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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Bildwelten
    Sechs Bilder, sechs Disziplinen – sechs Weltbilder? Die Akademiemitglieder Jutta Allmendiger (Soziologin, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung), Horst Bredekamp (Kunsthistoriker, HU Berlin), Erika Fischer-Lichte (Theaterwissenschaftlering, FU Berlin), Joachim Sauer (Chemiker, HU Berlin), Barbara Stollberg-Rilinger (Historikerin, Direktorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin) und Günter M. Ziegler (Mathematiker, Präsident der FU Berlin) skizzieren anhand je eines Bildes ein Weltbild ihrer Disziplin.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bildwelten?nav_id=9146
    50 min
  • "Ich wünsche mir lautere Stimmen der Soziologen, der Philosophen und der Ethiker"
    Die Wirtschaft liegt am Boden - alle üblichen Indikatoren sprechen dafür: national, europaweit, global. Welche Folgen die Wirtschaftskrise aber haben wird, das ist zurzeit nur schwer abzuschätzen. Die Staaten tun nun das, was sie glauben tun zu müssen: Die, die über Geld verfügen, machen die Schatulle auf und pumpen gewaltige Summen in Wirtschaftskreislauf und sozial abfedernde Maßnahmen, die selbst die Höhe während der Finanz- und Schuldenkrise von 2008 überstreffen. Völlig ungewiss ist dabei, ob die Maßnahmen ausreichen und was auf alle noch zukommt, sollte es eine zweite und dritte Corona-bedingte Lockdown-Welle geben. Was ist also angesichts dieser Krise und den dazugehörigen Katastrophenszenarien nun zu tun? Eurobonds, Coronabonds, Hilfspakete, Kredite? Reicht das? Und wer entscheidet darüber? Sind es nur die Ökonomen? Ist es möglicherweise an der Zeit, über eine andere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nachzudenken, die uns hilft, mit solchen Krisen besser umzugehen? Und falls ja, wer sollte darüber nachdenken? Wir haben in einem Skype-Telefonat diese Fragen dem Ökonomen Marcel Fratzscher, Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität Berlin und Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/coronakrise_marcelfratzscher
    21 min
  • Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2020
    Seit jeher macht sich der Mensch ein Bild von der Welt, in der er lebt. Schon in der Steinzeit malten Menschen Bilder der sie umgebenden Welt an Höhlenwände. Seit Jahrtausenden haben die Menschen religiöse, philosophische und naturwissenschaftliche Theorien entwickelt, um darzulegen, wie die Welt beschaffen ist und was sie in ihrem „Innersten zusammenhält“. Sie nahmen extreme Risiken in Kauf, um ihren eigenen geographischen und geistigen Horizont zu erweitern und die Welt noch exakter zu kartographieren. Um neue Welten zu entdecken, reisten sie in die Ferne und schossen sich sogar ins All. Und sie entwickeln fortwährend neue Technologien, um die Welt differenzierter zu erfassen und darzustellen. Weltbilder können einigen Menschen die Welt erklären, anderen können sie Halt bieten, sie können aber auch aufeinanderprallen. Sicher erscheint heute nur eins: Der Singular „Weltbild“ ist in einer zunehmend diversifizierten Welt überholt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/eroeffnung_des_salon_sophie_charlotte_2020?nav_id=9143
    25 min
  • Die drei Ringe: Religiöse Komplexität und die Entstehung der Religionen (8. bis 15. Jahrhundert)
    In der öffentlichen Debatte erscheinen die sogenannten monotheistischen Religionen als Ursache von Gewalt und religiöser Intoleranz. Neuere Forschungen haben jedoch erste Ansätze für alternative historische Konstruktionen vorgelegt. An diesen knüpft das Forschungsvorhaben an. In seinem Zentrum steht die Frage, wie die mittelalterlichen Gesellschaften unter christlicher und islamischer Herrschaft die Realität der religiösen Vielfalt organisiert, erklärt und bewertet haben. Leitende These ist, dass sich die Traditionen von Juden, Christen und Muslimen als Folge sozialer Prozesse voneinander abgrenzten und zu "Religionen" im modernen Sinne wurden. Der soziale und theologische Exklusivismus war nicht durch die Entscheidung für den einen Gott vorgegeben, sondern Ergebnis eines langen Prozesses. In einem öffentlichen Vortrag am Historischen Kolleg stellt Prof. Dr. Dorothea Weltecke ihre Forschungen vor.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_dorotheaweltecke
    54 min
  • Digital Humanities – aus der Sicht von Mathematik und Informatik
    In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Martin Grötschel auf die Entwicklung des Fachgebietes Operations Research (OR) ein, mit dem er sich über viele Jahre befasst habe. OR entstand in den 1950er Jahren. Viele Wirtschaftswissenschaftler gaben dem OR keine Zukunft, sie bezweifelten noch 20–30 Jahre später, dass Mathematik beispielsweise in der Ökonomie sinnvoll eingesetzt werden kann. Heute ist OR sehr erfolgreich, viele Teilgebiete der Wirtschaftswissenschaften sind von Mathematik und Informatik durchdrungen. Grötschel erläutert Parallelen, aber auch Unterschiede von Digital Humanities und Operations Research und legt dar, was aus seiner Sicht zu einer erfolgreichen Symbiose noch fehlt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/digital_humanities_aus_der_sicht_von_mathematik_und_informatik?nav_id=8640
    1 hr 15 min
  • Ferdinand Gregorovius, ein Preuße im Kirchenstaat. Die digitale Briefedition
    Der aus Königsberg stammende Ferdinand Gregorovius verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Rom und wurde dort zum wichtigsten Historiker der ewigen Stadt. Seine „Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter“ (1859-1872) ist außerdem eines der Hauptwerke der deutschen Historiographie. Vom Leben im Rom und von der Entstehung dieses und seiner anderen Bücher erzählen viele seiner Briefe. Erstmals legt eine Projektgruppe des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Zusammenarbeit mit TELOTA eine größere Auswahl seiner Briefe in einer digitalen Edition vor. Aus Anlass der kürzlich freigeschalteten Betaversion der Webseite „Ferdinand Gregorovius. Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung mit einführenden Beiträgen der Projektleiter und einer Lesung aus den Briefen mit dem großen Schauspieler und Sprecher Friedhelm Ptok statt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ferdinand_gregorovius_ein_preusse_im_kirchenstaat._die_digitale_briefedition?nav_id=8927
    1 hr 32 min
  • Michael Zeuske | Humboldt en Cuba. Nuevas investigaciones sobre la adquisición de los saberes humboldtianos en cuanto a trata de esclavos y esclavitud
    Nach seinem Aufenthalt in Venezuela bereiste Alexander von Humboldt 1801 zum ersten Mal die Karibikinsel Kuba, auf der er insgesamt fünf Monate verbrachte. An seine Anwesenheit auf Kuba erinnern heute Straßennamen, Denkmäler und ein Nationalpark sowie die 2019 eröffnete "Casa Humboldt". Wie Prof. Dr. Michael Zeuske in seinem Vortrag darlegt, war das heutige Museum in Havannah jedoch nicht das Wohnhaus Humboldts. Unter Berücksichtigung neuester Forschungserkenntnisse und der Auswertung von Briefen und Aufzeichnungen erläutert Zeuske Humboldts Wissenserwerb über die Massensklaverei auf Kuba durch seine Kontaktpersonen und Gastgeber, die als Plantagenbesitzer gleichzeitig auch Sklavenhalter waren.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/michael_zeuske_humboldt_en_cuba._nuevas_investigaciones_sobre_la_adquisicion_de_los_saberes_humboldtianos_en_cuanto_a_trata_de_esclavos_y_esclavitud?nav_id=8465
    29 min
  • Coronavirus. Und dann? Denken ohne Geländer
    Das grassierende Coronavirus stellt die uns bekannte und gewohnte Welt auf den Kopf. Der bisherige Ausnahmefall wird binnen kurzer Zeit zur neuen Normalität - ein Beispiel: Homeoffice war für die meisten Arbeitnehmenden bislang eher die Besonderheit, für viele ist es nun Normalität, der Gang ins Büro dagegen die Ausnahme. Oder, wer sich krankschreiben lassen musste, konnte das nur in besonderen Fällen telefonisch tun, nun ist das Telefonat beim Hausarzt der Regelfall. Abgesehen davon gelten viele Praktiken und Gewohnheiten jetzt als verzichtbar, beispielsweise die wöchentlichen Fußballspiele oder der tägliche Einkauf im Supermarkt. Wer uns das zu Jahresbeginn noch prophezeit hätte, wäre belächelt worden. Nun aber scheinen plötzlich Dinge denkbar zu sein, die zuvor noch als absurd gegolten hätten. Wie ist das möglich? Was verändert das Coronavirus noch? Oder philosophisch gefragt: Welche Stellung hat der Mensch in dieser Welt in Zeiten einer Epidemie, wie der durch das Coronavirus ausgelösten? Wir haben in unserer Gesprächsreihe Zu Gast bei L.I.S.A. diese Frage unter dem Motto "Denken ohne Geländer" dem Philosophen Prof. Dr. Peter Trawny gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_trawny_denkenohnegelaender
    59 min
  • Das Ende des Liberalismus?
    Der Liberalismus ist in der Defensive - das behaupten nicht nur seine Feinde, sondern auch seine Freunde. Und nicht nur das: Selbst seine Freunde sehen das Ende des Liberalismus herannnahen. So beispielsweise die Autoren der Bücher, die Georgios Chatzoudis in der zweiten Ausgabe von L.I.S.A.Bücherkeller mit Prof. Dr. Ulrike Guérot kritisch bespricht: Den Essay Europadämmerung des bulgarischen Politikwissenschaftlers Ivan Krastev von 2017, dann das Buch Das Licht, das erlosch. Eine Abrechnung, das Ivan Krastev gemeinsam mit dem US-amerikanischen Politikwissenschaftler Stephen Holmes 2019 verfasst hat und schließlich noch die Aufsatzsammlung Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne des deutschen Soziologen Andreas Reckwitz auch von 2019. Alle drei Autoren analysieren eine fundamentale Krise des Liberalismus bisheriger Prägung, versuchen aber daraus aus unterschiedlichen Perspektiven eine neue Vision des Liberalismus abzuleiten. Ob die Ansätze überzeugen, darüber diskutieren Ulrike Guérot und Georgios Chatzoudis.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisabuecherkeller_liberalismus
    57 min
  • Neue Version, neue Texte, neue Forschungsperspektiven – Zur aktualisierten Edition des ersten Tagebuchs der Amerikanischen Reise
    Im September 2018 war zum ersten Mal eine digitale Edition des ersten Tagebuchs der Amerikanischen Reise Alexander von Humboldts in einer Beta-Version im Rahmen der edition humboldt digital veröffentlicht worden. Herausgeberin war Ulrike Leitner. Die seitdem überarbeitete und vermehrte Ausgabe dieser Edition wird in dem Vortrag von Carmen Götz vorgestellt, die die Nachfolge von Ulrike Leitner angetreten hat.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/neue_version_neue_texte_neue_forschungsperspektiven_zur_aktualisierten_edition_des_ersten_tagebuchs_der_amerikanischen_reise?nav_id=8776
    26 min

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