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Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR
Wikingerdämmerung. Zeitenwende im Norden
London – Kopenhagen – Celle. Caroline Mathilde, Königin
Residenzmuseum im Celler Schloss
https://www.residenzmuseum.de/
European Realities. Realismusbewegungen der 1920er und 1930er Jahre in Europa
Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de
Mit dem Projekt „Neues Sammeln“ hat die Kulturstiftung der Länder die interkulturelle Diversifizierung von Museumssammlungen in Deutschland gefördert. Ziel des Projekts war es, mit Museen Strategien zu entwickeln, mit denen sie künftig ihre Sammlungen im Hinblick auf Fragestellungen einer (post-)migrantischen Gesellschaft erweitern können.
In Deutschland hat jede und jeder Vierte einen Migrationshintergrund. Die Kulturstiftung der Länder hat mit „Neues Sammeln“ ein Pilotprojekt zur interkulturellen Diversifizierung von Museumssammlungen in Deutschland gestartet und damit eine Veränderung in den Sammlungspolitiken der Museen gefördert.
Vier ausgewählte Museen haben in einem einjährigen Prozess mit Unterstützung durch die Kulturstiftung der Länder eigene Strategien zur kulturellen Diversifizierung ihrer Sammlungsbestände entwickelt.
Museen haben sich in der jüngsten Vergangenheit stark gewandelt: Weg vom Aufbewahrungs- und Präsentationsort für Kunst und Kultur, hin zu lebendigen Räumen des Dialogs, der Teilhabe und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. Fragen, die sich auch auf die Sammlungspraxis von Museen beziehen.
Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie Museen heute sammeln – und warum. Wie können Sammlungen und das Sammeln sich ändern, wie können Museumssammlungen diversifiziert werden, damit Museen die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln? Welche Geschichten, welche Perspektiven fehlen in bestehenden Sammlungen, weil in der Vergangenheit etwa Künstlerinnen, migrantische Perspektiven oder alternative Ausdrucksformen nicht berücksichtigt wurden?
Unter dem Stichwort „Neues Sammeln“ geht es um eine zukunftsgerichtete, diversitätssensible Sammlungspraxis. Welche Geschichten fehlen vielleicht noch in bestehenden Sammlungen der Kulturstiftung der Länder, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Sammeln und Sammlungen befasst.
Das Interview wurde aufgezeichnet für die Ausgabe 01/2025 von Arsprototo, dem Stiftungsmagazins der Kulturstiftung der Länder.
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