L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

By L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
Download on the App Store

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Chaos und Ordnung. Empirische Maße poetischer Sprache
    Lässt sich Lyrik messen? Gibt es empirische Maße, die die ästhetische Qualität poetischer Sprache adäquat wiedergeben? Und: Ist eine poetische Sprachmelodie ein Phantom oder Realität? Diesen Fragen, eingebunden zwischen geisteswissenschaftlichen und empirischen Traditionen der Ästhetikforschung, geht Prof. Dr. Winfried Menninghaus, Literaturwissenschaftler und Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik in Frankfurt am Main, in seinem Vortrag nach.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/chaos_und_ordnung._empirische_masse_poetischer_sprache?nav_id=8325
    42 min
  • "Verschwörungstheorien" - jetzt und einst
    Verschwörungstheorien werden heute als Gefahr wahrgenommen. So warnte beispielsweise Bundespräsident Steinmeier in einer Rede, Verschwörungstheorien würden die liberale Demokratie untergraben. Doch was genau ist eine Verschwörungstheorie? Ist der Begriff der Theorie überhaupt sinnvoll? Oder haben wir es eher mit Erzählungen, Thesen oder alternativen Deutungsangeboten zu tun? Diese und daran anschließende Fragen machte der Geschichtstalk im Tübinger Kupferbau anlässlich der Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart zum Thema und diskutierte darüber mit seinen Gästen: von der Universität Tübingen die Globalhistorikerin Jun.-Prof. Dr. Christina Brauner und der Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche, der Philosoph PD Dr. Karl Hepfer von der Universität Erfurt sowie der Neuzeit-Historiker und Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Marko Demantowsky von der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Basel. Georgios Chatzoudis von der Gerda Henkel Stiftung hatte die Gesprächsleitung.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gts7000_verschwoerungstheorie
    1 hr 1 min
  • Which Truths? Welche Wahrheiten?
    Today, the United States of America are considered a country deeply divided – a development which is, however, not unique to modern times. Historian Prof Dr Jill Lepore from Harvard University discusses this development in her new book which was broadly reviewed in Germany and abroad. The translation of “These Truths” by Jill Lepore was published in the Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung - therefore we were given the possibility to talk to the bestseller author in Munich at the publishing company C.H. Beck during her book tour through Germany.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/jill_lepore
    54 min
  • Zwischen Bücherstube, Seziertisch und Krankenbett: Gelehrte Ärzte im 16. Jahrhundert
    Gestützt insbesondere auf die als 4.000 Seiten umfassenden persönlichen, handschriftlichen Aufzeichnungen des nahezu unbekannten böhmischen Arztes Georg Handsch (1529-1578) gibt der Vortrag detaillierte Einblicke in die medizinischen Vorstellungen und Praktiken gelehrter Ärzte im 16. Jahrhundert, in ihr gelehrtes Selbstverständnis und in ihr Verhältnis zu den Patienten und hinterfragt dabei so manchen medizinhistoriographischen Topos
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_michaelstolberg
    56 min
  • Kopf- und Gesichtsvermessung: Geschichte und Grenzen
    Eine uralte Menschheitsfrage ist die Frage nach der perfekten menschlichen Schönheit. Ab wann ist beispielsweise ein Gesicht perfekt? Neueren Studien zufolge hängt die Schönheit eines Gesichts vor allem von seiner Symmetrie ab. Weitere Kriterien sind der Abstand der Augen, die Gesichtsbreite sowie Form, Farbe und Gestaltung von allen anderen Gesichts- und Kopfattributen. So hat beispielsweise einer Mehrheit der Probanden zufolge die Schauspielerin Natalie Portman das perfekte weibliche Gesicht. Andere mögen das vielleicht in zehn Jahren anders sehen, so dass die Frage nach der perfekten Schönheit weiterhin unbeantwortet bleibt. Die Kunsthistorikerin Dr. Uta Kornmeier vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) und der Informatiker Dr. Stefan Zachow vom Zuse Institut Berlin (ZIB) nähern sich in ihren Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven dieser uralten Frage an und werfen dabei vor allem einen Blick auf Theorien der Ästhetik, auf das Sammeln und Auswerten von Körperdaten, auf gegenwärtige Selbstoptimierungstechnicken und auf aktuelle kulturelle Praktiken wie Schönheitsoperationen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kopf_und_gesichtsvermessung_geschichte_und_grenzen?nav_id=8326
    53 min
  • Bénédicte Savoy und David Blankenstein | Gemischtes Doppel. Die Brüder Humboldt mit Objekten erzählen
    In einem außergewöhnlichen Vortrag stellen Bénédicte Savoy und David Blankenstein ihre Forschung vor: Wie lässt sich die Biografie, das Werk, Wirken und Nachwirken sowie die Zeit von Gelehrten in Objekten darstellen? Inwiefern können diese Objekte kombiniert werden? Welchen Mehrwert haben sie und wie viel Kontextualisierung ist nötig, um differenzierte Aussagen treffen zu können? Die Wissenschaftler präsentieren in ihrem Vortrag verschiedene Objekte Alexander von Humboldts, die unter anderem von den zahlreichen Reisen des Gelehrten zeugen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/benedicte_savoy_und_david_blankenstein_gemischtes_doppel._die_brueder_humboldt_mit_objekten_erzaehlen?nav_id=8437
    34 min
  • Schöne neue Datenwelt? Chancen und Risiken der Quantifizierung des Sozialen
    Datenforscher haben ermittelt, dass inzwischen innerhalb von zwei Tagen so viele Daten erzeugt, übertragen und gespeichert werden wie seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte bis zum Jahr 2005 zusammen. Der Quantifizierunng des Lebens scheinen keine Grenzen mehr gesetzt zu sein - überall Rankings, Ratings, Scorings, Bewertungsplattformen oder das pausenlose Messen von Schritten, sportlichen Aktivitäten und Vitalitätsparametern. Die entsprechend aufbereiteten Daten prägen längst unseren Alltag, unser Denken und Handeln. Was aber bedeutet es, wenn eine Gesellschaft bis ins Unermessliche zählen und messen kann? Wo liegen dabei die Risiken, wo aber auch die Chancen? Über diese und anschließende Fragen diskutiert der Soziologe Steffen Mau mit der Politkwissenschaftlerin Gesine Schwan, der Informatikerin Constanze Kurz sowie mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Gert G. Wagner.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/schoene_neue_datenwelt_chancen_und_risiken_der_quantifizierung_des_sozialen?nav_id=8250
    52 min
  • Ulrich Päßler | "Im Angesichte der Objekte". Beobachtungen, Aufzeichnungen und Entwurf in Humboldts Schriften zur Pflanzengeographie
    1807 erschienen Alexander von Humboldts Schriften zur Pflanzengeographie. Ein Vorhaben, das der junge von Humboldt bereits verfolgte. Georg Forster ließ er wissen, dass er einst dieses Werk im Angesichte der Objekte verfassen wolle. Dazu musste er erst dort sein - in den tropischen Regionen Amerikas. Tatsächlich schrieb Alexander von Humboldt seine Pflanzengeorgraphie am Fuße des Chimborazo in Ecuador. Der Historiker Dr. Ulrich Päßler von der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geht in seinem Vortrag drei Fragen nach: Wie prüft Alexander von Humboldts auf der Reise die im Vorfeld gemachten Konzepte zur Geographie der Pflanzen? Wie gehen seine Beobachtungen in das Werk ein? Und welche Praktiken der Aufzeichnung und des Entwurfs am Schreibtisch lassen sich rekonstruieren?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ulrich_paessler_im_angesichte_der_objekte._beobachtungen_aufzeichnungen_und_entwurf_in_humboldts_schriften_zur_pflanzengeographie?nav_id=8436
    34 min
  • Wiedersehen in Tahirova. Deutsche Experten, das türkische Dorf und die europäische Modernisierung in der frühen Nachkriegszeit
    Die türkische Landwirtschaft war nach dem Zweiten Weltkrieg international von großem Interesse: Europäische Wirtschaftspläne sahen vor, das Land zu einem wichtigen Nahrungsmittelproduzenten für Nachkriegseuropa auszubauen. Solche Vorhaben knüpften direkt an die Ambitionen an, die viele europäische und insbesondere deutsche Wissenschaftler schon seit den 1920er- und 1930er-Jahren verfolgten. Gleichzeitig waren sie Ergebnis einer wissenschaftlichen Vernetzung türkischer und deutscher Wissenschaftler. Insbesondere verdichteten sich diese Netzwerke durch das politische Exil deutscher Agrarökonomen und -wissenschaftler in der Türkei nach 1933 – sie wirkten bis weit in die Nachkriegszeit. Im Spiegel des deutschen Musterguts Tahirova, nahe dem türkischen Marmarameer, analysiert Dr. Heinrich Hartmann von der Universität Basel die lange Verkettung zwischen der Konstruktion europäischer Wirtschaftsräume und der Modernisierung der türkischen Landwirtschaft. Dabei steht auch die Frage im Mittelpunkt, auf welchen Wegen „globale“ Praktiken ländlicher Modernisierung in einen solchen lokalen Kontext übersetzt werden konnten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_heinrichhartmann
    45 min
  • Vera M. Kutzinski | Übersetzen oder nicht? Alexander von Humboldts Mehrsprachigkeit
    Alexander von Humboldt war überzeugter Mehrsprachler. Als er am 24. Mai 1804 in den Vereinigten Staaten eintraf, beeindruckte er mit seiner Vielsprachigkeit: Englisch, Französisch, Spanisch - oft auch gemischt, gehörte in Konversationen zu seinem Repertoire. Schriftlich beherrschte er darüber hinaus Latein, Alt-Griechisch, Portugiesisch, aber auch für Europäer fremdere Sprachen wie beispielsweise Quechua. Angesichts dieser Sprachendiversität war die Frage: Wie übersetzt man und vor allem was übersetzt man? Sind Übersetzungen im konventionellen Sinne das richtige Mittel, um andere Kulturen verstehen zu können? Alexander vor Humboldt war davon überzeugt, dass Mehrsprachigkeit der Schlüssel zum Verständnis des Anderen war. Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Vera M. Kutzinski von der Vanderbilt University in Nashville bespricht am Beispiel von Humboldts Amerika-Werk, wie er die Herausforderung der Multilingualität angegangen ist.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/vera_m._kutzinski_uebersetzen_oder_nicht_alexander_von_humboldts_mehrsprachigkeit?nav_id=8435
    31 min

About L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

From the publisher's feed

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung