L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Antike Athleten (1) – Sport bei den alten Griechen


    Zeitlupe. Der sporthistorische Podcast von L.I.S.A.

    Beim Marathon fällt ein neuer Welt­rekord, der Athlet schleudert den Diskus, das Stadion jubelt. Hören wir die Bericht­erstattung über sportliche Groß­ereig­nisse wie die Olympischen Spiele, nehmen wir kaum wahr, wie viele Begriffe des moder­nen Sports eigentlich auf die griechische Antike zurück­gehen. Doch wie viel haben diese Wörter tatsäch­lich mit ihren antiken Ursprüngen gemein? Wo, wie und warum trieben die alten Griechen Sport? Wie viel religiöses Ritual steckte im Sport? In der ersten Folge von „Antike Athleten“ werfen wir einen Blick auf die Geschichte des Sports im alten Griechen­land.
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  • Zur rechten Zeit 2.0 – Die Bundestagswahl 2025 in zeithistorischer Perspektive


    Gespräch zwischen Norbert Frei, Franka Maubach, Christina Morina und Maik Tändler | 16:00–17:30 Uhr | via Zoom

    Es gibt zur aktuellen Lage in Deutschland (und global) extrem viel Gesprächs-, Deutungs- und Einordnungsbedarf – im Fach, in den Unis und weit darüber hinaus. Ziel der Diskussionsrunde ist es, den Ausgang der Bundestagswahl 2025 gegenwärtig und historisch einzuordnen und über die Aufgaben der (zeit-)historischen Forschung für die Zukunft nachzudenken – die Haltung und Inhalte, die es jetzt braucht. Wir blicken dafür auch zurück auf die Fragen und Thesen des Buches Zur rechten Zeit, das die vier Historiker*innen in Reaktion auf den Einzug der AfD in den Bundestag 2017 gemeinsam verfasst und 2019 publiziert haben.
    Fragen und Kommentare können in einer Q&A eingebracht werden.
    Link zur Registrierung: https://uni-bielefeld.zoom.us/meeting/register/Bbj-YO-DRa-BJMuLhxVQ4Q#/registration
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  • DADA TAMTAM: Episode 4 - Prag 1930


    Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Prag zum Zufluchtsort für Künstlern und Literaten, die aus Nazideutschland flohen, weil ihre Arbeit dort eingeschränkt oder verboten und ihr Leben bedroht war. Zu den Exilanten zählten unter anderem Oskar Kokoschka, F. C. Weiskopf und Walter Serner, der mit seinem Manifest Letzte Lockerung (1918) als einer der Wegbereiter der Dada-Bewegung gilt. Während Prag für viele nur eine Durchgangsstation blieb, gelang es Serner nicht, die Tschechoslowakei rechtzeitig zu verlassen. In ihrem Forschungsprojekt verfolgt Lenka Kerdová die unterschiedlichen Schicksale der Dadaisten.
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  • Gerda Henkel Visiting Professorship 2026/2027


    Deutsches Historisches Institut London und London School of Economics and Political Science

    Das Deutsche Historische Institut London und das International History Department der London School of Economics and Political Science schreiben zum 1.9.2026 und zum 1.9.2027 jeweils für die Dauer von einem Jahr das Gerda Henkel-Visiting Professorship für den Themenbereich Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in europäischer, kolonialer und/oder globaler Perspektive aus.
    Gesucht werden in Forschung und Lehre hervorragend ausgewiesene Historikerinnen bzw. Historiker, die an der internationalen Vermittlung deutscher historischer Forschung interessiert sind und Projekte zur deutschen Geschichte im europäischen, kolonialen und/oder globalen Kontext verfolgen. Vertrautheit mit der englischen Sprache und Kultur wird vorausgesetzt.
    Die an das Deutsche Historische Institut London, ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, angebundene Gastprofessur ist mit einem Visiting Professorship an der LSE verbunden, das zur Durchführung eines Seminars zur deutschen Geschichte, auch in europäischer, kolonialer oder globaler Perspektive, im Rahmen des Master-Programms der LSE verpflichtet. Die Gastprofessur wird aus Mitteln der Gerda Henkel Stiftung, des DHI London und der LSE finanziert. Die Kosten der Vertretung der Professur (nach W2) werden jeweils für ein Semester übernommen, für das andere Semester erbitten wir die Freistellung durch ein Forschungsfreisemester in das Programm einzubringen. Dafür werden die Miet- und Unterhaltskosten in London bezuschusst. Archiv- und Bibliotheksreisen werden ermöglicht und die Organisation einer internationalen Tagung wird erwartet und finanziert.
    Durch das Programm soll herausragend qualifizierten Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte als Professorinnen und Professoren an deutschsprachigen Universitäten lehren und forschen, die Möglichkeit gegeben werden, im Förderzeitraum an einem größeren Buchprojekt zu arbeiten sowie an einer der führenden britischen Hochschulen einen kleinen Lehrauftrag zu übernehmen.
    Wir setzen gleichstellungspolitische Vorgaben um und fordern deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Gemäß den gesetzlichen Zielen berücksichtigen wir bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber vor anderen und Frauen vor Männern. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen, einem Exposé des Forschungsvorhabens sowie kurzen Konzepten der geplanten Lehrveranstaltung und Tagung, alles in englischer Sprache, werden elektronisch bis zum 31. März 2025 über unser Onlinebewerbungsformular erbeten. Geben Sie bitte auch an, in welchem der beiden ausgeschriebenen Jahre Sie die Gastprofessur wahrnehmen wollen.
    Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Direktorin des DHIL, Prof. Christina von Hodenberg ([email protected]), oder den Stv. Direktor, Dr. Michael Schaich ([email protected]).
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  • Das aschkenasische Judentum. Gespräch mit Prof. Peter Schäfer


    17:45–19:30 Uhr | München, Bayerische Einigung e. V. | Eintritt frei

    Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen.
    Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück.
    „Peter Schäfer ist heute der international führende Fachmann für das jüdische Leben von der Antike bis ins Mittelalter.“ – Hermann Parzinger anlässlich der Aufnahme Peter Schäfers in den Orden Pour le Mérite, 2021

    Peter Schäfers Opus magnum auf der Grundlage jahrzehntelanger Quellenforschung
    Wunderbar klar und verständlich geschrieben
    Vom Glauben an den Golem bis zum ersten Ghetto: Leben und Frömmigkeit der Juden im Mittelalter
    Von der jüdischen Aufklärung bis zum Zionismus: Ein neuer Blick aus der Perspektive des Ostjudentums
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  • Leather Shoes and Roman Imperialism


    Elizabeth M. Greene | 20 Jahre Jacobi-Stipendienprogramm

    The Jacobi Fellowship of the Commission for Ancient History and Epigraphy for doctoral students celebrates its 20th anniversary in 2025. In this anniversary year, we will be presenting twelve former Jacobi scholarship holders each month, who will report on their current work. We asked them five questions, which they answered in writing. In February, we get to know Dr Elizabeth M. Greene. She is Canada Research Chair and Associate Professor of Roman Archaeology at the Department of Classical Studies at the University of Western Ontario in Canada. Professor Greene was a Jacobi Fellow in Munich in 2008 with the project Social roles of women and family in the military community in the Roman West.
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  • Forschungsnetzwerk Günter Grass-Haus


    Das Günter Grass-Haus möchte in den kommenden Jahren ein Netzwerk für junge Forscher*innen rund um den Maler, Grafiker, Bildhauer und Literaturnobelpreisträger Günter Grass aufbauen. Interdisziplinäre Ansätze zu Bild- und Wortkünstler*innen wie auch die Anbindung an neue Teildisziplinen (z.B. Environmental Humanities, Blue Humanities) sind Perspektiven, die ebenso willkommen sind wie traditionelle Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichte oder Kunsttheorie und -geschichte. 
    Dieser Open Call richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, vor allem früher Karrierestufen, die im weitesten Sinne zu Günter Grass’ Leben und Werk forschen – unabhängig von der Ausgangsdisziplin. Als Forum für Literatur und Bildende Kunst stellt das Museum einen Raum für den Austausch dieses Netzwerks. Hier können Forschungsideen und Manuskripte geteilt und begutachtet werden. Gleichzeitig wird eine Zusammenarbeit mit dem Günter Grass-Haus angestrebt, um die Forschung auf Seiten der Theorie wie auch der musealen Praxis voranzubringen. 
    Als erste Veranstaltungsreihe dieses Vorhabens wurde 2024 »Dr. Grass« ins Leben gerufen – eine Transferveranstaltung, die Promotionen rund um Günter Grass der Öffentlichkeit näherbringt. Das Netzwerktreffen würde an diese jährlich stattfindende Veranstaltung anschließen und ggf. einen Beitrag zu »Dr. Grass« ermöglichen. Der erfolgreiche Auftakt 2024 präsentierte bereits internationale Forschungsergebnisse.
    Sie sind herzlich dazu eingeladen bei Interesse Kontakt mit Dr. Paula Vosse ([email protected]) aufzunehmen.
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  • Staat und Geschichtsunterricht


    Montagsdebatte „Macht und Erinnerung“

    Geschichtsunterricht birgt potenzielle Widersprüche. Auf der einen Seite soll er selbständige Lernvorgänge initiieren, auf der anderen Seite ist er durch klar definierte Bildungsaufträge gerahmt. Im Mittelpunkt der Podiums- und Publikumsdiskussion steht unter anderem die Frage, wie sich dieses Spannungsverhältnis aus Sicht der schulischen Praxis und der universitären Geschichtsdidaktik darstellt.
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  • Die Aufstände in Tirol und Vorarlberg im Jahr 1809 und ihre Verbindungen in den deutschen Südwesten


    Senta Herkle | Aufruhr und Gewalt. Forum Neuzeit des Instituts für Geschichtswissenschaft an der HHU Düsseldorf

    Im Sommer 1809 erhob sich in den ehemaligen habsburgischen Vorlanden nicht nur die Land­be­völkerung gegen die neue württembergische und bayerische Herrschaft, sondern auch vereinzelt das städtische Bürgertum und der niedere Adel. Die Bildung der beteiligten Gruppen und ihre diver­gie­ren­den Motivlagen wurden von den Aufständen im selben Jahr in Tirol und Vorarlberg beeinflusst. Den konkreten Auswir­kun­gen dieser Erhebungen auf den deutschen Südwesten spürt Senta Herkle (Universität Wien) anhand von Flugschriften, Liedern, Briefen, Chroniken und Zensurakten nach. Die Aufstände im früheren Vorder­öster­reich charakterisiert sie in Abgrenzung von früh­neu­zeit­lichen Protest­bewegungen und proto­natio­na­lis­tischen Bewegungen des 19. Jahr­hun­derts. Zudem zeigt Herkle exem­pla­risch auf, warum hunderte Bauern im Oberamt Stockach zu den Waffen griffen, warum 15 Studenten aus Freiburg im Breisgau sich heimlich nach Konstanz durchschlugen und warum ein Adeliger wie Baron von Osterberg die Aufstände unterstützte.
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  • Freiburg und der Breisgau im Bauernkrieg


    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Vom 26. bis zum 28. März 2025 findet an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Deutschen Bauernkriegs die Tagung „Freiburg und der Breisgau im Bauernkrieg. Organisation, Vollzug und Folgen bäuerlicher Gewalt gegen Burgen, Städte und Klöster 1524/1525“ statt.
    Veranstaltet von der Professur für Mittelalterliche Geschichte I und der Abteilung Landesgeschichte und der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit (in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg i. Br. e. V.)
    Die Tagung ist offen für alle Interessierten. Wegen des begrenzten Platzangebots bitten wir um Anmeldung bis zum 20. März auf der Plattform Eveeno.com. Vor Ort ist ein Unkostenbeitrag von 10 Euro zu entrichten.  
    Die Tagung wird finanziert von der Irene Kyncl-Stiftung. Einzelne Programmpunkte der Tagung werden aufgezeichnet und im Nachgang auf L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung zur Verfügung gestellt.
    Weitere Informationen finden Sie hier.
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