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  • Alberto Gómez Gutiérrez | Humboldtiana Neogranadina. Contactos y Relaciones Naturales de Alexander von Humboldt en la Actual Colombia
    Im Zuge seiner Amerikareise landete Alexander von Humboldt im März 1801 an der kolumbianischen Karibik-Küste in Cartagena. Hier begann seine Expedition durch das heutige Kolumbien, damals noch das Vizekönigreich Neugranada, über die Anden bis an die Pazifikküste. Seine Erlebnisse und Forschungsergebnisse hat er schriftlich festgehalten - inzwischen gesammelt und herausgegeben als Humboldtiana neogranadina von Alberto Gómez Gutiérrez. Sein Vortrag stellt diese besondere Quellensammlung vor.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/alberto_gomez_gutierrez_humboldtiana_neogranadina._contactos_y_relaciones_naturales_de_alexander_von_humboldt_en_la_actual_colombia?nav_id=8462
    29 min
  • „Querköpfe in Ostjava“? – Pflanzenregister und Mehrsprachigkeit in der edition humboldt digital
    In seinem Vortrag präsentiert Christian Thomas neue Funktionalitäten der edition humboldt digital: Zum einen das übergreifende Pflanzenregister, das die botanischen Taxa, die Alexander von Humboldt in seinen Reisetagebüchern und nachgelassenen Manuskripten erwähnt und über die er sich intensiv mit den mit ihm korrespondierenden bzw. zusammenarbeitenden Wissenschaftler austauscht, versammelt. Die Registereinträge werden vollautomatisch mit internationalen einschlägigen Datenbanken und Rechercheportalen verknüpft und erschließen somit insbesondere den Themenkomplex „Pflanzengeographie und Biowissenschaften“ in Alexander von Humboldts Forschung. Zum anderen werden die bisher unternommenen und zukünftig geplanten weiteren Schritte hin zu einer mehrsprachigen Präsentation sowohl der Webseite als auch der edierten Manuskripte vorgestellt. Diese mit maschineller Unterstützung vorgenommenen Bemühungen werden die internationale Zugänglichkeit der Ergebnisse des Akademienvorhabens »Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) wesentlich verbessern.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/querkoepfe_in_ostjava_pflanzenregister_und_mehrsprachigkeit_in_der_edition_humboldt_digital?nav_id=8775
    27 min
  • Sustainable Development Goals: Good Health for All
    The Sustainable Development Goals (SDGs) and the Agenda 2030 of the United Nations (UN) provide the framework for an international program to “save our planet and our future”. Next to the UN and the World Health Organization, leading nations, NGOs, private foundations and other key organizations play an increasingly supportive role in achieving the 17 SDGs. Witnessing this common effort is extremely encouraging, as global problems can only be solved by transdisciplinary, cross-sectoral, and science-based concerted actions. Hence, science has to take responsibility! Research and innovative technologies already shape our future, and this process is gathering speed. We have to make sure that today’s amazing achievements are being used for the collective good.
    This symposium sheds light on the progress realized so far concerning the implementation of the SDGs in politics. Furthermore, it will raise awareness about the importance of the intertwined biology-environment-lifestyle-complex for our health – especially regarding disease prevention and health preservation. Prof. Dr. Martin Grötschel, President of BBAW, gives a welcoming speech, followed by an introduction into the symposiums topic by Detlev Ganten, Charité - Universitätsmedizin Berlin and member of BBAW.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sustainable_development_goals_good_health_for_all?nav_id=8874
    32 min
  • Karin Reich | Der Humboldt'sche Magnetische Verein im historischen Kontext
    Beschaffenheit und Wirken des Erdmagnetismus waren zu Zeiten Alexander von Humboldts noch nicht wissenschaftlich geklärt. Für die damaligen Naturforscher also eine weitere große Herausforderung. Um den Erdmagnetismus zu erforschen, gründeten die Göttinger Professoren Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber mit Unterstützung von Alexander von Humboldt den Magnetischen Verein, der von 1836 bis 1841 bestand. Seine Tätigkeit galt lange als die erste wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Naturphänomen Erdmagnetismus. Die Mathematikhistorikerin Prof. Dr. Karin Reich von der Universität Hamburg meldet Zweifel an dieser Geschichte an. In ihrem Vortrag stellt sie die These auf, dass es bereits vor der Gründung des Magnetischen Verein ernsthafte wissenschaftliche Forschungsansätze rund um den Erdmagnetismus gab.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/karin_reich_der_humboldt_sche_magnetische_verein_im_historischen_kontext?nav_id=8460
    33 min
  • Jaime Labastida | Der Humboldt'sche Kosmos
    Der mexikanische Schriftsteller, Publizist, Verleger und Philosoph Dr. Jaime Labastida (Mexiko-Stadt) zählt zu den renommiertesten Humboldt-Kennern Lateinamerikas. Er leitet den traditionsreichen Verlag Siglo XXI Editores und beschäftigt sich bereits seit den 1960er Jahren mit dem Werk und Wirken Alexander v. Humboldts. Seine Auseinandersetzung mit dem Universalgelehrten mündete in bisher drei Monographien: „Humboldt, ese desconocido“, 1975, „Humboldt: ciudadano universal“, 1999, und im Herbst 2019 das Buch zum Humboldt’schen Kosmos, wovon sein hier in spanischer Sprache vorliegender Vortrag handelt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/jaime_labastida_der_humboldt_sche_kosmos?nav_id=8459
    35 min
  • Geschichte in nervösen Zeiten
    Wir leben in nervösen Zeiten. Historisch betrachtet, nahmen wahrscheinlich die meisten Zeitgenossen irgendwann einmal diesen Satz in den Mund - in der neueren Geschichte etwa am Vorabend des Ersten Weltkriegs, später beispielsweise anlässlich der Kuba-Krise und zurzeit mit Blick auf die zahlreichen Umbrüche und Konflikte in der Welt, die vielleicht einmal als historisch bedeutend gewertet werden. Ein Bewusstsein bzw. einen Sinn für Krisen und Katastrophen zu haben, scheint dem Menschen demnach eingeschrieben zu sein. Das gilt gerade mit Blick auf unsere aktuelle Zeit, in der Begrifflichkeiten wie Hypersensibilisierung, Empörung, Emotionalisierung, Gereiztheit, Moralisierung zum Standardrepertoire von Gegenwartsanalysen gehören. Der renommierte Geschichtstheoretiker Prof. Dr. Jörn Rüsen schaltet sich immer wieder in aufgeregte Debatten ein - zuletzt auch bei L.I.S.A. zum Thema "Deutsche Kultur und Identität". Wir haben ihn in Bochum besucht und mit ihm über unsere Zeit und ihr Verhältnis zu Geschichte und Geschichtswissenschaft gesprochen - darunter über Debattenkultur, den Nutzen der Geschichte, Renationalisierungstendenzen in Europa, eine europäische Geschichtsschreibung oder auch über die Stellung des Menschen in der Moderne und in der Natur.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_joernruesen_geschichte
    1 hr 39 min
  • „The Battle of the Standards“. Messen, Zählen und Wiegen in Westeuropa 1660–1914
    Warum ist ein Meter überall gleich lang? Und seit wann ist das so? Das sind die zwei Ausgangsfragen im Vortrag des Wirtschaftshistorikers Prof. Dr. Peter Kramper von der Universität Bielefeld. Was heute selbstverständlich erscheint, war in vormodernen Zeiten alles andere als eindeutig. Allein im vorrevolutionären Frankreich existierten 700 bis 800 regional unterschiedliche Längeneinheiten. In anderen europäischen Ländern sah es ganz ähnlich aus. Zunehmende Verflechtungen, vor allem wirtschaftliche, erforderten aber nach und nach eine Standardisierung von Maßeinheiten aller Art - mit Auswirkungen auch für Politik, Administration, Wirtschaft und Wissenschaft. Dem sogenannten "Battle of the Standards" von 1660 bis 1914 geht Peter Kramper in seinem Vortrag nach.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/the_battle_of_the_standards._messen_zaehlen_und_wiegen_in_westeuropa_16601914?nav_id=8323
    48 min
  • Mobile Preußen: Ansichten jenseits des Nationalen
    Preußen als Nationalstaat, als Kulturstaat, als Militärmacht: Jenseits dieser eindimensionalen Vorstellungen entfaltet das neue Buch von Ottmar Ette das Bild eines vielperspektivischen Preußen. Von Anton Wilhelm Amo, der sich als erster schwarzer Philosoph an einer preußischen Universität immatrikuliert, über die Projektion des preußischen Gemeinwesens durch Friedrich den Großen auf Neuspanien und die Herrschaft Moctezumas bis hin zu dem holländischen Philosophen Cornelius de Pauw, der seine Werke in Berlin in französischer Sprache verlegt und die weltweit geführte Berliner Debatte um die Neue Welt befeuert, vom jüdischen Salon der Rahel Varnhagen über Heinrich von Kleists Imagination der Haitianischen Revolution bis hin zu Adelbert von Chamisso und Alexander von Humboldt, der nicht als »wahrer« Preuße galt: Es werden verschüttete Traditionen einer Geschichte lebendig, die aus dem gängigen Bild Preußens ausgebürgert wurden. Ette erzählt von mobilen Preußen, deren Beziehungen sich zu einem Mobile Preußens anordnen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mobile_preussen_ansichten_jenseits_des_nationalen?nav_id=8735
    24 min
  • Caroline Schaumann | Alexander von Humboldt and the Anthropocene Challenge
    Der gegenwärtigen Klimawandel gilt unter der großen Mehrheit der Experten als menschengemacht. In diesem Zusammenhang ist längst vom Anthropozän zur Bezeichnung unseres Zeitalters die Rede, einer Erdepoche also, in der der Mensch zu einem wichtigen Einflussfaktor auf ökologische, klimatische und atmosphärische Prozesse geworden ist. Die Vorstellung vom Menschen als Bestandteil des Stoffwechsels von Ökosystemen, Klima und Atmosphäre ist dabei nicht wirklich neu. Denn bereits Alexander von Humboldt ging davon aus, dass die Natur nichts Statisches ist, sondern einem permanenten Wandel unterliegt und dabei auch mit dem Menschen interagiert. Die Germanistin Prof. Dr. Caroline Schaumann von der Emory University in Atlanta geht in ihrem Vortrag der Frage nach, was Alexander von Humboldt uns mit Blick auf den Klimawandel heute noch zu sagen hat.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/caroline_schaumann_alexander_von_humboldt_and_the_anthropocene_challenge?nav_id=8458
    34 min
  • „...so gieng es mir doch wie der Bierfi edlern, wenn sie eine rechte Musik zu hören bekommen“: Das Feldmesserbuch des Hyginus
    War Eigentum an Grund und Boden erst einmal in der Welt, musste es auch vermessbar sein. Feldmessung war und ist seither eine Praxis, die mit vielfachen Implikationen verbunden ist - darunter mit mathematischen sowie mit juristischen. Der vorliegende Salon-Beitrag begibt sich zurück in die römische Antike und befasst sich mit dem "Feldmessbuch" des Hyginus, eines Fachschriftstellers aus dem ersten Jahrhundert n.Chr. Darin behandelt er die Festlegung von Grenzlinien (liber gromaticus de limitibus constituendis) sowohl nach mathematischen Aspekten als auch nach juristischen. Für die Mathematik aus wissenschaftshistorischer Perspektive spricht der Mathematik- und Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Eberhard Knobloch und für die juristischen Gesichtspunkte die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Cosima Möller. Und da der Text in lateinischer Sprache verfasst wurde, widmet sich der Lastinist Dr. Jens-Olaf Lindermann den philologischen Aspekten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/so_gieng_es_mir_doch_wie_der_bierfi_edlern_wenn_sie_eine_rechte_musik_zu_hoeren_bekommen_das_feldmesserbuch_des_hyginus?nav_id=8328
    1 hr 38 min

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