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  • Was wäre gewesen? Schabowski, der Zettel und ein Unsatz
    "Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich", so der Erste Sekretär der SED-Bezirksleitung von Ost-Berlin, Günter Schabowski, am Abend des 9. Novembers 1989. In der Hand hält er einen Zettel. Dieser Unsatz - weil kein vollständiger Satz - hatte Folgen. Kurz nachdem er über die Medien verbreitet wurde, strömten tausende Ost-Berliner zur Mauer und belagerten die Grenzübergänge. Das Ende der Mauer und letztlich der DDR war damit besiegelt, so die gängige Erzählung. Was aber wäre gewesen, wenn Günter Schabowski einen anderen Zettel verlesen hätte, auf dem beispielsweise gestanden hätte, dass die neue Reiseregelung der DDR ab dem 1. Dezember 1989 oder dem 1. Januar 1990 in Kraft trete? Wäre dann alles ganz anders gekommen? Diese Fragen haben wir der Historikerin Dr. Anna Lux von der Universtät Freiburg gestellt und sie dabei gebeten, einen anderen Ausgang der Geschichte zu erzählen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_annalux_mauerfall
    52 min
  • Lesung: Die Literatur und das Leben
    Bücher handeln vom Leben. Die Schauspielerinnen Corinna Kirchhoff und Alina Strähler entführen Sie gemeinsam mit Akademiemitglied Helmut Schwarz und Akademiepräsident Christoph Markschies in die Welt der Literatur, die voller Leben steckt, voller Lebenslust und Lebensleid.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_literatur
    32 min
  • Planetar denken
    Planetar denken heißt, die Erde als Planeten ernst nehmen. Das Leben auf unserem Planeten ist in Gefahr. Um gesellschaftlich-politisches Handeln verändern und Nachhaltigkeit leben zu können, bedarf es neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Denkanstöße. Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie (Justus-Liebig-Universität Gießen), die Biologin Katrin Böhning-Gaese (Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft) und der Theologe und Historiker Christoph Markschies (Akademiepräsident) rücken die Wechselwirkung zwischen dem Planeten und dem Menschen in den Mittelpunkt des Erkenntnis- und Handlungsinteresses.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_planetardenken
    46 min
  • Digitale Nazis
    Simon Strick ist der Ordnung rechter Emotionen im World Wide Web nachgegangen. In seinem neuen Buch "Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus" zeigt er, wie gezielt Gefühlsmuster geschaffen werden, um attraktive Gegenrealitäten aufzubauen. Wir fragen nach, wie im Internet Gefühle produziert, gestreut und zu bedrohlichen Erzählungen verwoben werden. Außerdem wollen wir wissen, wie das digitale Treiben die Demokratie bedroht und was wir dagegen tun können.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_digitale_nazis
    1 hr 17 min
  • Was wäre gewesen? No President Andrew Jackson
    Andrew Jackson brachte nicht die besten Voraussetzungen mit, um Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Er entstammte einfachen Verhältnissen und hatte zunächst keinen Anschluss an die Eliten der USA. Entsprechend scheiterte 1824 sein erster Versuch, zum Präsidenten des Landes gewählt zu werden. Doch im zweiten Anlauf sollte es gelingen. 1828 setzte er sich gegen den Amtsinhaber John Quincy Adams durch und zog 1829 ins Weiße Haus ein. Was folgte, war eine Reihe von Umbaumaßnahmen an Staat und Gesellschaft sowie die gewaltsame Vertreibung der sogenannten fünf zivilisierten Indianernationen, denen zahlreiche Angehörige der indigenen Völker zum Opfer fielen. Zu all dem wäre es möglicherweise nicht gekommen, wenn Andrew Jackson 1806 ein Pistolenduell verloren hätte und seiner Verwundung erlegen wäre. Vom Historiker Prof. Dr. Michael Hochgeschwender vom Amerika-Institut der LMU München wollten wir wissen, was denn gewesen wäre, wenn Andrew Jackson dieses Duell nicht überlebt hätte und damit nicht der siebte Präsident der USA geworden wäre? Welche Folgen hätte das für das Land und seine Bevölkerung haben können?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_michaelhochgeschwender_andrewjackson
    39 min
  • Leben im Angesicht des Todes
    Zuversicht, Lebensangst, Lebensfreude, Verzweiflung, Mut, Trauer, Leid, Apathie – die Emotionen angesichts schwerer Erkrankungen sind groß und oft ambivalent. Welche Bedeutung bekommt das Leben im Angesicht des Todes für die Betroffenen? Welche ethischen Fragen stellen sich im Umgang mit schweren Diagnosen – und damit einhergehenden Entscheidungen über das Lebensende? Über diese Fragen und über das Weiterleben mit dem „König der Krankheiten“, der Krebserkrankung, sprechen die Historikerin Bettina Hitzer (Hannah-Arendt-Institut, Dresden), die Medizinethikerin und Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Alena Buyx und der Mediziner Philipp von Trott, ärztlicher Geschäftsführer Palliativteam Hochtaunus, mit Moderatorin Anja Martini (Wissenschaftsredakteurin Tagesschau).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_lebentod
    46 min

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