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Zum Abschluss der Staffel Supply Chain Security kommen die drei zusammen, die sie eröffnet haben: Henrik Schneider, Michael Buck und Thomas Kunz. Sie ziehen Bilanz über vier Folgen — und stellen fest, dass es nie um vier verschiedene Themen ging, sondern immer um dasselbe: Sicherheit, Prozesse und Digitalisierung sind keine drei Projekte, sondern drei Blickwinkel auf eine Sache. Wer sie getrennt bearbeitet, zahlt dreimal für dasselbe.
Warum das Risiko an den Nahtstellen sitzt, an denen keiner den Hut aufhat. Warum Wissen scheitert, wenn es in Köpfen steckt statt in Prozessen. Warum Budgets agiler werden dürfen — in Sprints statt in Millionen. Und warum der Mensch auch mit KI der Orchestrator bleibt: Ein schlecht digitalisierter schlechter Prozess bleibt ein schlechter Prozess.
Der erste Schritt kostet fast nichts: alle an einen Tisch, eine ehrliche Bestandsaufnahme, eine Roadmap. Wer von null auf fünfzig Prozent kommt, ist schon exorbitant weiter.
🎙 Das Staffelfinale.
Eine Kamera am Verladehof ist Sicherheitstechnik , aber dieselbe Kamera kann auch messen, wie voll der Laderaum ist oder wie lange ein LKW am Tor steht.
Ein Sensor, mehrere Zwecke.
In Episode 4 der Staffel Supply Chain Security drehen Henrik Schneider, Michael Buck und Gast Christoph Hasenzagl die Blickrichtung um:
Was von dem, was die Sicherheitstechnik ohnehin sieht, kann zurück in den Prozess fließen?
Warum der doppelte Wert vorhandener Sensorik so oft brachliegt, und was Silodenken damit zu tun hat.
Warum es ein „Betriebssystem für Daten" braucht, das interne und externe Quellen zusammenführt.
Warum der Mensch auch im Zeitalter der KI der Chef bleiben muss.
Und warum bloßes 1:1-Digitalisieren die eigentliche Chance verschenkt: die Prozessinnovation.
Der erste Schritt kostet fast nichts: eine ehrliche Bestandsaufnahme . Welche Sensorik habe ich, was kann sie liefern, wer im Unternehmen hätte noch Nutzen davon?
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Am Wissen scheitert es selten.
Trotzdem liegt zwischen dem, was ein Unternehmen weiß, und dem, was es umsetzt, oft ein tiefer Graben. In Episode 3 der Staffel Supply Chain Security fragen Henrik Schneider, Michael Buck und Gästin Claudia Vogel-Daniel, warum dieser Graben selten am Wissen liegt, sondern am Menschen, an der Haltung und an fehlender Dringlichkeit.
Warum Compliance mehr ist als ein Regelwerk im Ordner, und was sich ändert, wenn man fragt „Wo kann ich gewinnen?" statt „Wer ist schuld?".
Warum man Schmerz auf Probe erzeugen kann, durch Audit, Simulation und Digital Twins, und warum Betroffenheit bewegt.
Und die unbequeme Frage, die am Ende alles entscheidet: Habe ich überhaupt das Mandat, etwas zu verändern?
Der erste Schritt kostet nichts: zwei ehrliche Fragen im Team.
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Resilienz wird meist in getrennten Silos gedacht: Prozess, IT, Personal, Energie. Jedes für sich oft gut aufgestellt — und trotzdem liegen die gefährlichsten Lücken nicht innerhalb der Bereiche, sondern zwischen ihnen.
In Episode 2 der Staffel Supply Chain Security legen Henrik Schneider, Thomas Kunz und Gast Kai Gronauer die vier Perspektiven auf eine gemeinsame Landkarte und führen sie in die physische Sicherheit. Warum Konnektivität noch keine Integration ist. Warum die IT der Kleber ist, der alles zusammenhält — und ihr Ausfall alles mitreißt. Und wo an einem realen Standort die Tore liegen, die niemand im Griff hat: Perimeter, Lieferanteneinfahrten, außenliegende Energie-Übergabestationen.
Der erste Schritt kostet nichts: alle an einen Tisch, eine klare Ist-Aufnahme über alle Bereiche.
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Vor einem Jahr hieß es hier: Supply Chain Security ist Chefsache. Das war richtig, und zu wenig. Zum Auftakt unserer neuen Staffel fragen Henrik Schneider (SCM for Logistics), Thomas Kunz (viGuard) und Michael Buck (Yearning Consulting) nach: Was heißt es, Sicherheit nicht mehr nur zur Chefsache zu erklären, sondern zur Geschäftssache zu machen, sie zu rechnen, in den Prozess zu holen, in den Business Case zu stellen?
Es geht um drei Ebenen, die zusammengehören und meist getrennt gedacht werden: die physische Sicherheit am Werkstor, die Prozesse dahinter und das Wissen, das ein Unternehmen trägt. Warum „bei uns ist ja noch nie was passiert" kein Sicherheitsnachweis ist. Warum sich Excel, Papier und Telefon am Werkstor so hartnäckig halten. Und was ein Geschäftsführer diese Woche tun kann, ohne einen Euro Budget.
Der Aufschlag einer Staffel über Sicherheit, Prozesse und Digitalisierung in der Lieferkette.
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
„Du gewinnst keine Meisterschaften mit der Offensive, sondern mit einer stabilen Defensive."
Sechs Folgen, vier Experten, eine Frage: Wie sicher ist unsere Energieversorgung? Zum Abschluss der Staffel ziehen Henrik Schneider und Christian Inderkum Bilanz — und entdecken etwas Überraschendes: Die vier Gäste, die auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Antworten gaben, wollen am Ende dasselbe.
Christian bringt es auf ein Bild: eine Fußballmannschaft. Herbert Saurugg spielt die Defensive — er führt die Fragilität des Systems vor Augen. Johan Warburg ist der Stürmer — der Verbraucher als Teil der Lösung. Dominik Schlipf und Maximilian Fichtner bilden das Mittelfeld — das lernende System und die machbaren Lösungen. Und wie im modernen Teamsport gilt: Es gewinnt nicht das Team mit den größten Egos, sondern das, in dem sich alle dem gemeinsamen Ziel unterordnen.
In dieser Folge:
→ Warum die vier Standpunkte am Ende zusammenlaufen — Stichwort Orchestrierung
→ Das 80/20-Prinzip: Warum es keine 100-Prozent-Lösung gibt, sondern einen situativen Mix
→ Sauruggs Truthahn-Illusion — und warum „hat ja immer funktioniert" der gefährlichste Satz ist
→ Warum die Machbarkeit längst da ist — und was trotzdem fehlt
→ Der rote Faden: Energie ist eine Lieferkette ohne Lager
→ Ein Ausblick: Was als Nächstes kommt
Keine Panik, kein Alarmismus. Lieferkette Energie — nicht Lieferkette Angst.
Danke an Herbert Saurugg, Dr. Dominik Schlipf, Prof. Maximilian Fichtner und Johan Warburg für die vielen Perspektiven.
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
„Der Markt strebt von selbst ins Optimum." — Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW
Tagsüber Sonne satt, der Strompreis fällt ins Negative. Abends, wenn der Wind fehlt, schießt er auf 500 Euro. Und die Schlagzeile lautet: „Deutschland verschenkt seinen Strom ans Ausland und kauft ihn teuer zurück." Klingt nach Wahnsinn. Stimmt das?
Zum zweiten Mal zu Gast: Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. In Episode 1 hat er die Physik des Stromnetzes erklärt — heute die Ökonomie, die darauf aufsetzt. Sachlich, ohne Politik, mit der Klarheit eines Mannes, der den Markt täglich von innen sieht.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Wie der Day-Ahead-Markt funktioniert — und warum „pay as cleared" bedeutet, dass alle denselben Preis bekommen
→ Warum negative Strompreise bis minus 600 Euro kein Marktversagen sind, sondern Ausdruck nicht steuerbarer Erzeugung
→ Was der „Spread" mit dem aktuellen Boom an Großbatteriespeichern zu tun hat
→ Warum Deutschland seit 2023 Nettoimporteur ist — und was das für Versorgungssicherheit bedeutet
→ Warum es keine 100/0-Lösung gibt, sondern das Optimum eher bei 80/20 liegt
→ Was ein „systemdienliches Marktdesign" wäre — und warum jeder mit einem Lichtschalter Marktteilnehmer ist
Eine Episode darüber, dass der Strommarkt keine Naturgewalt ist, sondern ein lernendes System — mit Regeln, die sich permanent anpassen. Vor 20 Jahren galt ein Netz mit 4 % Solar als unfahrbar. Heute laufen 40 %.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
In der Logistik würde niemand alle LKW morgens um 8 Uhr gleichzeitig losschicken. Im Stromsystem machen wir genau das: Alle laden abends um 18 Uhr ihr E-Auto. Was wäre, wenn die Haushalte nicht das Problem wären — sondern die Lösung?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Johan Warburg, Head of Flexibility Germany bei Octopus Energy.
Er verantwortet Intelligent Octopus — ein System, das bereits heute rund 60.000 Geräte in Echtzeit steuert.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Was Verbraucherflexibilität ist und warum sie das Stromnetz stabilisiert
→ Wie das Laden eines E-Autos automatisch in die günstigsten Stunden verschoben wird — ohne dass der Kunde es merkt
→ Warum 6 Millionen Geräte bis zu 15 Gigawatt Flexibilität liefern könnten — die Leistung von zehn großen Gaskraftwerksblöcken
→ Warum das aktuelle Lastverschieben noch kein bidirektionales Laden ist — und was Vehicle-to-Grid künftig zusätzlich ermöglicht
→ Wo die Grenzen liegen: Gleichzeitigkeit, lokale Netzengpässe, Kundennutzen
→ Warum Warburg davon ausgeht, dass 2030–2032 die kritische Masse erreicht ist
Eine Episode über das letzte Glied der Energie-Lieferkette — den Verbraucher. Und darüber, wie aus Millionen kleiner Geräte ein stabilisierender Faktor für das gesamte Netz wird.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Johan Warburg, Head of Flexibility Germany, Octopus Energy
„Ihr hättet es wissen können." — Prof. Maximilian Fichtner
Kein Wind, keine Sonne, vier Tage lang. 2025 erlebte Deutschland vier Dunkelflauten. Die längste dauerte 90 Stunden. Was passiert, wenn die Energiequelle nicht liefert — und es kein Lager gibt?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner — Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm und einer der führenden Batterieforscher Europas.
Die überraschende Erkenntnis: Dunkelflauten sind durch europäischen Netzausbau praktisch eliminierbar. Von 23 pro Jahr auf statistisch 0,2 — also einmal alle fünf Jahre. Der Deutsche Wetterdienst hat es vorgerechnet.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Warum Deutschland keine gescheiterte Energiewende hat, sondern einen gescheiterten Netzausbau
→ Wie Dunkelflauten durch transeuropäische Vernetzung von 23 auf 0,2 pro Jahr sinken
→ Warum Batteriespeicher nicht nur Strom speichern, sondern Netze stabilisieren und Netzentgelte senken
→ Was Post-Lithium-Batterien aus Calcium und Natrium leisten können — ohne geopolitische Abhängigkeiten
→ Warum die 36 Milliarden für die Energiewende Investitionen sind — und die 80 Milliarden für Fossile echte Kosten
→ DACH-Perspektive: Deutschlands Bedarf steigt auf 800 TWh, Österreichs verdoppelt sich, die Schweiz gibt sich 69 von 100 Punkten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Prof. Dr. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm, Exzellenzcluster POLiS
„Es geht nicht um den Stromausfall — sondern um den Lieferkettenkollaps danach." — Herbert Saurugg
Drei Blackouts in Europa innerhalb eines Jahres. Berlin 2026: 100.000 Menschen, vier Tage ohne Strom. Spanien und Portugal 2025: Millionen betroffen. Und die Energiewirtschaft sagt: „Es ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen." Herbert Saurugg nennt das fahrlässig.
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge, ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, seit über 15 Jahren Blackout-Experte.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Warum es innerhalb eines Jahres drei Blackouts in Europa gab — und warum die meisten nichts davon mitbekommen haben
→ Was die Truthahn-Illusion mit unserer Einschätzung von Stromausfällen zu tun hat
→ Warum negative Strompreise von minus 500 Euro ein Frühwarnsignal sind
→ Was in den ersten 24 Stunden passiert — und warum nach 72 Stunden alles eskaliert
→ Warum Telekommunikation, Logistik und Zahlungssysteme gleichzeitig ausfallen
→ Warum Saurugg 14 Tage Eigenvorsorge empfiehlt statt der offiziellen 3 Tage
→ Was Selbstwirksamkeit bedeutet — und warum sie wichtiger ist als staatliche Krisenpläne
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Herbert Saurugg, Gesellschaft für Krisenvorsorge
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