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In der Renaissance wird ein antiker Gedanke wiederbelebt: die Idee des
Abbildungen aller erwähnten Objekte sind im Internet leicht zugänglich. Hier
https://www.stern.de/lifestyle/leute/promis-im-urlaub--wo-die-stars-jetzt-ihre-ferien-geniessen_30566056-30566058.html
https://www.youtube.com/watch?v=kbMqWXnpXcA
Die Zitate von Jeffs Koons und Banksy sind dem Katalog „Banksy“ von
Mantegna war Hofmaler in Mantua, ein Versprecher.
Falls Sie Fragen, Kommentare, Anregungen haben, kontaktieren Sie mich
Heute habe ich einen Gast: Phillip Kleyman, kunstinteressierter Laie und
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Erst im Zuge der Renaissance wurde das, was wir heute mit dem Begriff
Literatur:
Andreas
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Literatur:
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In Italien gab es in der Renaissance eine ganze Reihe von Männern, die als Söldnerführer zu extremem Reichtum gekommen waren, sogenannte „condottieri“. Zu ihnen gehörte Federico da Montefeltro (1422-82),Herzog von Urbino. Obwohl er in der Durchsetzung seiner Ziele nicht gerade zimperlich und durch das Kriegshandwerk so reich geworden war, hielt er enorme Stücke auf Kunst und Bildung und baute Urbino zu einem der schönsten, kultiviertesten und blühendsten Herzogtümer seiner Zeit aus.
Literatur:Bernd Roeck, Andreas Tönnesmann, Die Nase Italiens, 2005
(diesem Buch entstammen auch die Zitate)
Baldassare Castiglione, Il Libro del Cortegiano, 1528
Folge 12: Das Künstler-Genie: Muss man Künstler mit anderen Maßstäben als andere Menschen messen?
Ab dem 15.Jahrhundert wurden einzelne Künstler wie Donatello, Michelangelo oder Veit Stoß als Genies, als herausragende, aber auch äußerst selbstbewusste und unangepasste Menschen mit dem Talent, einzigartige Kunstwerke zu schaffen, gefeiert; Herausforderndes Verhalten, teilweise sogar Rechtsbrüche und auch exorbitante Honorarforderungen dieser Künstler wurden toleriert.
Literatur: Horst Bredekamp, Der Künstler als Verbrecher, 2008
Ich würde mich freuen, wenn dieser Podcast auch ein Ort des Austausches wird! Sie können mich gerne per Email kontaktieren unter: [email protected].
Selbstinszenierung und Luxuskult in der frühen Neuzeit.
Im 14.Jahrhundert, an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, begann weltweit die Produktion und der Konsum einer nie gekannten Vielfalt und Menge von Luxusgütern. Es ist der Beginn der Globalisierung und des „Konsumismus“. In Europa dienten Mode und Luxusgüter reichen Bürgern der Selbstdarstellung und der Entwicklung einer eigenen Identität; ebenso entstehen im 15.Jahrhundert neue Konzept dessen, was man unter „höfisch“ verstand. Der Augsburger Matthäus Schwarz (1497-1574) gab ein „Kleidungsbüchlein“ in Auftrag, in dem er sich zwischen 1520 und 1560 in unterschiedlichen Aufmachungen darstellen ließ.
Literatur: Ulinka Rublack, Die Geburt der Mode. Eine Kulturgeschichte der Renaissance, 2022
zum Kleidungsbüchlein: https://kunstsammlungen-museen.augsburg.de/dressed
zu den Selbstbildnissen Dürers: https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrers_Selbstbildnisse
Die beiden Zitate zu Ende des Podcasts stammen aus dem Buch von Ulinka Rublack
Folge 10: Kann Kunst die Welt verändern ? Die großen Kunst- und Lebensreformbewegungen im 20.Jahrhundert
Das frühe 20.Jahrhundert war eine Zeit großer Transformationen: es gab erdrutschartige politische Umbrüche; außerdem veränderten wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Neuerungen die Wahrnehmung der Welt vollständig. Man spürte, dass die alte Welt sich dem Ende zuneigte und begrüßte das anbrechende 20.Jahrhundert außerordentlich optimistisch. Maler, Architekten und Designer erkannten, dass die Künste in eine Sackgasse geraten waren und forderten eine radikale Erneuerung aller Künste. Gleichzeitig strebte man „Zwillingsrevolutionen“ in Kunst und Gesellschaft an, das heißt: man war der Meinung, dass Veränderungen im Bereich der Künste gesellschaftliche Veränderungen anstoßen könnten.
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Folge 9: Die Gestaltung einer neuen Welt oder: was haben Design, Politik und Kybernetik miteinander zu tun?
1953 wurde die Ulmer Hochschule für Gestaltung gegründet. Sie sollte ein Ort des Nachdenkens, nicht nur über die Gestaltung neuer Produkte, sondern über die Gestaltung einer neuen Welt werden. Einige Absolventen und ehemalige Professoren der HfG wirkten am chilenischen Cybersyn Projekt (1970-73) mit, bei dem die Nationalökonomie mit kybernetischen Methoden gesteuert werden sollte.
Literatur: David Oswald, Cybernetics, operations research and information theory at the Ulm School of Design (…) in: Art & Society, 2021
https://link.springer.com/article/10.1007/s00146-021-01339-1
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Folge 8: Julius II: Kriegsherr und Kunstmäzen.
Papst Julius II (1503-13) war ein sehr politischer Mensch und ein Machtmensch. Er benannte sich nach Julius Caesar und ließ sich nach dessen Vorbild in Triumphzügen feiern. Seine Ambitionen waren die Stärkung der Macht der Kirche, die Vergrößerung des Kirchenstaates und die Förderung der Künste. Er zog persönlich in den Krieg und holte die wichtigsten Künstler seiner Zeit, u.a. Michelangelo und Raffael an seinen Hof. Die wichtigsten Projekte seiner Zeit waren der Neubau des Petersdoms, die Ausmalung der Decke der Sixtinischen Kapelle und die Ausstattung des Vatikans.
Literatur: Ross King, Michelangelo und die Fresken des Papstes, 2002
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