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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg - Visionen und Wirklichkeit
    Berlin blickt auf eine lange Tradition der medizinischen Forschung zurück, beginnend mit der „Berliner Schule der Medizin“, die unter anderem von Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow mitbegründet wurde. Aus ihr wurde die Gesundheitsregion Berlin- Brandenburg mit einer vielfältigen Forschungslandschaft, den Universitäten, der Charité und einer modernen Gesundheitswirtschaft. Ursula Nonnemacher (Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg), Angelika Eggert (Charité – Universitätsmedizin Berlin, Akademiemitglied) und Daniel-Jan Girl (Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin) diskutieren über die Zukunft Berlins als einer Stadt, die auf eine humanitäre Wissenschaft und Gesundheit setzt. Moderiert von Britta Rutert (Wissenschaftliche Koordinatorin IAG „Zukunft der Medizin – Gesundheit für alle“).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_gesundheitsregion
    49 min
  • Was wäre gewesen? Bismarck ertrinkt vor Biarritz
    Es war im Sommer 1862, als Otto von Bismarck im mondänen Biarritz seinen Badeurlaub verbrachte. Gemeinsam mit seiner heimlichen Geliebten, der russischen Fürstin Jekaterina Orlowa, stieg er am Freitag, den 22. August, in die Fluten der Biscaya. Eine starke Strömung trieb die Badenden so weit ab, dass sie in höchster Not vor dem Ertrinken gerettet werden mussten. Gut einen Monat später wurde Bismarck, der damals noch preußischer Diplomat in Sankt Petersburg und Paris war, zum Ministerpäsidenten Preußens ernannt. Noch einmal gut zehn Jahre später entstand mit dem Deutschen Kaiserreich der erste deutsche Nationalstaat. Bismarck gilt gemeinhin als derjenige, der dieses mit Blut und Eisen geschmiedet habe. Was aber wäre gewesen, wenn Bismarck 1862 im Golf von Biscaya ertrunken wäre? Hätte es die deutsche Einheit dann noch gegeben? Hing alles an der Person Bismarck? Was wäre möglicherweise anders gekommen? Diesen Fragen sind wir in einer neuen Ausgabe unseres Podcasts Was wäre gewesen? mit dem Historiker und Bismarck-Biographen Prof. Dr. Christoph Nonn von der Universität Düsseldorf durchgegangen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_christophnonn_bismarck
    51 min
  • Juden in der DDR. Jüdisch sein zwischen Illusion und Repression, Anpassung und Dissidenz
    Wer waren jene jüdischen Menschen, die nach den Erfahrungen von Shoah, Verfolgung und Exil, ihre Zukunft in einem sozialistisch transformierten Nachkriegsdeutschland suchten? Warum engagierten sich Juden in einem Staat, der sie und ihre Geschichte(n) weitgehend aus dem „antifaschistischen Gedächtnis“ der DDR-Gesellschaft zu tilgen suchte? Anetta Kahane und Martin Jander haben eindrucksvolle jüdische Biografien versammelt, die sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage nach jüdischer Identität und Lebensgestaltung unter den Bedingungen einer repressiven Herrschaft geben.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_judeninderddr
    1 hr 43 min
  • Multiple Heimaten. Aporien des "kulturellen Kosmopolitismus" im westdeutschen Alternativmilieu
    Prof. Dr. Detlef Siegfried untersucht in seinem Forschungsprojekt, wie Elemente einer „post-nationalen“ Identifikation in Diskursen und Praktiken des linksalternativen Milieus in der Bundesrepublik Deutschland konstruiert wurden und welche Wertschätzung sie erfuhren. Im Fokus stehen dabei die Dänemark-Wahrnehmungen im westdeutschen Alternativmilieu, in dem Orientierungen jenseits des Nationalstaats systematisch zum zentralen Identitätsmerkmal erhoben und handlungsrelevant wurden. Erforscht werden milieuspezifische Diskurse und Praktiken, in denen derartige Identifikationen, aber auch gegensätzliche Tendenzen hervortraten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_detlefsiegfried
    37 min
  • Was wäre gewesen? Der König nimmt die Kaiserkrone an
    In den deutschen Landen sind die Fürsten gestützt, die Initiative nach der Märzrevolution von 1848 liegt bei der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Diese erarbeitet eine neue Reichsverfassung, die eine konstitutionelle Monarchie vorsieht, an deren Spitze der Kaiser des Deutschen Reiches stehen soll. Kurz darauf - im April 1849 - reisen 32 Abgeordnete der Nationalversammlung nach Berlin, treffen dort den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. und bieten ihm die Kaiserkrone an. Doch dieser lehnt brüsk ab, denn diese Krone ist unter seiner Würde - Kaiser von Gottes Gnaden oder gar nicht. Damit ist nicht nur das Schicksal der Kaiserdeputation besiegelt, sondern auch das der Revolution und bis auf Weiters auch der Traum der Revolutionäre vom deutschen Nationalstaat. Was aber wäre gewesen, wenn der Preußenkönig die Kaiserkrone angenommen hätte? Was hätte das für Deutschland, Habsburg und für Europa bedeutet? Diesen kontrafaktischen Fragestellungen geht in einer neuen Folge von Was wäre gewesen? der Historiker Dr. Ziko van Dijk nach.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_zikovandijk_kaiserkrone
    51 min

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