Legal Tech & Legal KI Talk

Legal Tech & Legal KI Talk

By Legal Tech VerzeichnisTechnology
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Legal Tech & Legal KI Talk episodes

  • Large Language Models auf dem Prüfstand des anwaltlichen Berufsrechts und des RDG
    Interview mit Dr. Frank Remmertz
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und IT-Recht, Vizepräsidenten der Rechtsanwaltskammer München sowie Vorsitzenden des RDG-Ausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), Dr. Frank Remmertz, zum Thema "Large Language Models auf dem Prüfstand des anwaltlichen Berufsrechts und des RDG".
    35 min
  • Legal Tech und Rechtsschutzversicherungen
    Interview mit Philipp Eder
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Rechtsanwalt, Geschäftsführer der Allianz Rechtsschutz-Service GmbH und Mediator Philipp Eder, zum Thema „Legal Tech und Rechtsschutzversicherungen“. Folgende Punkte wurden dabei besprochen:
    1. Rechtsschutzversicherung als Zugang zum Recht
    Die Allianz Rechtsschutz-Service GmbH versteht sich primär als Versicherung, die über Prozessoptimierung und Digitalisierung den Zugang zum Recht für Kund:innen ermöglicht, jedoch keine eigene Rechtsberatung leisten darf.
    2. Einsatz von Legal Tech
    Legal Tech wird vorrangig in internen Prozessen genutzt: Dokumentenaufbereitung, strukturierte Datenerfassung, automatisierte Deckungs- und Rechnungsprüfung. Anwälte bleiben aber unverzichtbare Partner.
    3. Zusammenspiel mit Legal Tech-Unternehmen
    Start-ups wie Flightright oder Rightmart sind teils Kooperationspartner, teils Konkurrenz. Geschäftsmodelle reichen von partnerschaftlichen Lösungen bis hin zur aggressiven Ausnutzung von Rechtsschutzdeckungen.
    4. Zukünftige Herausforderungen
    Demografischer Wandel und Juristenmangel bedrohen die Grundversorgung im Recht. Flexiblere Modelle und niedrigschwellige Rechtsangebote sind nötig, um gesellschaftliche Versorgungslücken zu schließen.
    5. Rolle der KI
    KI wird nicht als Bedrohung, sondern als Chance gesehen, Effizienz zu steigern und Kapazitätsprobleme zu lösen. Dennoch bleibt der „Faktor Mensch“ – insbesondere Empathie, Vertrauen und Konfliktpsychologie – unverzichtbar.
    32 min
  • Legal Tech in der Rechtsabteilung
    Interview mit Dr. Hanns Martin Lücke
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Inhouse-Counsel der Deutschen Bank, Dr. Hanns Martin Lücke, zum Thema „Legal Tech in der Rechtsabteilung“. Folgende Punkte wurden dabei besprochen:
    1. Aktueller Stand von Legal Tech
    Generative KI-Tools sind in vielen Rechtsabteilungen zwar bekannt, befinden sich aber größtenteils noch in der Experimentierphase. Spezialisierte Legal-Tech-Anwendungen sind etabliert, jedoch ohne große Innovationssprünge. Der größte Fortschritt liegt derzeit in der natürlicheren Interaktion mit KI und ihrer schrittweisen Integration in den Arbeitsalltag.
    2. Technische und organisatorische Rahmenbedingungen
    Unternehmen sind beim Einsatz externer KI-Anwendungen sehr restriktiv, vor allem aus Datenschutzgründen. Häufig erfolgt die KI-Nutzung über etablierte Unternehmenssoftware wie Microsoft Office (Copilot). ChatGPT und ähnliche Systeme werden teils in isolierten Instanzen getestet, um Vertraulichkeit zu wahren.
    3. Herausforderungen bei Implementierung und Tool-Auswahl
    Die Einführung neuer Systeme in Konzernen ist langsamer als die Entwicklung am Markt. Viele Teams nutzen zunächst einfach zugängliche KI-Chat-Tools, um Potenziale zu testen. Dr. Lücke empfiehlt, zunächst vorhandene Unternehmens-Tools zu prüfen, bevor neue angeschafft werden, um Doppelstrukturen und unnötige Kosten zu vermeiden.
    4. Fähigkeiten und Mindset für den erfolgreichen KI-Einsatz
    Zentrale Eigenschaften für Juristen sind Neugier, Experimentierfreude und kritisches Hinterfragen von KI-Ergebnissen. Da einfache Routineaufgaben wegfallen, muss über neue Wege nachgedacht werden, um Nachwuchsjuristen praxisnah auszubilden – etwa durch „Meister-Schüler“-Modelle.
    5. Zukunftsausblick und Rolle des Menschen
    KI wird zunehmend unsichtbar in bestehende Tools integriert und könnte langfristig auch per Sprachsteuerung bedient werden. Vollständige Automatisierung ist jedoch unwahrscheinlich: Menschliche Expertise bleibt unverzichtbar, vor allem im Beziehungsmanagement und bei komplexen Entscheidungen. Wahrscheinlich ist eine Mensch-KI-Symbiose, die Effizienz steigert und Ressourcen entlastet.
    38 min
  • Alternative Legal Service Provider (ALSP)
    Interview mit Luis Stade
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Business Development Manager von EQWAL, Luis Stade, zum Thema Alternative Legal Service Provider (ALSP). Folgende Punkte wurden dabei besprochen:
    1. Begriff und Typisierung von ALSP
    Alternative Legal Service Provider (ALSP) sind neuartige Rechtsdienstleister, die in Deutschland vor allem entweder Interim-Juristen vermitteln oder ihre Services technologiegestützt mittels Legal-Tech-Lösungen skalieren.
    2. Geringe Bekanntheit und Adoptionslücke
    Während international bis zu 80 % der Rechtsabteilungen ALSP nutzen, arbeiten in Deutschland nur etwa 6 % damit, was vor allem auf ein mangelndes Bewusstsein für den Begriff und wenig lokale Forschung zurückzuführen ist.
    3. Haupttreiber: Kosten, Flexibilität und Expertise
    ALSP werden vor allem wegen ihrer Kosteneffizienz von etwa 30–40 % günstiger als klassische Kanzleihonorare, ihrer Flexibilität bei Personalengpässen und der praxisnahen Industrie- und Rechts­expertise der eingesetzten Juristen nachgefragt.
    4. Regulatorische Hemmnisse
    Deutsche Rahmenbedingungen wie das Rechtsdienstleistungsgesetz und das Fremdbesitz­verbot erschweren technologisch orientierten ALSP die klare Abgrenzung zwischen erlaubter Software-Dienstleistung und unzulässiger Rechtsberatung, weshalb manche Anbieter parallel eigene Kanzleistrukturen etablieren.
    5. Zukunftsperspektive: KI und LegalTech
    Künstliche Intelligenz und LegalTech gelten als wesentliche Wachstumstreiber, da technologiegestützte ALSP ihre Services weiter skalieren können, während klassische Interim-Modelle durch Automatisierung zunehmend unter Druck geraten.
    37 min
  • Legal Tech Firma Notarity
    Interview mit Jakobus Schuster
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Gründer und CEO der österreichischen Legal Tech Firma Notarity Jakobus Schuster. Folgende Themen wurden dabei besprochen:
    1. Notaritys Geschäftsmodell
    Notarity ist ein österreichisches Softwareunternehmen, das eine Plattform bietet, über die Nutzer weltweit notariell beglaubigte Dokumente per Video-Call mit Notaren unterzeichnen können. Das Unternehmen selbst erbringt keine notariellen Dienstleistungen, sondern stellt lediglich die technische Infrastruktur zur Verfügung.
    2. Gründungsidee & Motivation
    Die Idee entstand aus der praktischen Erfahrung des Gründers Jakobus Schuster im internationalen Gesellschaftsrecht, wo oft beglaubigte Dokumente von weltweit verteilten Investoren erforderlich sind. Ineffiziente analoge Prozesse und mangelnde digitale Lösungen führten zur Gründung von Notarity im Jahr 2022.
    3. Technische Features & Entwicklung
    Die Plattform bietet Identitätsverifikation, verschlüsselte Protokolle und kryptografische Signaturen. Sie wurde zunächst für den österreichischen Markt entwickelt, ist aber inzwischen international ausgerichtet. Nutzer sind Notare und Unternehmen – von Startups bis zu DAX-Konzernen.
    4. Rechtliche Auseinandersetzungen
    Notarity ist in einen Rechtsstreit mit der österreichischen Notariatskammer verwickelt. Streitpunkte betrafen den Namen „Notarity“ und den Vorwurf, notariellen Dienstleistungen zu ähneln, ohne Notare zu sein. In erster Instanz entschied das Handelsgericht Wien zugunsten von Notarity.
    5. Zukunft & KI
    Künstliche Intelligenz wird bei Notarity aktuell nur unterstützend in der Kundenkommunikation eingesetzt. Die vollständige Ersetzung des Notars durch KI sieht Schuster skeptisch – insbesondere aufgrund der Vertrauensfunktion, die menschliche Notare weiterhin erfüllen müssen.
    36 min
  • LEDOX365 Vertragsmanagement Software
    Interview mit Dr. Sven von Alemann
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Head of Legal Tech und General Counsel der Join GmbH Dr. Sven von Alemann. Folgende Themen wurden dabei besprochen:
    1. LEDOX365 als digitale Vertragsmanagement-Lösung
    Die Join GmbH hat LEDOX365 entwickelt, ein Contract Lifecycle Management (CLM) System, das den gesamten Lebenszyklus von Verträgen digital abbildet. Unternehmen, insbesondere Rechtsabteilungen, können damit Verträge effizient verwalten, erstellen und standardisierte Workflows nutzen. Die Software entstand ursprünglich als internes Projekt für die Merck KGaA und wurde später als eigenständiges Produkt veröffentlicht.
    2. Microsoft 365-Integration und Datenschutz als Kernvorteile
    LEDOX365 ist als Private-Cloud-Anwendung konzipiert und vollständig in die Microsoft 365-Umgebung integriert. Kundendaten verbleiben dabei in der unternehmenseigenen Microsoft Azure Cloud und werden nicht von der Join GmbH gespeichert. Diese Architektur erleichtert IT-Compliance, Datensicherheit und die Verwaltung durch unternehmensinterne IT-Teams, die bereits mit Microsoft-Technologien vertraut sind.
    3. Umfassende Funktionen für Vertragsmanagement und Workflows
    Die Software bietet zentrale Funktionen wie das Erstellen und Verwalten von Verträgen, eine umfangreiche Such- und Filterfunktion sowie eine differenzierte Berechtigungsstruktur. Die Rechtsabteilung stellt Vertragsvorlagen bereit, während Fachabteilungen eigenständig Vertragsprozesse initiieren können. Zudem gibt es automatisierte Genehmigungsprozesse („Presignature Approval“), die abhängig von Metadaten wie Vertragswert oder Abteilung Regeln für Freigaben definieren.
    4. Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Effizienzsteigerung
    KI wird in LEDOX365 genutzt, um Metadaten automatisch aus hochgeladenen Verträgen zu extrahieren, Vertragsinhalte zu analysieren und Kündigungsschreiben oder Vertragszusammenfassungen vorzubereiten. Eine Vergleichsfunktion ermöglicht es, neue Verträge mit Standardvorlagen abzugleichen. Dabei bleiben sämtliche Kundendaten innerhalb der eigenen Microsoft-Umgebung und werden nicht für KI-Training verwendet, um Datenschutzvorgaben zu erfüllen.
    5. Zukunftsperspektiven und Entwicklung in der Legal-Tech-Branche
    Die Weiterentwicklung von LEDOX365 zielt darauf ab, über das reine Vertragsmanagement hinauszugehen. Künftige Funktionen sollen auch andere rechtliche und administrative Prozesse wie Patent- und Gebührenverwaltung unterstützen. Der Markt für Legal Tech wächst, wobei viele Rechtsabteilungen noch nicht vollständig digitalisiert sind. Gleichzeitig könnte der zunehmende Einsatz von KI und Automatisierung dazu führen, dass sich die Rolle von Juristen verändert und effizientere Arbeitsweisen entstehen.
    39 min
  • Legal Tech Verband Deutschland
    Interview mit Alisha Andert
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior die Vorstandsvorsitzende des Legal Tech Verband Deutschland Alisha Andert. Folgende Themen wurden dabei besprochen:
    1. Legal Tech Verband Deutschland
    Gegründet vor fünf Jahren als bundesweiter Verband zur Förderung von Legal Tech, mit Fokus auf Innovation, Digitalisierung und rechtliche Rahmenbedingungen.
    2. Gründung und Entwicklung
    Ursprünglich initiiert von Legal Tech Unternehmern wie Philip Kadelbach (Flightright) und Per Schulz (Helpcheck), um politische Themen und rechtliche Herausforderungen der Branche anzugehen.
    3. Kernanliegen
    Verbesserung der Rechtssicherheit für Legal Tech-Geschäftsmodelle, Diskussion über das Fremdkapitalverbot für Kanzleien und Reformen des Rechtsdienstleistungsgesetzes.
    4. Aktivitäten und Mitgliederstruktur
    Organisiert Roundtables, Netzwerkevents und Konferenzen; Mitglieder sind Legal Tech-Unternehmen, Kanzleien, Verlage, Rechtsschutzversicherer und Consultants.
    5. Aktuelle Themen
    Digitalisierung der Justiz, Reform der juristischen Ausbildung, KI-Integration in Kanzleien und Unternehmen sowie neue Pricing-Modelle für Legal Tech-Services.
    38 min
  • Fieldfisher X - Scalable Legal Services
    Interview mit Dr. Jan Wildhirth
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Partner für Legal Technology & Operations und Managing Director von Fieldfisher X in Berlin Dr. Jan Wildhirth. Folgende Themen wurden dabei besprochen:
    1. Fieldfisher X als skalierbare Rechtsdienstleistung:
    Fieldfisher X ist eine moderne Rechtsanwaltsgesellschaft, die juristische Exzellenz mit Technologie und optimierten Prozessen kombiniert, um effiziente Lösungen für juristische Probleme bereitzustellen.
    2. Fokus auf Automatisierung und Technologie:
    Das Unternehmen entwickelt eigene Lösungen für juristische Dienstleistungen, nutzt Low-Code- und No-Code-Technologien und setzt auf Produktmanager, um skalierbare, innovative Rechtslösungen zu gestalten.
    3. Spezialisierte Rechtsdienstleistungen:
    Fieldfisher X bietet Unterstützung in verschiedenen Bereichen, darunter Datenschutz (z. B. für LinkedIn), Glücksspielrecht, Vertragsautomatisierung sowie Hilfe bei Rückforderungen von Corona-Überbrückungshilfen für Kleinunternehmen.
    4. Einsatz von KI und Automatisierung:
    Obwohl KI-gestützte Tools eingesetzt werden, bleibt die Endkontrolle durch Juristen essenziell. Generative KI erleichtert juristische Prozesse, aber eine vollständige Automatisierung ohne menschliche Überprüfung ist derzeit nicht realistisch.
    5. Zukunft der Rechtsbranche:
    Es wird erwartet, dass sich Kanzleien stärker branchenspezifisch spezialisieren, um effizienter zu arbeiten. Zudem könnten zunehmend nicht-anwaltliche Unternehmen Rechtsdienstleistungen anbieten, insbesondere im Bereich Verbraucherrecht.
    37 min
  • BRAK zur Digitalisierung, Fremdbesitz und KI
    Interview mit Dr. Christian Lemke
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Rechtsanwalt, Präsidenten der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg und Vizepräsidenten der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) Dr. Christian Lemke. Folgende Themen wurden dabei besprochen:
    1. Digitalisierung in der Anwaltschaft:
    Die Anwaltschaft hat sich in den letzten Jahren digital stark weiterentwickelt, während die Justiz hinterherhinkt. Standardsoftware wird genutzt, eigene Entwicklungen sind selten.
    2. Fremdbesitzverbot für Kanzleien:
    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) bestätigte das Verbot für Kanzleien, Kapitalgeber aufzunehmen. Dies soll die Unabhängigkeit der Anwaltschaft schützen und verhindern, dass finanzielle Interessen die Rechtsberatung beeinflussen.
    3. Legal Tech und Investitionen:
    Anwälte benötigen für digitale Entwicklungen nicht zwingend Investoren, da Standardsoftware ausreicht. Große Kanzleien können eigene Lösungen entwickeln, während kleinere auf bestehende Programme setzen.
    4. Künstliche Intelligenz (KI) in der Anwaltschaft:
    KI wird viele Arbeitsprozesse verändern, aber Anwälte nicht komplett ersetzen. Standardverträge oder einfache Beratungen könnten automatisiert werden, jedoch bleibt menschliche Expertise in komplexen Fällen notwendig.
    5. Zukünftige Entwicklungen:
    Die Rechtsbranche muss regulatorische Herausforderungen meistern, insbesondere durch die EU-KI-Verordnung. Langfristig wird sich der Markt und das Berufsbild des Anwalts weiter verändern.
    36 min
  • Legal Tech Initiative recode.law
    Interview mit Mathias Schuh
    In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast interviewt LTV Herausgeber Patrick Prior den Co-Founder & Advisory Board Member von recode.law Mathias Schuh. Folgende Themen wurden dabei besprochen:
    1. recode.law als Plattform:
    Gegründet 2018 als studentische Initiative, dient recode.law als Plattform für Veranstaltungen, Netzwerken und Content-Erstellung im Bereich Legal Tech. Die Initiative hat mittlerweile über 200 Mitglieder an mehreren Standorten in Deutschland.
    2. Entwicklung von Legal Tech in Deutschland:
    Legal Tech begann in Deutschland um 2015 / 2016 mit Automatisierungstools. recode.law entstand, um Wissen über Legal Tech zu verbreiten, da es damals kaum Angebote für Studierende gab. Die Initiative wuchs schnell, weil das Thema noch wenig bekannt war.
    3. Angebote und Aktivitäten:
    Neben Veranstaltungen bietet recode.law einen Podcast, den Newsletter "New Law Radar" und verschiedene Arbeitsgruppen zu Legal Tech-Themen. Der Fokus liegt darauf, Studierende mit Praxis und Experten zu vernetzen.
    4. Einfluss von KI auf Legal Tech:
    Die aktuelle Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz beeinflusst Legal Tech stark. Mathias Schuh sieht Herausforderungen in der KI-Verordnung, insbesondere für kleine Unternehmen und Kanzleien, aufgrund hoher bürokratischer Anforderungen.
    5. Reformbedarf in der juristischen Ausbildung:
    Die juristische Ausbildung wird als reformbedürftig betrachtet, da Legal Tech und KI kaum integriert sind. Studierende sollten neben traditionellem Wissen auch praxisnahe Fähigkeiten wie Software-Nutzung, Legal Tech-Grundlagen und wirtschaftliche Aspekte des Berufs lernen.
    41 min

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Der Legal Tech Verzeichnis "Legal Tech & Legal KI Talk" erscheint zweimal monatlich. Gastgeber Patrick Prior spricht mit verschiedenen Gästen aus der Rechtsbranche zu Legal Tech Themen und zur…