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Über 14 Jahre steht Tim Cook an der Spitze von Apple – länger als sein Vorgänger und Firmen-Mitgründer Steve Jobs, in dessen riesige Fußstapfen Cook im Jahr 2011. Statt vergeblich zu versuchen, diese auszufüllen, konzentrierte sich der neue Apple-Chef auf eigene Stärken, richtete den Konzern neu aus und optimierte die Lieferkette wie Produkte. Das iPhone steht dabei als Zugpferd im Mittelpunkt. Das Unternehmen verwandelte er so in eine unfassbare Gelddruckmaschine – mit einer wachsenden Zahl an Problemfeldern.
In Episode 102 werfen Malte Kirchner und Leo Becker einen Blick zurück auf die weitreichenden Entscheidungen, mit denen Cook seine CEO-Zeit einläutete und sich zugleich von Steve Jobs absetzte. Wir diskutieren, wie sich die frühen und späteren Weichenstellungen in Apples Produkten widerspiegeln, welche Cook-Initiativen sich als weitsichtig und welche als Irrwege herausstellten. Thema sind auch die aktuellen Risiken, die nicht zuletzt auf Cooks Entscheidungen basieren – von der China-Abhängigkeit über den Kampf gegen Regulierungsbehörden und gescheiterte Zukunftsprojekte bis zum Goldgeschenk für Donald Trump.
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Vor knapp 10 Jahren geriet Apples Mac-Sparte in eine massive Krise. Ein Redesign stahl dem MacBook Pro wichtige Anschlüsse, mit der oft störenden „Touch Bar“ und einer unzuverlässigen Tastatur verärgerte Apple obendrein selbst treue Kunden – und das über Jahre. Erschwerend kam hinzu, dass Intel kaum mehr Interesse zeigte, Apples Wünschen nachzukommen und zugleich sparsame wie leistungsfähige Chips für dünne Laptops zu bauen. Der Befreiungsschlag folgte dann im Jahr 2020: Das Wissen aus der Fertigung von Mobil-Chips für iPhones und iPads übertrug Apple auf den Mac und stellte die ersten M-Prozessoren vor.
In Episode 101 blicken Malte Kirchner und Leo Becker zurück auf diesen bemerkenswerten Wechsel der Prozessorarchitektur und die Mac-Renaissance, die er einleitete. Wir besprechen die große Umstiegsankündigung vor 5 Jahren ebenso wie die Einführung eines Mac minis mit iPad-Chip als Developer Transition Kit – sowie die beeindruckenden ersten Macs mit M1. Themen sind auch die Weiterentwicklung der M-Chips in den vergangenen Jahren und die (wenigen) Problemstellen der ersten Apple-Silicon-Macs. Zwischendurch schweifen wir ab zum einstigen PowerPC-Intel-Umstieg und schauen voraus – auf ein mögliches MacBook mit iPhone-Chip.
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Sprachmodelle und generative KI-Funktionen, aber bloß kein Chatbot: Mit iOS 26 & Co startet Apple Intelligence in das zweite Jahr. Das Grundkonzept bleibt gleich: Neben einem kleinen KI-Modell, das direkt auf die Geräte geladen wird, setzt Apple auch ein etwas größeres hauseigenes Modell in der Cloud – sowie immer mehr auf ChatGPT. Die Liste der neuen Apple-Intelligence-Funktionen ist überschaubar, doch im Unterbau passiert vieles.
In Episode 100 bewerten Malte Kirchner und Leo Becker die konkreten KI-Neuerungen in Apples 26er-Systemen – von Live-Übersetzungen über den „Workout Buddy“ bis zu Image Playground mit ChatGPT-Support. Uns beschäftigen auch Apples weiterentwickelte Foundation Models sowie die spannende Option, die KI-Modelle in Kurzbefehle und Automationen zu integrieren. Für Diskussionsstoff sorgen die fehlenden Siri-Verbesserungen, Spekulationen über den Kauf von Perplexity sowie Apples kritisches Paper zu Reasoning-Modellen, das wie eine Bombe in der KI-Branche einschlug.
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iOS 26 & Co betreten visuelles Neuland: Apple hat auf der WWDC 2025 eine tiefgreifende Neugestaltung seiner Betriebssysteme vorgestellt, die im Herbst auf den Geräten der Kunden landet. „Liquid Glass“ mit vielen transparenten Flächen und Bedienelementen steht dabei im Mittelpunkt. Parallel erweitert der Hersteller den Funktionsumfang seiner Apps sowie von Apple Intelligence – und holt sich dabei mehr Hilfe durch ChatGPT.
In Episode 99 klopfen Malte Kirchner und Leo Becker die Ankündigungen im Detail ab: Wir besprechen die neue Bedienoberfläche ebenso wie die Neuerungen in den einzelnen Systemen – darunter iOS 26, macOS 26 und das über Nacht deutlich leistungsfähigere iPadOS 26, das sich viel vom Mac abgeschaut hat. Besonderes Augenmerk gilt den Ankündigungen rund um Apple Intelligence sowie der wichtigen Öffnung der Apple-Sprachmodelle für Entwickler. Kirchner berichtet zudem von der Stimmung vor Ort im Apple Park in Cupertino.
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Was zum Start von CarPlay 1 vor über 10 Jahren Ferrari war, ist nun Aston Martin: CarPlay Ultra hat sein Debüt bei dem britischen Sportwagenhersteller gegeben. Den Vaporware-Status kann die neue Generation der iPhone-Autointegration damit abschütteln, doch vom Massenmarkt bleibt sie meilenweit entfernt. Handfeste Ankündigungen für die Einführung von CarPlay Ultra in anderen Fahrzeugmodellen bleiben Fehlanzeige, große Fahrzeughersteller zeigten sich wenig euphorisch.
In Episode 98 erklären Malte Kirchner und Leo Becker, wie sich CarPlay Ultra vom „normalen“ CarPlay abhebt und zu welchen Tricks Apple greifen muss, damit die CarPlay-Oberfläche das komplette Kombiinstrument abdecken kann. Wir diskutieren über die tiefere Fahrzeugintegration, Einschränkungen bei Apps, fehlende Elemente und warum auch Siri hier ein Riesenproblem ist. Zudem beschäftigt uns der Widerwille von Fahrzeugherstellern gegenüber CarPlay Ultra und warum Apple – im Unterschied zu Android Automotive – darauf verzichtet, ein Betriebssystem für Autos zu bauen.
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Bald findet Apples nächste große Show statt: Auf der WWDC 2025 präsentiert der Hersteller Anfang Juni neue Versionen seiner Betriebssysteme von iOS 19 bis macOS 16. Das verschafft einen ersten Blick, wo die Reise für iPhones, iPads und Macs hingeht. Im Raum stehen nicht nur ein mögliches Redesign der Bedienoberfläche, sondern ungewohnt viele und große Baustellen. Dazu gehören unter anderem der maue Start von Apple Intelligence, das anhaltende Siri-Debakel und der zerrüttende Streit mit Entwicklern um Provisionen.
In Episode 97 beleuchten Malte Kirchner und Leo Becker die wichtigsten Problemstellen, auf die Apple Antworten liefern muss. Wir sprechen über die jüngsten dramatischen Eingriffe von Justiz und EU-Regulierern in Apples App-Store-Geschäft mit Provisionen und wie die damit erzielten Milliardenumsätze den Konzern verändern. Uns beschäftigt zudem der holprige Start von Apple Intelligence und die ewige Frage, ob Siri zu retten ist. Thema sind außerdem die Betriebssysteme sowie die Gerüchte um Apples Smart-Home-Initiative.
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Fast 100 Milliarden US-Dollar Umsatz machte Apple im vergangenen Jahr allein mit Diensten – ein knappes Viertel des Gesamtumsatzes. Damit sind Services inzwischen das zweitwichtigste Standbein hinter dem iPhone geworden und obendrein viel lukrativer als das Geschäft mit Hardware. Als Aushängeschilder dienen Streaming-Dienste wie TV+, Apple Music und iCloud, ein guter Teil der Services-Umsätze stammt allerdings aus App-Store-Provisionen sowie Lizenzzahlungen etwa von Google für die Platzierung als Standardsuchmaschine. Einen kleinen aber wachsenden Teil trägt Apples Werbegeschäft bei.
In Episode 96 werfen Malte Kirchner und Leo Becker einen detaillierten Blick auf Apples Dienste, darunter neben TV+ auch Arcade, Fitness+ und Podcasts – sowie das Bundle Apple One. Wir besprechen außerdem iCloud respektive iCloud+ sowie Bezahldienste wie Apple Pay. Zudem geht es um den Such-Deal mit Google sowie „Apple Ads“ – und wie das immer wichtigere Dienste- und Werbegeschäft den Konzern verändert.
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Seit gut einem Jahr unterliegen die Plattformen mächtiger Konzerne wie Apple weitreichenden Wettbewerbsregeln in der EU. Das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) soll mehr Offenheit erzwingen und die eingebauten Vorteile der Plattformbetreiber minimieren. Insbesondere für Apples abgeschottete und eng integrierte Betriebssysteme bringt das einen radikalen Bruch – zumindest auf dem Papier. Von alternativen App-Läden über andere Standard-Apps bis zu besserem Zusammenspiel mit Geräten anderer Hersteller, die Liste der Vorgaben ist lang. Manches musste Apple schon umsetzen, weiteres folgt mit iOS 19 und iOS 20 – teils nach detaillierten Vorgaben der EU-Kommission.
In Episode 95 beleuchten Malte Kirchner und Leo Becker, was sich in diesem ersten bewegten DMA-Jahr bei Apple und speziell an iOS geändert hat. Dabei geht es uns besonders um die konkreten Auswirkungen auf iPhone-Nutzer – sei es negativ oder positiv. Wir besprechen auch, wo die aktuellen Streitpunkte zwischen Apple und der EU-Kommission liegen. Überdies treibt uns um, was die haarkleinen Interoperabilitätsvorgaben für iOS 19 und darüber hinaus bedeuten – und welche für EU-Nutzer unerfreuliche Gegenmaßnahmen Apple wohl in Erwägung zieht.
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Anfang April kommt Apple Intelligence mit iOS 18.4 auf iPhones in Deutschland. Das bringt neue Funktionen – von Apples Schreibtools über die Bild- und Emoji-Generierung bis zu Systemfunktionen wie Mail- und Mitteilungszusammenfassungen. Im vergangenen Sommer von Apple angekündigte Kernfunktionen, die Siri besser machen sollten, musste der Hersteller aber in die fernere Zukunft aufschieben.
In Episode 94 tauschen sich Malte Kirchner und Leo Becker über ihre Erfahrungen mit der erweiterten Sprachunterstützung von Apple Intelligence aus, die als Beta inzwischen auch Deutsch umfasst. Dabei beschäftigen uns neben persönlichen Favoriten und sinnvollen Funktionserweiterungen ebenso die klar enttäuschenden Neuerungen wie die Bildgenerierung mit Image Playground. Zudem sprechen wir über das immer weiter ausufernde Debakel rund um das "neue" Siri, in das sich Apple hineinmanövriert hat – und die große Frage, wie sich das Sprachassistenzsystem noch retten lässt.
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Bei Apple liegt einiges in der Luft: Gleich drei der populärsten Produktkategorien – MacBook Air, iPad Air und iPad – hat der Hersteller mit einem Upgrade bedacht und teils preislich attraktiver gestaltet. Das MacBook Air M4 sticht besonders heraus, das nun die letzte Einschränkung abschüttelt, die der Umstieg auf Apples hauseigene Chips mit sich brachte. Parallel wird die Workstation Mac Studio leistungsfähiger, verblüfft zugleich aber mit einem ungewöhnlichen Mix an Chip-Generationen.
In Episode 93 widmen sich Malte Kirchner und Leo Becker allen vier neuen Apple-Gerätschaften im Detail. Wir analysieren Stärken wie Schwächen und ordnen die Hardware für potenzielle Käufer ein, darunter auch das überarbeitete Magic Keyboard für das iPad Air. Uns beschäftigt außerdem der fehlende Apple-Intelligence-Support des Basis-iPads sowie M4 Max neben M3 Ultra. Und wir rätseln über Apples Ankündigungsstrategie, die auf ein richtiges Event verzichtet, aber vorab trotzdem Hype schüren will.
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