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Alles beginnt mit Buffy: The Vampire Slayer. 2004 gründet ein Fan eine Website, auf der er zusammen mit anderen Fans Erzählkonventionen aus der Serie auflistet: „Abandoned Playground“, „Dark Is Evil“, „School Is Murder“.
Doch schnell wird klar: Mit diesen Begriffen, diesen Tropes, lassen sich nicht nur Details aus Buffy katalogisieren, sondern auch aus anderen Serien, Büchern, Mangas und Videospielen. Die Seite tvtropes.org wird auf einmal zu einem gigantischen Rabbit Hole aus Querverweisen und Hyperlinks. Nerdiges wird zum neuen Kanon: Dragonball Z steht selbstbewusst neben Homers Ilias.
Und es zeigt Wirkung: Gerade die emanzipatorische Filmkritik nutzt Tropes, um patriarchale Erzählkonventionen – mit Erfolg – anzugreifen. Aber sind Tropes wirklich so universell, oder sind sie nicht auch eine sehr einschränkende Art, auf (Pop-)Kultur zu blicken? Sieht man hier manchmal das Eigenständige eines Werks vor lauter Tropen nicht mehr?
In dieser Folge sprechen Lucas & Christian über TV Tropes und die Tropisierung von Filmkritik.
Nächste Woche kommt unser Halloween-Special zur "Final Destination" Reihe. Unterstüzt uns auf Steady, um es zu hören: https://steadyhq.com/cuts
So viele Filme, so wenig Zeit. In dieser Folge besprechen Janick und Christian, die Sachen, die uns in den letzten Wochen durch die Lappen gegangen sind. Wir diskutieren lange über den unfassbaren "NAZA", der das Vorgehen des israelischen Militärs in Gaza auf schaurige Weise entlarvt. Wir vergleichen die Action-Horror-Ansätze von "Resident Evil" und "Hope", reisen in "Everytime" und "Vaterland" durch geteilte deutsche Realitäten und Janick schwärmt natürlich nochmal ausführlich von "Verity".
00:00:00 - Verity
Er ist auf dem besten Weg einer der größten Flops der Kinogeschichte zu werden. "Digger", der mit Spannung erwartete neue Film von Alejandro González Iñárritu, der Tom Cruise nach 20 Jahren Blockbuster-Kino zurück zum Character Actor gemacht hat. Aber was für eine Figur wird hier portraitiert, ist der Film zeitgeistig oder eher von gestern - und was soll uns dieser wahnwitzige Twist genau sagen? Darüber disktutiert Christian mit Lucas & Christoph in dieser Folge.
Wenn ihr unser Iñárritu-Special hören wollt, in dem wir über den Rest seiner Filmografie gesprochen haben, unterstützt uns gerne auf Steady: https://steadyhq.com/cuts
Bevor wir nächste Woche über “Digger” sprechen, blicken Christoph, Lucas und Christian zusammen zurück auf das Werk von Alejandro González Iñárritu.
Wie entwickelt sich sein Alles-ist-verbunden-Kino aus den frühen Zweitausendern zu seinen Lubezki-Onetake-Exzessen? Wieso geht es immer wieder um Leiden und Gewalt? Können wir seinem Humor etwas abgewinnen?
Das und mehr besprechen wir im neuen Special, das ihr in Gänze hören könnt, wenn ihr uns bei Steady unterstützt: https://steadyhq.com/cuts
Lucas war letzten Samstag auf dem Filmfest Aachen und hat zusammen mit dem Festivalleiter Niklas Michels über verlorene Filme gesprochen. Wieso fasziniert uns Lost Media so? Wieso wollen wir unbedingt den einen Film sehen, den wir nicht mehr sehen können? Wieso gehen Filmgeschichten verloren? Und wessen Perspektiven werden ausgelöscht - oder dürfen gar nicht erst verfilmt werden? Darum und um ihre persönlichen Top 5 verlorenen Filme geht es in dieser Folge. Vor der Aufzeichnung wurde zusammen mit dem Publikum "Filmfarsi" geschaut, ein Dokumentarfilm, der sich mit verlorenem iranischen Genrekino beschäftigt.
Unterstützt uns gerne für exklusive Folgen wie unser Iñárritu-Special, dass diesen Freitag erscheint: https://steadyhq.com/cuts
Achtung: CUTS Live-Podcast DIESEN SAMSTAG!
Wir waren ja letztes Jahr schon auf dem tollen Filmfest Aachen und das wollen wir dieses Jahr gerne wiederholen.
Am Samstag, dem 26.9., diskutiert Lucas zusammen mit Festivalleiter Niklas Michels über das Thema VERLORENE FILME.
Also über diese Frage, welche Filme eigentlich dem Kino entschwunden sind, zerstört worden sind oder sogar nie gemacht wurden. Und woher kommt unsere komische Faszination mit Lost Media?
Vorher schauen sie zusammen mit dem Publikum den Film "Filmfarsi" der genau das anhand von Trash- und Genre-Filmen beschreibt, die im Iran nach der Islamischen Revolution 1979 verloren gegangen sind.
Das Ganze findet DIESEN SAMSTAG statt. Also am 26.9. um 13:00 Uhr. Tickets gibt es hier: https://filmfestaachen.de/programm-2026/filmfarsi/
Jane Schoenbrun ist zurück und am neuen Film scheiden sich die Geister. Wenn man auf Letterboxd, IMDB und Rotten Tomatoes schaut, ist das der bestbewertete Film aus Schoenbruns Werk. Aber unter Fans von "We're All Going to the World's Fair" und "I Saw the TV Glow" hört man kritischere Stimmen: Zu albern, zu zahm, zu verkopft? Aber, dass queere Horrorfilmaneignungen manchmal zu verkopft sind, ist doch eine Kritik die im Film selbst angesprochen wird. Verhält sich "Teenage Sex and Death at Camp Miasma" dazu gar nicht? Fragen über Fragen und da haben wir noch gar nicht von Erotik, Objektifizierung, Dissoziation und transphoben Horror-Konventionen angefangen. Machen Christian, Hylia und Charlie Mio Marlin aber ausführlich in dieser Folge.
Unterstützt uns auf Steady, wenn ihr auch unser Schoenbrun- und unser Slasher-Special hören wollt: https://steadyhq.com/cuts
Hey, wir sind bis Anfang September in der Sommerpause, wenn ihr uns bis dahin vermisst, könnt ihr unser neues Special hören, in dem wir auf eure Hot-Takes reagieren. Unterstützt uns dafür gerne auf https://steadyhq.com/cuts.
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