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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Wie erinnern an die Weiße Rose?
    Der 100. Geburtstag von Sophie Scholl hat international große Begeisterung für sie und für den Mut der gesamten Widerstandsgruppe Weiße Rose gezeigt. Er hat aber auch Differenzen sowohl in der Bewertung der historischen Vorgänge selbst als auch in der Erinnerungsgeschichte ins Bewusstsein gebracht. Sie werden im Podiumsgespräch mit Hildegard Kronawitter (Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V., München) und Isabella Schmid (Leiterin Abteilung Medienkompetenzprojekte des Bayerischen Rundfunks, München) aufgegriffen und auch die Aneignungen von einzelnen Protagonisten der Widerstandsgruppe erörtert. Von Interesse werden außerdem die Tätigkeitsfelder der 1987 gegründeten Weiße Rose Stiftung sein.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_weisserose
    45 min
  • Universalismus und Rassismus
    Die fünfte von sechs Folgen beleuchtet das Verhältnis zwischen Universalismus und Rassismus. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, inwiefern sich rassistische Äußerungen Kants zu den universalistischen Prinzipien seiner Moralphilosophie verhalten, ob diese in der Sache haltbar sind und wie ein Umgang mit der Kantischen Philosophie in Zukunft aussehen kann. Das Impulsreferat hält Nikita Dhawan, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Gießen mit Forschungsschwerpunkten in den Genderstudies und den Postcolonial Studies. Die erste Replik kommt von Rainer Forst, Professor für politische Theorie und Philosophie an der Universität Frankfurt und renommierter Forscher zu Themen der politischen und praktischen Philosophie und der Kritischen Theorie. Die zweite Replik stammt von Michael Hackl, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dort am Projekt „Neuedition, Revision und Abschluss der Werke Immanuel Kants“ beteiligt. In der anschließenden Diskussion knüpfen Peggy Hetmank-Breitenstein, Anke Graness, Dietmar Heidemann, Jakob Huber, Daniel Kersting, Reza Mosayebi, Sofie C. Møller, Dieter Schönecker und Achim Vesper an die Vorträge an und erweitern die Perspektive. Durch die Sitzung führt Marcus Willaschek.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/universalismus_und_rassismus?nav_id=9680
    2 hr 10 min
  • Zur Rückgabe von Kulturgütern – Möglichkeiten und Perspektiven der aktuellen Diskussion
    Seit geraumer Zeit wird in verschiedenen Medien über die Frage diskutiert, in welchem Umfang Kulturgüter anderer Länder, die in verschiedenen historischen Kontexten in rechtlich uneindeutiger Weise erpresst, geraubt oder zwangsverkauft wurden, zu restituieren sind. Diese Debatten schlagen bisweilen hohe Wellen und werden von einer größeren Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt, da sie letztlich auch die Museumslandschaften bis hin zu anthropologischen Sammlungen mit menschlichen Überresten betreffen. Die Frage nach der Provenienz der Museumsbestände wird dringlich gestellt, wobei die Museen selbst durch neue Initiativen nach Antworten suchen. Auf dem Podium wird nicht in erster Linie an die zurückliegenden Debatten erinnert, sondern über mögliche Perspektiven gesprochen, mit denen die vielfältigen, mit den Kulturgütern verbundenen Problemstellungen verantwortungsvoll und in Kooperation mit den betroffenen Ländern gelöst werden könnten.
    Moderation: Roland Wenzlhuemer (München)
    Beteiligte: Hermann Parzinger (Berlin), Larissa Förster (Berlin), Andreas Eckert (Berlin), Elisio Macamo (Basel)
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_rueckgabekulturgueter
    1 hr 25 min
  • Vom Rassismus zur Entschuldigung. Kolonialismus und Dekolonisation in Frankreich und Deutschland
    Frankreich hat zweimal, in der Frühen Neuzeit und im Zeitalter des Imperialismus, ein weltweites Kolonialreich betrieben. Das deutsche Kolonialreich fiel zwar wesentlich bescheidener aus und fand zudem bereits 1918 ein abruptes Ende. Strukturell ist der Kolonialismus beider Länder dennoch bis ins Detail vergleichbar. Ähnlich ist auch das aktuelle Entschuldigungsbedürfnis im Rahmen der Aufarbeitung des Kolonialismus bis hin zum Problem der Restitution afrikanischen Kulturguts.
    Aufgrund technischer Probleme liegt in diesem Fall keine Video-, sondern nur eine Audioversion vor. Auch fehlt leider der letzte Teil des Vortrags.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_kolonialismus
    42 min
  • Station 9 mit Thomas Schnalke | Kurzes Leben. Langer Atem. Zur Geschichte eines Berliner Lungenpräparats (1912)
    Präparate waren das „liebste Kind“ des weltbekannten Charité-Pathologen, des Sozialmediziners und Stadtpolitikers Rudolf Virchow. Über 23.000 pathologisch-anatomische Feucht- und Trockenpräparate trug er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Berlin zusammen. Thomas Schnalke (Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité) zeigt anhand der fixierten Lunge eines zweijährigen Mädchens aus dem Jahr 1912, welche Rolle Präparate zu Virchows Zeit spielten und was man heute von ihnen lernen kann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2109
    9 min
  • Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie
    Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Welche Schwierigkeiten birgt die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit, die aus der Gegenwart konstruiert wird?
    Eine Veranstaltung des Verlags C.H. Beck.
    Moderation: Patrick Bahners (Köln)
    Beteiligte: Sophie Schönberger (Düsseldorf), Andreas Eckert (Berlin), Constantin Goschler (Bochum)
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_restitution
    1 hr 4 min
  • Eröffnung Historikertag
    Der Historikertag fand 2021 schon zum 53. Mal statt, aber zum ersten Mal als rein digitales Ereignis. Obwohl das Publikum nicht wie gewohnt in den Rängen, sondern vor den Bildschirmen Platz nahm, durfte der feierliche Auftakt nicht fehlen. Mit einer Festrede in der Großen Aula der Ludwigs-Maximilians-Universität München eröffnete der ehemalige DFG Präsident Peter Strohschneider die Veranstaltung, die in diesem jahr ganz im Zeichen der Deutungskämpfe stand.
    Außerdem sprachen:
    Eva Schlotheuber (Vorsitzende VHD)
    Peter J. Droste (Vorsitzender VGD)
    Shmuel Feiner (Israelischer Historikerverband)
    Bernd Sibler (MdL, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst des Freistaats Bayern)
    Bernd Huber (Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München)
    Carmela Shamir (Generalkonsulin des Staates Israel in München)
    Mit Musik des KKISS-Quintetts (München)
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_eroeffnung
    1 hr 35 min
  • Alexander von Humboldt auf Reisen – [Editions-]Wissenschaft in Bewegung
    Das Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften umfasst die vollständige Edition der Manuskripte Alexander von Humboldts zum Themenkomplex Reisen. Das Korpus der projektierten Edition beinhaltet Reisejournale, Tagebücher, Denkschriften, Publikationen in den bereisten Ländern und Regionen sowie Korrespondenzen.
    Im Zentrum des Vorhabens stehen die Manuskripte sowohl der Amerikanischen als auch der Russisch-Sibirischen Reisetagebücher. Ihre Edition wird elf Bände umfassen, die im Sinne eines Hybrid-Projektes sowohl als Printausgaben als auch als digitale Edition veröffentlicht werden. Darüber hinaus werden umfangreiche Materialien aus dem Humboldt-Nachlass an der Staatsbibliothek zu Berlin-PK und der Biblioteka Jagiellońska in Krakau in separaten Materialbänden inhaltlich erschlossen und nach Themenschwerpunkten ediert.
    Im Vortrag auf Einladung des Gremiums Digital Humanities der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden stellen Dr. Tobias Kraft und Christian Mann das digitale Editionsprojekt vor.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/humboldt_slub
    1 hr
  • Station 8 mit Detlev Ganten | Ohne Blutdruck kein Leben
    Das Spezialgebiet von Mediziner und Akademiemitglied Detlev Ganten ist die Herz-Kreislaufmedizin. In seinem Beitrag erklärt er, wie der Blutdruck entsteht und welche Rolle er für unseren Körper spielt. Erfahren Sie mit Blick auf alte und neue Messgeräte, wie genau eine Blutdruckmessung eigentlich funktioniert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2108
    5 min
  • Rassedenken und Rassismus im 18. Jahrhundert
    Die vierte von sechs Folgen beleuchtet das Verhältnis zwischen Rassedenken und Rassismus im 18. Jahrhundert aus historischer Perspektive. Vor diesem Hintergrund werden die Position und die Bedeutung Kants in der damaligen zeitgenössischen Diskussion bestimmt. Die interdisziplinäre Diskussion nimmt auch zu aktuellen politischen Fragen aus philosophischer, soziologischer und feministischer Perspektive Stellung. Das Impulsreferat hält Uffa Jensen, Heisenberg-Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Uffa Jensen forscht zur Wissenschaftsgeschichte der Psychowissenschaften, der transnationalen Geschichte und der modernen Emotionsgeschichte. Die erste Replik hält Andrew Wells, Geschichtswissenschaftler an der Universität Dresden mit den Forschungsschwerpunkten des Rassismus, des Rassedenkens und der Geschichte der Sklaverei. Die zweite Replik stammt von Jacob Mabe, Professor für Philosophie und Vorsitzender der Anton-Wilhelm-Amo-Gesellschaft. In der anschließenden Diskussion knüpfen Ruth Hagengruber, Gerald Hartung, Natasha A. Kelly, Hannah Peaceman, Miriam Rabe, Johanna Strunge und Karolin-Sophie Stüber an die Vorträge an und erweitern die Perspektive. Durch die Sitzung führt Andrea Esser.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/rassedenken_und_rassismus_im_18._jahrhundert?nav_id=9697
    2 hr 9 min

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