Zwei Wochen stand der Karton ungeöffnet herum. Yvonnes Schwester Jasmin hatte ihn im April 2024 vorbeigebracht, mit dem Satz: „Schlimmer geht nicht, Yvonne."
Yvonne Meyerding ist 42, arbeitet Vollzeit im kaufmännischen Bereich eines Holzunternehmens und hat drei Töchter. Ihr Mann ist fast durchgängig auf Montage, ihre freie Zeit liegt zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Gefragt nach dem, was ihr damals zu schaffen machte, bricht sie die Aufzählung selbst ab — die gemeinsame Zeit würde nicht reichen.
Im Gespräch geht es um Vitalfrühstücke in ihrer Küche, um zwei Töchter, die inzwischen ihre Teampartnerinnen sind, und um Konflikte, in denen sie neuerdings die Ruhige ist. Am Ende fragt Thomas, was Leichtigkeit für sie bedeutet. Ihre Antwort: „dass ich sie mir wünsche, noch habe ich sie nicht."
Gesundheitliche Aussagen in dieser Folge sind persönliche Erfahrung, kein medizinischer Rat.