Leben Pur! Unterwegs. Ein Podcast über das Unterwegssein. Über Reisen und Ausflüge.

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By Übers Reisen. Egal ob zu Fuss, mit dem Motorrad, dem Camper oder Bus und Bahn. Wir nehmen dich mit.Society & CulturePlaces & Travel
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Leben Pur! Unterwegs. Ein Podcast über das Unterwegssein. Über Reisen und Ausflüge. episodes

  • 022 – Schweiz – Wanderung entlang der Südrampe im Wallis
    Das Osterwochenende und Regen in Bern lassen uns ins Wallis „flüchten“ und die Südrampe erwandern In dieser Episode nehmen wir dich mit auf einen wunderschöne Tageswanderung ins Wallis. Inklusive einmal kräftig verlaufen… Erst wollten wir im Berner Obe...
    Das Osterwochenende und Regen in Bern lassen uns ins Wallis „flüchten“ und die Südrampe erwandern

    In dieser Episode nehmen wir dich mit auf einen wunderschöne Tageswanderung ins Wallis. Inklusive einmal kräftig verlaufen…

    Erst wollten wir im Berner Oberland laufen, aber es war Regen angesagt. So sind wir kurzentschlossen ins Wallis gefahren und haben uns auf der Südrampe treiben lassen. Sonne, Wind und ein wunderbarer Ausblick waren die Belohnung. 

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    Nur für iTunes-Hörer: Hier findest du die Shownotes und Bilder von der Wanderung. 

    022 – Schweiz – Wanderung entlang der Südrampe im Wallis

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    Infos:

    Wandern Schweiz Facebook-Gruppe

    Autoverlad Kandersteg – Lötschberg

    Hier noch die Strecke laut Wanderkarte: http://www.wandersite.ch/tageswanderung/600%20Oberwallis.html

     

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    19 min
  • 021 – Schweiz – Spontane Motorrad-Tour ins Wallis
    Wie wir nur mal kurz nach Bern fahren wollten und dann ein ganzes Wochenende unterwegs waren Samstag morgen, die Sonne lacht und wir setzen uns auf unser Motorrad und fahren kurz mal nach Bern. Gerd wollte ja nur mal kurz einen Computer zur Reparatur b...
    Wie wir nur mal kurz nach Bern fahren wollten und dann ein ganzes Wochenende unterwegs waren

    Samstag morgen, die Sonne lacht und wir setzen uns auf unser Motorrad und fahren kurz mal nach Bern. Gerd wollte ja nur mal kurz einen Computer zur Reparatur bringen. Warum wir dann das ganze Wochenende unterwegs waren, erzählen wir diesmal gemeinsam in unserer spontanen Podcastfolge, welche wir beim Frühstück in den Bergen im Wallis aufgenommen haben. Hör doch einfach mal rein.

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    Nur für iTunes-Hörer: Hier findest du die Shownotes und alle Bilder: http://www.leben-pur.ch/021-schweiz-spontane-motorrad-tour-ins-wallis

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    Infos:

    Hotel Studio Le Plan Clou

    Autoverlad Kandersteg – Lötschberg

    Hier noch die Strecke (wir sind allerdings ausschliesslich Landstrasse gefahren und nicht wie unten angezeigt Autobahn).

     

     

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    27 min
  • 020 – Mein Abenteuer Alpenüberquerung – Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum?
    Bist du verrückt? Du willst zu Fuss über die Alpen? Heute mal ein etwas anderer Beitrag. Nicht aus dem Tagebuch einer Reise sondern aus dem Wald in dem ich gerade bin. Ich bereite mich mental so ein bisschen auf mein grosses Abenteuer vor,
    Bist du verrückt? Du willst zu Fuss über die Alpen?

    Heute mal ein etwas anderer Beitrag. Nicht aus dem Tagebuch einer Reise sondern aus dem Wald in dem ich gerade bin.

    Ich bereite mich mental so ein bisschen auf mein grosses Abenteuer vor, denn ich möchte dieses Jahr im Juni die Alpen überqueren. Einmal kreuz und quer über die Alpen. Genau genommen möchte ich, wenn alles gut geht, die Schweizer Alpen durchwandern. Irgendwann im Juni. Vielleicht im Tessin. Vielleicht auch bis nach Italien gehen. Das Ganze möchte ich zu Fuß machen. Ich möchte eine ganz normale Wanderung machen. Ich möchte so viel wie möglich laufen. So wenig wie möglich mit irgendwelchen öffentlichen Verkehrsmitteln oder Autos mitgenommen werden. Ich möchte wirklich zu Fuss gehen.
    Ich bin heute gerade mal bei uns in den Wald gegangen welcher nicht weit weg ist, vielleicht etwas über eine Stunde. Der Wald liegt auf dem Friedensberg.  Und genau hier sitze ich nun. Ich habe mir meinen kleinen Kocher mitgenommen und ihn zum ersten Mal in Betrieb genommen. Dank YouTube bin ich unglaublich gut ausgebildet und kann mein Wissen für den perfekten Kaffee sofort umsetzten. Theoretisch zu mindestens. Praktisch muss wohl noch ein wenig geübt werden. Ich weiss daher auch schon, wie ich mir ein Feuer mache. Die idealen Vorraussetzungen sind: super trockenes Holz und kein Wind. Wir schauen mal, wie das am Ende funktioniert.

    Ich möchte euch gerne auf mein grosses Abenteuer mitnehmen. Zu Beginn möchte ich daher ein paar Gedanken mit euch teilen. Was ich erwarte. Was mich erwartet. Was ich an Vorbereitungen betreibe. Wann es genau losgeht muss ich noch schauen.

    Mein großes Abenteuer möchte ich anders mit euch teilen als bisher. Ich bin etwas aufgeregt. Was ich diesmal machen möchte ist, dass ich nicht aus meinem Tagebuch vorlesen sondern meinen Gedanken freien Lauf lassen und ich hoffe, dass das für euch okay ist.

    Also. Ganz kurz zu dem Gedanken: Warum eine Alpenüberquerung?

    Seit Jahren träume ich eigentlich davon einmal zu pilgern. Wahrscheinlich wie wie bei allen Menschen in meinem Umfeld oder bei allen Menschen die sonst pilgern wollen, hat das irgendwie angefangen mit einer Geschichte von irgendjemanden der gepilgert ist. Bei mir war das schon vor 10-15 Jahre als ich das Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ gelesen habe. Ich dachte „WOW“ das muss ich auch machen. Wenn der das schafft, dann kann ich das auch! Ich bin mittlerweile in der luxuriösen Lage, dass meine beiden Kinder nicht mehr zuhause wohnen. Dank Studium und Berufsausbildung kann ich mir nun die Zeit nehmen auch mal für eine längere Zeit nicht daheim sein zu müssen um bei den Hausaufgaben zu helfen. Wobei mit den Hausaufgaben… So richtig hat das nie bei uns geklappt. Liegt wahrscheinlich daran, dass die beiden gemerkt haben, dass ich kein Hausaufgaben-Fan bin. Aber das ist eine andere Geschichte. 

    Okay, aber die Idee kam tatsächlich von Hape Kerkeling. Für mich war klar: Ich wollte auch mal laufen! Dabei gehört laufen überhaupt nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich fahr lieber mit dem Motorrad oder mit dem Bus. Noch lieber fahre ich Bahn. Irgendwann im letzten Jahr habe ich angefangen mal hier und da durch die Wälder zu streifen.

    Und fand das ziemlich schön. Ich dachte mir: das ist eigentlich das Beste! Ich bin mir am nächsten.  Ich entscheide mein Tempo  und kann jederzeit stehen bleiben.
    Das Gefühl habe ich auch bei einer Motorradreise. Es ist traumhaft schön und ich bin sehr sehr nah an der Natur. Näher als mit dem Camper oder mit dem Zug. Aber eben doch nicht so nah. Einfach so anhalten wie beim wandern kann ich kann beim Motorrad fahren nicht. Einfach stehen bleiben und den Blick schweifen lassen. Außerdem spüre ich, dass mag jetzt vielleicht sehr spirituell klingen, dass meine Seele immer genau mit dem Tempo mitkommt wie ich laufe. Was nicht besonders schnell ist, wenn ich ehrlich bin.

    Wir gehen in der Schweiz sehr viel wandern. Ich genieße es in den Bergen! Jedoch sind es bis jetzt immer nur ein Tageswanderungen gewesen. Also früh irgendwo hin, dann gelaufen, gelaufen, gelaufen und am Abend wieder zurück, ziemlich müde! Mir hat das immer sehr viel Spass gemacht macht es mir heute noch. Dennoch ist es Zeit für mich eine längere Reise anzutreten.

    Normalerweise würde man jetzt sagen: okay dann mach doch mal eine zwei oder drei Tagesreise. Aber irgendetwas ist in mir, dass mir sagt mach doch mal vier Wochen Pause. Beruflich gesehen ist ein vier Wochen Pause gar nicht so verkehrt.
    Und ich möchte das jetzt unbedingt mal probieren. Ich merke schon, dass hier eine etwas längere kommt. Es geht mir aber darum, dass ich euch einmal erklären kann: Was erwarte ich dann von so einer Alpenüberquerung, Was erwarte ich dann von einer Reise, von einer Wanderung vier Wochen lang kreuz und quer. Durch die Berge und vorbei an wunderschönen Orten. Ich hatte es eben schon angesprochen. Ich möchte eins sein mit der wunderschönen Natur. Ich möchte in meinem Tempo sein. Ich möchte frische Luft atmen welche mit rote Bäcker zaubern. Ich erwarte lächelnde Menschen, Natur und schönes Wetter. Mehrheitlich erwarte ich gutes und vor allem trockenes Wetter. Am Besten ohne Wind. Meisten ist das mit dem Einhalten von Erwartungen ja nicht so einfach, aber ich hoffe weiter. Denn wie das immer so ist mit Erwartungen, manchmal kommen sie und ein anderes Mal nicht. Ich kann auch genauso sagen, ich erwarte das nicht sondern, ich freue mich drauf. Und das was kommt, dass kommt und wenn irgendwas nicht kommt dann ist das auch okay.

     

    Ich habe gerade eine kleine Pause gemacht. Ich hatte mich in den Wald gesetzt. Hatte mein Feuerchen angemacht. Hatte mir meinen Kaffee gekocht und dann kam ein wunderbar älteres Ehepaar. Die beiden setzten sich einfach zu mir und unterhielt sich mit mir. Das führte dazu, dass ich den Podcast unterbrechen musste. So viel also zu meinen Erwartungen. Aber so ist das eben – jetzt geht’s weiter.

    Ich freue mich zu sehen, mit wie wenig ich auskomme. Ich liebe den Gedanken des Minimalismus. Ich liebe den Gedanken mit so wenig wie möglich auszukommen und dennoch glücklich und zufrieden zu sein. Und ich liebe den Gedanken so ursprünglich wie möglich zu sein.

    Worauf freue ich mich?

    Ich freue mich darauf dieses ursprüngliche Sein zu erfahren. Ich freue mich darauf die Nähe der Natur zu spüren. Ich freue mich auch darauf zu sehen mit wie wenig ich auskomme. Ich freue mich auch darauf draußen zu sein, dort ist es eh am schönsten. Ich freue mich auch darauf meinen Körper zu spüren. Ich nehme an, der wird recht deutlich zu spüren sein. Da ich noch keine Ahnung habe wie ich meine Kondition bis Juni ausbauen kann, welche ich brauche um über diese Berge zu kommen. Aber das wird sich dann zeigen und ich habe ein bisschen Angst davor. Ich bin aber guter Dinge dass ich während des Laufens Kondition aufbauen kann.

    Und ich freue mich darauf meine Abenteuerlust auszuleben. Das ältere Ehepaar fragte mich: bist du getrieben oder ist es dein Bedürfnis diese Reise zu machen? Sie sieht darin einen Unterschied. Für mich persönlich ist es eher so: Ich habe ein Bedürfnis diese Reise zu machen und manchmal fühle ich mich getrieben alles zu planen und zu organisieren.

    Ich möchte bei der Reise lernen mal ein bisschen planlos zu leben. Das heisst dieses „getrieben sein“ abzulegen.

    Natürlich mache ich mir auch ein paar Gedanken. Natürlich habe ich ein paar Ängste. Dabei wird mir aber bewusst, das ist ganz Normal! Die Angst meine körperlichen Grenzen zu erfahren, dass der Rucksack einfach zu schwer ist, dass ich mich verlaufen und ich habe ganz schön Angst nachts alleine im Zelt zu sein. Ich glaube ich habe ein bisschen Angst überhaupt vor dem Alleinsein. Ob ich mit mir auskomme. Mag ich mich noch nach einer Weile allein sein mit mir? Wenn es ganz dunkel wird und die Geräusche für mich unbekannt sind? Ich habe mein ganzes Leben noch nie ganz alleine draussen geschlafen! Ja, darauf bin ich gespannt und ja, dass macht mir auch ein bisschen Angst.

    Jetzt noch kurz zur Vorbereitung:

    Wie ich mich vorbereite ist noch ein spannendes Thema. Ich glaube es gibt ganz viele Möglichkeiten sich auf so eine Reise vorzubereiten. Man kann trainieren. Man kann fit werden. Ich habe da eine ganz andere Herangehensweise.

    Ich habe einfach ganz viele Outdoor Videos auf YouTube angeschaut und fühle mich dadurch extrem gut vorbereitet. Ich weiss, dass ist nicht das idealste aber das ist das, was ich jetzt gerade mache. Also schaue ich mir alle möglichen Survival und Outdoor Videos an.
    Und finde das machen die in den Videos ziemlich gut da draussen. Wenn ich das lange genug anschaue, rede ich mir ein, dann geht das auch in mich über. So ist meine Vorbereitung zur Zeit.

    Ich träume mich schon in die Berge. Ich träume schon von dem Moment wo ich den Sonnenaufgang über den Bergen sehe und ich aus meinem Zelt schaue. Ich träume aber noch momentan auch nicht an ein Zelt, was im Regen aufgebaut werden möchte, sondern eher an die wirklich romantischen Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge. Ich koche mir romantisch meinen Tee oder mein Süppchen. Ich bin ja ein grosser Fan von der selbsterfüllenden Prophezeiung und deswegen wird die sozusagen auch so eintreffen.

    Ich laufe jetzt regelmäßig damit ich wieder ein bisschen rein komme. Natürlich nicht jeden Tag 20-30 km und nicht Berg hoch und runter! Ich laufe einfach so wie es für mich passt.

    Und mittlerweile habe ich auch fast das gesamte Equipment zusammen was ich so brauche. Ich wollte nicht so wahnsinnig viel Neues kaufen. Wollte eigentlich mit dem Bestehenden loslaufen. Ich musste aber feststellen, dass speziell beim Zelt auf eine leichtere Alternative umgestiegen werden muss. Ich habe also ein neues Zelt bestellt, was in den nächsten Tagen ankommt. Ich habe auch noch mal ein zwei Kleinigkeiten bestellt. Zum Beispiel ein weiteres Funktionsshirt und eine lange Unterhose, da es auch in Juninächten so hoch in den Bergen frisch werden kann. Als richtiger survival Outdoor Freak, musste ich jetzt endlich mal ein ordentliches Messer haben. Ich habe alles bestellt und das Paket kommt sicher auch in den nächsten Tagen an.  

    Ab dann bin ich parat! Dann bin ich wirklich bereit und muss nur noch abwarten. Es sind jetzt nur noch zweieinhalb Monate bis Anfang Juni und dann geht’s los. Ihr merkt schon es geht jetzt in die Endphase der Vorbereitung und ich bin ganz schön aufgeregt.

    Aber wie geht es weiter mit dem Podcast?

    Ich versuche immer mal wieder etwas über meine Vorbereitungen zu berichten. Vielleicht kann ich dann noch jeweils immer in den Wald gehen um die Aufnahmen zu machen. Vielleicht hört ihr im Hintergrund auch das Vogel zwitschern.

    Ich möchte euch gern mitnehmen und möchte schauen wie meine Vorbereitungen voranschreiten. Ich habe schon eine keine Packliste gemacht und habe schon mal einen Testlauf gemacht und das Gewicht soll so wenig wie möglich sein. Mit dem Gewicht des Rucksackes würde ich gerne unter 10 kg kommen. Das wird aber ganz schön schwer. Ich muss daher mal schauen wie ich das mache und und vielleicht muss ich etwas weglassen oder aber ich trag einfach mehr als zehn Kilo mit mir rum. Aber das wird sich dann zeigen.
    Die Reise selbst wird wahrscheinlich Pfingsten starten (Anfang Juni).
    Dann wird es wahrscheinlich auch immer wieder eine live Folge geben von denen es möglicherweise keiner Mitschriften gibt. Da muss ich mal schauen ob es da noch eine Möglichkeit gibt, den dann live abzutippen. Aber das werde ich unterwegs definitiv nicht machen. Ihr wisst ja, mein Ziel ist ausschließlich mit meinem Telefon den ganzen Podcast aufnehmen zu können. Das heisst, mobil zu arbeiten.

    Falls ihr noch Tipps, Ideen, Fragen für meine Reise habt, lasst es mich wissen. Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mich zu dem Thema löchert. Denn durch eure Fragen entwickelt sich bei mir nochmal ein neues Verständnis für meine Reise.

    Zum Abschluss noch mal, denn die Sonne geht langsam unter und mir wird frisch, möchte jetzt eigentlich nur noch ganz gemütlich nach Hause wandern und nochmal noch mal durch den Wald gehen, ich freue mich maßlos auf mein Abenteuer!

    Ich freue mich auf eure Kommentare wenn da irgendwie noch Tipps Ideen Vorschläge sind, nur her damit! Ich bin total dankbar für jeden Gedanken und für jede Idee. Ihr merkt langsam, ich bin noch nicht großartig vorbereitet. Bin kein Outdoor-Profi!
    Ich versuch das jetzt einfach mal und lass euch daran teilhaben ich würde mich sehr freuen, wenn ihr während der Reise ein bisschen mit mir in Kontakt tretet.

    Shownotes für iTunes-Hörer: http://www.leben-pur.ch/020-mein-abenteuer-alpenueberquerung-wer-wie-was-wieso-weshalb-warum/

    Infos:

    Bushcraft Essentials Holz-Hobo-Kocher

    Holz & Wald: Frienisberg im Berner Seeland

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    16 min
  • 019 – Dubai – Die Heimreise naht und unsere Wege trennen sich in Düsseldorf
    Die Heimreise naht und unsere Wege trennen sich in Düsseldorf Halb 6, nach viel zu wenig Schlaf, werden wir vom Taxi abgeholt und wenig später sitzen wir wieder am Flughafen. Diesmal Terminal 3 vom Dubai International.
    Die Heimreise naht und unsere Wege trennen sich in Düsseldorf

    Halb 6, nach viel zu wenig Schlaf, werden wir vom Taxi abgeholt und wenig später sitzen wir wieder am Flughafen. Diesmal Terminal 3 vom Dubai International. Das ganze Terminal wird von den Emirates bedient. Wir haben ja kein Gepäck ausser dem kleinen Rucksack. Bummeln in aller Früh schon durch die bunten Duty-Frees und frühstücken ein paar Smoothies. Schon geht es ins Flugzeug, diesmal etwas über 6 Stunden bis Düsseldorf. Wir schlafen kaum, schauen Filme, essen und irgendwie scheint die Zeit gut zu vergehen. Denn gefühlt «wenig später» landen wir im eiskalten Düsseldorf. Wir warten eine kleine Ewigkeit auf unsere Rucksäcke und holen unsere Wintersachen aus den Sheraton-Hotel, wo wir die Reisetasche mit der Winterkleidung deponiert haben. Schnell ziehen wir die wirklich nötigen warmen Sachen an und eilen zum Zug. Schnell zum Hauptbahnhof, hier trennen sich unsere Wege. Kathi muss nach Hamburg. Moppi, Gerd und ich in Richtung Basel.

    Shownotes: http://www.leben-pur.ch/019-dubai-die-heimreise-naht-und-unsere-wege-trennen-sich-in-duesseldorf/ 

     

    Infos:

    Unser Hotel in Dubai: Phoenix 

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    6 min
  • 018 – Sri Lanka und Dubai – Viele neue Eindrücke halten uns wach!
    Sri Lanka und Dubai – Viele neue Eindrücke halten uns wach! Der Tag startet am Flughafen, wir liegen zwischen vielen anderen Reisenden und frieren recht ordentlich. Der Airport ist ziemlich herunter gekühlt und wir sind das gar nicht so gewöhnt,
    Sri Lanka und Dubai – Viele neue Eindrücke halten uns wach!

    Der Tag startet am Flughafen, wir liegen zwischen vielen anderen Reisenden und frieren recht ordentlich. Der Airport ist ziemlich herunter gekühlt und wir sind das gar nicht so gewöhnt, haben wir meistens doch nur einen Ventilator im Zimmer gehabt was für uns immer völlig ausreichend war.

    Wir sind müde. Wir frieren und hoffen nur, dass unsere Maschine pünktlich ist. Und ja, das ist sie!

    Wir steigen ein und wenn ich ehrlich bin, weiss ich nicht, wer von uns als erstes geschlafen hat. Ich jedenfalls kann mich noch nicht mal mehr an den Start erinnern. Ich war schon auf dem Rollfeld tief eingeschlafen.

    Vier Stunden später landen wir in Dubai, dank der Zeitverschiebung ist es hier kurz nach 8. Unser Gepäck bleibt direkt in Dubai am Flughafen. Wir vier haben in einen kleinen Rucksack mit den wichtigsten Dingen für eine Nacht. Uns genügt das.

    Am Flughafen werden wir von einem deutschsprachigem Privat-Guide empfangen, welcher uns 4 Stunden durch Dubai führt. Immer noch etwas müde, lassen wir uns in einem Van durch die Stadt fahren, halten hier und da für Fotostopps an und sind überwältigt. Überwältigt von den vielen Superlativen, von den riesigen Gebäuden, von der politischen und wirtschaftlichen Situation und vor allem von der Sauberkeit. Nach 4 Stunden sind wir schon erschlagen, aber nicht weniger begeistert. Dubai ist eine wirklich tolle Stadt. Interessant, künstlich, schön, viel leiser, mit ruhigem Strassenverkehr und irgendwie so ganz anders, als alles, was ich je gesehen habe. Besonders nach Sri Lanka!

    Gegen Mittag bringt uns der Guide zur DubaiMall, dem grössten Einkaufszentrum der Welt (wie hier irgendwie alles das Grösste, Beste… irgendwas ist…) und wir stellen uns an die kurze Schlange für den Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Wir hatten die Tickets online bestellt und alles klappt wunderbar easy. Der Lift «schleudert» uns in einen Affentempo nach oben, pro Sekunde etwa 10 Meter. Und wir merken davon nichts. Gar nichts. Plötzlich sind wir auf der 124. Etage und haben einen grandiosen Aus- und Überblick über die künstliche Stadt. Alles hier, wirklich alles, war früher Wüste. Die ganze Stadt ist entweder auf Sand gebaut (Wüste) oder auf Wasser, ehemals Meer. Wir sind fasziniert, begeistert und auch etwas irritiert zugleich. Fassen können wir das Alles nicht.

    Nachdem wir wieder herunter „geschleudert“ wurden, lassen Gerd und ich alles etwas sacken bei einem Kaffee, die Kids bummeln noch durch die Mall. Die Wüstentour lassen wir aus und gönnen uns dafür die Dubai-Fontäne mit klassischer arabischer Musik unmittelbar unter dem Burj Khalifa.

    Mittlerweile sind wir völlig übermüdet und kaputt, nehmen uns ein Taxi und lassen uns zum Hotel fahren. Hier bleiben wir nur kurz – nur nicht ins Bett legen, sonst ist der Abend gelaufen – und weiter zum Abendessen. Wieder in einer Mall. Schade, eigentlich war uns eher nach urtümlicher Atmosphäre. Die Kids wollen eigentlich noch mal zu einem Markt, aber unsere Kräfte lassen uns im Stich, sodass wir zum Hotel zurück laufen und lassen und in die Betten fallen. Wer zuerst schläft, wissen wir nicht mehr. Ich glaube, wir waren alle innerhalb Sekunden im Tiefschlaf. Aus der noch vollmundig ausgesprochenen Idee, dass wir alle duschen wollen, wurde bei keinem von uns etwas. Das muss bis morgen früh warten.

    Shownotes: http://www.leben-pur.ch/018-sri-lanka-und-dubai-viele-neue-eindruecke-halten-uns-wach/

     

    Infos:

    Unser Hotel in Dubai: Phoenix 

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    9 min
  • 017 – Sri Lanka – Planen und Nichtstun? Unser letzte Tag auf Ceylon
    Planen und Nichtstun? Unser letzte Tag auf Ceylon Wir erwachen irgendwann. Ich mache mich auf die Suche nach dem Bäcker-Tuktuk und Kathi deckt den Tisch. Diesmal haben wir Glück und können im Garten frühstücken.
    Planen und Nichtstun? Unser letzte Tag auf Ceylon

    Wir erwachen irgendwann. Ich mache mich auf die Suche nach dem Bäcker-Tuktuk und Kathi deckt den Tisch. Diesmal haben wir Glück und können im Garten frühstücken. Der Hausherr lässt uns einen Tisch bringen und wir sitzen gemütlich draussen unter Palmen. Wir planen unseren Tag in Dubai und beratschlagen uns.

    Schnell wird klar, dass wir an dem einen Tag, den wir in Dubai sind, am liebsten alles machen würden. Schnell wird aber auch klar, dass das wohl nicht funktioniert. Wir buchen zuerst einmal eine deutschsprachige Rundreise durch Dubai, startend am Flughafen. Dann noch den Burj Kalifa, das höchste Gebäude der Welt und dann, aber das bleibt noch offen, eine Wüstensafari. Wir schauen mal, was alles geht. Und wie müde wir sind.

    Jetzt müssen wir erst mal an den Pool und ins Meer. Gerd und die Kinder haben nun einen neuen Plan. Sie gehen sich im Meer abkühlen (28 Grad) und gehen dann in den warmen Pool (30 Grad?). Das klingt doch gut und unglaublich logisch oder? Ich mache mit und stelle fest, dass so ein Tag mit Plan schon etwas ist. Ein paar Minuten später liegen wir schon wieder am Pool und warten mal so ab, was der Tag bringt.

    Den Abend verbringen wir wieder in unserer Stamm-Strandbar und lassen ein weiteres mal den Abend mit Curry, Daal und ein paar Runden UNO ausklingen.

    Wir packen noch unsere Rucksäcke und liegen halb 9 im Bett. Der Wecker wird kurz vor 11 in der Nacht klingeln und das Taxi holt uns pünktlich eine Stunde vor Mitternacht ab.

    Innerhalb ein paar Minuten sitzen wir im Taxi und werden zum Flughafen nach Colombo gefahren. Die Strassen sind wider Erwarten noch recht belebt, es ist Sonntagnacht, und wir kommen auf der Schnellstrasse recht gut voran. So sind wir nach anderthalb Stunden schon am Airport und geben unsere Rucksäcke ab. Diverse Sicherheits- und Passkontrollen später sitzen wir, mittlerweile aus Langeweile oder was weiss ich schon wieder hungrig beim PizzaHut und essen das teuerste Abendessen, oder doch schon Frühstück, dieser ganzen Ferien.

    Weil am Flughafen tagsüber gebaut wird, sollten wir 5 Stunden vorher da sein und merken nun, dass wir locker 3 Stunden zu früh da sind. Unser Flieger geht erst kurz vor 6 am Morgen.

    Shownotes: http://www.leben-pur.ch/017-sri-lanka-planen-und-nichtstun-unser-letzte-tag-auf-ceylon/

     

    Infos:

    Hier geht es zu Airbnb und hier zu unserer kleinen Wohlfühloase: Cozy 2BD Villa

    „Unsere“ Strandbar mit super Essen: JaniRest

    Reiseführer: Stefan Loose Reiseführer Sri Lanka

    Facebook-Gruppe zu Reisen in Sri Lanka

    Bahn Sri Lanka

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    4 min
  • 016 – Sri Lanka – Essen, Meer, Pool, Meer, Pool und Essen
    Essen, Meer, Pool, Meer, Pool und Essen Gut geschlafen habe ich nicht. Habe von einer Schwangerschaft geträumt. Im Traum selbst bin ich zutiefst erschüttert darüber, da all meine Reiseträume wie Seifenblasen zerplatzen. Ich erwache und habe Sorge,
    Essen, Meer, Pool, Meer, Pool und Essen

    Gut geschlafen habe ich nicht. Habe von einer Schwangerschaft geträumt. Im Traum selbst bin ich zutiefst erschüttert darüber, da all meine Reiseträume wie Seifenblasen zerplatzen. Ich erwache und habe Sorge, dass ich das Brötchen-Bäcker-Tuktuk verpasse. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es erst kurz vor halb 4 ist und ich beruhigt schlafen kann. Um 6 und um 7 erwache ich erneut, halb 8 stehe ich auf und laufe auf die Strasse. Irgendwann muss ja das Tuktuk mit den Brötchen kommen. Erst als ich am Strassenrand die Frauen mit Geldscheinen in der Hand sehe, wie auch sie seelenruhig warten, geselle ich mich dazu, beobachte alle und warte auch.

    An mir humpelt eine völlig abgemagerte Kuh mit gebrochenem Bein vorbei. Hunde spielen miteingebender und wühlen im Müll nach Resten. Ein paar Meter weiter verbrennen zwei junge Männer ihren Hausmüll. Dass sie auch PET-Flaschen und alles Mögliche verbrennen, macht mir Sorge. Ob sie wohl jemals erfahren, dass das weder für die Umwelt noch für sie gesund ist? Ich gehe ein wenig weiter, um nicht die Dämpfe einzuatmen.

    Irgendwann kommt das grüne Tuktuk mit seiner unverkennbaren Melodie und bleibt stehen. Alle kaufen Brote, Brötchen und die Einheimischen noch gerollte und belegte Dinge, die ich besser nicht mitnehme, da der Verkäufer lächelnd zu mir sagt: Sri-Lanka-spicy… ich verstehe. Das ist nichts für schwache Europäer.

    Kathi hat schon den Tisch gedeckt, wir frühstücken gemütlich und dann geht es ab ins Meer. Dann in den Pool. Dann wieder ins Meer und weiter geht es im Pool. Und schon ist der Tag vorbei. Wir beobachten den Pool-Boy bei seiner Arbeit, die er sehr genau macht. Wir schauen zu, wie am benachbarten Haus gebaut respektive Wände eingerissen werden. Und stellen fest, dass ein Tag auch wunderbar mit faulem Nichtstun vergehen kann. Die Sonne knallt wie verrückt, Abkühlung gibt es im Wasser.

    Am Abend dann das gleiche Programm: Jani Rest direkt neben unserem Airbnb. Das ist die besagte Strandbar von gestern. Er kocht uns Daal, Reis, Pommes Frites und Gerd nimmt noch Calemares. Wir lauschen cooler Reaggae-Musik von Bob Marley, die Wellen schlagen an den Strand, die Sonne geht unter, kitschiger und sogleich schöner geht es nicht und wir sind glücklich. Wir spielen Uno. Kathi öffnet spritzend eine Cola und wir haben alle etwas davon. Und wir beobachten die Hunde beim miteinander spielen. Alles in allem ein wunderschöner Abschluss unseres vorletzten Ferientages.

    Wir gehen die paar Meter barfuss zurück ins Häuschen und setzen uns gemütlich auf die beiden Sofas. Irgendwer beginnt, Witze aus dem Internet vorzulesen und wir erzählen uns blöde Witze, lachen hier und da, manchmal sind die Witze aber auch sowas von doof, dass uns nur ein müdes Lächeln gelingt.

    Irgendwann ist auch dieser Tag vorbei und wir krabbeln in unsere Betten, nicht ohne vorher die Klimaanlage gestartet zu haben.

    Shownotes: http://www.leben-pur.ch/016-sri-lanka-essen-meer-pool-meer-pool-und-essen/

    Infos:

    Hier geht es zu Airbnb und hier zu unserer kleinen Wohlfühloase: Cozy 2BD Villa

    „Unsere“ Strandbar mit super Essen: JaniRest

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    5 min
  • 015 – Sri Lanka – Wo ist die Kultur im Aircondition-Bus?
    Wo ist die Kultur im Aircondition-Bus? Wir erwachen früh. Und können daher in aller Ruhe frühstücken. Unser englische Vermieter rät uns von der Fahrt nach Wadduwa mit dem Zug ab. Wir sollen lieber mit dem Bus fahren. Klimatisiert von Galle aus.
    Wo ist die Kultur im Aircondition-Bus?

    Wir erwachen früh. Und können daher in aller Ruhe frühstücken. Unser englische Vermieter rät uns von der Fahrt nach Wadduwa mit dem Zug ab. Wir sollen lieber mit dem Bus fahren. Klimatisiert von Galle aus. Wir erzählen noch eine Weile und wir vertrödeln Viertel-Stunde um Viertel-Stunde. Springen alle noch einmal in den Pool und kühlen uns ab. Irgendwann kurz vor Mittag steigen wir ein letztes Mal, vollgepackt mit unseren Rucksäcken, die steile Strasse hinab und in den nächsten Bus nach Galle.

    Hier finden wir recht schnell den Aircondition-Bus. Er ist viel kleiner, sehr viel gemütlicher und eiskalt runtergekühlt. Es steigen noch ein paar gut gekleidete Menschen ein, es kommen Händler durch mit Mangos, Gebäck und allem möglichen, was wir nicht kennen. Wir kaufen nur die Mango. Irgendwann geht es los. Der Busfahrer fährt wieder einmal wie ein Henker, daran haben wir uns aber schon längst gewöhnt. Was uns allerdings in diesem Bus fehlt, ist das Authentische. Alles gediegen. Selbst die Musik ist viel ruhiger. Alle sind in Anzügen und schönen Kleidern unterwegs und mir fehlt das lebhafte, was ich so lieben- und schätzen gelernt habe im öffentlichen Nahverkehr von Sri Lanka. Wir fahren etwa 30 Minuten und als wir aussteigen, finden wir uns wieder in der  unglaublich hässlichen Stadt Wadduwa. Laut, stinkend, dreckig. Aber was solls, irgendwo hinter den Mauern, auf denen kleine Eichhörnchen rumflitzen, wird wohl unsere Airbnb-Unterkunft sein.

    Wir irren in der Mittagshitze herum, kaufen uns warme Rotis und landen am Stand in einer russischen Strandbar. Hier kühlen wir uns mit ein paar Colas ab, knabbern unsere Rotis und bestellen uns zwei Tuktuks, die uns zum Hotel fahren sollen. Nach einer lustigen Irrfahrt durch die Strandregion finden wir endlich unser Airbnb und kommen im Paradies an. Wir beziehen ein eigenes Haus und haben einen grossen Pool fast für uns allein. Während wir im Pool schwimmen, blicken wir durch Palmen hindurch hinaus aufs Meer.

    Wir lassen es uns gutgehen und schaffen es gerade noch, am Abend die 40 Meter weiter zur benachbarten Strandbar zu gehen, um wunderbar zu essen.

    Der Abend klingt bei romantischstem Sonnenuntergang und Wellenrauschen aus. Kurz vor 8 sind wir satt und müde und verkriechen uns in unser Häuschen. Innerhalb weniger Minuten schlafe ich ein. Ich vermute, dass die Kids länger wach sind und noch im Internet surfen. Aber davon erfahre ich nichts mehr, denn die frische Luft, das Meer, das Reisen und das gute Essen bescheren mir einen unglaublichen Tiefschlaf.

    Shownotes für iTunes: http://www.leben-pur.ch/015-sri-lanka-wo-ist-die-kultur-im-aircondition-bus/

     

     

    Infos:

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    „Unsere“ Strandbar mit super Essen: JaniRest

    Reiseführer: Stefan Loose Reiseführer Sri Lanka

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  • 014 – Sri Lanka – Lazy day am und im Wasser
    Ein gemütlicher Tag am und im Wasser In der Nacht steigt die Klimaanlage aus. Kein Strom. Ich werde kurz vor 6 wach und greife mir mein Handy, meine Minitastatur, welche ich extra für die Ferien gekauft habe und gehe runter um Tagebuch zu schreiben.
    Ein gemütlicher Tag am und im Wasser

    In der Nacht steigt die Klimaanlage aus. Kein Strom. Ich werde kurz vor 6 wach und greife mir mein Handy, meine Minitastatur, welche ich extra für die Ferien gekauft habe und gehe runter um Tagebuch zu schreiben. Ich geniesse die Zeit gerade sehr.

    Vielleicht gehen wir heute an den Strand, Moppi wollte ja unbedingt surfen lernen. Nur Wellenreitern kann er nur, wenn seine Haut weniger schmerzt. Das wird er heute entscheiden, wenn er aufsteht. Mal schauen, wie es aussieht.

    Ich trinke derweil meine erste Kanne Tee und lausche den Dschungel-Geräuschen.

    Irgendwann trudeln Mann und Kinder ein und wir frühstücken gemütlich. Rechts von uns ein dänisches Grüppchen. Links von uns eine deutsche Familie. Mehr sind wir nicht in diesem Hotel. Es fühlt sich sehr familiär und gemütlich an.

    Nach dem Frühstück huschen die Kinder noch schnell in den Pool für eine Abkühlung. Gleich danach machen wir uns auf den Weg. Am Strassenrand werden 2 Tuktuks gekapert und dann auf zur Surfschule am nächsten Strand. Gerd und ich haben es uns unter Palmen auf Liegen im Schatten gemütlich gemacht. Kathi und Moppi bekommen sofort ein langärmliges Shirts übergeworfen und die erste Trocken-Surf-Lektion im Sand. Sie liegen auf dem Board, paddeln durch den Sand und müssen schnell aufstehen. Nach zwei, drei Minuten klappt das gut und die Theorieeinheit ist auch schon beendet. Wer sagt’s denn. Und nun ab ins Wasser. Direkt vor unserer Nase geht es los. Reinlaufen, aufs Brett rauf, auf die Welle warten und paddeln, paddeln, paddeln, aufstehen und surfen. Es sieht sehr einfach aus. Zu Beginn klappt das auch wunderbar. Nach einer Stunde lassen die Kräfte nach und es wird immer schwieriger. Sie pausieren etwas, aber der Wille ist stärker, also wieder rauf aufs Brett. Am Abend wird Kathi ihre Beine spüren. Muskelkater zum zweiten Mal in den Ferien. Gerd und ich liegen derweil und geniessen Strand, Sonne, Lüftchen und den Ausblick.

    Ein Tuktuk, ja genau, ein Tuktuk, bringt uns alle 4 wieder zum Hotel. Ein sehr geschäftiger Tuktukfahrer scheint das zu sein. Zuerst einmal bringt er uns noch zu einem Kräutergarten, an der wir Aloe-Vera Und Salbe kaufen für die verbrannte Haut der Kinder. Die Salbe indes ist nicht so der Hammer, die beiden frischen Aloe-Blätter sind göttlich. Rauf auf die Nase, Stirn und Schultern und schon tritt eine angenehme Kühlung ein.

    Natürlich müssen wir auch hier wieder schnell in den Pool. Der Pool ist wirklich toll. Romantisch, sauber und vor allem immer irgendwie etwas im Schatten, was beide Kids sehr begrüssen. Schliesslich waren sie ja heute schon wieder zwei Stunden im Meer in der prallen Sonne.

    Um 4 holt uns der geschäftige Tuktukfahrer wieder ab, wir krabbeln zu viert in das kleine Gefährt. Kathi immer quer über uns auf unser aller Schoss und schon geht es ab nach Galle. Galle ist eine ganz zauberhafte, kleine Kolonialstadt mit noch ganz gut erhaltenen Häusern. Später lese ich, dass die Stadt Weltkulturerbe ist. Somit muss die Stadt erhalten bleiben. Nur wie und wer das machen soll scheint mir nicht ganz klar. Den Sri Lanker auch nicht.

    Doch bevor wir nach Galle fahren können, bringt uns der Tuktukfahrer noch zu seinem Onkel, welcher ein Kräutergeschäft betreibt. Hier kaufen die Locals ein zu Local-Preisen. Wir kaufen schlussendlich zwei Tüten voller Gewürze, Currys, Zimtstangen und Duftstäbchen ein. Ich könnte noch so viel mehr einkaufen, bin aber irgendwie auch zufrieden dann mit dem, was ich habe. Schliesslich muss das alles auch heimgetragen werden.

    Nebenbei erwähne ich, dass unser Sohn etwas Hunger hat und ob der Fahrer einen Food-Stand kennt. Natürlich halten wir auch da noch schnell an und kaufen einen ganzen Sack voll Rotis zu einem lächerlichen Preis, hier wären wir selbst nie hingegangen… aber lecker sind sie allemal, sehr lecker sogar.

    Endlich kommen wir an in Galle Fort. Die Stadt ist rundum von einem Wall umgeben, auf welchem wir natürlich flanieren. Romantisch im Sonnenuntergang. Allerdings sind wir nicht die einzigen, aber das stört überhaupt nicht. Wir schlendern, Moppi kauft sich eine Surfer-Kette, wir machen Fotos und irgendwann treibt es uns dann zu einem Healthy-Healthy-Restaurant. Wir essen das erste Mal so richtig gesund und sind glücklich. Anschliessend machen wir unserem gesunden Abend den Garaus mit jeweils zwei Kugeln bestem Sahneeis und gehen nochmal durch die Strassen. Bummeln, schauen in die Läden, lauschen dem Rauschen des Meeres und rufen schlussendlich unseren Tuktukfahrer an. Er holt uns ab und wir rattern Heim. Diesmal erlösen wir den Tuktukfahrer, bevor er mit uns 4 Erwachsenen den Berg hochkämmen muss und steigen vorher aus. Kathi und Moppi finden diese Idee grausam. Mittlerweile tun ihre Beine vom Surfen merklich weh.

    In der Villa sitzen wir noch etwas auf unserer Terrasse. Eine leichte Kühle umschliesst uns, das Meer sehen wir nicht mehr, hören es aber noch. Ganz weit in der Ferne scheint eine Party im Gange, europäische Partymusik ist zu hören.

    Lange bleibe ich auch heute nicht wach, schliesslich habe ich viel getan, war früh auf, war immer wach, war zwei Mal im Meer und drei Mal im Pool. Zeit also zum ausruhen und schlafen. Zuvor packe ich noch meinen Rucksack – wollen wir doch morgen früh zeitig aufbrechen zu unsere nächsten und leider auch letzten Station. Dort werden wir dann noch einmal drei Nächte bleiben und danach geht es zum Flughafen.

    Shownotes für iTunes: http://www.leben-pur.ch/014-sri-lanka-lazy-day-am-und-im-wasser/

     

     

     

    Infos:

    Hotel Villa in Paradise in Unawatuna

    Reiseführer: Stefan Loose Reiseführer Sri Lanka

    Facebook-Gruppe zu Reisen in Sri Lanka

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    8 min
  • 013 – Sri Lanka – Entspannung in unserer kleinen Oase
    Entspannung in unserer kleinen Oase Wir erwachen in vollkommener Ruhe. Nur das Vogelzwitschern begleitet uns. Wir sind erholt, die Kindergesichter leuchten immer noch in farbenfrohem rötlich-braun und wir beschliessen, am Pool zu bleiben.
    Entspannung in unserer kleinen Oase

    Wir erwachen in vollkommener Ruhe. Nur das Vogelzwitschern begleitet uns. Wir sind erholt, die Kindergesichter leuchten immer noch in farbenfrohem rötlich-braun und wir beschliessen, am Pool zu bleiben. Den ganzen Tag. Denn hier in der Villa finden sich eine Menge Schattenplätzchen.

    Gerd hat Freude an den vielen Eichhörnchen, Kathi und Moppi finden immer mal wieder die Warane im Garten und wenn es mal kurz zu langweilig ist, geht es in den Pool zum abkühlen, Ball spielen und gleich danach geht es wieder in die Hängematte. Gratis Wifi sei Dank liest oder hört jeder was er mag, ich schaue mir ein paar Weltreise-Vlogs an, Kathi surft auf Instagram und versucht mit Tim zu telefonieren und auf Moppi wartet eine besondere Überraschung: er darf mit dem Tuktuk des Vermieters eine Runde drehen.

    Sie fahren ins nächste Städtchen Galle um neue Kontaktlinsen zu holen (er hatte seine in den hohen Wellen von Tangalle verloren) und auf der Rücktour durfte er ganz allein Tuktuk fahren. Er strahlte wie ein Honigkuchenpferd als er zurückkam. Gerd ist mitgegangen und hat alles gefilmt. Einer der wünsche von Moppi ist in Erfüllung gegangen. Selber Tuktuk fahren. Gerd meinte im Anschluss, ich soll froh sein, nicht dabei gewesen zu sein. Der Verkehr hat natürlich gar keine Rücksicht genommen auf meinen Tuktuk-Neulenker-Sohn. Alles wie immer. Chaos pur. Stolz verkündete Moppi, auch er hätte ein Tuktuk überholt. Wobei man hier wirklich überall überholen kann, links, rechts, und wenn sie könnten, auch obendrüber. Manchmal kommt es mir so vor wie in den einem Film mit Bruce Willis, wo die Taxis in der Luft schweben.

    Ich bin einerseits dankbar, meine beiden Männer gesund und munter wieder zurück zu haben, aber noch mehr beglückt es mich, das Strahlen in den Augen von Alex zu sehen.

    Bevor die Männer auf grosse Reise gingen, hat uns der Vermieter hier noch ein Kescher und einen Schwamm in die Hand gedrückt. Ob wir wohl schnell den Pool vom Laub befreien könnten und den Speckrand abschrubbeln wollen. Natürlich machen wir das schnell. Das mit dem Speckrand ist eine einmalige Sache. Das mit dem Laub scheint hier eine Never-Ending-Story zu sein. Kaum ist das Laub raus, fegt der Wind die nächste Ladung Laub hinein. Aber was soll es, so hat der Tag einen Sinn. Und ich mache das gern. Wenn man nicht unbedingt muss, macht man ja so manches gern.

    Und was soll ich sagen, plötzlich ist Abend. Kurz vor 5 sind wir hungrig, ziehen uns an und machen uns auf den Weg in die «Stadt». Wir suchen ein kleines vegetarisch-veganes Restaurant, welches mir empfohlen wurde und finden darüber hinaus eine ganz nette Bummel-Meile mit kleinen Geschäften, Bars und Restaurants. Ich bin immer noch auf der Suche nach einer schönen Hose für mich, finde aber keine. Die meisten sind zu kurz. Und Kathi wollte ein Kleid haben, aber auch sie wird nicht fündig. Die meisten Dinge hier ähneln doch sehr den Dingen von vietnamesischen Marktständen in Deutschland.

    Schlussendlich ist es ja auch egal. Ich würde gern ein paar Mitbringsel kaufen, finde aber auch da nichts. Vielleicht morgen Abend in Galle?

    Wir essen sehr gut, mal was anders als Curry und Reis und ich merke nach einem kleinen Starter (Vollkorn-Toast mit etwas Humus), dass ich schon wieder satt bin. Ich höre auf meinen Bauch und bin ganz dankbar dafür. Sollte ich wohl sogar noch abnehmen in diesen Ferien? Na das wäre doch was. Nötig wäre es auch jeden Fall.
    Wir laufen zurück zur Villa, entlang der lärmenden und tosenden Hauptstrasse und freuen uns schon auf die kleine Gasse, welche zum Hotel führt. Witzig hier ist, dass an jeder Strassenlaterne ein Lichtschalter ist. Man kann also die Strassenlaternen einzeln an- und ausschalten. Warum das so ist, hat sich uns noch nicht erschlossen, finden wir aber witzig. Leider sind , als wir kommen, schon alle an. So müssen wir gar nichts machen. Moppi muss natürlich trotzdem jeden Schalter einmal testen.

    Wir stapfen die Strasse hoch, fallen todmüde kurz nach 8 ins Bett und schlafen sofort ein. Also zumindest glaube ich das, denn ich war sofort weg. Was die anderen noch gemacht haben, kann ich nicht sagen. Ich jedenfalls musste diesen lazy-Tag mit viel Schlaf abschliessen.

    Mir gefällt dieser Rhythmus, dass man mit der Sonne aufsteht und mit dem Sonnenuntergang ins Bett geht. So haben wir genug Schlaf, ausreichend Erholung und sind schön ausgeruht.

    Shownotes für iTunes: http://www.leben-pur.ch/013-sri-lanka-enspannung-in-unserer-kleinen-oase/

     

     

    Infos:

    Hotel Villa in Paradise in Unawatuna

    Reiseführer: Stefan Loose Reiseführer Sri Lanka

    Facebook-Gruppe zu Reisen in Sri Lanka

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