Kunst und Gesellschaft

Kunst und Gesellschaft

By Dorothee Siegelin-BerzArts
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Kunst und Gesellschaft episodes

  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 17: Ruhm und Prominenz – Unsterblichkeit durch Ruhm und/oder durch Instagram ?

    In der Renaissance wird ein antiker Gedanke wiederbelebt: die Idee des

    Ruhmes. Nicht nur im christlichen Sinne, sondern auch durch Ruhm kann
    man unsterblich werden. Seit dem 15. Jahrhundert und bis in unsere
    Zeit wurden und werden Triumphbögen und prachtvolle Mausoleen zum
    Ruhm einzelner Persönlichkeiten errichtet. War Ruhm früher ein
    exklusives und rares Gut, kann heute im Prinzip jeder über Social
    Media Berühmtheit erlangen. Aus Ruhm für die Ewigkeit wurde
    Berühmtheit für einen Moment.


    Abbildungen aller erwähnten Objekte sind im Internet leicht zugänglich. Hier

    zwei links zum Thema:

    https://www.stern.de/lifestyle/leute/promis-im-urlaub--wo-die-stars-jetzt-ihre-ferien-geniessen_30566056-30566058.html

    https://www.youtube.com/watch?v=kbMqWXnpXcA

    Die Zitate von Jeffs Koons und Banksy sind dem Katalog „Banksy“ von

    Stefano Antonelli und Gianluca Marziani, 2022, entnommen.

    Mantegna war Hofmaler in Mantua, ein Versprecher.


    Falls Sie Fragen, Kommentare, Anregungen haben, kontaktieren Sie mich

    gerne unter: [email protected].

    33 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 15: Was ist Kreativität ? Teil 1

    Erst im Zuge der Renaissance wurde das, was wir heute mit dem Begriff

    „Kreativität“ beschreiben, als zentraler Bestandteil von Kunst
    angesehen. Im frühen 20.Jahrhundert dachten Künstler und
    Wissenschaftler über Kreativität nach; insbesondere die
    Surrealisten versuchten Mittel bereitzustellen, mit deren Hilfe man
    Kreativität und damit auch neue Formen der Kunst erschließen kann.
    Heute ist Kreativität eine Art Leitbild der Gesellschaft: jeder soll
    möglichst kreativ sein. Im Zeitalter von KI bekommt die Frage „Was
    ist Kreativität“ neue Bedeutung.

    Literatur:

    Martin Warnke, Der Hofkünstler, 1996

    Andreas

    Reckwitz, Die Erfindung der Kreativität, 2012



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    26 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 14: „Ist das Kunst oder kann das weg?“

    "Ist

    das Kunst?", so fragt sich mancher Besucher beim Besuch von
    Ausstellungen. Anfang des 20. Jahrhunderts geriet die Kunst in eine
    Krise, in deren Folge eine riesige Erneuerungs- und
    Aufbruchsbewegung stattfand. Die Mittel der Kunst und der
    Kunstbegriff veränderten sich, gleichzeitig entstand eine große
    Unsicherheit, was heutzutage Kunst sei und was nicht. Der
    amerikanische Philosoph Nelson Goodman schlug vor, die Frage: „Was
    ist Kunst?“ durch die Frage „Wann ist Kunst?“ zu ersetzen.


    Literatur:

    Nelson Goodman, Weisen der Welterzeugung, 1978

    Das

    einleitende Zitat stammt von Herbert Molderings, Kunst als
    Experiment, 2006



    Ich

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    28 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 13: Kriegsgewinnler und Kunstmäzene

    In Italien gab es in der Renaissance eine ganze Reihe von Männern, die als Söldnerführer zu extremem Reichtum gekommen waren, sogenannte „condottieri“. Zu ihnen gehörte Federico da Montefeltro (1422-82),Herzog von Urbino. Obwohl er in der Durchsetzung seiner Ziele nicht gerade zimperlich und durch das Kriegshandwerk so reich geworden war, hielt er enorme Stücke auf Kunst und Bildung und baute Urbino zu einem der schönsten, kultiviertesten und blühendsten Herzogtümer seiner Zeit aus.

    Literatur:Bernd Roeck, Andreas Tönnesmann, Die Nase Italiens, 2005

    (diesem Buch entstammen auch die Zitate)

    Baldassare Castiglione, Il Libro del Cortegiano, 1528

    30 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 12: Gelten für Künstler andere Maßstäbe ?

    Folge 12: Das Künstler-Genie: Muss man Künstler mit anderen Maßstäben als andere Menschen messen?

    Ab dem 15.Jahrhundert wurden einzelne Künstler wie Donatello, Michelangelo oder Veit Stoß als Genies, als herausragende, aber auch äußerst selbstbewusste und unangepasste  Menschen mit dem Talent, einzigartige Kunstwerke zu schaffen, gefeiert;  Herausforderndes Verhalten, teilweise sogar Rechtsbrüche und auch exorbitante Honorarforderungen dieser Künstler wurden toleriert.

    Literatur: Horst Bredekamp, Der Künstler als Verbrecher, 2008

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    33 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 11: Ist Luxus überflüssig ?

    Selbstinszenierung und Luxuskult in der frühen Neuzeit.

    Im 14.Jahrhundert, an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, begann weltweit die Produktion und der Konsum einer nie gekannten Vielfalt und Menge von Luxusgütern. Es ist der Beginn der Globalisierung und des „Konsumismus“. In Europa dienten Mode und Luxusgüter reichen Bürgern der Selbstdarstellung und der Entwicklung einer eigenen Identität; ebenso entstehen im 15.Jahrhundert neue Konzept dessen, was man unter „höfisch“ verstand. Der Augsburger Matthäus Schwarz (1497-1574) gab ein „Kleidungsbüchlein“ in Auftrag, in dem er sich zwischen 1520 und 1560 in unterschiedlichen Aufmachungen darstellen ließ.

    Literatur: Ulinka Rublack, Die Geburt der Mode. Eine Kulturgeschichte der Renaissance, 2022

    zum Kleidungsbüchlein: https://kunstsammlungen-museen.augsburg.de/dressed

    zu den Selbstbildnissen Dürers: https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrers_Selbstbildnisse

    Die beiden Zitate zu Ende des Podcasts stammen aus dem Buch von Ulinka Rublack

    38 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 10: Kann Kunst die Welt verändern ?

    Folge 10: Kann Kunst die Welt verändern ? Die großen Kunst- und Lebensreformbewegungen im 20.Jahrhundert

    Das frühe 20.Jahrhundert war eine Zeit großer Transformationen: es gab erdrutschartige politische Umbrüche; außerdem veränderten wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Neuerungen die Wahrnehmung der Welt vollständig. Man spürte, dass die alte Welt sich dem Ende zuneigte und begrüßte das anbrechende 20.Jahrhundert außerordentlich optimistisch. Maler, Architekten und Designer erkannten, dass die Künste in eine Sackgasse geraten waren und forderten eine radikale Erneuerung aller Künste. Gleichzeitig strebte man „Zwillingsrevolutionen“ in Kunst und Gesellschaft an, das heißt: man war der Meinung, dass Veränderungen im Bereich der Künste gesellschaftliche Veränderungen anstoßen könnten.

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    38 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 9: Die Gestaltung einer neuen Welt

    Folge 9: Die Gestaltung einer neuen Welt oder: was haben Design, Politik und Kybernetik miteinander zu tun?

    1953 wurde die Ulmer Hochschule für Gestaltung gegründet. Sie sollte ein Ort des Nachdenkens, nicht nur über die Gestaltung neuer Produkte, sondern über die Gestaltung einer neuen Welt werden. Einige Absolventen und ehemalige Professoren der HfG wirkten am chilenischen Cybersyn Projekt (1970-73) mit, bei dem die Nationalökonomie mit kybernetischen Methoden gesteuert werden sollte.

    Literatur: David Oswald, Cybernetics, operations research and information theory at the Ulm School of Design (…) in: Art & Society, 2021

    https://link.springer.com/article/10.1007/s00146-021-01339-1

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    20 min
  • Kunst und Gesellschaft, Dorothée Siegelin, Folge 8

    Folge 8: Julius II: Kriegsherr und Kunstmäzen.

    Papst Julius II (1503-13) war ein sehr politischer Mensch und ein Machtmensch. Er benannte sich nach Julius Caesar und ließ sich nach dessen Vorbild in Triumphzügen feiern. Seine Ambitionen waren die Stärkung der Macht der Kirche, die Vergrößerung des Kirchenstaates und die Förderung der Künste. Er zog persönlich in den Krieg und holte die wichtigsten Künstler seiner Zeit, u.a. Michelangelo und Raffael an seinen Hof. Die wichtigsten Projekte seiner Zeit waren der Neubau des Petersdoms, die Ausmalung der Decke der Sixtinischen Kapelle und die Ausstattung des Vatikans.

    Literatur: Ross King, Michelangelo und die Fresken des Papstes, 2002

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    35 min

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