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  • Blumenberg
    Rüdiger Zill hat dem Denker Hans Blumenberg ein Denkmal gesetzt. Der 1996 gestorbene Philosoph, Essayist und Wissenschaftshistoriker war einflussreich mit großen Büchern wie "Arbeit am Mythos" oder "Die Lesbarkeit der Welt". Zugleich hat er kleine Glossen wie Pfeile in das Bewusstsein seiner Zeit geschossen. Sein riesiger Nachlass – vom Arbeitsjournal bis zu den Zettelkästen – bietet Munition für die Kritik und ist eine Fundgrube für den Biografen. Welches Publikum hat Blumenberg heute? Wir fragten Rüdiger Zill, der es wissen muss.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_blumenberg
    1 hr 7 min
  • Station 6 mit Tobias Schäffter | Vermessung des Herzens (Teil 2)
    Das Herz ist eine Blutpumpe – ganz nüchtern betrachtet. Aber das Herz ist auch ein faszinierendes Organ, das wir besser verstehen wollen. Dazu messen wir: von der Herzrate bis hin zu 3D-Bildern. Wie hat sich das Verständnis von Herz und Blutkreislauf über die Jahrtausende entwickelt? Wie haben bildgebende Verfahren uns die Funktionsweise und die Anatomie des Herzens nähergebracht? Erkunden Sie mit dem Akademiemitglied Tobias Schäffter (Leiter des Instituts Berlin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt), was man heute alles am schlagenden Herzen messen kann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2106
    6 min
  • Macht der Zahlen und der Arithmetik und die Renaissance des Staates
    Zahlen und Berechnungen aller Art bestimmen derzeit den Alltag. Wie hoch ist der Inzidenzwert, welche Impfquote ist erreicht, in welchem Verhältnis steht die Intensivbettenauslastung zur Anzahl der Erkrankten? Abgebildet werden die sich ergebenden Zahlen und Berechnungen unter anderem in Tabellen, Graphiken mit Kurven und Balken oder in Computeranimationen. Von der Welt der Mathematik scheint dabei etwas auszugehen, wonach es gegenwärtig eine große Sehnsucht gibt: Objektivität, Gewissheit und Verlässlichkeit. So beruft sich zurzeit auch der Staat bei seinem Agieren und Navigieren durch die Pandemie vor allem auf Zahlen und auf die mit ihnen operierenden Wissenschaften. Aber ist das tatsächlich ein neues Phänomen? Oder ist Staatlichkeit schon länger mit Zahlen und Arithmetik eng verbunden? Wir haben den Historiker Prof. Dr. Roeck von Universität Zürich zu einem Gespräch in die Villa Vigoni eingeladen, um ihn nach den historischen Zusammenhängen von Staat und Zahlen zu fragen. Welche Rolle kommt dabei der Renaissance und politischen Denkern wie Thomas Hobbes zu? Feiert der starke Staat gerade seine Rückkehr? Und was hat das alles China zu tun? Antworten darauf in unserer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_berndroeck_zahlenundarithmetik
    1 hr 2 min
  • Station 5 mit Olaf Dössel | Vermessung des Herzens (Teil 1)
    Das Herz ist eine Blutpumpe – ganz nüchtern betrachtet. Aber das Herz ist auch ein faszinierendes Organ, das wir besser verstehen wollen. Dazu messen wir: von der Herzrate bis hin zu 3D-Bildern. Wie hat sich das Verständnis von Herz und Blutkreislauf über die Jahrtausende entwickelt? Wie haben bildgebende Verfahren uns die Funktionsweise und die Anatomie des Herzens nähergebracht? Erkunden Sie mit dem Akademiemitglied Olaf Dössel (Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik am Karlsruher Institut für Technologie), was man heute alles am schlagenden Herzen messen kann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2105
    10 min
  • Der große Kalanag. Wie Hitlers Zauberer die Vergangenheit verschwinden ließ und die Welt eroberte
    Er war der größte Showstar der jungen Bundesrepublik, als Magier machte er nach dem Krieg eine Weltkarriere: der aus Stuttgart stammende Helmut Schreiber alias Kalanag. Seine Zaubervorführungen waren aufwendig, brillant, exotisch und schlugen die Zuschauer in ihren Bann. Allein im Stuttgarter Metropolkino war seine Show 1958 gleich 36-mal hintereinander ausverkauft. Doch sein größtes Kunststück war es, seine zwielichtige Vergangenheit in der NS-Diktatur verschwinden zu lassen. Als Filmproduzent und Präsident des Magischen Zirkels pflegte er enge Verbindungen zu Nazi-Größen und stellte seine Arbeit in den Dienst der nationalsozialistischen Sache. Malte Herwig erzählt erstmals das wendungsreiche Leben dieses Mannes, der die ganzen Widersprüche der Kriegs- und Nachkriegszeit verkörpert.
    Malte Herwig studierte Literatur, Geschichte und Politik und promovierte an der Universität Oxford. Er arbeitete als Autor für das Magazin der »Süddeutschen Zeitung«, »Spiegel« und »Stern« und veröffentlichte mehrere Bestseller, darunter »Die Flakhelfer« (2013).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_kalanag
    1 hr 24 min
  • Geschlechterverhältnisse
    Die Soziologin Carolin Wiedemann schreibt über – und gegen – das Patriarchat, sie präsentiert die globale Genderdebatte: Eine Analyse der Gewalt heutiger patriarchaler Herrschaft, eine Anstiftung zum rebellischen und zärtlichen Miteinander und ein Mutmacher für all jene, die sich seit Langem mit sexistischen Geschlechterverhältnissen auseinandersetzen, sie bekämpfen und ihnen im Alltag doch so oft nicht entkommen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geschlechterverhaeltnisse?nav_id=10041
    57 min
  • Rassismus ohne Rassen bei Kant?
    Die dritte von sechs Folgen erörtert die Frage, inwiefern in der Philosophie Immanuel Kants implizite rassistische Motive wirksam sind. Das Impulsreferat hält Marina Martinez Mateo, Professorin an der Akademie der bildenden Künste in München und Philosophin mit Schwerpunkt in der praktischen und politischen Philosophie sowie der Critical Race Theory. Die Repliken darauf halten Micha Brumlik, Antisemitismusforscher und Seniorprofessor an der Universität Frankfurt, und der Kant-Experte Marcus Willaschek, Vorsitzender der Kant-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Professor für Philosophie der Neuzeit an der Universität Frankfurt. In der anschließenden Diskussion knüpfen Federica Basaglia, Fabian Burt, Andre Hahmann, Daniel Kersting, Rocco Porcello, Maja Schepelmann und Volkmar Schocke an die Vorträge an und erweitern die Perspektive. Durch die Sitzung führt Dieter Schönecker.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/rassismus_ohne_rassen_bei_kant?nav_id=9696
    1 hr 55 min
  • Station 4 mit Kay Kohlmeyer | Aleppo: einer Stadt droht der Tod ihrer Geschichte
    Mit Aleppo werden heutzutage Bilder der Zerstörung assoziiert: erloschenes Leben in den Ruinen der Millionenstadt Nordsyriens. Der Archäologe Kay Kohlmeyer (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) berichtet über die Sicherung von Jahrtausende altem Kulturgut unter schwierigen Bedingungen. Im Zentrum steht die zentrale Szene des Aleppiner Wettergott-Tempels aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus – vor Ihnen in Form eines 3D-Modells ausgestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2104
    8 min
  • Geschichtswissenschaft und Geschichtsjournalismus
    Das Verhältnis zwischen Geschichtswissenschaft und Geschichtsjournalismus ist ein altes. Mit der institutionellen Ausbildung beider Systeme im 19. Jahrhundert entstand auch eine Beziehung, die sich im Spannungsfeld von Arbeitsteilung, Deutungskonkurrenz und Grenzgängertum herausbildete. Nicht selten waren Geschichtsjournalisten die besser schreibenden Geschichtswissenschaftler oder umgekehrt Geschichtswissenschaftler die besser informierten Geschichtsjournalisten. Beiden Tätigkeitsbereichen ist gemein, dass sie Auskunft über die Vergangenheit geben. Beide deuten dabei Vergangenes und machen verschiedene Deutungsangebote. Welche Ziele aber werden dabei jeweils verfolgt? Wem gegenüber fühlt man sich verpflichtet? Welche Abhängigkeiten bestehen? Und: Was hat sich verschoben, insbesondere im Zuge des digitalen Wandels? Diese Fragen diskutierten zum Auftakt des 53. Historikertags in München die Historikerinnen Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Gabriele Metzler (Universität HU Berlin) sowie die Journalisten Dr. Gustav Seibt (Süddeutsche Zeitung) und Patrick Bahners (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Moderiert wurde das Gespräch von Prof. Dr. Marko Demantowsky (Universität Wien) und Georgios Chatzoudis.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geschichtstalk_geschichtsjournalismus
    2 hr
  • Station 3 | Die Hure zu B***: Madame Schuwitz in der Friedrichstraße
    Das „Etablissement“ der Madame Schuwitz in der Friedrichstraße war Ende des 18. Jahrhunderts das bekannteste, vornehmste, schillerndste Bordell Berlins. Besondere Faszination ging von der Inhaberin aus, die ihren Gästen bevorzugt Trinkschokolade oder Punsch servierte: Charlotte Schuwitz. Josefine Kitzbichler und Jutta Moldenhauer (BBAW) erzählen von einer Legende zu Lebzeiten und von ihrem Nachleben in fingierten Memoiren und Grabreden.
    Ein Beitrag des Forschungsprojekts „Libertinismus in Deutschland um 1800”.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2103
    9 min

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