L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

By L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
Download on the App Store

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Der Mensch ist das Maß aller Dinge
    Spricht man über das Maß und Messen, muss auch dem Messenden Beachtung geschenkt werden: dem Menschen. Schon der antike griechische Philosoph Protagoras nannte den Menschen, das "Maß aller Dinge". Im gleichnamigen Gespräch diskutieren die Gräzistin Gyburg Uhlmann (Freie Universität Berlin) und der Philosoph Volker Gerhardt (Humboldt-Universität Berlin, Akademiemitglied) die Thematik.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/der_mensch_ist_das_mass_aller_dinge?nav_id=8249
    47 min
  • „Undemokratisch, aber kein Putsch“
    Der britische Premierminister Boris Johnson hat mit seinem Vorgehen, die Parlamentspause entgegen des bisherigen Zeitplans um weitere fünf Wochen zu verlängern, für große Aufregung gesorgt. Während er selbst seinen Vorstoß als gängige parlamentarische Praxis betrachtet sehen möchte und dabei die Geschichte auf seiner Seite wähnt, sprechen politische Gegner des Premiers und Kritiker von "Skandal", "Verfassungsfrevel" oder gar von einem "Staatstreich". In der ARD bezeichnete man gestern den Eingriff des Regierungschefs in den demoktratischen Prozess als "Parlamentsurlaub" bzw. "Zwangsurlaub". Besonders erregt verläuft die Debatte nach wie vor auf Twitter, wo uns der Account und die Tweets des Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Peter N. Neumann auffielen, der seit 2008 Direktor des „International Centre for the Study of Radicalisation“ am Londoner King’s College ist. Ihn haben wir am Telefon erreicht und um eine Einschätzung der aktuellen Debatte gebeten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/parlamentsdebatte_neumann
    14 min
  • Natur, Tier und Essen im Anthropozän
    Natur ist en vogue, Tiere gehen publizistisch eigentlich immer und das Thema Essen ist popkulturell kaum noch zu überbieten. Ein Blick auf die Auslagen in Buchhandlungen oder Bahnhofskiosken bestätigt diesen Eindruck. Zeitschriften über Ernährung füllen die Regale, Magazine über Hunde, Katzen und andere domestizierte Tiere ebenso und auch die Verlage haben die Natur wiederentdeckt und geben ganze Reihen zu Naturtheorien, Flora und Fauna heraus. Auffallend dabei ist nach der Verdinglichung von Natur eine gewisse Vermenschlichung des Topos. Natur und Tier wird unterschwellig der Status von Personen beigemessen, Essen oder wahlweise Nicht-Essen zum Dreh- und Angelpunkt von Selbstverwirklichung. Grund genug für uns, Dr. Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis, sich in einer neuen Folge von Zug um Zug darüber einmal auszutauschen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugumzug_folge6
    1 hr 4 min
  • Jürgen Trabant | Linguistischer Reichtum und die vielen Stimmen der Natur
    Alexander von Humboldt und Sprache ist ein Thema, das zu den Spezialgebieten des Sprachwissenschaftlers Prof. Dr. Jürgen Trabant gehört. Seine Arbeiten zeigen, wie sprachbegabt Alexander von Humboldt war, welche Freude er an Sprache hatte und wie leicht es ihm viel, neue Sprachen zu erlernen, beispielswiese Quechua oder Persisch. Im vorliegenden Vortrag konzentriert sich Jürgen Trabant aber weniger auf das Sprachvermögen Alexander von Humboldts, sondern vielmehr auf ein Kapitel in dessen berühmten Buch Ansichten der Natur, das 1808 erschienen ist und 1849 in der dritten Auflage um ein neues Kapitel ergänzt wurde. Diesem nachgereichten Kapitel mit dem Titel Das nächtliche Thierleben im Urwalde, einem besonders geheimnisvollen Kapitel, geht Jürgen Trabant in seinem Vortrag nach.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/konferenz_avhumboldt_trabant
    28 min
  • Ästhetik und der Mensch als Maß in der arabischen und deutschen Architektur
    Lässt sich Schönheit messen? Die klassische Ästhetik geht von Normen, Maßen, Symmetrie und Proportionen aus. Gilt das universell und auch für die Moderne? Wo sind die Grenzen des Maßes und Messens in den Künsten? Welche Rolle spielen Störung und Abweichung von Regel und Richtmaß? In einem englischsprachigen Gespräch sprechen die renommierten Architekten Bernhard Khoury (Beirut) und Friedrich von Borries (Berlin) mit den Moderatoren Bilal Orfali (Arabist, Beirut, Libanon, AGYA-Mitglied) und Kirill Dmitriev (Arabist, St. Andrews, UK, AGYA-Mitglied), über diese und vor allem die Frage, welche Rolle Ästhetik und der Mensch in der arabischen und deutschen Architektur spielen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/aesthetik_und_der_mensch_als_mass_in_der_arabischen_und_deutschen_architektur?nav_id=8329
    53 min
  • Globalgeschichtliche Perspektiven auf die deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
    In ihrem Vortrag wendet Prof. Dr. Gabriele Lingelbach globalgeschichtliche Fragestellungen und Methoden auf die deutsche Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte an. Dabei beschreibt sie den Wandel von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland, den "Import" und "Export" von Herrschaft, die Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung sowie paradigmatisch den Kulturtransfer anhand des Wissensaustauschs über die deutschen Grenzen hinweg. Die globalgeschichtliche Frage nach den exogenen Ursachen gesellschaftlichen Wandels wird stets in den Blick genommen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_gabrielelingelbach
    50 min
  • Alles könnte anders sein, die Moralfalle und das Green Book
    Wir leben in krisenhaften Zeiten, so die allgemeine öffentliche Wahrnehmung der Gegenwart in unseren Breitengraden. Guter Rat ist gefragt und der wird auf dem Büchermarkt zuhauf gegeben. Einen aktuellen Ratgeber für eine bessere Zukunft hat der Sozialpsychologe Harald Welzer mit seiner jüngsten Publikation vorgelegt: Alles könnte anders sein, so der Titel. Welzer entwirft nicht nur eine neue Zukunft, sondern er traut sich sogar, Handlungsoptionen anzubieten. Kontrastiert haben wir das Buch eines Optimisten mit dem Buch eines Kritikers, manche sagen vielleicht sogar eines Nörglers. Bernd Stegemann, Dramaturg am Berliner Ensemble, stößt sich an der Gegenwart am vorherrschenden Diskurs, der ein moralisierender sei und letztlich politisches Handeln verunmögliche. Wir stecken in einer Moralfalle, so Stegemann. Von Welzers Optimismus hält er dabei nicht viel. Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis wägen im Zuggespräch beide Positionen gegeneinander ab und richten im zweiten Teil noch den Blick auf einen Kinofilm über Rassismus in den USA, The Green Book, der vielleicht mehr über Klassen- als über Rassenverhältnisse sagt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugumzug_folge5
    1 hr 12 min
  • Podiumsdiskussion | Planetarischer Klimawandel und anthropologische Naturgeschichte
    Aus Anlass seines 250. Geburtstags richtet die Konferenz ihren Blick auf die zahlreichen Perspektiven, die sich in der Auseinandersetzung mit Alexander von Humboldts Werk und Wirken ergeben. Die globale Reichweite seines Schaffens erzeugt bis heute ein breites und vielstimmiges Echo, dem man nur mit inter- und transdisziplinären Fragestellungen gerecht werden kann. Bei Humboldt ging es ums Ganze: die ganze Welt, der ganze Mensch. Die „Geschichte der Erkenntnis des Weltganzen“, wie es im Kosmos heißt, ist eine Geschichte von der Kultur des Menschen und seinem Zusammenleben mit der Natur in einer Welt, die der Mensch als Ganzes erst mit dem Eintritt in die Moderne erschließt, erobert und zu beherrschen lernt. Zum Auftakt der Konferenz diskutiert Moderator Harald Asel (rbb Inforadio) mit dem Physiker Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und mit dem Romanisten Prof. Dr. Ottmar Ette von der Universität Potsdam über die den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel. Zuvor legen Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Ette jeweils in einem Impulsvortrag ihre Position dar.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/konferenz_avhumboldt_podiumsdiskussion
    44 min
  • Deutsche Identität im 21. Jahrhundert
    Debatten über deutsche Identität gibt es zuhauf. Die Anfänge reichen weit zurück in die Geschichte. Aber selbst die ältesten Fragen stellen sich immer wieder, weil sich die gesellschaftspolitischen Koordinaten und die diskursiven Formationen ändern, insbesondere in sogenannten Umbruchphasen bzw. zu Krisenzeiten. Die Gegenwart wird als solch eine Krisenzeit empfunden, als eine Art Übergangsphase von einer sich abschließenden zu einer sich neu anbahnenden Epoche. Insofern stellt sich auch eine wiederkehrende Frage wie die nach der deutschen Identität heute neu. Das noch umso mehr, als dass das Konzept von Identität gegenwärtig hohe politische und kulturelle Konjunktur zu haben scheint. Diskutiert haben wir dieses Mal an einem Ort, der für die Bestimmung deutscher Identität von Bedeutung ist: in der Steinwache in Dortmund, die unter anderem von der Gestapo als Gefängnis genutzt wurde und den schrecklichen Ruf erhielt, die "Hölle von Westdeutschland" zu sein. Ob der Nationalsozialismus auch im 21. Jahrhundert noch Teil deutscher Identität ist bzw. sein wird, auch darüber haben wir in einer neuen Ausgabe des Geschichtstalks mit unseren Gästen diskutiert: Prof. Dr. Antje Flüchter (Frühe Neuzeit | Universität Bielefeld), Dr. Christina Dongowski (Kulturwissenschaften | Universum Twitter), Prof. Dr. Ralf Behrwald (Alte Geschichte | Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Marko Demantowsky (Neuere Geschichte und Geschichstdidaktik | Universität Basel).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gts7000_identitaet
    1 hr 13 min

About L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

From the publisher's feed

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung