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"Wenn man uns nicht hört, haben wir einen guten Job gemacht." — Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW
Strom ist die radikalste Just-in-Time-Lieferkette, die es gibt. Kein Lager, kein Puffer, kein Sicherheitsbestand. Jede Sekunde muss exakt so viel erzeugt werden wie verbraucht wird — die Lieferzeit beträgt null.
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. Sein Arbeitsplatz: die Hauptschaltleitung in Wendlingen — der Kontrollturm für 3.200 Kilometer Hochspannungsleitungen in Baden-Württemberg.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Warum 50 Hertz auf die dritte Nachkommastelle genau gehalten werden muss — und was passiert, wenn nicht
→ Wie sich Redispatch-Eingriffe von einstellig pro Jahr auf über 19.000 vervielfacht haben — und warum
→ Was Schwungmasse mit Netzstabilität zu tun hat und warum sie mit jedem abgeschalteten Kraftwerk verschwindet
→ Warum negative Strompreise von minus 500 Euro kein Marktproblem sind, sondern ein Sicherheitsrisiko
→ Warum der Netzausbau der Erzeugungswende hinterherhinkt
→ Was Grid-Forming-Wechselrichter und europäische Regelplattformen wie PICASSO und MARI leisten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
"Wir blicken auf das leere Meer und kennen keinen Tsunami." — Herbert Saurugg
In dieser Sonderepisode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte und Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV).
Gemeinsam analysieren wir:
→ Warum die aktuelle Krise kein Preisschock ist, sondern ein Verfügbarkeitsproblem
→ Wie sich die Krise wellenförmig aufbaut — erst Preise, dann Allokation, dann Ausfall
→ Warum Kerosin, AdBlue und Düngemittel gleichzeitig knapp werden
→ Was die Harnstoff-Diesel-Kopplung für Logistik und Landwirtschaft bedeutet
→ Was Unternehmen und Privatpersonen jetzt konkret tun können
Grundlage des Gesprächs sind die Analysen der GfKV von Herbert Saurugg, Velina Tchakarova und Marco Felsberger:
• Globaler Systembruch — Die vierte systemische Krise: https://gfkv.org/Globaler-Systembruch
• Konsequenzen für die DACH-Region: https://gfkv.org/wp-content/uploads/2026/04/Globaler-Systembruch-Konsequenzen-fuer-die-DACH-Region.pdf
• Vorsorge jetzt — Handlungsfähigkeit sichern: https://gfkv.org/wp-content/uploads/2026/04/GfKV-Vorsorge-jetzt-–-Handlungsfaehigkeit-sichern-bevor-aus-Stoerungen-Ausfaelle-werden.pdf
Diese Episode ist der Auftakt zur neuen Staffel „Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?"
Resilienz – ein Begriff, der derzeit inflationär verwendet wird. Doch was steckt wirklich dahinter?
In dieser Folge diskutieren Henrik Schneider, Mental Coach Christian Inderkum und Supply-Chain-Experte Frank-Martin Ball, ob Resilienz nur ein Buzzword ist oder eine echte Notwendigkeit für Unternehmen und Menschen.
Christian bringt die Perspektive aus dem Sport- und Mental-Coaching mit und beschreibt Resilienz als die Fähigkeit, auf unerwartete Situationen nicht panisch, sondern reflektiert zu reagieren. Frank-Martin ordnet den Begriff aus der Business-Perspektive ein und zieht Parallelen zu etablierten Konzepten wie Change Management.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Resilienz bedeutet aktionsfähig zu bleiben – nicht nur zu reagieren, sondern proaktiv zu handeln
- Wahre Widerstandsfähigkeit erfordert Selbstreflexion und den Mut, alte Strukturen zu hinterfragen
- Im Sport wie im Business gilt: Wer die Situation nüchtern beobachtet, trifft bessere Entscheidungen
- „Hast du es eilig, gehe langsam" – Demut gegenüber Prozessen zahlt sich aus
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Resilienz vom Plakat an der Wand zur gelebten Praxis macht.
Gäste:
- Christian Inderkum – Mental Coach für Sport und Business, Mitgründer von „Wurzelwerk"
- Frank-Martin Ball – Experte für Logistik, Prozesse und Change Management
Themen dieser Folge:
- Was bedeutet Resilienz wirklich? Definition aus Sport- und Business-Perspektive
- Warum „Sei doch einfach resilienter" manchmal eine Zumutung ist
- Die Metapher des Flusses: Widerstandskraft vs. intelligente Anpassung
- Parallelen zwischen Extremsport und Unternehmensführung
- Selbstreflexion als Schlüssel zur Aktionsfähigkeit
- Praktische Tipps: Wie man Beobachtung ohne Wertung trainiert
- Warum Resilienz ein „Topf voller Skills" ist, kein Einzelzustand
Kontakt & Links:
Christian Inderkum
RaumImFluss
Projekt „Wurzelwerk"
www.raumimfluss.ch
Frank-Martin Ball
https://www.linkedin.com/in/frankmartinballfreiemanagementberatungkoeln?lipi=urn%3Ali%3Apage%3Ad_flagship3_profile_view_base_contact_details%3BteTqdEVuTa2HYMfaozTv5w%3D%3D
Henrik Schneider
www.scm-for-logistics.de
#Resilienz #Logistik #SupplyChain #MentalCoaching #ChangeManagement #Führung #Lieferketten #PodcastDeutsch #BusinessPodcast #Widerstandsfähigkeit
In dieser Episode des Podcasts "Logistik aus der Praxis" diskutieren Henrik Schneider, Michael Hubschneider und Matthias Rathmann über die Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich alternativer Antriebe in der Logistik.
Der Fokus liegt auf der Elektrifizierung von Flotten, der Ladeinfrastruktur, den Fortschritten bis 2025 und der Rolle von Photovoltaik als Treiber für Unternehmen.
Die Experten geben Einblicke in die aktuellen Batterietechnologien, die Herausforderungen für Unternehmen bei der Elektrifizierung und die politischen Rahmenbedingungen, die die Branche beeinflussen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Fuhrparkbetreiber gegeben, um die Transformation in der Logistik voranzutreiben.
http://www.ptvgroup.com/
https://www.rathmann-communications.de/
00:00 Einführung in alternative Antriebe
04:18 Rückblick auf 2025: Fortschritte und Herausforderungen
09:47 Die Rolle der Infrastruktur im Nutzfahrzeugbereich
16:00 Selbsthilfegedanken und Netzwerkmöglichkeiten
19:57 Zukunft der Stromerzeugung und Batterietechnologie
21:22 Zukunft der LKW-Batterien und Ladeinfrastruktur
24:15 Herausforderungen beim Umstieg auf Elektromobilität
28:36 Planbarkeit und Reichweite in der Elektromobilität
31:24 Neue Geschäftsmodelle und Use Cases in der Logistik
35:04 Integration von Elektrofahrzeugen in Logistikprozesse
39:10 Herausforderungen der Elektrifizierung im Transportwesen
40:54 Prognosen zur Elektrifizierung von Lkw
42:59 Politische Rahmenbedingungen und Förderprogramme
45:14 Empfehlungen für Fuhrparkbetreiber und Hersteller
51:27 Erfahrungen und Schritte zur Elektrifizierung
2025 war das Jahr des Ausprobierens – 2026 wird das Jahr der Umsetzung. In dieser Folge von „Logistik aus der Praxis“ spricht Henrik Schneider mit Serhat Koturman und Karsten Kaya über zwei Themen, die Supply Chains gerade gleichzeitig treiben: KI/Digitalisierung und geopolitische Volatilität.
Im ersten Teil geht’s darum, warum Digitalisierung nicht gleich KI ist – und warum KI kein „Wundermittel“ für schlechte Prozesse sein kann. Die drei diskutieren praxisnah, wo KI heute schon echten Mehrwert liefert (z. B. Dokumenten- und Informationsverarbeitung, Automatisierung von Routinen, bessere Planungs- und Forecast-Unterstützung) – und wo klare Grenzen bleiben: ohne saubere Daten, Governance und Verantwortlichkeiten entsteht schnell Tool-Wildwuchs statt Produktivität. Kernpunkt: Der Mensch bleibt Entscheider, KI ist Unterstützung, nicht Ersatz.
Im zweiten Teil rückt die Außenwelt in den Fokus: Geopolitik, Handelskonflikte, Unsicherheit und Dauerkrisenwerden zum Normalzustand. Was bedeutet das für resiliente Lieferketten, Risikomanagement und Zusammenarbeit? Die Folge zeigt, warum Unternehmen stärker in Netzwerke, Transparenz und Partnerschaften investieren müssen – und weshalb sich Logistikdienstleister zunehmend vom reinen Transporteur zum Systemanbieter entwickeln: mit Planung, Steuerung, Alternativen und stabilen Prozessen.
Take-away: Wer 2026 gewinnen will, braucht weniger Buzzwords und mehr Struktur – intern (Prozesse, Daten, Rollen) und extern (Kooperation, Resilienz, belastbare Lieferketten).
Kapitel
www.koturman-management.ch
http://www.xxl-consol.com
n diesem Podcast diskutieren Henrik Schneider und Frank-Martin Ball über die Entwicklungen in der Logistik und Supply Chain im Jahr 2025 sowie die Herausforderungen und Chancen, die sich aus geopolitischen Einflüssen, Digitalisierung und KI ergeben.
Sie beleuchten die Notwendigkeit von Prozessoptimierung, die Rolle der Führung und Mitarbeiterentwicklung sowie die Bedeutung von Resilienz in der Branche.
Abschließend wird die Wichtigkeit von Planungsprozessen hervorgehoben, um Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
www.scm-for-logistics.de
Fazit:
· Das Jahr 2025 war gemischt.
· Geopolitische Themen beeinflussen die Logistik stark.
· KI ist ein Zauberwort, aber nicht die Lösung für alles.
· Prozesse müssen an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.
· Führung ist entscheidend für den Erfolg von Unternehmen.
· Resilienz ist wichtig, aber erfordert Mut zur Selbstreflexion.
· Planungsprozesse sind die Grundlage für erfolgreiche Logistik.
· Mitarbeiterentwicklung ist unerlässlich für die Zukunft.
· Die Digitalisierung wird die Branche prägen.
· Unternehmen müssen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.
Chapters
00:00 Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026
03:04 Geopolitische Einflüsse auf die Logistik
05:34 Digitalisierung und KI in der Prozessoptimierung
08:24 Die Rolle der Führung in der modernen Logistik
11:25 Herausforderungen und Chancen für Unternehmen
14:22 Mitarbeiterentwicklung und Prozessveränderungen
28:27 Herausforderungen im Unternehmen
29:22 Mitarbeiterentwicklung + kontinuierliche Verbesserung
31:42 Resilienz in Unternehmen
38:49 Geopolitik und Lieferketten
43:32 Planungsprozesse optimieren
49:43 KI und menschliche Interaktion
In diesem Podcast diskutieren Henrik Schneider und Michael Buck über die Entwicklungen in der Logistik und Supply Chain im Jahr 2025 und geben einen Ausblick auf 2026.
Sie beleuchten Themen wie Digitalisierung, KI, Nachhaltigkeit, Fachkräfte, geopolitische Risiken und die Bedeutung von Ethik in der Lieferkette.
Die beiden Experten betonen die Notwendigkeit von Automatisierung und Prozessoptimierung sowie die Herausforderungen, die sich aus der globalen Vernetzung ergeben.
Der Podcast bietet wertvolle Einblicke in die Trends und Herausforderungen, die die Branche in den kommenden Jahren prägen werden.
- Die Digitalisierung bleibt das beherrschende Thema in der Logistik.
- Nachhaltigkeit und alternative Antriebe gewinnen an Bedeutung.
- Geopolitische Risiken beeinflussen die Lieferketten stark.
- Fachkräfte können durch digitale Transformation unterstützt werden.
- Automatisierung erfordert stabile Prozesse und klare Verantwortlichkeiten.
- KI-Modelle sind mittlerweile sehr leistungsfähig und anpassungsfähig.
- Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg von Digitalisierungsprojekten.
- Ethik und Transparenz in der Lieferkette werden immer wichtiger.
- Nachhaltigkeitsdaten werden in operative KPIs integriert.
- Die digitale Entwicklung wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
00:00 Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026
02:29 Digitalisierung und KI in der Logistik
06:25 Nachhaltigkeit und alternative Antriebe
09:27 Globale Lieferketten und geopolitische Risiken
12:34 Fachkräfte und Personalentwicklung
16:33 Automatisierung und Prozessoptimierung
20:11 Einsatz von KI in der Logistik
23:53 Ethik und Lieferkettengesetze
27:54 Zukunft der Logistik und Supply Chain
31:43 Führungskräfte der Zukunft
35:46 Zusammenfassung und Ausblick auf 2026
In dieser Episode von SCM for Logistics sprechen wir mit Manuel Wirths, Geschäftsführer von Wirths Logistik in Mayen über die praktischen Herausforderungen und Entwicklungen in der Logistikbranche.
Manuel Wirths erläutert die Transformation seines Unternehmens von klassischer Lagerlogistik hin zur spezialisierten Handelslogistik im E-Commerce. Er betont die Bedeutung von technologischen Updates und den Herausforderungen, die das bevorstehende Weihnachtsgeschäft mit sich bringt.
Zudem diskutieren wir die Rolle der Digitalisierung und KI, den Fachkräftemangel sowie die Notwendigkeit, ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen. Wirths reflektiert über zukünftige Trends und das gezielte Management von Kundenkommunikation und logistischen Prozessen.
Während andere noch über Digitalisierung reden, geht Karsten Kaya bereits den nächsten Schritt – und überraschenderweise auch wieder zurück.
Der Geschäftsführer von XXL Consolidation Services mit Homebase in Dubai ist ständig international unterwegs und bringt eine erfrischend andere Perspektive in die Logistikwelt.
In diesem Gespräch erklärt Karsten, warum "Made in Germany" zwar noch stark ist, deutsche Logistikprozesse aber nur noch "Europa League" spielen. Er spricht über sein ungewöhnliches Projekt – ein Kinderbuch über Logistik – und warum gerade das wichtiger sein könnte als der x-te KI-Comic. Außerdem gibt er Einblicke, wie sein globales Logistiknetzwerk mit KI-gestützten Workshops den verstaubten Netzwerk-Markt revolutionieren will.
Von Container-Tracking über die Nordroute bis zu Trump-Tarifen: Karsten teilt seine internationalen Erfahrungen und verrät, welchen Rat er jungen Logistikern gibt, die wirklich global durchstarten wollen. Eine Folge, die zeigt, dass Logistik weit mehr ist als LKWs auf der Straße.
http://www.xxl-consol.com/
VW warnt vor Produktionsstopps, Nexperia steht unter staatlicher Aufsicht, China verhängt ein Exportverbot – und fehlen tun ausgerechnet die einfachen „Brot-und-Butter“-Chips. Was sagt das über die Resilienz unserer Lieferketten aus? Host Henrik Schneider spricht mit Serhat Koturman, Frank Martin Ball, Jörg Tylinda und Michael Buck über Ursachen, Lehren und konkrete Maßnahmen zwischen Werkstor und Geopolitik.
Darum geht’s:
Warum trotz Chipkrise 2020–2022 viele Risikomodelle geopolitische Faktoren ausblendeten – und Dual Sourcing oft nur scheinbar diversifiziert.
Nearshoring: Buzzword oder belastbare Strategie? Was jetzt wirklich aufgebaut werden muss (Cluster, Partnerschaften, Qualifizierung).
OEM-Kooperation & Governance: Risk Management als Chefsache – mit Transparenz bis Tier-3 und klaren Rollen.
Operative Antworten: Von Kurzarbeit bis Feature-Streichungen – wie Führung in der Krise kommuniziert und den Bullwhip dämpft.
Takeaways: Resilienz heißt Souveränität: Liefernetzwerke regional denken, geopolitische Risiken in FMEA/ABC-XYZ integrieren, Standards für Transparenz setzen – und endlich gemeinsam handeln, statt nur effizient zu optimieren.
Gäste:
Serhat Koturman [email protected]
Frank Martin Ball [email protected]
Jörg Tylinda [email protected]
Michael Buck [email protected]
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