Warum tun wir manche Dinge eigentlich nur dann, wenn sie einen Zweck erfüllen?
Ausgehend von einem Artikel über die therapeutische Kraft der Kunst begebe ich mich in dieser Episode auf eine gedankliche Reise. Nicht auf der Suche nach einer Antwort, sondern nach einer Frage, die vielleicht wichtiger ist:
Warum schenken wir uns schöpferische Räume oft erst dann, wenn wir sie dringend brauchen?
Wir sprechen über Kunst – und entdecken dabei, dass es vielleicht gar nicht nur um Kunst geht. Es geht um Präsenz. Um das Spiel der Kinder. Um Töpfern, Stricken, Gärtnern und all die Tätigkeiten, bei denen das Ergebnis manchmal weniger wichtig ist als das, was während des Tuns in uns geschieht.
Es geht um Leistung und Kreativität, um die Zeit des Raben und die Zeit der Taube – und um die Frage, ob ein gutes Leben vielleicht beides braucht.
Diese Episode möchte nichts beweisen. Sie lädt dazu ein, ein Stück des Weges mitzugehen, eigene Gedanken zuzulassen und vielleicht dort weiterzudenken, wo meine Worte enden.
Ich freue mich, wenn ihr mitkommt.
Ausweg aus der Krise: Wie viel therapeutische Kraft steckt in der Kunst? Vom Blog „Rückzug ins Private“
https://rueckzuginsprivate.de/2026/08/04/%F0%9F%8E%99-ausweg-aus-der-krise-wie-viel-therapeutische-kraft-steckt-in-der-kunst/