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Als Michael Becker 2018 Geschäftsführer des Karlsruher SC wurde, war die Lage angespannt: der verpasste Aufstieg in die 2. Liga gegen Erzgebirge Aue, hoher Erwartungsdruck, strukturelle Müdigkeit – und ein Traditionsverein, der sich neu ausrichten musste.
Für Becker, der als Sohn der KSC-Legende Edmund „Ede“ Becker im Wildpark groß geworden ist, war diese Aufgabe nicht nur berufliche Herausforderung, sondern auch tief mit seiner Herkunft verbunden. Sieben Jahre später ist aus diesem Neubeginn ein fundamentaler Wandel geworden. Becker ist heute Sprecher der Geschäftsführung und gemeinsam mit Sportgeschäftsführer Mario Eggimann für die strategische Ausrichtung des Klubs und den sportlichen Erfolg verantwortlich.
Aus einem kleinen Verwaltungsapparat ist eine Organisation mit mehreren hundert Mitarbeitenden geworden, gestützt von einem neuen Stadion, professionellen Strukturen und klaren Werten. Der KSC wirkt heute moderner, mutiger und strategisch gefestigter als noch vor wenigen Jahren.
Im neuen LEADERTALK spricht Becker mit Business-Coach und Host Mounir Zitouni offen darüber, wie dieser Weg möglich war: über konsequente Entscheidungen, über die Kraft von Gelassenheit und Bodenständigkeit, die er auch von seinem Vater übernommen hat, über Widerstände und Dynamiken in einem emotionalen Umfeld – und über eine Führungskultur, die auf Transparenz, Dialog und Verantwortung basiert.
Und Becker spricht über ein Ziel, das zeigt, wie weit der Klub inzwischen denkt: Der KSC will sich langfristig unter den Top 20 in Deutschland etablieren. Ambitioniert, aber strategisch begründet – getragen von einer wachsenden Region, einer treuen Fanbasis, wirtschaftlicher Stabilität und einem klaren, nachhaltigen Plan für die Zukunft.
Ein Gespräch über Führung und Herkunft, über Mut und Modernisierung, über Wandel und Haltung – und über die Überzeugung, dass der Karlsruher SC am Anfang einer neuen, selbstbewussten Ära steht.
📌 Die Folge mit Michael Becker:
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Deniz Aytekin gilt heute als einer der besten und angesehensten Schiedsrichter Europas und wird 2026 seine Karriere dennoch beenden. Dreifacher „DFB-Schiedsrichter des Jahres“, international im Einsatz, Keynote-Speaker, Unternehmer – und ein Mann mit Haltung.
Wenn Aytekin ein Fußballspiel leitet, dann spürt man sofort: Da steht jemand mit natürlicher Autorität auf dem Platz. Klar in der Entscheidung, ruhig in der Kommunikation, verbindlich im Umgang. Einer, dem man vertraut – selbst, wenn man anderer Meinung ist. Doch dass Aytekin einmal so wahrgenommen werden würde, war alles andere als selbstverständlich. Als er 2008 seine ersten Spiele in der Bundesliga leitete, galt er vielen als streng, unnahbar, zu hart im Ton. 2011 wählten ihn die Bundesliga-Spieler sogar zum unbeliebtesten Schiedsrichter des Jahres.
Eine öffentliche Ohrfeige – und zugleich der Wendepunkt. Statt sich zu rechtfertigen, begann der 47-Jährige, sich und sein Wirken radikal zu hinterfragen. Es war der Anfang einer Entwicklung, die ihn nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich wachsen ließ.
Im neuen LEADERTALK mit Business-Coach und Host Mounir Zitouni spricht Aytekin über diesen Weg – und darüber, was gute Führung wirklich ausmacht: Klarheit in der Sache, Wertschätzung im Ton. Er erzählt von seinem Wandel, vom inneren Kampf mit eigenen Fehlern, von Grenzerfahrungen auf dem Platz – und von der Kraft, die entsteht, wenn man sich selbst ernst nimmt, ohne sich zu wichtig zu nehmen.
Es geht um psychologische Sicherheit im Schiedsrichter-Team – und um die Fähigkeit, in hitzigen Momenten Mensch zu bleiben. Ein Gespräch über Verantwortung unter Druck – und darüber, wie man zu jemand wird, dem andere folgen, ohne dass man es einfordert.
📌 Die Folge mit Deniz Aytekin:
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Er ist den Weg vom Fußballprofi zum Funktionär konsequent gegangen – und hat dabei in kurzer Zeit beeindruckend viel erlebt. Marcus Mann, einst Spieler beim Karlsruher SC, Darmstadt 98, den Stuttgarter Kickers und dem 1. FC Saarbrücken, übernahm dort früh Verantwortung als Sportdirektor, später leitete er die Nachwuchsabteilung der TSG Hoffenheim.
Seit März 2025 ist er Geschäftsführer Sport bei Hannover 96, wo er schon seit 2021 die sportlichen Geschicke leitete – mitten in einem Umfeld, das von Tradition, Leidenschaft und öffentlichen Erwartungen geprägt ist.
Zugleich wird deutlich, dass seine Haltung von Selbstreflexion und Respekt geprägt ist – gegenüber den Menschen im Verein ebenso wie gegenüber starken Persönlichkeiten wie Martin Kind. Statt in Machtfragen zu denken, sieht Mann die Zusammenarbeit mit prägenden Figuren als Chance, von unternehmerischer Erfahrung zu lernen und gemeinsam im Sinne des Vereins zu handeln.
Ein LEADERTALK über Haltung und Menschlichkeit, über die Kunst, in einem emotionalen Umfeld ruhig zu bleiben – und über einen Geschäftsführer, der nicht laut führen muss, um gehört zu werden.
📌 Die Folge mit Marcus Mann:
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Als Chefscout von RB Leipzig gehörte Benjamin Ehresmann zu den Architekten einer neuen Scouting-Kultur in Deutschland. Ehresmann hat Fußball nie nur als Spiel verstanden. Sondern als System, als Dynamik – und als menschliche Herausforderung.
📌 Die Folge mit Benjamin Ehresmann:
Weltmeister, Führungsspieler, Charaktertyp. Matthias Ginter gehört zu den glaubwürdigsten Persönlichkeiten im deutschen Profifußball. Kein Lautsprecher, kein Selbstdarsteller – sondern ein Spieler, der über Leistung, Haltung und Klarheit führt. Im neuen LEADERTALK mit Business-Coach und Podcast-Host Mounir Zitouni gibt er seltene, ungeschönte Einblicke in sein Innerstes: Wie er mit 18 das Siegtor im ersten Bundesligaspiel schoss, mit 20 Weltmeister wurde – und trotzdem nie abgehoben ist. Ginter spricht über Demut und Verantwortung, über Trainer, die ihn geprägt haben – allen voran Christian Streich, Marco Rose und Jürgen Klopp –, über schwere Phasen, Selbstzweifel und Rückschläge, in Dortmund, in Gladbach, im eigenen Körper. Und darüber, wie man in einer Welt voller Druck und Projektionsflächen Mensch bleibt. Er erzählt, was ihn antreibt, wie er als stiller Leader wirkt – und warum seine Stiftung für benachteiligte Kinder für ihn wichtiger ist als jeder Titel Ein Gespräch über die Kraft von Heimat und Haltung, über Selbstführung, Leistungskultur – und die Frage: Wie bleibt man sich selbst treu in einer Welt, die oft in Extreme kippt?
📌Die Folge mit Matthias Ginter:
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Er hat Jürgen Klopp zum Trainer gemacht, Thomas Tuchel entdeckt, mit Schalke 04 die Vizemeisterschaft geholt – und Mainz 05 gerade erst wieder in den Europapokal geführt. Christian Heidel, Vorstand Sport des 1. FSV Mainz 05, zählt zu den prägendsten, aber auch bodenständigsten Gestaltern des deutschen Profifußballs. Einer, der lieber handelt als redet – und der in diesem LEADERTALK offen über das spricht, was ihn wirklich antreibt.
In einem persönlichen und tiefgründigen Gespräch mit Business-Coach und LEADERTALK-Host Mounir Zitouni erzählt Heidel, was gute Führung für ihn bedeutet: warum Vertrauen oft mehr bewirkt als Kontrolle, wie er Verantwortung überträgt – und warum Fehler Teil jeder Entwicklung sein müssen.
Er schildert, wie er einst gegen alle Widerstände Jürgen Klopp zum Cheftrainer machte, wie er junge, unbekannte Talente auswählt – und woran er erkennt, ob jemand führen kann. Es geht aber nicht nur um Taktik und Transfergeschick – sondern auch um Menschlichkeit, Haltung und Grenzen. Heidel spricht über seine Zeit auf Schalke, über die inneren Reibungen eines Systems, das nicht zu ihm passte – und über den
Ein Gespräch über das, was wirklich zählt: Vertrauen, Loyalität, Selbstführung – und den Mut, Mensch zu bleiben.
📌 Die Folge mit Christian Heidel:
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Der Wolfsburger Kapitän Maximilian Arnold spricht im Sport1-LEADERTALK über Loyalität, Verantwortung und seinen Weg zur Führungsfigur. Arnold ist nicht nur Rekordspieler des VfL Wolfsburg, sondern auch das emotionale Zentrum der Mannschaft – ein Führungsspieler, der sich Respekt nicht durch Lautstärke, sondern durch Leistung und Haltung erarbeitet hat.
Im Sport1-LEADERTALK mit Business-Coach und Autor Mounir Zitouni spricht Arnold offen über die Herausforderungen auf dem Weg zum Kapitän, über prägende Jahre im Internat, seine frühe Selbstständigkeit nach der Trennung der Eltern – und darüber, warum Selbstführung für ihn die Basis jeder glaubwürdigen Führung ist.
Er schildert, wie Marcel Schäfer ihn als „Ziehvater“ geprägt hat, was er von Dieter Hecking gelernt hat – und wie kleine Gesten auf dem Platz große Wirkung entfalten. Ein Gespräch über Führung ohne Show, Loyalität in der Krise und die Klarheit, die man nur gewinnt, wenn man auch an sich selbst zweifelt.
📌 Die Folge mit Maximilian Arnold
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Nicole Kalemba ist eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Fußball: Als einzige Frau an der Spitze eines Klubs in den ersten vier Ligen leitet sie seit 2024 die SpVgg Bayreuth – mit Mut, Empathie und klarem Kurs.
📌 Die Folge mit Nicole Kalemba
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In ganz jungen Jahren durfte Alexander Wehrle als talentierter Rechtsaußen nicht in die Jugend des VfB Stuttgart wechseln. Seine Eltern waren dagegen, sie hatten Sorge wegen der Schule. 2003 klappte es dann doch mit dem Engagement beim VfB – als Vorstandsreferent von Präsident Erwin Staudt.
Nach zehn Jahren wechselte Wehrle dann 2013 in die Geschäftsführung zum 1.FC Köln, um 2022 als CEO des schwäbischen Bundesligisten nach Stuttgart zurückzukehren. Dort setzte Wehrle, gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender des DFB, in den letzten drei Jahren neue Strukturen auf, initiierte einen Kulturwandel, der auch einen unverhofften sportlichen Erfolg mit sich brachte.
Im Gespräch mit Business-Coach Mounir Zitouni berichtet Wehrle von seinen Erfahrungen als Altenpfleger, Bestatter und Rettungssanitäter und was er daraus für seinen Führungsalltag mitnahm. Der 50-Jährige beschreibt, wie er den VfB vorfand und mit welchen Management-Methoden er den Klub in die Zukunft führt und was er sich von Trainer Sebastian Hoeneß in Sachen Leadership abschaut.
📌 Die Folge mit Alexander Wehrle
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