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Im Gespräch mit Stefan Merath über Fachkraftdenken, Überlastung und wirksame Führung.
In dieser Folge spreche ich mit Stefan Merath - Unternehmer, Coach, Bestsellerautor und einer der prägendsten Vordenker für persönliches Unternehmertum im deutschsprachigen Raum.
Stefan ist seit fast 30 Jahren Unternehmer.
Wir sprechen unter anderem über:
Was heißt das konkret? Führung ist kein Werkzeugkasten. Führung ist innere Arbeit.
Oder wie Stefan es auf den Punkt bringt: „Die Methode ist das Sahnehäubchen. Die Persönlichkeit ist die Grundlage.“
Freu dich auf spannende Einblicke in Unternehmertum, Führung und persönliche Entwicklung.
Stefan findest du auf LinkedIn.
Webseite: https://www.unternehmercoach.com/
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Lean &Lead #30: Fachkraft, Manager oder Führungskraft?
https://byclaudiaschmidt.com/fachkraft-manager-oder-fuehrungskraft-dein-shopfloor-rollencheck-und-was-du-wirklich-brauchst/
Lean&Lead #14: Differenziert delegieren
https://byclaudiaschmidt.com/differenziert-delegieren-so-gehst-du-vor-von-0-auf-fiji-wie-du-aufgaben-und-entscheidungen-wirksam-uebergibst-und-dein-team-staerkst/
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Vielleicht kennst du das: Offiziell bist du Führungskraft, aber im Alltag springst du immer wieder als Fachkraft ein, weil es sonst liegenbleibt. Du jonglierst Schichtpläne, Kennzahlen und Störungen und fragst dich abends, ob du eigentlich nur noch im Meetings-Marathon feststeckst, aber nicht wirklich deinen Bereich und dein Team führen kannst.
In dieser Folge schauen wir uns drei Rollen an, die du inne hast: Fachkraft, Manager und Führungskraft. Jede Rolle hat ihre Berechtigung, aber das Problem ist oft, dass Fachkraft- und Manager-Verhalten im System stärker belohnt werden und Führung damit auf der Strecke bleibt. Das macht müde, frustriert und verhindert, dass dein Team wirklich selbstständig wird und Leistung nachhaltig ist.
Darum geht's in dieser Folge:
Die drei Rollen im Führungsalltag: Was unterscheidet Fachkraft, Manager und Führungskraft wirklich?
Warum viele Führungskräfte im Werk in der Fachkraft- oder Managerrolle festhängen und wie die typische Beförderungskultur dabei eine Rolle spielt.
Welche Risiken es birgt, wenn Führung nur ein Titel bleibt und wie das Team dadurch in der Entwicklung stecken bleibt.
Praktische Methoden und kleine Schritte, um bewusster in die Führungsrolle zu wechseln und mehr Wirksamkeit zu entfalten, ohne direkt das ganze System zu sprengen.
Takeaways & Impulse:
Rollenklarheit ist der Schlüssel: Nur wer weiß, in welcher Rolle er agiert, kann gezielt steuern, entwickeln und führen.
Es ist völlig normal, dass viele noch zu viel Zeit als Fachkraft oder Manager verbringen. Entscheidend sind die bewussten ersten Schritte Richtung aktive Führung.
Kleine Änderungen im Alltag, z.B. wöchentliche Führungs-Checks oder das gezielte Abgeben von Verantwortung, schaffen Raum für echte Führungsarbeit und Entwicklung im Team.
Führung ist mehr als nur der beste Problemlöser zu sein. Sichtbar wirksam wird nur, wer Mitarbeitende befähigt und Strukturen hinterfragt.
Episode #13 Fragetechniken:
https://byclaudiaschmidt.com/fragen-statt-floskeln-7-fragen-die-dich-als-fuehrungskraft-wirksam-machen/
Episode #14 Delegation:
https://byclaudiaschmidt.com/differenziert-delegieren-so-gehst-du-vor-von-0-auf-fiji-wie-du-aufgaben-und-entscheidungen-wirksam-uebergibst-und-dein-team-staerkst/
Hales, C. (2007): Structural contradiction and sense-making in the first-line manager role. Journal of Management & Organization, 13(2), 121–141.
Ebbers, J. J. (2017): Betwixt and between: Role conflict, role ambiguity and role definition in project-based dual-leadership structures. Human Relations, 70(10), 1342–1365.
Fusch, P. I. (2015): Leadership and conflict resolution on the production line. International Journal of Applied Management and Technology, 14(1), 21–36.
Kotter, J. P. (2008): Leadership versus management: How they are different, and why. Leadership and Management in Engineering, 8(2), 61–63.
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Willkommen bei Lean & Lead. Wegen schlechter Führung geschlossen. Dein Podcast für Führungskräfte in Produktion und Operations. Hier geht es nicht um Methoden, um den Methodenwillen, sondern letztendlich um die Wirkung im Alltag, in deinem Alltag, im Werk, in den Schichten und vor allen Dingen unter Druck.
Ich bin Claudia und in dieser Folge reden wir Klartext: Ziele an der Wand bringen dir nur wenig, wenn sie sich widersprechen oder in Massen existieren. Ob du mit zu vielen Zielen oder gar keinen arbeitest... beides führt im Alltag zu Orientierungslosigkeit, Entscheidungsdruck und letztlich zu schlechteren Ergebnissen. Ich erzähle dir, warum Erwartungen mehr führen als Ziele und wie klare, konkrete Erwartungen Entscheidungen erleichtern und deine Teams entlasten.
Du bekommst praktische Impulse:
Wenn du also keine Lust auf zusätzliche KPI-Flut hast und stattdessen wirksame Führung in deinem Werk willst, dann hör rein. Ziele geben Richtung, Erwartungen entscheiden im Moment der Wahrheit.
Episode #26 Hoshin Kanri:
https://byclaudiaschmidt.com/fuehrung-mit-richtung-statt-aktionismus-warum-dir-hoshin-kanri-mehr-bringt-als-20-weitere-projekte/
Episode #14 Delegation:
https://byclaudiaschmidt.com/differenziert-delegieren-so-gehst-du-vor-von-0-auf-fiji-wie-du-aufgaben-und-entscheidungen-wirksam-uebergibst-und-dein-team-staerkst/
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SHOWNOTES Lean&Lead #28
In der aktuellen Podcast-Episode von Lean&Lead durfte Claudia Schmidt einen besonderen Gast begrüßen: Ulrich Schleuter, TPM-Experte, Lean-Enthusiast und Autor. Mit Claudia spricht er über seinen Weg vom Industriemechaniker zum TPM Experten und wie ein geschlossenes, scheinbar „super profitables“ Werk seinen weiteren Lebensweg prägen sollte.
Und natürlich sprechen wir auch darüber, was es mit dem Segeln und Sanieren auf sich hat und wie die Nachtschichten hier mit reinspielten.
Viel Spaß beim Hören :)
Ulrich Schleuter
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulrich-schleuter-55a6a7222/
Website: https://schleuter-consulting.de/
TPM-Institut e.V.
https://tpm-institut.de/
Aktuelle Veranstaltungen und Trainings: https://tpm-institut.de/vereinskalender
Das Schiff: Ein Roman über den Einsatz von Lean Prinzipien / Ulrich Schleuter
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Das Black-Box-Prinzip: Warum Fehler uns weiterbringen / Matthew Syed
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Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt / Jack Welch
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Tools der Titanten:Die Taktiken, Routinen und Gewohnheiten der Weltklasse-Performer, Ikonen und Milliardäre / Tim Ferris
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Tools der Mentoren: Die Geheimnisse der Weltbesten für Erfolg, Glück und den Sinn des Lebens / Tim Ferris
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#16 Gemba
https://byclaudiaschmidt.com/raus-aus-dem-meetingraum-reins-in-leben-wie-du-mit-gemba-und-genchi-genbutsu-fuehrung-wieder-dort-hinbringst-wo-sie-wirkt/
#18 SMED
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Hey, schön, dass du reinhörst. Iin dieser Folge reden wir ganz praktisch darüber, warum Ziele und Kennzahlen oft eher Energie fressen als sie freisetzen und was du als Führungskraft stattdessen tun kannst, damit echte Leistung entsteht.
Die kurze Version: Leistung entsteht nicht primär aus Druck, sondern aus Einfluss, Kompetenz und Anerkennung. Das ist keine Gefühlssache, sondern wissenschaftlich belegt: Wenn Menschen Autonomie, Entwicklung und soziale Verbundenheit erleben, steigt Zufriedenheit, Engagement und messbar auch die Produktivität.
Wichtig dabei: Zielvorgaben allein erfüllen diese Bedürfnisse nicht. Vielmehr kommt es darauf an, wie du mit Zielen umgehst, ob sie als Druckmittel oder als echtes Führungsinstrument genutzt werden. Viele Zielsysteme in der Produktion messen nur die Vergangenheit (Lagging Indicators) und erzeugen Rechtfertigungsdruck statt spürbaren Einfluss.
Eine einfache, aber wirkungsvolle Idee aus der Folge:
Nimm dir in den nächsten 24 Stunden eine Kennzahl, die Druck macht, und frag dein Team nicht »Warum ist die Zahl rot?«, sondern »Was können wir heute konkret beeinflussen?«. Halte die Stille aus, lass die Leute denken und nennbare Einflussfaktoren sammeln. Das verschiebt den Fokus auf konkrete, beeinflussbare Aktivitäten (Leading Indicators).
Ebenso wichtig: Anerkennung darf nicht nur am Ende eines Prozesses stattfinden. Anerkenne Lernschritte, frühes Melden von Problemen, saubere Übergaben oder kleine Verbesserungen. Das fördert Offenheit, Lernen und verhindert das Verstecken von Fehlern. Und das brauchen wir, wenn wir wirksam Zusammenarbeiten und Leistung gesund und nachhaltig erreichen wollen.
Zudem erhöht regelmäßiges, konkretes Feedback (nicht nur einmal im Jahr) nachweislich Produktivität und senkt Fehlzeiten.
Und ja: Kurzfristig kann Kontrolle Tempo bringen, langfristig bringen aber Einfluss, Lernen und Anerkennung bessere Qualität, Sicherheit und nachhaltige Leistungsfähigkeit. Unternehmen mit hohem Engagement sind im Schnitt deutlich profitabler. Das ist kein Kuschelkurs, sondern guter betriebswirtschaftlicher Pragmatismus.
Wenn du gern direkt etwas ausprobieren willst: In der Folge gibt es wieder einen konkreten Impuls für deine nächsten 24h.
Viel Erfolg beim bewussten Hinschauen. Kleine Änderungen im Umgang mit Zielen können große Hebel haben.
⭐⭐⭐⭐⭐
Und wie immer gilt: Lass gerne eine Bewertung da, damit Lean& Lead in dem Podcast- Dschungel sichtbar wird und noch mehr Menschen in der Operations ereicht.
Wenn du möchtest, kannst du mir gern Beispiele oder Themenwünsche schicken; ich freue mich auf Austausch und Praxisfälle.
Lean&Lead #26:
Führung mit Richtung statt Aktionismus. Warum dir Hoshin Kanri mehr bringt als 20 weitere Projekte.
Lean&Lead #20:
Wenn du dein Leben rückwärts planst: Ein Gedankenexperiment über Zeit, Prioritäten und das Leben zwischen Arbeit und zuhause.
Lean&Lead #18:
Einfach besser Rüsten mit SMED. Wie du mit deinem Team Rüstzeiten verkürzt, Stabilität reinbringst und was das Ganze mit einem Kindergeburtstag zu tun hat.
Carlin, J. E. VI (2025): Employee Turnover Intention in Automotive Manufacturing. Dissertation, Walden University.
https://scholarworks.waldenu.edu/dissertations/17337/
Cotton, J. L. & Tuttle, J. M. (1986): Employee turnover: A meta-analysis and review. Academy of Management Review, 11(1), 55-70.
https://journals.aom.org/doi/10.5465/amr.1986.4282625
Gallup & Workhuman (2025): Employee Retention Depends on Getting Recognition Right.
https://www.gallup.com/workplace/650174/employee-retention-depends-getting-recognition-right.aspx
Gift a Feeling (2025): 47+ Employee Recognition Statistics.
https://www.giftafeeling.com/blogs/our-blogs/employee-recognition-statistics-2024
High5 Test (2025): Employee Recognition Statistics in the US (2024–2025).
https://high5test.com/employee-recognition-statistics/
Manufacturing Institute (2021): Manufacturing Engagement and Retention Study.
https://themanufacturinginstitute.org/research/manufacturing-engagement-and-retention-study/
Rippl (2024): Employee Engagement Facts in Manufacturing.
https://rippl.work/blog/employee-engagement-facts-and-stats-in-the-manufacturing-industry/
Speakap (2025): Guide to Employee Engagement in Manufacturing.
https://www.speakap.com/insights/employee-engagement-in-manufacturing
Xcel Group (2025): How Recognition Programs Reduce Turnover in Manufacturing.
https://thexcelgroup.com/how-recognition-programs-reduce-turnover-in-manufacturing/
Zhang, M. et al. (2016): Meta-analysis of organizational identification and turnover intention. Acta Psychologica Sinica, 48(10), 1561-1574.
https://journal.psych.ac.cn/acps/EN/10.3724/SP.J.1041.2016.01561
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Lean& Lead- Wegen schlechter Führung geschlossen.
Ich bin Claudia, dein Host und diese Podcast-Folge ist für alle, die irgendeinen Bereich führen. Also der Schwerpunkt liegt natürlich wieder mal auf der Produktion und der Logistik, also alles, was im operativen Bereich tätig ist. Aber du kannst es auch wunderbar auf andere Bereiche übertragen. Heute sprechen wir nämlich über Hoshin Kanri. Eins meiner Lieblingsthemen könnte man auch schon so sagen, es ist total elementar, dass du nachhaltig erfolgreich dein Unternehmen führst. Es klingt irgendwie ein bisschen merkwürdig, der Begriff, und natürlich ist es auch wieder ein bisschen japanisch. Und es geht darum, dass du eine Strategie für dich hast, die aber nicht eben auf dem Papier oder irgendwo im Büro hängen bleibt, sondern dass es wirklich in die Bereiche, in das tägliche Tun und Umsetzen transferiert wird.
Heute erfährst du,
Wir schauen uns an, wie Hoshin Kanri strategische Durchbruchsziele, Jahresziele und operatives Daily Management verbindet, warum weniger Ziele mehr Wirkung bringen und wie du durch Catchball, X‑Matrix und 90‑Tage‑Pläne dein Team einbindest.
Du bekommst natürlich auch wieder konkrete Impulse für die nächsten 24h bzw. deine nächste Woche ;)
Definiere maximal 3 Nordstern‑Ziele, kaskadiere sie mit deinem Team, plan die nächsten 90 Tage und etablier kurze tägliche Routinen, damit die Umsetzung nicht in Verwaltung und Aktionismus erstickt.
Außerdem sprechen wir darüber, warum Hoshin Kanri in Konzernen oft als Verwaltungsakt endet und wie Mittelstand und KMU davon profitieren können- gerade weil Entscheidungen dort schneller gehen und Wirkung schneller sichtbar wird.
Und nun viel Erfolg beim Ausrichten statt Aktionismus!
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Dann abonniere den Podcast und lass mir gerne eine Bewertung da. So hilfst du, dass noch mehr Fach- und Führungskräfte in der Industrie Lean&Lead entdecken können. Ich danke dir sehr!
Und wenn du Wünsche, Fragen, oder Themenvorschläge hast oder dir vielleicht auch eine Person oder ein Unternehmen im Kopf rumschwirrt, wodurch andere Lean& Lead Hörer:Innen inspiriert werden und lernen können, dann schreib mir direkt an [email protected] oder nutze das Kontaktformular auf der Webseite oder über LinkedIn Claudia Schmidt.
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https://byclaudiaschmidt.com/einfach-besser-ruesten-mit-smed-wie-du-mit-deinem-team-ruestzeiten-verkuerzt-stabilitaet-reinbringst-und-was-das-ganze-mit-einem-kindergeburtstag-zu-tun-hat/
Quellen:
Journal of Management Studies (50–90% Misserfolgsquote):
The Strategy Institute 2025 (60–70%):
William Schiemann 2012 (14% verstehen Strategie gut):
Kaplan/Norton HBR 2010 (nur 5% verstehen):
Kaplan/Norton Zitat 95% unaware:
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Der Jahreswechsel ist kein Reset. Er verstärkt, was unklar bleibt. Kein Jahresrückblick, keine Vorsatzrede. In dieser Folge gibt es drei konkrete Impulse für die letzte Dezemberwoche, damit dein Januar nicht im alten Muster startet.
Der Januar ist kein Neustart, er ist ein Verstärker: alles, was jetzt unklar bleibt, wird im neuen Jahr präsenter und lauter. Nicht, weil die Menschen schlechter arbeiten, sondern weil Systeme, Prozesse und unklare Zuständigkeiten das Arbeiten schwerer machen. Wenn du willst, dass es im Januar wirklich leichter wird, dann entscheide dich jetzt — nicht erst im nächsten Jahr.
Kurz ein paar Fakten: Bis zu 40 % der Arbeitszeit geht in vielen Firmen für Abstimmungen, Nacharbeit und Klärungen drauf. Und Teamleistung hängt zu etwa 70 % von der Führungskraft ab. Neujahresvorsätze halten selten lange. 80 % scheitern bis Ende Januar, neuere Zahlen sagen sogar, dass 92 % bis Februar vorbei sind. Gründe sind oft nicht fehlende Motivation, sondern starre, hinderliche Systeme.
Damit du nicht mit dem gleichen Chaos ins neue Jahr startest, habe ich drei einfache Impulse für dich:
Führung beginnt nicht mit großen Vorsätzen, sondern mit konkreten Entscheidungen und kleinen Handlungen unter realistischen Bedingungen. Schau, was du gerade ins neue Jahr schiebst -das sagt oft mehr über dein System als über dich. Dein Handlungsspielraum ist meistens größer, als du denkst.
Also: such dir eine Sache, klär sie noch heute und gib dir und deinem Team damit Raum fürs neue Jahr. Danke fürs Zuhören, komm gut rein und bis zum nächsten Mal.
Mach heute eine Sache: Welchen Impuls setzt du um? Schreib in die Kommentare oder per Mail: [email protected]
40% Arbeitszeit für Abstimmung/Nacharbeit: Gallup / McKinsey Produktivitätsanalysen. "State of the American Manager" (2015/2025): 30-50% Zeit für Meetings/Koordination in produzierenden Branchen. [gallup.com/services/182138/state-american-manager.aspx]
70% Teamleistung hängt von Führung ab: Gallup "State of the American Manager". Basierend auf 2,5 Mio. Mitarbeitern: Manager haben 70% Einfluss auf Team-Engagement und Leistung. Deutsche Referenz: Gallup DE Engagement-Index 2025. [gallup.com/services/182138]
80% Neujahrsvorsätze gescheitert bis Januar-Ende: University of Scranton, Journal of Clinical Psychology (jährlich seit 1989). >1.000 Teilnehmer: 80% geben bis Ende Januar auf. Norcross et al., Scandinavian Journal of Medicine.
92% bis Februar: Forbes Health Survey 2024. n=1.000: Durchschnittliche Haltbarkeit = 2 Wochen. Deutschland: Statista 2024 (78%). [forbes.com/health/mind/new-years-resolutions-statistics/]
70% Veränderungen scheitern an Strukturen: John P. Kotter, "Leading Change" (1995/2025). 70% Change-Projekte scheitern primär an mangelnder systemischer Unterstützung. Bestätigt: Mittelstandsbund 2025. [kotterinc.com/books/leading-change/]
2/3 Führungskräfte erschöpft durch widersprüchliche Erwartungen (Auctority/Spiegel 2024).
Dann teil sie gern weiter und hinterlasse eine Bewertung bei Appel Podcasts oder Spotify, damit mehr Menschen von Lean&Lead erfahren und wir gemeinsam die Arbeitswelt ein bisschen besser machen =)
Für Themenwünsche, Fragestellungen in der Praxis melde dich einfach per Mail an [email protected] oder https://byclaudiaschmidt.com/kontakt/
Hey, schön, dass du reinhörst – ich bin Claudia und in dieser Spezialfolge dreht sich alles um Schoko-Weihnachtsmänner: wie sie geplant, produziert und letztlich gekauft (oder nicht gekauft) werden. Wusstest du, dass 2024 rund 164 Millionen Schoko-Weihnachtsmänner produziert wurden und 110 Millionen davon in deutschen Regalen landeten? Die Entscheidung fällt oft schon im Juli, aber verkauft wird nur in einer extrem kompakten Phase von etwa sechs Wochen.
Das klingt erst mal nach Spaß, hat aber eine Menge Herausforderungen: viele Varianten (Vollmilch, Zartbitter, vegan, gefüllt …), häufige Formatwechsel, Rüstzeiten, Verpackungsreste und Lagerbestände - all das erzeugt Kosten und Verschwendung. Je mehr Varianten, desto kürzer die Losgrößen, desto öfter Umbau und desto anfälliger die Produktion für Verluste beim Hochfahren der Linien.
Lean heißt hier nicht nur sparen, sondern smart produzieren: kleinere Losgrößen bei schnellen Formatwechseln, kluge Reihenfolgen (Sortenfertigung, hygienische Abläufe) und vor allem bessere Planung. Planung ist ein Hebel, den viele unterschätzen.
Auch du als Käufer steuerst mit: jede Kaufentscheidung ist ein Rückkopplungssignal an die Produktion. Alternative Produkte boomen (vegane Schokolade +10–12% p.a., Bio +8%, kakaofreie Alternativen wie Chauviva stark im Wachstum) und Vollmilch bleibt trotzdem noch der Bestseller. Dein Einkauf beeinflusst also, welche Varianten überhaupt wirtschaftlich werden.
Und es gibt wieder drei Impulse für dich, die du direkt mitnehmen kannst. Mehr dazu in der Folge- ich will ja nicht spoilern.
Und ganz wichtig: Lean ist kein reines Sparprogramm, sondern der Versuch, Prozesse wirklich an Kundenbedarf auszurichten, flexibel zu bleiben und Überflüssiges systematisch zu eliminieren. Wenn Produktion, Vertrieb und Marketing enger zusammenarbeiten, lassen sich Prozesse und Sortiment deutlich besser steuern. Auf eine ressourcenschonende und produktive Zusammenarbeit :)
Ich wünsche dir verschwendungsarme Weihnachten und wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich sehr über eine Bewertung bei Apple oder Spotify. Wir hören uns im Silvester-Special wieder!
Lean&Lead Podcast- Folge #18: https://byclaudiaschmidt.com/einfach-besser-ruesten-mit-smed-wie-du-mit-deinem-team-ruestzeiten-verkuerzt-stabilitaet-reinbringst-und-was-das-ganze-mit-einem-kindergeburtstag-zu-tun-hat/
Weihnachtsmänner-Produktion
Einzelhandelsumsatz
Preisentwicklung
Präferenzen und Wachstum
In dieser Folge von "Lean & Lead" spreche ich mit Dr. Stefanie Schöler – Psychologin, Präventions‑Expertin und absolute Praktikerin, wenn es um mentale Gesundheit am Arbeitsplatz geht. Wir reden ehrlich über Stress im Produktionsumfeld, die Sandwich‑Position von Führungskräften und was echte Prävention bedeutet.
Stefanie erklärt, wie wir psychische Belastung greifbar machen: vom Arbeitsumfeld über Schichtpläne bis zu sozialen Beziehungen im Team. Arbeit kann schützen, aber auch belasten – entscheidend ist, ob Erholungsphasen vorhanden sind oder ob Stress kontinuierlich weiterläuft.
Du erfährst typische Warnsignale, die du bei dir oder Kolleg:innen beobachten kannst: Schlafprobleme, ständige Überstunden, Rückzug aus sozialen Aktivitäten, erhöhte Reizbarkeit, verändertes Ess‑ oder Trinkverhalten oder sogar das Phänomen, dass man erst im Urlaub krank wird (Leisure Sickness). Diese kleinen Seismographen deuten oft früh auf Überlastung hin.
Praktische, sofort umsetzbare Tipps für dich: Sag nicht immer sofort "Ja" – baue Puffer ein, rufe später zurück, lass Dinge per Mail kommen. Plane Erholungsphasen wie Produktionsressourcen ein und verteidige sie. Wenn du immer wieder ausgleichend einspringst, überlege dir klar, was du delegieren oder weitergeben kannst – und notiere dir konkrete Sätze, die du statt eines spontanen Ja verwendest.
Für Führungskräfte: Beobachten, ansprechen, nicht diagnostizieren. Nutze ruhige Momente, um Beobachtungen zu teilen: "Mir ist aufgefallen, du wirkst in letzter Zeit sehr müde – ist alles in Ordnung?" Hol Unterstützung und bilde mentale Ersthelfende im Team aus, ohne selbst Therapeut:in sein zu müssen. Und wenn Sicherheit betroffen ist, reicht dein subjektiver Eindruck, um jemanden nach Hause zu schicken.
Ein wichtiger Hebel, den Stefanie erklärt: die Überlastungsanzeige (auch Entlastungs‑ oder Gefährdungsanzeige). Wenn Gespräche nichts ändern, kann eine schriftliche Meldung an den Arbeitgeber die nötige Aufmerksamkeit und Verantwortungsübernahme im System auslösen. Es ist kein Angriff – es ist ein Schutzmechanismus für deine Gesundheit.
Außerdem: Psychische Erkrankungen sind keine Schwäche. Stefanie und ich sprechen über Stigmata, die Rolle von Männern im Thema Suizid und warum Prävention sich nicht nur moralisch, sondern wirtschaftlich lohnt (Return on Investment oft 1:2 bis 1:10). Ihr großes Ziel: bis 2026 einhunderttausend Menschen mit Präventions‑Angeboten erreichen – ein toller Schritt zur Entstigmatisierung.
Wenn du Lust hast, das Thema im Team oder Verein zu vertiefen: Stefanie und ihr Arbeitsschutz‑Universum bieten Ausbildungen zum mentalen Ersthelfenden, Webinare und Vorträge an.
LinkedIn Stefanie Schöler https://www.linkedin.com/in/drstefanieschoelerberlin/
Arbeitsschutzuniversum: [email protected]
Erwähnte und passende Podcastfolgen:
#20: Wenn du dein Leben rückwärts planst: Ein Gedankenexperiment über Zeit, Prioritäten und das Leben zwischen Arbeit und zuhause.
# 7: Konflikte steuern, statt sich steuern zu lassen. Im Gespräch mit Eva, Expertin für Konfliktkompetenz und Neuro-Leadership.
Hör rein – es lohnt sich für dich, dein Team und das Unternehmen.
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Danke dir ❤️
Hallo und herzlich willkommen bei Lean & Lead wegen schlechter Führung geschlossen. Ich bin Claudia und schön, dass du wieder dabei bist und dir die Zeit ganz bewusst auch nimmst. Für dich, für dein Leben und nicht nur für die Arbeit.
In Teil 3 der Miniserie geht’s darum, wie du in einem vollen, lauten und stressigen System wirklich wirksam wirst, ohne dich selbst zu verlieren. Ich erzähle von dem Drei-Kreise-Modell (direkter, indirekter und äußerer Einfluss) und zeige dir konkret, wo dein Einfluss wirklich liegt — und wo du lernen darfst, loszulassen.
Im inneren Kreis liegt deine unmittelbare Macht: Wie du in die Schicht startest, wie du mit Fehlern umgehst, wie du Prioritäten setzt und deine Energie haushaltest. Kleine Dinge wie Blickkontakt, ein kurzes Ziel-Set oder klares Erwartungsmanagement verändern die Atmosphäre enorm — und du kannst das sofort anfangen.
Der mittlere Kreis ist dein Arbeitsfeld für langfristige Veränderungen: Teamklima, Krankenstand, Qualität, Zusammenarbeit zwischen Produktion und Instandhaltung. Das geht nicht über Nacht, aber durch konstante Haltung, klare Standards und nachvollziehbare Routinen kannst du hier über Wochen und Monate richtig viel bewegen.
Der äußere Kreis sind Rahmenbedingungen: Strategie, Budget, Personalschlüssel oder globale Lieferketten. Daran kannst du nicht alles sofort ändern — aber du kannst Muster sichtbar machen, Entscheidungen sauber vorbereiten und Allianzen bilden, damit langfristig Dinge möglich werden.
Praktisch und hands-on: Probier die drei Gewohnheiten aus — der Drei-Satz-Start (Wichtig heute / Unwichtig heute / Wenn X, dann Y), ein Minuten-Prio-Check (deine zwei wichtigsten Führungsaufgaben) und der einminütige Schichtabschluss (Was habe ich beeinflusst? Was nehme ich mit? Was lasse ich hier?). Dazu der Zwei-Sekunden-Stop vor jedem Reagieren — das bringt Ruhe und Klarheit.
Warum das so wichtig ist: Selbstwirksamkeit reduziert Stress, steigert Zufriedenheit und schützt dich davor, innerlich auszubrennen. Viele Menschen schaffen nur noch das Nötigste, fühlen sich frustriert — aber das ist oft ein Systemeffekt, kein persönliches Versagen.
Wenn du nur eine Sache mitnimmst: Du hast mehr Einfluss, als du denkst — aber nicht auf alles. Nutze deinen inneren Kreis bewusst, stärkere den mittleren Kreis systematisch und verschwende keine Energie auf Dinge, die du kurzfristig nicht ändern kannst. Kleine, tägliche Gewohnheiten sind der Hebel.
Und wenn du Lust hast tiefer an deiner Struktur und deinem umsetzungsfokussierten System zu arbeiten, dann sei gerne beim Online-Workshop im 1. Quartal dabei. Du möchtest schon auf die Warteliste? Dann schrieb mit einfach [email protected]
Pass gut auf dich auf- du hast nur dieses eine Leben.
Quellen & Studien aus dieser Folge
Gallup – Engagement & Arbeitswelt
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