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  • Station 14 mit Herlinde Koelbl | Jüdisches Leben in Deutschland
    1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Sie sehen ausgewählte Aufnahmen aus dem großen Werkzyklus „Jüdische Portraits“ von Herlinde Koelbl. Die Fotografin ist der Shoah entkommenen Persönlichkeiten der Geistesgeschichte begegnet, hat sie portraitiert und interviewt. Entstanden sind einzigartige Aufnahmen einer jüdisch-deutschen Generation, die das intellektuelle und geistige Klima geprägt hat.
    Die Ausstellung „Herlinde Koelbl: Jüdische Portraits“ ist vom 06. September 2021 bis 31. Januar 2022 in der Akademie zu sehen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2114
    5 min
  • Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien
    Die Bibliothek für Zeitgeschichte präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart eine Buchvorstellung mit Gespräch mit dem Historiker Professor Dr. Richard J. Evans (Cambridge).
    Nichts in der Geschichte passiert zufällig, alles ist Ergebnis geheimnisvoller Machenschaften - diese Vorstellung ist so alt wie die Geschichte selbst. Gerade jetzt finden Verschwörungstheorien immer mehr Anhänger und treten nirgendwo offensichtlicher zutage als in den revisionistischen Geschichtserzählungen über das Dritte Reich. Von den »Protokollen der Weisen von Zion«, über die »Dolchstoßlegende«, den Reichstagsbrand und Rudolf Heß' »Friedensangebot« an die Briten bis zu Hitlers Flucht aus dem Bunker zerlegt Richard Evans die einflussreichsten Legenden des Dritten Reichs und erkennt darin überraschende Muster.
    Richard J. Evans war Professor an der Cambridge University. Seine Publikationen zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und zum Nationalsozialismus waren bahnbrechend. 2012 wurde Evans von Queen Elizabeth II. zum Ritter ernannt. Zuletzt ist von ihm 2018 erschienen »Das europäische Jahrhundert. Ein Kontinent im Umbruch - 1815-1914«.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_verschwoerungstheorien
    1 hr 32 min
  • Abschlussveranstaltung mit Vorträgen von Eva Schlotheuber und Israel Yuval
    Der Historikertag endet traditionell mit Fachvorträgen, die in diesem Jahr vom Partnerland Israel inspiriert sind: In zwei Perspektiven setzen sich die Düsseldorfer Historikerin und scheidende VHD-Vorsitzende Eva Schlotheuber sowie der Jerusalemer Historiker Israel Yuval mit den Verflechtungen des jüdischen Mittelalters auseinander.
    Nach Grußworten der Gastgeberstadt München durch Winfried Kaum (Stadtrat in Vertretung des Oberbürgermeisters) und Clemens Baumgärtner (Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München) folgen die beiden Festvorträge:
    Eva Schlotheuber (Düsseldorf): Herrschaft, Schutz und Verrat. Die jüdischen Gemeinden unter Erzbischof Balduin von Trier und Kaiser Karl IV.
    Israel Yuval (Jerusalem): Das Heilige Land erobern, im Heiligen Land wohnen: Der Einfluss der Kreuzfahrerideologie auf die Juden
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_abschluss
    1 hr 49 min
  • Station 13 mit Mitchell Ash | Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow zum Lebensbegriff und zum Thema Wissenschaftsfreiheit
    Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow feiern in diesem Jahr ihre 200. Geburtstage. Im 19. Jahrhundert haben sie Grundlegendes zum Wandel des Lebensbegriffes beigetragen. Hier sehen Sie die Faksimiles der Titelseiten zweier Reden, die die großen Forscher im Jahr 1877 gehalten haben. Historiker und Akademiemitglied Mitchell Ash stellt Ihnen anhand dieser Reden die Zugänge der beiden Forscher zum Lebensbegriff und zur Wissenschaftsfreiheit vor.
    Ein Beitrag der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Wandel der Universitäten und ihres gesellschaftlichen Umfelds – Folgen für die Wissenschaftsfreiheit?“.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2113
    9 min
  • Festveranstaltung
    Im Rahmen einer Festveranstaltung wurden die Preisträger:innen des diesjährigen Historikertages ausgezeichnet. Über den Schüler:innenpreis freuten sich Hanna Stoldt für ihren Dokumentarfilm „1958: Eine Revolution in den Forstbaumschulen– und was mein Uropa damit zu tun hatte“ sowie Henri Karaski für seine Arbeit „Glücklicher Zufall oder gutes Management? Warum die Transformation eines Volkseigenen Betriebes in ein mittelständisches Unternehmen Erfolg hatte. Analyse der Privatisierung der PAKA Glashütter Pappen- und Kartonagenfabrik GmbH“.
    Der Promovierendenpreis für innovative und qualitativ herausragende Dissertationsprojekte ging in diesem Jahr an Marie Behrendt, Lennart Bohnenkamp,Konrad Hauber, Gerrit Hollatz, Lukas Jansen, Laura Potzuweit, Raphael Rössel, Gil Shohat.
    Mit dem Hedwig Hintze Preis wurden Anna Catharina Hofmann (Halle) für ihre Dissertation „Francos Moderne. Technokratie und Diktatur in Spanien 1956-1973“ und Irina Saladin (Tübingen) für ihre Dissertation „Karten und Mission. Die jesuitische Konstruktion des Amazonasraums im 17. und 18. Jahrhundert“ ausgezeichnet.
    Marc Buggeln (Berlin) wurde für seine Habilitationsschrift „Das Versprechen der Gleichheit: Progressive Steuern und die Reduktion sozialer Ungleichheit 1871 bis 1945“ mit dem Carl Erdmann Preis ausgezeichnet.
    Im Anschluss an die Preisverleihungen folgte die Theaterperformance "The Past and the Furious".
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_festveranstaltung
    55 min
  • Podiumsdiskussion zum Selbstverständnis des VHD
    Die Podiumsdiskussion zum Selbstverständnis des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands soll keine „Selbstbespiegelung“ sein, sondern die Position des Verbandes und darüber hinaus der Geschichtswissenschaft in heftiger werdenden Deutungskämpfen um Geschichte, um Geschichtspolitik zu diskutieren, wie Moderator Lutz Raphael (Trier) eingangs festhält.
    Die fachgebietsübergreifend besetzte Runde mit Norbert Frei (Jena), Eva Schlotheuber (Düsseldorf), Dominik Geppert (Potsdam), Barbara Stollberg-Rillinger (Berlin) und Sebastian Schmidt-Hofner (Tübingen) versucht, Gemeinsamkeiten und Konfliktpunkte zu identifizieren.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_selbstverstaendnis_vhd
    1 hr 31 min
  • Neue Konzepte für ein altes Problem – befristete Verträge und Karrierewege
    Die Zahl befristet beschäftigter promovierter Historikerinnen und Historiker an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat in den letzten zehn Jahren immer weiter zugenommen. Dies hat insbesondere Konsequenzen für diejenigen Wissenschaftler:innen, die sich nach der Promotion für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden wollen. Prekäre bzw. kurzfristig getaktete Beschäftigungsverhältnisse für Post­-Docs gefährden die Qualität historischer Forschung. Zudem beeinträchtigt die mangelnde Planbarkeit die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie erheblich. Die Attraktivität des Fachs Geschichte wird dadurch deutlich gemindert.
    Um diesem Problem zu begegnen, diskutieren Kathrin Meißner (Berlin), Lutz Raphael (Trier), Sabine Behrenbeck (Köln), Sebastian Kubon (Hamburg), Eva Schlotheuber (Düsseldorf) und Frank Bösch (Potsdam) einen Resolutionsentwurf des VHD.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_karrierewege
    1 hr 41 min
  • Das Politische im Digitalen - alles neu?
    Teil des Klausurprogramms der diesjährigen Dießener Klausur war eine neue Ausgabe des Geschichtstalks, der am 19. November 2021 zum Thema "Das Politische im Digitalen – alles neu?" stattfand. Gefragt wurde dabei nach der Konstituierung des politischen Raums in der digitalen Transformation, und zwar vor allem in einer diachronen Perspektive. Handelt es sich bei den vielfach beklagten digitalen Formaten politischer Auseinandersetzung, beispielsweise den Sozialen Medien, um etwas signifikant Neues, und falls ja inwiefern und inwieweit? Ist der politische Raum der Gegenwart etwas grundsätzlich anderes als die politischen Räumen anderer Zeiten? Es diskutierten Prof. Dr. Stefanie Bailer, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Basel, Prof. Dr. Gerhard Lauer, Literaturwissenschaftler und Professor für Digital Humanities an der Universität Basel, der Digital Interim Manager und Strategieberater Christoph Kappes sowie Prof. Dr. Marko Demantowsky, Professor für Public History an der Universität Wien. Durch das Gespräch führte Georgios Chatzoudis von der Gerda Henkel Stiftung.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geschichtstalk_politische_digital
    1 hr 12 min

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