Auf Anna Folie bin ich gestoßen, weil ein Facebook Freund mir diese Bio-Bauers-Frau für „Diese Hände bewegen Südtirol“ empfohlen hat. Umweltbewusst bin ich mit dem Zug nach Mals gefahren und 15 min. durch den Ort gelaufen, bis ich vor dem Hof von Anna stand. Ihr Onkel hat ihr den Hof überschrieben, da er gemerkt hat, wie leidenschaftlich diese diplomierte Akademikerin sich den Pflanzen und Tieren widmet. Nicht selbstverständlich für einen alteingesessenen Bauern war das Einlassen auf die Ideen, dieser jungen agilen Frau, die unbedingt schwarze Tomaten züchten wollte und so manches andere Kraut nach Südtirol brachte, um zu experimentieren. Zum einen, ob diese Sorten im oberen Vinschgau überhaupt wachsen, wie diese dann verwendet werden können und wie diese bei den Kunden ankommen. Überhaupt sind die Kunden nicht nur Ökofanatiker, sondern auch Menschen, die sich auf Neues einlassen und probieren wollen. Das geht soweit, dass die Kunden wiederum mit Rezepten zurückkommen, die diese, mit dem was auf dem Hof gewachsen ist, gekocht haben. Über allem steht aber der reine Bioanspruch von Anna, überhaupt keine Zusatzstoffe (Kupfer, Milben, etc.) zu verwenden, selbst die nicht, die bei einem konventionellen Bioanbau noch erlaubt sind.