Immer mehr Satelliten verglühen in der Atmosphäre. Der Schrott ist weg – aber das Material ist noch da. Lithium, Kupfer, vor allem Aluminium reichern sich in der Luft an und wandern bis in die Ozonschicht. Was, wenn ein neues Ozonloch entsteht?
Das erwartet euch in dieser Folge:(04:20) Ära der Megakonstallationen hat gerade erst begonnen
(06:07) Was wir von Meteoriten in der Venusatmosphäre für die Erde lernen können
(08:50) Worst Case Szenario: ein neues Ozonloch
(10:30) Freisetzung von Metallen in der Stratosphäre schon jetzt messbar
(12:10) Extrem-Versuch im Windkanal
(16:33) Neue Messmethode: einen Laserstrahl in den Himmel schicken
(18:30) Erster Praxistest: Eine Falcon-9-Stufe verglüht über Kühlungsborn
(20:08) Das Ziel: ein globales Messnetz für die Mesosphäre
(23:00) Was tun, wenn Verglühen keine Option mehr ist?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über Umweltschäden durch Raumfahrt: "Schmutzige Weiten - Wieviel Raumfahrt verträgt die Erde?"
Interview zu Elon Musks Plänen, Rechenzentren in den Orbit zu verlegen
Weiterführende Links:- Fachartikel über die Metallkonzentration in der Stratosphäre "Metals from spacecraft reentry in stratospheric aerosol particles, PNAS (2023, englisch)
- Fachartikel über die Folgen von Weltraumschrott für die Erde: Space waste: An update of the anthropogenic matter injection into Earth atmosphere, Preprint (2025, englisch)
- Deutschlandfunk-Überblicksseiten über Umweltschäden durch Raumfahrt und über Europas Rolle im All
Gesprächspartner in dieser Folge:- Stefan Löhle, Institut für Raumfahrtsysteme, Universität Stuttgart
- Claudia Stolle, Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik, Kühlungsborn
- Joanna Egan, Atmospheric and Planetary Chemistry Group, University of Leeds, UK
Autor: Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
Regie: Claudia Kattanek
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