklärt werden, welche Gemälde im Kunsthaus verbleiben dürfen – und welche aufgrund ihrer Herkunft zurückgegeben werden müssen.
    Gemäss den internationalen Washingtoner Prinzipien sollen belastete Kunstwerke entweder restituiert werden oder es soll nach einer anderen fairen Lösung gesucht werden. Die Bührle-Sammlung steht dabei stellvertretend für viele ähnliche Fälle in Schweizer Museen. Wie gehen die Institutionen mit ihrer historischen Verantwortung um?
    30 min
  • Black Sea Dahu: Echt bleiben im harten Musikgeschäft
    Sie sind eine der wenigen Schweizer Indie-Bands, die es geschafft haben. Janine Cathrein schreibt Songs, die hypnotisieren und zu veritablen Hits werden. Doch hinter dem Erfolg von Black Sea Dahu steckt sehr harte Arbeit.
    «Kulturplatz» erzählt die Erfolgsgeschichte dieser aussergewöhnlichen Band, die versucht, sich treu und unabhängig zu bleiben. Denn Erfolg im Musikbusiness bedeutet harte Arbeit: viele Konzerte spielen, eigene Merchandise-Produkte herstellen und Social Media bedienen. Zeit zum Songschreiben bleibt dabei kaum mehr, sagt Frontfrau Janine Cathrein. Hinter ihr liegen schwierige Jahre. Ihr Vater verstarb vor drei Jahren plötzlich, was ihre Beziehung zur Musik veränderte. Und doch hadert Cathrein damit, wie es weitergehen kann. Lohnt sich all die Arbeit überhaupt?
    28 min
  • Kunst im Gefängnis – Warum braucht es sie?
    Eine Zeichnerin und zwei Graffitikünstler arbeiten in Schweizer Gefängnissen: Karoline Schreiber und das Duo «mzwei» gestalten dort Wände, wo Freiheit entzogen wird. Was kann Kunst hinter Gittern bewirken – und warum braucht es sie überhaupt?
    Karoline Schreiber realisiert im Bezirksgefängnis Pfäffikon mehrere Wandgemälde während der Renovation des Gebäudes. Auch Malik Furer und Claude Lüthi vom Urban-Art-Duo «mzwei» bringen seit Jahren Farbe in Haftanstalten. Zwischen Sicherheitsvorschriften und künstlerischer Freiheit stellt sich eine unbequeme Frage: Lohnt sich Kunst im Gefängnis? Ist sie Ausdruck von Menschlichkeit – oder missverstandener Luxus? «Kulturplatz» besucht die Beteiligten und sucht nach Antworten.
    27 min
  • Ein Tag mit Aktivrentner Harald Schmidt
    Schauspieler und Entertainer Harald Schmidt kommt für einen gediegenen Rentnertag nach Zürich. «Kulturplatz»-Host Nina Mavis Brunner trifft ihn zum gehobenen Gespräch über das Älterwerden, die aktuelle Weltlage und Richard Wagners Vorliebe für Seidenunterwäsche.
    «Warum sollte man in Würde alt werden? Man wird einfach alt und lässt es laufen», sagt Harald Schmidt. Als selbsternannter Aktivrentner betrachtet er den «eigenen Verfall» gelassen, zumal das Älterwerden auch neues Material verspricht – wie Männer in zu engen Moncler-Jacken. Ein Tag zwischen Café Odeon und Ausflugsdampfer auf dem Zürichsee.
    28 min
  • Stefanie Heinzmann – Höhenflug bei «Art on Ice»
    Schon ihr halbes Leben lang ist Stefanie Heinzmann ein Star. Nun markiert die 36-jährige Sängerin in ihrer Karriere gewissermassen einen Wendepunkt: mit ungewohnt sanften Tönen und Songs, die nicht vor Drama, sondern vor Zuversicht sprühen. Zwei davon performt sie nun bei «30 Jahre Art on Ice».
    Mit «Circles» lanciert Stefanie Heinzmann erstmals ein Album, das sie selbst privat hört. Es ist ihr erstes Konzeptalbum, entwickelt mit ihrer langjährigen Therapeutin und Freundin Rita Briand. Es dreht sich um Zyklen und Lebensphasen – von der Geburt bis zum Tod. Ein sehr persönliches Werk, in dem sich Heinzmann auch musikalisch erneuert und überraschend leise Töne anschlägt.
    Bei der 30-Jahre-Jubiläumsshow von «Art on Ice» präsentiert die Walliserin mehrere Songs daraus. «Kulturplatz» begleitet sie bei den Proben, beim Spaziergang mit Hund Yuma und überrascht sie in der Fonduegondel in Thun.
    30 min
  • Schweizer Maler im Petersdom – Der Auftrag seines Lebens
    Michelangelo, Leonardo, Raffael, Bernini – und nun: Manuel Dürr! Der Auftrag, den der junge Schweizer Maler erhalten hat, ist von historischer Dimension. Sein Kreuzweg wird am Aschermittwoch im Petersdom enthüllt, neben Werken der bedeutendsten Maler und Bildhauer der Kunstgeschichte.
    Erst musste er sich in einem Wettbewerb gegen Hunderte andere Künstler durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr – selbst Reformierter – durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt – voraussichtlich bis in alle Ewigkeit.
     «Kulturplatz» begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.
    29 min
  • Fotos für Vogue & Co. – Unterwegs mit einem Starfotografen
    Die Werke von Lukas Wassmann ragen mit Witz und Eleganz aus der heutigen Bilderflut heraus. Luxusartikel setzt er «trashig» frech in Szene. Ihm vertrauen namhafte Labels und Celebrities. «Kulturplatz» begleitet ihn zum «Moon Boot Shooting» ins Engadin.
    Der Schweizer Fotograf Lukas Wassmann sucht in seinen Mini-Inszenierungen den perfekten Moment und die Irritation. Sein Augenmerk liegt auf dem «etwas Falschen», um seinen Bildern einen Twist zu geben: Hochpreisige Slipper dümpeln im trüben Wasser, an der extravaganten Handtasche schnuppert eine Kuh.
    Damit begeistert der 45-Jährige die Herausgeber renommierter Hochglanzmagazine. Labels wie Dior, Armani, Louis Vuitton oder ON buchen ihn, Prominente vertrauen ihm.  
    «Kulturplatz» begleitet ihn zum Shooting ins «Suvretta House» und in sein Revier. Denn Wassmann jagt nicht nur nach guten Bildern, sondern ist auch Jäger und Jagdaufseher.
    29 min
  • Millionenbau für Uri – Lohnt sich der geplante Konzertsaal?
    Es ist ein ambitioniertes Projekt Star-Architekt Shigeru Ban soll für 45 Millionen einen neuen Kammermusik-Saal in Altdorf bauen. Aber braucht Altdorf einen solchen Saal? Woher stammt das Geld? Und kann sich ein solcher Saal im 10.000-Seelen-Ort rentieren?
    In Altdorf soll ein Saal für Kammermusik gebaut werden – von Stararchitekt Shigeru Ban.
    Die Idee dazu kommt von dem Ehepaar Andreas Haefliger und Marina Piccinini, den Gründern des Zauberklang-Festivals. Die Kosten von 45 Millionen Franken will man privat finanzieren.
    Doch was bringt ein solches Projekt einem 10.000 Seelen-Ort? In unmittelbarer Nähe gibt es in Vitznau und Andermatt bereits zwei hochwertige Säle für klassische Musik. Die Konkurrenz ist hoch.
    Hat der Saal das Potenzial internationale Strahlkraft zu entwickeln oder ist das Projekt zu ambitioniert? «Kulturplatz» auf der Suche nach Antworten in Altdorf.
    Bildquelle: Shigeru Ban Architects
    30 min
  • Solothurner Filmtage – Über Wahrheit und starke Frauen im Film
    Wer ist Luna Wedler jenseits der Rollen? Wie erzählen Filme von Mut und Selbstbestimmung? Und was ist Wahrheit im Kino? «Kulturplatz» zeigt die Vielfalt des Schweizer Films an den Solothurner Filmtagen.
    Die Anhörung – Wahrheiten im Film
    Der Eröffnungsfilm fragt: Wer bestimmt die Erzählung – und wie entsteht ein Narrativ? Ein Dokumentarfilm über Macht und Perspektiven.
    Luna Wedler – Zwischen Intimität und Zeitgeschichte
    Die preisgekrönte Schauspielerin über Rollenwahl, Haltung und internationale Erfolge. Wie bereitet sie sich auf komplexe Figuren vor?
    Lydia – Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus
    Ein Film über Lydia Welti-Escher und ihren Kampf um Selbstbestimmung. Ein Blick auf weibliche Agency im 19. Jahrhundert.
    À bras-le-corps – Mut in dunklen Zeiten
    Das Westschweizer Drama erzählt von einer Jugendlichen, die sich 1943 gegen Zwänge behauptet. Eine Geschichte über Freiheit und Moral.
    «Kulturplatz» trifft Luna Wedler, die Regisseure von «The Narrative», den Filmtagedirektor Niccolò Castelli und fragt das Publikum, wie viel Wahrheit im Film steckt.
    29 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Kultur durchdringt unser Leben.…