LuCast - Der Filmpodcast mit Lucas Gröning und Lucas Knabe

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LuCast - Der Filmpodcast mit Lucas Gröning und Lucas Knabe episodes

  • #67 - The Conjuring (2013)

    Anfang der 2000er-Jahre trat mit James Wan ein Regisseur auf die Bühne, der das amerikanische Horrorkino veränderte. Mit seinem Debütfilm SAW aus dem Jahr 2004 schuf er ein Werk, welches den Startschuss für eine ganze Reihe an grenzüberschreitenden Filmen markierte, die mit den Mitteln von ästhetisierten Gewalt- und Wunddarstellungen sowie einem vermeintlichen Realismusversprechen nichts weniger als eine Terrorisierung ihres Publikums forcierten. Ganz anders, aber mit einigen Parallelen, erscheint sein Film THE CONJURING aus dem Jahr 2013, welcher sich in die Tradition des Exorzismusfilms stellt, ein Realismusversprechen zumindest andeutet und im Spannungsfeld von Immersion sowie Anti-Immersion das effektive Inszenieren von Schaueratmosphäre exemplarisch demonstriert.

    Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über WOLFEN (1981) von Michael Wadleigh.

    Wan J. (2013).

    The Conjuring.
    New Line Cinema, The Safran Company, Evergreen Media Group.

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    Timecodes:

    00:00:00 - Begrüßung
    00:02:36 - Zuletzt gesehen
    00:24:09 - Diskussion: The Conjuring
    01:56:56 - Verabschiedung

    2 hr 1 min
  • #66 - Scarface (1932)

    Wenn man über SCARFACE redet, kommt einem wahrscheinlich als Erstes Brian de Palmas furioser Gangsterfilm aus dem Jahre 1983 in den Sinn. Die ikonische Darstellung des Tony Montana durch Al Pacino hat sich beispiellos ins popkulturelle Gedächtnis gebrannt und die Vorstellung des Gangstertums der 1980er-Jahre nachhaltig beeinflusst. Oft geht jedoch unter, dass es sich bei de Palmas Film um ein Remake des bereits 1932 erschienenen Films von Howard Hawks handelt – einem Werk, welches nicht nur den klassischen Hollywood-Gangsterfilm mitetablierte, sondern im Rahmen seiner weitreichenden Zensurgeschichte eine innerdiegetische Auseinandersetzung über die Freiheit der Filmkunst offenbart.

    Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über THE CONJURING (2013) von James Wan.

    Hawks H. (1932).

    Scarface.
    Atlantic Pictures/The Caddo Company, United Artists

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    Timecodes:

    00:00:00 - Begrüßung
    00:01:39 - Zuletzt gesehen
    00:25:39 - Howard Hawks
    00:33:26 - Diskussion: Scarface
    01:58:30 - Verabschiedung

    2 hr 2 min
  • #65 - The Zone of Interest (2023)

    Nachdem wir uns in der letzten Folge des LuCast mit den surrealistischen Dimensionen in David Lynchs LOST HIGHWAY (1997) beschäftigten, geht es heute um das historische Grauen in der realen Welt. Jonathan Glazers THE ZONE OF INTEREST konfrontiert sein Publikum mit der Gleichzeitigkeit von Alltagsbanalität und Ausnahmezustand, indem er das Leben der Familie Höß vor dem Hintergrund der industriellen Menschenvernichtung im Konzentrationslager Auschwitz zeigt. Im Fokus steht dabei die Frage nach der Interessenszone der Zuschauer: Auf der einen Seite die voyeuristische Beobachtung des idyllischen Familienlebens, dessen Darstellung ab einem bestimmten Punkt den Schritt ins Melodramatische gehen könnte (Stichwort: Big Brother in a Nazi house); auf der anderen Seite die Gräueltaten jenseits der Mauer, welche uns fast ausschließlich durch die Gestaltung der auditiven Ebene vermittelt werden.

    Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über SCARFACE (1932) von Howard Hawks.

    Glazer J. (2023).

    The Zone of Interest.
    Leonine Studios, A24.

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    00:00:00 - Begrüßung
    00:03:29 - Zuletzt gesehen
    00:26:56 - Diskussion: The Zone of Interest
    02:20:14 - Verabschiedung

    2 hr 26 min
  • #64 - Lost Highway (1997)

    Da sind wir wieder! Nach einer etwas längeren Pause melden wir uns mit einer neuen Episode unseres Filmpodcasts zurück, für die wir uns gleich einen echten Brocken vorgenommen haben: LOST HIGHWAY (1997) von David Lynch. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Fred Madison, gespielt von Bill Pullman, dessen sexuelle Frustration ihn dazu treibt, Gewalt gegenüber seiner Frau auszuüben und sie schlussendlich brutal zu ermorden. In der Folge verwandelt sich Fred in einen anderen Menschen und führt von nun an das Leben einer jüngeren, vitaleren Version seiner selbst - zumindest, wenn man den Film auf diese Weise lesen möchte, denn schnell wird klar: LOST HIGHWAY bietet vieles – nur keine eindeutigen Antworten auf die vielen Fragen, die der Film aufwirft. Wir reden darüber, wie Lynch durch eine Kombination aus surrealistischen Motiven, Genreelementen und intertextuellen Bezügen ein Werk schafft, das einen enormen Interpretationsdruck evoziert - und bis heute nichts von seiner Rätselhaftigkeit verloren hat.

    Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über THE ZONE OF INTEREST (2023) von Jonathan Glazer.

    Lynch D. (1997).

    Lost Highway.
    Asymmetrical Productions, CiBy 2000, Lost Highway Productions LLC, October Films.

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    00:00:00 - Begrüßung
    00:02:06 - Zuletzt gesehen
    00:22:06 - David Lynch
    00:39:13 - Diskussion: Lost Highway
    02:06:10 - Verabschiedung

    2 hr 9 min
  • #63 - Miami Vice (2006)

    Es wird wieder Zeit für einen Film von Michael Mann! Nachdem wir uns bereits mit seinem Kinodebüt THIEF aus dem Jahre 1981 beschäftigt haben, gehen wir nun ein paar Schritte weiter. 2006 beschloss der Regisseur von MANHUNTER, HEAT und Co., die von ihm produzierte Serie MIAMI VICE aus den 1980ern zu adaptieren und einen gleichnamigen Film aus der Vorlage zu stricken, welcher allerdings in die zeitgenössische Gegenwart der 2000er verlegt wurde. Was dabei herauskommt ist ein Werk, welches nicht nur damalige, gesellschaftliche Tendenzen zur Paranoia, ausgelöst durch eine Allgegenwärtigkeit von Digitalisierung und Überwachung, zu reflektieren weiß, sondern im Spannungsfeld von Immersion und Immersionsbrechung eine Lehrstunde der filmischen Aufklärung auf die Leinwand projiziert.

    Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über LOST HIGHWAY (1997) von David Lynch.

    Mann M. (2006).

    Miami Vice.
    Universal Pictures; Forward Pass; Michael Mann Productions.

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    Timecodes:

    00:00:00 - Begrüßung
    00:02:06 - Zuletzt gesehen
    00:11:26 - Michael Mann
    00:31:50 - Diskussion: Miami Vice
    01:48:35 - Verabschiedung

    1 hr 53 min
  • #62 - Mein Essen mit André (1981)

    Es tut uns leid! Erneut haben wir uns mit der Produktion einer neuen Folge exorbitant lang Zeit gelassen. Terminstress, Krankheit und alle anderen üblichen Ausreden seien an dieser Stelle genannt, um das anspruchsvolle Publikum (damit ihr seid gemeint) zu besänftigen, welches sich alle paar Monate erbarmt, unseren Podcast per Rezeptionsvorgang zu würdigen. Doch wir mussten auch viel nachdenken. Über das Existieren in der Welt, die Frage nach einem guten Leben, den Umgang der Menschen untereinander und was das alles mit Kunst zu tun hat. Den Anlass für diese Reise des Reflektierens bot uns Louis Malles Film MEIN ESSEN MIT ANDRÉ, in welchem uns über knapp zwei Stunden eigentlich nur das Gespräch zweier alter Freunde präsentiert wird. Doch ist das einfach nur abgefilmtes Theater oder findet hier ein Pionier der Nouvelle Vague genuin filmische Gestaltungsoptionen, um das im Dialog Ausgesprochene auf eine Weise begreiflich zu machen, wie es anders vielleicht unmöglich wäre? Findet es heraus!

    Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über Michael Manns MIAMI VICE (2006).

    Malle L. (1981).

    My Dinner with André.
    Cinemagraphic.

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    2 hr 6 min
  • #61 - Jahresrückblick 2024

    Liebe Freunde, wir haben es endlich geschafft und den vermutlich spätesten Jahresrückblick der Filmpodcast-Gemeinde aufgenommen - dafür aber gleich mit Überlänge. In knapp 3,5 Stunden teilen wir unsere Gedanken zum vergangenen Jahr, sprechen über Entwicklungen des Kinos, unsere eigene Filmrezeption, sowie persönliche Highlights und Lowlights aus 2024.

    Viel Spaß beim Zuhören!

    In der nächsten Episode reden wir über MY DINNER WITH ANDRÈ (1981) von Louis Malle.

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    3 hr 40 min
  • #60 - Nosferatu (2024)

    Hallo! Wir hoffen, ihr hattet alle einen guten Start ins Neue Jahr und seid bereit für eine Vielzahl an spannenden Filmen, über die wir im LuCast auch 2025 wieder reden werden. Beginnen werden wir das Jahr allerdings mit der Beendigung unserer Reihe zu Kult-Blutrsauger Orlok und zugleich mit der Besprechung eines aktuellen Kinofilms. Robert Eggers' NOSFERATU schließt unserer Beschäftigung mit dem ältesten aller Filmvampire vorläufig ab und wir möchten darüber sprechen, welche Schwerpunkte der Regisseur von THE VVITCH, THE LIGHTHOUSE und THE NORTHMAN zu setzen vermag und wie er dadurch seinem Ruf als Historiker und Mythenerzähler des modernen amerikanischen Kinos erneut gerecht werden will. Viel Spaß beim Zuhören!

    Das nächste mal folgt unser Rückblick auf das Filmjahr 2024.

    Eggers R. (2024).

    Nosferatu.
    Focus Features, Stillking Films, Studio 8.

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    1 hr 47 min
  • #59 - Nosferatu (1979)

    Nach unserer letzten Episode, in der wir Friedrich Wilhelm Murnaus NOSFERATU (1922) unter die Lupe genommen haben, widmen wir uns nun einer Neuinterpretation des Vampirstoffs aus den 1970er-Jahren und sprechen über Werner Herzogs Version des NOSFERATU-Stoffes (1979). Wir untersuchen, welche Veränderungen im Vergleich zum Original vorgenommen wurden, wie Herzogs Rolle als prägende Figur des Neuen Deutschen Films die Neuauflage beeinflusste und welche ideologischen, politischen und ästhetischen Akzente das Werk gesetzt hat.

    Viel Spaß beim Zuhören, ein schönes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Beginnen werden wir das Jahr 2025 mit einer Besprechung des NOSFERATU-Remakes von Robert Eggers.

    Herzog W. (1979).

    Nosferatu - Phantom der Nacht.
    Werner Herzog Filmproduktion.

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    Timecodes:

    00:00:00 - Begrüßung

    00:02:30 - Letzte Sichtungen
    00:04:53 - Nosferatu
    01:28:33 - Verabschiedung

    1 hr 29 min
  • #58 - Nosferatu (1922)

    Herzlich willkommen zum Auftakt unserer Reihe über die Horrorfilmlegende Nosferatu! In dieser ersten Episode reden wir über Friedrich Wilhelm Murnaus Original von 1922 – ein Meisterwerk der Stummfilmzeit und des Deutschen Expressionismus, der die von Umbrüchen geprägte Nachkriegszeit der Weimarer Republik entscheidend mitgestaltete. Gemeinsam erkunden wir, wie es Murnau und Max Schreck in seiner ikonischen Rolle als Graf Orlok gelingt, eine der ersten filmischen Vampirfiguren zu erschaffen. Dabei betrachten wir, wie diese Figur nicht nur als schaurige Schreckensgestalt funktioniert, sondern seinem Publikum auch Empathie zu entlocken weiß, indem sie offen die Isolation und Entfremdung eines Außenseiters von der bürgerlichen Gesellschaft zur Schau stellt. Viel Spaß beim Zuhören! In der nächsten Episode reden wir über Werner Herzogs Nosferatu-Adaption aus dem Jahre 1979.

    Murnau, F. W. (1922).

    Nosferatu: Eine Symphonie des Grauens.
    Prana-Film.

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    Timecodes:

    00:00:00 - Begrüßung

    00:01:36 - Letzte Sichtungen
    00:17:15 - Nosferatu
    01:37:05 - Verabschiedung

    1 hr 38 min

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