Löffelkraut

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By Ella & StefanScienceLife SciencesNature
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Löffelkraut episodes

  • LRT25 Moorwald? Bruchwald! Was denn jetzt?

    Gar nicht so einfach da durchzublicken... was unterscheidet den nassen Erlenbruch vom birkenbestandenen Moorwald? Warum sind sich die zwei Waldtypen so ähnlich, dass sie von Ella in eine einzige Folge gepackt wurden? Und was hat die Spreewaldgurke mit dem ganzen zu tun? Des Rätsels Lösung und viele weitere spannende Infos rund um Bruchwälder gibt es in dieser Folge Löffelkraut.


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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    Heinz Ellenberg: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen. 5. Auflage, Stuttgart, 1996.

    http://biotoptypen.lareg.de/waelder/11/

    https://www.spreewald-biosphaerenreservat.de/biosphaerenreservat/natur-landschaft/lebensraum-wald/

    https://www.spreewald-biosphaerenreservat.de/biosphaerenreservat/natur-landschaft/landschaftsentstehung/

    https://www.lwf.bayern.de/service/publikationen/lwf_wissen/055006/index.php

    https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/wissenstransfer/dateien/w42_die_erle_in_sage_und_legende.pdf

    https://brandenburg.nabu.de/natur-und-landschaft/flaechenschutz/19777.htmlhttps://wunsiedel.bund-naturschutz.de/fauna-flora-des-fichtelgebirges/lebensraeume/waldgesellschaften/feuchtwaelder/lr-beschreibung

    https://wunsiedel.bund-naturschutz.de/fauna-flora-des-fichtelgebirges/lebensraeume/waldgesellschaften/feuchtwaelder/lr-beschreibung


    Nur mal so:

    In Bruchwäldern wachsen vor allem Bäume mit sehr weichem Holz (z.B. Erle als schnell wachsende Pionierart). Der Name Bruchwald rührt daher, dass oft Äste oder Stämme abbrechen und dann gut sichtbar liegenbleiben. 

    51 min
  • LRT Extra - Aliens in Mitteleuropa

    Zum ersten Geburtstag von Löffelkraut gibt es eine ganz besondere Folge:  Die Aliens sind bei uns gelandet! Aliens oder auf schlau "Neobiota" sind in fast allen Lebensräumen Mitteleuropas präsent. Da wird es wirklich Zeit, dass wir uns einmal eine ganze Folge lang mit ihnen, ihren Auswirkungen und möglichen Umgangsweisen beschäftigen. Außerdem  beantworten wir Eure Fragen zum Podcast und blicken auf das kommende Jahr. Danke für Eure Unterstützung und viel Freude bei dieser digitalen Geburtstagsfeier!


    Die Alien-Version unseres Jingles ist eine Interpretation von DERFRED.


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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    Vortrag Dr. Hanno Seebens: Neobiota auf dem Vormarsch.
    https://www.youtube.com/watch?v=rvYEnrAxFcA

    Podcast: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/bedrohte-vielfalt-neue-arten-und-ihr-einfluss-auf-das-oekosystem

    Bauer, H-G et al: Bestandsdynamik, Verbreitung und Brutbiologie der Rostgans Tadorna ferruginea an Bodensee und Hochrhein – negative Auswirkungen auf einheimische Vogelarten? In Ornithologische Jahreshefte Baden-Württemberg 27: 103-121 (2011).

    https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/rostgans/

    https://web.archive.org/web/20090814181216/http://www.bafu.admin.ch:80/jagd_wildtiere/00475/00761/index.html?lang=de

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-rostgans-vogel-ammersee-1.5237439



    Nur mal so: Der Edelkrebs wurde in Österreich zum "Fisch des Jahres" 2019 ernannt. Wirklich!

    1 hr 27 min
  • LRT24 Die vielfältigen Streuobstwiesen

    In der heutigen Folge dreht sich alles um die unglaublich facettenreichen Streuobstwiesen. Sie gelten als einer der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas, und das nicht ohne Grund. Stefan erklärt ausführlich, wie Streuobstwiesen zu dem wurden, was sie heute sind, warum sie eine so wichtige Rolle in unserer Kulturlandschaft einnehmen und was an ihnen alles so vielfältig sein kann. Natürlich gibt es hier auch Teil 3 des "Befiederte-Bewohner-Quiz'" und einen Abstecher zu sonderbaren Bewirtschaftungsformen wie Streuobstäckern.

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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    Monika Kornprobs (1994), Lebensraumtyp Streuobst - Landschaftspflegekonzept Bayern

    Zehnder Markus & Weller Friedrich (2021), Streuobstbau – Obstwiesen als nachhaltige Kulturlandschaft mit hoher Biodiversität 

    Schriftenreihe des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V.  (2013), Historische Kulturlandschaftselemente in Bayern. Band 4. 

    Olivier SWIFT, XC659749. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/659749

    Stanislas Wroza, XC669012. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/669012

    Louis A. Hansen, XC473519. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/473519

    Fernand Deroussen, XC161518. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/161518


    Nur mal so: Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Pflegeintensität von Streuobstwiesen und der Artenzusammensetzung der Vogelfauna  in Streuobstwiesen.



    1 hr 18 min
  • LRT23 Über einsame Eremiten in uralten Biotopbäumen

    Diese Folge ist ein bisschen wie ein Biotopbaum selbst. Sie erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte, bietet Raum für viele verschiedene Lebewesen und erzählt von der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Bäumen. Wir treffen auf architektonische Pilze, eine Vielzahl von Bilchen und sonnenverliebte Kamelhalsfliegen. Und dabei wechseln wir noch nicht einmal den Baum!

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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:


    Alfred Ringler: Gefährdete Landschaft. Lebensräume auf der Roten Liste. 1987

    Alexander Demandt: Der Baum. Eine Kulturgeschichte. 2014

    Henry Makowski & Bernhard Buderath: Die Natur dem Menschen Untertan. Ökologie im Spiegel der Landschaftsmalerei. 1986.

    https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Osmoderma+eremita

    Historische Kulturlandschaftselemente in Bayern. Schriftenreihe des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. Band 4.

    Bayerische Forstverwaltung, Zentrum Wald Forst Holz /Hrsg.): LWF Waldforschung aktuell. Totes Holz voller Leben. Ausgabe 53/2006

    LWF, Bayerische Forstverwaltung: Arbeitsanweisung Managementpläne für Waldflächen NATURA 2000. 2019.

    BaySF: Biotopverbundprokjekt Biotop-, Horst- und Höhlenbäume. Abschlussbericht Nürnberger Reichswald. 2015

    Bütler et al.: Habitatbäume: Schlüsselkomponenten der Waldbiodiversität. In: In Focus – Managing Forest in Europe

    http://alleen.naturschutzinformationen-nrw.de/nav2/Einleitung.aspx?P=3

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzspecht#NisthC3%B6hlenstandort_und_Nisth%C3%B6hlenbau

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zunderschwamm

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Ff%C3%A4ule

    https://deritec.de/know-how/holzzerstoerende-pilze/goldfellschueppling/

    Nur mal so:

    In nur zwei alten Huteeichen konnten über 80 Holzkäferarten, darunter 22 gefährdete Arten der Roten Liste Bayerns und 5 Urwaldreliktarten nachgewiesen werden.

    1 hr 7 min
  • LRT22 Die Geschichte der Mittelwälder Mitteleuropas

    In dieser Folge Löffelkraut schauen wir uns die Geschichte eines Lebensraums ganz genau an. Denn nur so lässt sich verstehen, warum die Mittelwälder für Mitteleuropa so wichtig sind. Ein Zitat wird uns dabei von Anfang bis Ende begleiten. Es dreht sich in LRT22 vieles um stille Machtkämpfe zwischen Adel und der einfachen Bevölkerung, um aufstrebende Städte und die Machenschaften eines Klosters. Fast wie in einem Ken Follett Roman, nur etwas sachlicher.

    Das Episodenbild wurde uns von Martin Döring zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!


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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    David Vollmuth: Die Nachhaltigkeit und der Mittelwald. 2021.

    https://www.dbu.de/OPAC/ab/DBU-Abschlussbericht-AZ-25797_Tagungsband.pdf

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwald

    https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/a62_oekologische_leistungen_aktiver_mittelwaelder.pdf

    http://life-steigerwald.eu/index.php?content=showpage&id=0.14102500-1309790024&p=23

    http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/9fb57b744e371a404f7382649c7839cf217807/afz_20_19_finnberg_mittelwald_1.pdf


    Nur mal so:  Das beste Holz für die Teile eines Schiffes, die unter Wasser liegen, war das der Rotbuche.



    1 hr 5 min
  • LRT21 Hochkarätiges Hochmoor - ein botanischer Schatz

    Hochmoore gelten schon immer als unheimliche und schaurige Orte, an denen unerklärliche Dinge geschehen. Irrlichter und Moorleichen gehören deshalb genauso zu dieser Folge wie fleischfressende Pflanzen und die Frage, ob man im Moor versinken kann. Außerdem führt uns Ella auf sicheren Bohlenwegen durch die botanischen Besonderheiten der Hochmoore. Dabei lernen wir ihre Strategien kennen, in einem Lebensraum zurecht zu kommen, der sauer wie Essig ist.

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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    Succow & Jeschke: Moore in der Landschaft. Entstehung, Haushalt, Lebewelt, Verbreitung, Nutzung und Erhalt der Moore. 1986.

    Succow & Joosten: Landschaftsökologische Moorkunde. 2., völlig neu bearbeitete Aufl. Stuttgart. 2001.

    Alfred Ringler: Gefährdete Landschaft. Lebensräume auf der Roten Liste. 1987.

    Peter Poschlod: Geschichte der Kulturlandschaft. 2017.

    https://www.moorwissen.de/de/index.php

    https://www.bodensystematik.de/bodentypen.php

    https://www.bfn.de/natura-2000-lebensraum/naturnahe-lebende-hochmoore

    https://www.bfn.de/natura-2000-lebensraum/geschaedigte-hochmoore-die-moeglicherweise-noch-auf-natuerlichem-wege

    https://en.wikipedia.org/wiki/Will-o%27-the-wisp

    https://www.br.de/radio/bayern2/mythos-moor-geheimnisse-die-im-torf-schlummern-100.html

    https://s4f-podcast.de/2020/05/s4f004-moore/

    https://lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Naturschutz/Natura2000/Arten_und_Lebensraumtypen/Dateien/LRT_7110.pdf

    https://de.wikipedia.org/wiki/Moorleiche

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Spieker

    https://lpv-rosenheim.de/2020/leben-am-limit-2-ueberlebenskuenstler-der-hochmoor/


    Nur mal so:
    Neben den drei Sonnentau-Arten (Drosera) gibt es in Mooren noch weitere fleischfressende Pflanzen: Sowohl Wasserschlauch- (Utricularia) als auch einige Fettkraut-Arten (Pinguicula) nutzen Insekten als zusätzliche Nahrungsquelle, um ihren täglichen Bedarf im nährstoffarmen Hochmoor decken zu können.

    1 hr 5 min
  • LRT20 Hecken, die besonderen Linien

    Heute widmen wir uns den Hecken, und weil mal wieder alles viel komplexer ist, schauen wir uns im Besonderen einen Teil der Hecken an, nämlich die in Süddeutschland verbreiteten Gäuhecken. Es geht sowohl um die Kleinstlebensräume, die eine Hecke zu bieten hat, als auch um ihre verbindende Funktion in der Landschaft. Wir wagen dabei ein Selbstexperiment: Kann man Heckengehölze aus einem Tee erschmecken? Und wir fragen, warum steht das Männlein im Walde und nicht in der Hecke?

    Antworten, Feedback und Anmerkungen an:
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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    https://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/landentwicklung/dokumentationen/dateien/materialien_heft_33_neu.pdf

    https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/schriftenreihe/kulturlandschaftstag-2016-wildtiere-agrarlandschaft_lfl-schriftenreihe.pdf#page=41

    https://son-net.de/html/downloads/Tiemeyer_Uhlhorn_2014_Feldhecken_als_Lebensraum_HJB%20Groenegau.pdf

    https://www.zobodat.at/pdf/Berichte-naturf-Ges-Freiburg-Br_76_0011-0085.pdf

    https://www.zobodat.at/pdf/Laufener-Spez-u-Seminarbeitr_10_1986_0064-0083.pdf

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hecke

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_M%C3%A4nnlein_steht_im_Walde

    Nur mal so: Die Sammelnussfrucht der Hundsrose heißt Hagebutte. In diesem Wort steckt wieder das "Hag" vom germanischen Wort "hagh" für einfassen, von welchen sich auch das Wort Hecke ableitet.

    1 hr 1 min
  • LRT19 Wenn die Gletscher plätschern

    Ein Lebensraum, den wir uns anschauen müssen, bevor es zu spät ist. Die Gletscher der Alpen schmelzen dahin und mit ihnen geht nicht nur ein Lebensraum verloren, sondern auch ein wichtiger Teil des alpinen Gesamtökosystems. Das Ausmaß und die Folgen gibt es in dieser weihnachtlichen Ausgabe von Löffelkraut zu hören. Aber keine Bange, die Weihnachtsfreude vergeht einem dabei nicht :)

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    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    STMUV: Zweiter Bayerischer Gletscherbericht – Klimawandel in den Alpen „Zukunft ohne Eis“ 2021
    https://www.stmuv.bayern.de/themen/klimaschutz/gletscherbericht/index.htm

    Doku zum Projekt auf dem Plaine-Mort-Gletscher:
    https://www.youtube.com/watch?v=94B0thO_5Pk

    Sabine Joss: Im Gebirge. Natur erleben – beobachten – verstehen. 2012.

    Franziska Wüthrich: Lebenswelt Alpen sehen – kennen – verstehen. 2001.

    https://www.bfn.de/natura-2000-lebensraum/gletscher

    https://www.deutschlands-natur.de/lebensraeume/felsen-hoehlen/permanente-gletscher/

    DAV: Panorma. Ausgabe 4/2015. Wasserschloss Alpen. S.38-45.

    https://read.oecd-ilibrary.org/environment/klimawandel-in-den-alpen_9789264016071-de#page20

    https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/ar5_wg1_headlines.pdf

    https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/neue-100-franken-note-walliser-suone-ist-jetzt-in-jedem-portemonnaie

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schneealge

    https://www.planet-wissen.de/natur/klima/gletscher/gletscherschmelze-100.html#Wasserknappheit

    https://www.planet-wissen.de/natur/klima/gletscher/index.html

    MaiLab: Wissenschaftler irren https://www.youtube.com/watch?v=DHyRaUeHcGY

    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/gletscher-bald-geschichte-ade-aletsch-wenn-ein-stueck-kulturgeschichte-schmilzt

    https://www.srf.ch/news/schweiz/bis-2100-komplett-geschmolzen-ein-drittel-der-alpen-gletscher-waere-noch-zu-retten

    Nur mal so: Größere Steinplatten, die vom Gletscher mittransportiert werden, wirken als Strahlungsschutz für das darunter liegende Eis, welches somit deutlich langsamer schmilzt als in seiner Umgebung. So ragen die Steinplatten irgendwann auf einem Eissockel stehend über die restliche Gletscheroberfläche. Irgendwann wird aber der Sockel zu instabil, schmilzt einseitig ab und der „Tisch“ stürzt um. 

    55 min
  • LRT18 Röhricht monoton und divers zugleich

    Beep - Beep - Beep - Beeeep - Willkommen zur Vogelschau. Wo wir in dieser Folge den wahrscheinlich eintönigsten Lebensraum kennenlernen, den es bisher als Löffelkraut-Folge gibt. Aber keine Sorge, die Vielfalt verbirgt sich nur etwas tiefer im Schilf. Bei so mancher Art reichen aber auch schon ein paar wenige Schilfrohre aus und sie ist so gut wie verschwunden. Außerdem gibt es in dieser Folge eine Weltpremiere: Den ersten Größenvergleich, den das Saarland für sich entscheiden kann. Zum Schluss kehrt ein altbekanntes Format zurück, auf das wahre Löffelkraut-Fans seit Folge 4 warten.


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    Du willst wissen wie groß der Neusiedler See in Tischtennisplatten ausgedrückt ist?

    Größe Tischtennisplatte: 2,74m x 1,525m = 4,18m2

    Größe Helgolands: 4,2km2 = ca. 1 Mio. Tischtennisplatten

    Größe Neusiedlersee: 320km2 = 76 Helgolands = 76 Mio. Tischtennisplatten


    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    https://kops.uni-konstanz.de/bitstream/handle/123456789/7273/Ostendorp_Schilf_als_Lebensraum.pdf?sequence=1

    http://burgenlandflora.at/wp-content/uploads/Albert_Ranner_2013_Lebensraum_Schilf.pdf

    https://www.respektieredeinegrenzen.at/media/downloads/Broschuere_Schilf.pdf

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schilfrohr

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschl%C3%A4uche

    https://www.youtube.com/watch?v=WJJ7k1NPqm4

    http://www.bauschilf.at/produkte.php

    https://www.lebendige-roehrichte.de/fileadmin/Infomaterial/NZ-Kleve_Flyer_Gebiet.pdf

    https://www.deutschlands-natur.de/lebensraeume/suesswasser/roehrichte/

    https://d-nb.info/1207153036/34

    Simon Elliott, XC602212. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/602212
    Simon Elliott, XC604385. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/604385
    Simon Elliott, XC588969. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/588969
    Martin Fransson, XC658796. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/658796


    Nur mal so:
    Das Aerenchym der Schilfpflanze  ermöglicht einen derart effektiven Transport, dass von den Wurzeln Sauerstoff in den Boden abgegeben werden kann. Diese Eigenschaft des Schilfrohrs wird in Kleinkläranlagen genutzt, um den Stoffabbau zu beschleunigen.

    1 hr 3 min
  • LRT17 Die Geschichte der Äcker Mitteleuropas

    Heute geht es um einen Lebensraum, der wohl so eng mit der Geschichte der Menschheit verknüpft ist, wie kein zweiter. Wir widmen uns der Frage, wie die Äcker zu dem wurden, was sie heute sind. Nicht nur klimatische, sondern auch kulturelle Einflüsse prägten das Gesicht der mitteleuropäischen Kulturlandschaft über Jahrhunderte. Welche Überlebensstrategien die pflanzlichen Bewohner für diesen höchst anthropogenen Lebensraum entwickelt haben, und weshalb der Feldhamster kurz vor dem Aussterben steht, erfahrt ihr in dieser Folge Löffelkraut.

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    Hier findet Ihr die Hamsterland-Doku vom mdr:

    https://www.youtube.com/watch?v=jaRNU1XqiGA

    Die Studie von Dr. Stefan Meyer zum Rückgang der Segetalflora und mögliche Konsequenzen für Agrarvögel kann hier als pdf heruntergeladen werden:

    https://ojs.openagrar.de/index.php/JKA/article/view/2764


    Zum Nachlesen für die Wissbegierigen:

    Peter Poschlod: Geschichte der Kulturlandschaft. 2017.

    Bernhard Buderath & Henry Makowski: Die Natur dem Menschen Untertan. Ökologie im Spiegel der Landschaftsmalerei.

    Alfred Ringler: Gefährdete Landschaft. Lebensräume auf der Roten Liste. 1987.

    https://www.ufz.de/export/data/global/190505_TEEB_DE_Landbericht_Langfassung.pdf

    Podcast „Geschichten aus der Geschichte“ GAG71: Wie die Kartoffel nach Europa kam (und alles veränderte) https://www.geschichte.fm/podcast/zs71/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Feldhamster

    https://ojs.openagrar.de/index.php/JKA/article/view/2764

    https://www.youtube.com/watch?v=jaRNU1XqiGA


    Nur mal so: Der Ausspruch "Vom blauen zum grünen Allgäu" soll den Wechsel vom Flachsanbau (blaue Blüten des Lein) zur Milchwirtschaft (grüne Weiden) symbolisieren. Hier wird deutlich, wie landschaftsprägend die Sonderkulturen in einzelnen Regionen einst waren und dass dieser Einfluss heute fast gänzlich verloren gegangen ist.

    1 hr 2 min

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Wir nehmen Euch mit auf eine Audio-Exkursion durch die Lebensräume Mitteleuropas. Im Fokus jeder Folge steht ein Lebensraum, den wir Euch im lockeren Gespräch näherbringen wollen. Hierbei betrachten…

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