Der digitale Wandel ist für Verlage Herausforderung und Möglichkeit zugleich. Nicht nur für Aufmerksamkeitsgewinnung und Verbreitung, sondern auch erzählerisch und verlegerisch öffnet sich ein Feld, das erst nach und nach erkundet wird. Einen Eindruck von diesen
Expeditionen gibt der Verlegerische Geschäftsführer des Hanser Verlags Jo Lendle.
Jo Lendle wurde 1968 geboren. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Hildesheim und Montreal studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 1996/97 war er
Herausgeber der Literaturzeitschrift Edit.
1997 nahm er die Arbeit im DuMont Buchverlag auf, zunächst als Lektor für deutschsprachige Literatur, von 2010 bis Anfang 2013 als Verleger. Daneben lehrte er u. a. an den Universitäten Hildesheim, München, Leipzig und Biel. Zuletzt veröffentlichte er die Romane „Alles Land“ (2011) und „Was wir Liebe nennen“(2013).
Seit Januar 2014 ist Jo Lendle Verlegerischer Geschäftsführer der Hanser Verlage.
Foto: © Goethe-Institut. Martin Mařák