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Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Softwarelösungen – und stellt Unternehmen damit vor neue Herausforderungen.
In dieser Folge der Lizenzlage spricht Holger Hoheisel mit Rechtsanwalt Henning Koch über die zentralen Fragen rund um KI und Compliance. Im Fokus stehen dabei vor allem Datenschutz, Haftungsrisiken und die wachsende Komplexität von Nutzungsbedingungen. Was darf eigentlich in KI-Systeme eingegeben werden?
Wer haftet, wenn Ergebnisse fehlerhaft sind? Und worauf müssen IT-Einkauf und Lizenzmanagement künftig besonders achten? Die Folge zeigt, warum klassische Lizenzprüfungen heute nicht mehr ausreichen, weshalb sich Vertragsbedingungen dynamischer verändern als früher – und welche konkreten Maßnahmen Unternehmen jetzt ergreifen sollten, um Risiken zu minimieren und KI verantwortungsvoll einzusetzen.
In dieser Folge spricht Holger Hoheisel mit Dirk Brenneis, Principal Consultant bei CCP. Im Mittelpunkt stehen die Dynamik und Innovationskraft im Software Asset Management sowie die wachsenden Anforderungen an moderne Beratung. Dirk gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Markt, insbesondere im SaaS-Umfeld, und erläutert, wie sich Unternehmen in einem zunehmend komplexen Lizenz- und IT-Umfeld erfolgreich aufstellen können.
Darüber hinaus geht es um die Bedeutung von Erfahrung im Consulting, die Zusammenarbeit mit Unternehmen unterschiedlicher Größe und warum fundierte Analysen wichtiger sind als der alleinige Einsatz von Tools.
Software Asset Management gilt oft als „Learning by Doing“-Disziplin. Doch welchen Beitrag können Hochschulen tatsächlich leisten?
In der heutigen Folge spricht Holger Hoheisel, Geschäftsführer der CCP Software GmbH, mit Prof. Dr. Nils Madeja, Professor und Studiengangsleiter Digital Business an der Technischen Hochschule Mittelhessen, über Ausbildung, Methodenkompetenz und digitale Geschäftsmodelle.
Im Fokus stehen Lizenzmodelle, XaaS-Konzepte, Marktmacht großer Anbieter, Open Source sowie die Frage, wie Hochschulen Generalisten ausbilden und zugleich Praxisrelevanz sichern. Außerdem geht es um lebenslanges Lernen, digitale Souveränität und darum, warum Lizenzmanagement immer im Gesamtbild des Unternehmens gedacht
werden sollte.
Was bewegt Software Asset Management aktuell wirklich? Auf der SAMs 2026 in Berlin wurde deutlich: Unternehmen suchen weniger nach neuen Trends – sondern nach konkreten Lösungen für den Alltag. Es geht um Effizienz, Umsetzung und greifbare Ergebnisse. Im Fokus standen Themen wie Cloud, Software as a Service, Kostenoptimierung, Softwareaudits und Lizenzcompliance. Gleichzeitig zeigte sich eine spannende Dynamik: stark frequentierte Herstellerstände, aber insgesamt weniger Kunden als in den Vorjahren.
Die Folge beleuchtet zentrale Entwicklungen, Herausforderungen und den wachsenden Druck zur praktischen Umsetzung im SAM. Einen Blick auf die SAMs 2026 werfen Holger Hoheisel und Fabian van Look von der CCP Software GmbH.
Shownotes:
https://lizenzlage.de/2024/12/20/74-saas-management-as-a-service-vom-onboarding-bis-zu-kostenkontrolle/
https://lizenzlage.de/2026/01/30/was-ihre-it-nicht-sieht-kann-teuer-werden-klarheit-ueber-saas-wildwuchs-gewinnen
https://lizenzlage.de/2025/08/15/89-was-bekommt-man-eigentlich-fuer-sein-sam
Software ist heute das wichtigste Werkzeug in vielen Berufen. Doch was passiert, wenn dieses Werkzeug für einen Teil der Menschen gar nicht nutzbar ist? In dieser Folge der Lizenzlage spricht Holger Hoheisel mit Ernst Heßdörfer (Teamleiter IT beim BFW Würzburg) und Rainer Brell (Projektleiter „NVDA nachhaltig“) über die Barrierefreiheit von Software und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für blinde und sehbehinderte Menschen.
Im Gespräch erklären die beiden Experten vom Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, wie Screenreader funktionieren, welche technischen Anforderungen barrierefreie Software erfüllen muss und warum fehlende Zugänglichkeit oft bereits im Software-Freigabeprozess übersehen wird.
Die Folge zeigt außerdem, welche konkreten Auswirkungen fehlende Barrierefreiheit im Arbeitsalltag hat – etwa wenn Praktika oder berufliche Entwicklungsmöglichkeiten an technischen Hürden scheitern. Gleichzeitig wird deutlich: Unternehmen können durch barrierefreie Software nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern auch Zugang zu qualifizierten Fachkräften gewinnen.
Normen und Richtlinien:
• WCAG – Web Content Accessibility Guidelines: https://www.w3.org/WAI/standards-guidelines/wcag
• BITV – Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (Deutschland): https://www.gesetze-im-internet.de/bitv_2_0/BJNR184300011.html
• EN 301 549 – Europäische Norm für digitale Barrierefreiheit: https://www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de/Webs/PB/DE/gesetze-und-richtlinien/en301549/en301549-node.html
• Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) – gültig ab 28. Juni 2025: https://www.gesetze-im-internet.de/bfsg
Das BFSG betrifft primär den Verbrauchermarkt. Gleichzeitig wird betont, dass öffentliche Einrichtungen bereits heute zur digitalen Barrierefreiheit verpflichtet sind. Ab 2025 erweitern sich die Anforderungen insbesondere für Produkte und digitale Dienstleistungen.
Tests und Prüfstellen für Barrierefreiheit
• BIT inklusiv – Prüfstellen: https://www.bit-inklusiv.de/pruefstellen/
• Softwaretest BIT inklusiv: https://softwaretest.bit-inklusiv.de
• BIK BITV-Test (insbesondere für Webseiten): https://bitvtest.de/tests-und-beratung/bik-bitv-test-web
• Accessibility Audit – eye-able: https://eye-able.com/de/audit-report
• Screenreader-Test des Bundes: https://www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de/Webs/PB/DE/barrierefreie_it/pruefen/produktorientierter-test/screenreader/screenreader-test-node.html
Weiterführender Beitrag
ZDF WISO – Digitale Barrierefreiheit: https://www.zdf.de/play/magazine/wiso-104/digitale-barrierefreiheit-110
Software ist heute das wichtigste Werkzeug in vielen Berufen. Doch was passiert, wenn dieses Werkzeug für einen Teil der Menschen gar nicht nutzbar ist? In dieser Folge der Lizenzlage spricht Holger Hoheisel mit Ernst Heßdörfer (Teamleiter IT beim BFW Würzburg) und Rainer Brell (Projektleiter „NVDA nachhaltig“) über die Barrierefreiheit von Software und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für blinde und sehbehinderte Menschen.
Im Gespräch erklären die beiden Experten vom Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, wie Screenreader funktionieren, welche technischen Anforderungen barrierefreie Software erfüllen muss und warum fehlende Zugänglichkeit oft bereits im Software-Freigabeprozess übersehen wird.
Die Folge zeigt außerdem, welche konkreten Auswirkungen fehlende Barrierefreiheit im Arbeitsalltag hat – etwa wenn Praktika oder berufliche Entwicklungsmöglichkeiten an technischen Hürden scheitern. Gleichzeitig wird deutlich: Unternehmen können durch barrierefreie Software nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern auch Zugang zu qualifizierten Fachkräften gewinnen.
Normen und Richtlinien
Das BFSG betrifft primär den Verbrauchermarkt. Gleichzeitig wird betont, dass öffentliche Einrichtungen bereits heute zur digitalen Barrierefreiheit verpflichtet sind. Ab 2025 erweitern sich die Anforderungen insbesondere für Produkte und digitale Dienstleistungen.
Weiterführender Beitrag
ZDF WISO – Digitale Barrierefreiheit: https://www.zdf.de/play/magazine/wiso-104/digitale-barrierefreiheit-110
Wenn ein Softwarehersteller Insolvenz anmeldet, ergeben sich für Nutzer viele praktische und rechtliche Fragen: Wie sieht es mit der weiteren Nutzung aus? Wie ist der Zugriff auf eigene Daten geregelt? Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt und Insolvenzexperten Michael Lojowsky, Partner bei Brinkmann & Partner, spricht Host Holger Hoheisel über die Rechte und Risiken für Unternehmen und Privatnutzer.
In der Folge wird unter anderem erklärt, warum Softwarelizenzen in Deutschland nicht automatisch insolvenzfest sind, welche Handlungsspielräume Insolvenzverwalter haben und wie Nutzer Zeit gewinnen können, um Alternativen zu finden. Zudem wird erläutert, welche Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind und welche rechtlichen Grenzen bestehen.
Wer die Resilienz seiner Softwarelandschaft stärken und Abhängigkeiten aktiv managen möchte, kann mit dem Service der CCP Software GmbH zur permanenten Risikobewertung eingesetzter Software frühzeitig Risiken erkennen. Meldet euch dazu einfach bei uns.
„Wir erzielen keine guten Ergebnisse – wir brauchen ein neues System.“
Dieser Reflex ist im Software Asset Management weit verbreitet. Doch in vielen Fällen liegt das Problem nicht im Tool, sondern in der fehlenden fachlichen und organisatorischen Verankerung.
In der Podcast-Folge diskutieren Holger Hoheisel und Fabian van Look (beide CCP Software GmbH) sowie Steffen Fuhrmann (Netlution), warum ServiceNow – stellvertretend für moderne Plattformen – nur dann Wirkung entfaltet, wenn technologische und fachliche Expertise gleichwertig zusammenspielen.
In vielen Projekten steht die technische Implementierung im Mittelpunkt:
Was häufig unterschätzt wird, sind Fragen wie:
Genau hier entsteht die Lücke zwischen System und Ergebnis.
Fabian van Look bringt es im Gespräch auf den Punkt:
„Ein Fehler, den wir immer wieder sehen, ist, dass SAM als Tool-Projekt gesehen wird – also ohne Operating Model, also Rollen, Prozesse und Routinen bringt das Tool halt nichts.“
Ein implementiertes System bedeutet noch kein funktionierendes Software Asset Management. Erst wenn Rollen, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Governance-Strukturen definiert sind, entsteht echte Steuerungsfähigkeit.
ServiceNow dient in der Folge als konkretes Beispiel für eine leistungsfähige Plattform.
Doch selbst eine strategische Plattform mit:
liefert keine nachhaltigen Ergebnisse, wenn:
Technologie kann strukturieren – aber sie ersetzt kein fachliches Verständnis.
Ein weiterer Aspekt ist der Umgang mit der CMDB.
Steffen Fuhrmann betont, dass sie zwar zentral ist, aber niemals perfekt sein wird. Der Versuch, vorab eine vollständig fehlerfreie Datenbasis zu schaffen, führt häufig zu langen Projekten ohne echten Mehrwert.
Der pragmatische Ansatz lautet:
Entscheidend ist nicht Perfektion – sondern Steuerbarkeit.
Steffen Fuhrmann beschreibt die Zusammenarbeit von technologischer und fachlicher Perspektive so:
„Es sind einfach diese beiden Komponenten und diese beiden Welten, die man vereinen muss in einem Projekt, dass es erfolgreich wird.“
Erfolgreiches Software Asset Management entsteht nicht durch Technologie allein – sondern durch das bewusste Zusammenführen von:
Fehlt eine dieser Komponenten, entstehen funktionierende Systeme – aber keine funktionierenden Ergebnisse.
Wenn Projekte nicht den erwarteten Mehrwert liefern, wird häufig die Technologie infrage gestellt. Doch ohne:
würde auch ein anderes System dieselben Schwächen reproduzieren.
Das Problem ist strukturell – nicht technologisch.
Nach den ersten Projektmonaten sollte ein Unternehmen:
Nicht realistisch ist ein vollständig ausgereiftes, allumfassendes SAM-Setup.
SAM ist kein einmaliges Projekt – sondern ein kontinuierlicher Managementprozess.
Ein Tool allein reicht nicht — für erfolgreiches SAM braucht es nicht nur technologische, sondern auch fachliche Expertise.
Technologie ist Voraussetzung.
Fachliche Verankerung ist Wirkung.
Erst wenn Rollen, Prozesse, Schnittstellen und Datenqualität bewusst mitgedacht werden, entsteht nachhaltige Steuerungsfähigkeit – unabhängig davon, welches System im Einsatz ist.
SaaS-Anwendungen versprechen Flexibilität, Schnelligkeit und Produktivität. Genau deshalb werden sie in Unternehmen oft genutzt, ohne dass die IT davon weiß. Das Ergebnis sind fehlende Transparenz, steigende Kosten und schwer kalkulierbare Risiken.
In dieser Folge spricht Holger Hoheisel mit Fabian van Look, Director Consulting & Solutions bei der CCP Software GmbH, über die Ursachen und Folgen von SaaS-Wildwuchs. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen überhaupt erst sichtbar machen können, welche Anwendungen im Einsatz sind – und warum eine reine technische Lösung dafür nicht ausreicht.
Es geht um die Bedeutung von SaaS-Discovery als Grundlage für Transparenz, um konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Wildwuchs sowie um die Rolle von Prozessen und Mitarbeitenden für eine dauerhaft kontrollierte SaaS-Landschaft. Außerdem zeigt Fabian van Look auf, wie CCP Unternehmen dabei unterstützt, SaaS-Anwendungen nachhaltig unter Kontrolle zu bringen.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum moderne IT nicht nur gemanagt, sondern vor allem sichtbar gemacht werden muss.
Mit der 100. Folge feiert die Lizenzlage ein besonderes Jubiläum – und dreht dafür die Rollen um: Der Host wird selbst zum Gast und blickt im Gespräch mit Steffen Schmidt von der Kreativagentur Werkraum56 zurück auf die Entstehung des Podcasts, persönliche Learnings und die Entwicklung des Lizenzmanagements in den letzten Jahren.
Was einst als spontane Idee auf einer Netzwerkveranstaltung begann, ist heute eine feste Stimme für ein komplexes, oft unterschätztes Thema: Software Asset Management und Lizenzierung. In dieser Jubiläumsfolge geht es um die Motivation hinter dem Podcast, um Nervosität vor den ersten Aufnahmen, besondere Begegnungen, prägende Episoden – und um die Frage, warum Lizenzmanagement trotz seiner Relevanz noch immer als Nischenthema gilt.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:
Subscription-Modelle, SaaS, Cloud, regulatorische Anforderungen, Audits, Schatten-IT und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändern das Lizenzmanagement grundlegend. Holger erklärt, warum Transparenz heute schwieriger – und gleichzeitig wichtiger – denn je ist und welchen konkreten Nutzen professionelles Lizenzmanagement für Unternehmen jeder Größe bringt.
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