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Die 100. Episode, eine Jubiläumsepisode, so dass ich ein wenig was anderes machen wollte und mich dazu entschloss, ein wenig was von mir zu erzählen.
Wenn wir auf dieser Welt wirklich etwas zum Besseren verändern wollen, so sind Menschenrechte zuwenig, auch davon unabhängige Tierrechte, sondern wir brauchen eine Charta der Lebensrechte für alle. Wie diese aussehen kann, stelle ich in dieser Episode vor.
Wer ein gutes Leben will, innerhalb eines funktionierenden Öko- und Sozialsystems, kann niemanden ausschließen. Das gute Leben für alle muss zwangsläufig auch alle nicht-menschlichen Mitgeschöpfe einschließen. Alles andere führt zu einer Schieflage, wie wir es jetzt gerade erleben.
Trotz aller Aufgeklärtheit, Rationalität und Wissenschaftsverbundenheit, darf auch das Mystische, Geheimnisvolle und Zauberhafte im Leben einen Platz haben. Deshalb möchte ich Euch in dieser Episode von den Wolpertingern bzw. ihrer Wirkung auf die Menschen, bei denen sie leben, erzählen. Inspiriert zu dieser Geschichte wurde ich durch einen wunderschönen Linolschnitt der Künstlerin Belinda Kröll, den ihr am Bild zu dieser Episode sehen könnt.
Die Baumkartographin Mechthild Baumreih erzählt uns in dieser Episode höchstpersönlich ihre Geschichte, wie sie auf die Idee kam Baumkartographin zu werden und warum sie strikt dagegen ist, Bäume zu fällen und neue zu pflanzen. Hört sich radikal an? Ist es auch, doch Probleme müssen an der Wurzel angepackt werden, also an der Radix, denn das bloße Herumwursteln an den Auswüchsen bringt nichts.
Immer wieder werden Tierqualbetriebe aufgedeckt. Es wird dann von vereinzelten schwarzen Schafen gesprochen. Doch die Wahrheit ist eine andere. Ich stelle in dieser Episode zwölf Aufdeckungen vor, die der VGT (Verein gegen Tierfabriken) allein im letzten Jahr ans Licht der Öffentlichkeit brachte. Es wird durch die Zusammenschau deutlich wie systemimmanent diese Tierquälerei ist und dass alle, die daran beteiligt sind, die Verantwortung zu tragen haben. Das einzige, was das ändern könnte, wäre ein grundlegender Systemwandel. So lange dies nicht der Fall ist, ist das einzig mögliche Auskoppeln aus dem System, vegan zu leben.
Alles wird immer größer, ausladender, gigantomanischer. Wie es mir mit dieser Gigantomanie ergeht erfahrt Ihr in dieser Episode.
Von klein auf sind wir gefangen in Narrativen, die sinn- und identitätsstiftend wirken. Diese müssen weder logisch noch begründet sein. Es genügt, dass sie erzählt werden. Es sind genau diese Narrative, die uns in die Situation brachten, in der wir nun sind. Dennoch sind sie veränderbar. Wie, das möchte ich in dieser Episode am Beispiel "Baumwolle" erläutern.
Literatur hat eine gesellschaftspolitische Funktion. Das ist auch der Grund, warum überhaupt über Zensur nachgedacht wird, da Gedanken zu Papier bzw. Gehör gebracht werden, die zu Veränderungen führen können oder die Menschen dazu bringt, sich über die Gegebenheiten Gedanken zu machen.
Der Klimawandel ist evident. Doch selbst unter denen, die ihn nicht leugnen, gerät ein Diskurs darüber, was man denn nun ändern sollte, um noch das Schlimmste zu verhindern, schnell zu einem gegenseitigen Hick-hack und der alles vernichtenden Frage, wer denn nun schuld sei. Auch wenn man mit gegenseitigen Schuldzuweisungen nicht weiterkommt, erreicht der Disput sehr oft sogar Kindergartenniveau. Und damit ist sicher nichts gewonnen.
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Love, Peace and Tofu ist ein Podcast, der politisch eindeutig Position bezieht, für Menschlichkeit, gelungenes Miteinander, Respekt, gegen Rassismus, Speziesismus und Faschismus. Dazwischen wird es…

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