Anthropics neues KI-Modell sorgt für Schlagzeilen. Es soll Systeme so gut hacken können, dass es das Unternehmen der Öffentlichkeit vorerst nicht zugänglich macht. Wo die einen die KI-Apokalypse fürchten, sehen andere vor allem Ressourcen und Marketing. Max und Moritz schauen sich an, warum eher Rechenleistung statt Modell-Magie hinter Claude Mythos steckt und warum KI-Modelle trotzdem eine neue Ära für die Cyber-Security bedeuten.
Das erwartet Euch in dieser Folge:(01:58) Warum Claude Mythos Preview als zu gefährlich für die Öffentlichkeit eingestuft wurde
(07:10) Ein Blick in die System Card: Was kann Claude Mythos Preview
(12:33) Welche realen Sicherheitslücken Claude Mythos Preview entdeckt hat
(19:12) Warum dahinter Rechenpower und Geld und keine Modellmagie steckt
(23:26) Warum Modelle, die hacken können, zur Standartware werden
(25:44) Neue Ära für die Cyber-Sicherheit durch KI-Modelle
(28:41) Welche Systeme besonders gefährdet sind und was die EU tun könnte
(34:50) Fazit und Ende
Unser Gesprächspartner in dieser Folge: Erdgeist, Software-Entwickler und Sprecher des Chaos Computer Club
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:- Zu gefährlich: Das KI-Modell "Mythos" wird vorerst nicht veröffentlicht
- KI Verstehen fragt: Verbreiten Chatbots fiese Computerviren?
- Dark Agent: Folge 1 - Hackergrüße aus Moskau
Weiterführende Links - Claude Mythos Preview System Card (engl.): Detaillierter Bericht von Anthropic, was ihr Modell kann und warum es gefährlich ist
- Project Glasswing Website (engl.): Übersicht über Unternehmen, die Claude Mythos Preview für Cyber-Defense nutzen können
- Politico- Bericht (engl.): Wie US-Regierungs-Behörden Trumps Anthropic-Verbot umgehen, um die Hacking-Fähigkeiten von Claude Mythos Preview zu testen
- Politico-Bericht (engl.): EU-Regulierungsbehörden bleiben von Claude Mythos Preview weitestgehend ausgeschlossen
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