Wissenschaft im Brennpunkt

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Wissenschaft im Brennpunkt episodes

  • Leben in der Unterwelt - Wo endet die tiefe Biosphäre?
    Tief im Meeresboden fristen Mikroben ein Dasein fast ohne Nahrung. Sie teilen sich vielleicht nur alle tausend Jahre, überstehen Bedingungen, die an der Oberfläche tödlich wären. Was erfahren wir in der tiefen Biosphäre über die Grenzen des Lebens?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:00) Lebewesen im Meeresboden: fast wie Außerirdische
    (01:39) Die Dimensionen der fremden Welt
    (03:00) Die T-Limit-Expedition vor der japanischen Küste: Suche nach der Temperaturgrenze des Lebens
    (07:01) Labormethoden am Limit
    (11:10) Endosporen als Überlebensstrategie von Bakterien
    (13:40) Dämmerzustände und „Lazarus-Taxa“: Teilen die sich überhaupt jemals?!
    (16:30) Biologisches Energiequantum: Noch weniger geht nicht
    (17:24) Radiolyse und Zweckgemeinschaften als Energie- und Überlebensstrategien
    (20:47) Yuki Moronos „Aufweck“-Experiment für Methusalem-Zellen
    (22:48) Viren als mögliche genetische Schnellspur

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt über Mikroben auf dem Mars, aus dem Dreiteiler "Aliens und wir"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Tiefseebergbau
    • Deep Science zum Überleben der Korallen

    Weiterführende Links:

    • Fachartikel zur T-Limit-Expedition im Nankai-Graben. Zeigt, wie weit sich mikrobielles Leben in einem extrem energiearmen Subduktionssystem bis in den Temperaturbereich von 100–120 °C nachweisen lässt.
    • Morono-"Aufweck"-Studie, in der Mikroben aus über 100 Millionen Jahre alten Sedimenten im Labor wieder zu wachsen beginnen (englisch)

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Karen Lloyd, University of Southern California
    • Prof. Jens Kallmeyer, GeoForschungsZentrum, Potsdam
    • Prof. Kai-Uwe Hinrichs und Dr. Florence Schubarth, Marum, Bremen
    • Prof. Steve d’Hondt, University of Rhode Island
    • Prof. Victoria Orphan, California Institute of Technology

    Autorin: Dagmar Röhrlich, hat als Geologin ein Faible für den Untergrund
    Regie: Claudia Kattanek

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".

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    26 min
  • Gesundheit in Geiselhaft - Was Trumps Deals für Afrika bedeuten
    Seit Trump die Entwicklungsbehörde USAID geschlossen hat, fehlen den afrikanischen Gesundheitssystemen hunderte Millionen Dollar - mit gravierenden Folgen. Ebola und HIV sind zurück - und die USA verhandeln fragwürdige Deals.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:00) Ausbruch von Ebola trifft auf Ende von USAID
    (01:44) Geld für Hochsicherheits-Labor, aber nicht für Gesundheitshelfer
    (06:08) USAID packt in Uganda die Koffer
    (07:30) Ehrenamtliche Gesundheitshelfer im Flüchtlingslager
    (15:34) HIV, Tuberkulose, Malaria kehren zurück
    (21:46) Trumps "America first Global Health Strategy"
    (22:25) Cash gegen Ugandas Gesundheitsdaten
    (24:10) Öl, Kobalt, Daten

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Wissenschaft im Brennpunkt über die langen letzten Meter bis zum Sieg über Polio
    Folge in "Eine Welt" über die neue globale Gesundheitsstrategie der USA
    Wissenschaft im Brennpunkt über den Kampf gegen Malaria in Afrika

    Weiterführende Links:

    • ProPublica über Daten-Deals mit Afrika
    • Website des international tätigen Beratungsunternehmens Stout über den Wert der Gesundheitsdaten (englisch)
    • Deutschlandfunk-Themenseite über Abwicklung von USAID
    • Deutschlandfunk-Themenseite über US-Austritt aus der WHO

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Rodrick Aryamanya, Rechtsanwalt, befasst sich mit Gesundheitssystem in Uganda
    • Joyce Nakato, Leiterin der ugandischen Gesundheitsorganisation Uganda Youth and Adolescent Health Forum
    • Dr. Andreas Wulf, Arzt, medico international

    Autor: Katharina Nickoleit, freie Journalistin; hat sich auf Umwelt und Gesundheit im globalen Süden spezialisiert
    Regie: Beatrix Ackers

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    Unser Podcast-Tipp: Eine Stunde History

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    30 min
  • Im Takt der Kernuhr - Aufbruch in eine neue Zeit
    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (02:33) Die Cäsium-Atomuhr aus den 60er Jahren
    (04:28) Präzisere Uhren schaffen technische Durchbrüche
    (06:49) Optische Atomuhr: „Wir haben hier ungefähr hundertmal höhere Genauigkeit.“
    (09:24) Wer setzt sich durch bei der Neudefinition der Sekunde - welche Uhr, welches Land?
    (13:27) Eine neue Variante: die Kernuhr
    (18:09) Zwischen Militär und Erkenntnisgewinn
    (20:01) Rätsel des grundlegenden Aufbaus der Materie

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Aus der Reihe Hörsaal: Anleitung zum Bau einer Zeitmaschine
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Antimaterie auf Dienstreise
    • Wissenschaft im Brennpunkt über mysteriöse Schwarze Löcher kurz nach dem Urknall

    Weiterführende Links:

    • Deutschlandfunk-Feature von 2017 "Neuzeit - Im Takt der Atomuhr"
    • Physikalisch-Technische Bundesanstalt zur Entwicklung der Kernuhr
    • Physikalisch-Technische Bundesanstalt zur Neudefinition der Sekunde mit optischen Atomuhren

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Dr. Ekkehard Peik, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig
    • Prof. Dr. Elina Fuchs, Institut für Theoretische Physik, Universität Hannover

    Autor: Frank Grotelüschen, lässt auf seinem Laptop-Screen die Atomuhr der PTB ticken
    Regie: Matthias Kapohl

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    26 min
  • Hirnschrittmacher made in Germany
    Neurotech boomt. Hirnimplantate, die Sinneswahrnehmungen, Bewegung oder Sprache wiederherstellen, sind auf dem Sprung in die Anwendung. Wer jetzt vorne dran ist, bestimmt die Regeln und die Grenzen. Deutsche Forscher und Firmen wollen da mitmischen.
    Statt sich auf Entwicklungen aus den USA oder China zu verlassen, wollen sie Lösungen auf den Weg bringen, die mit unseren ethischen Vorstellungen kompatibel sind. Hat Deutschland eine realistische Chance, das Zentrum einer europäischen Neurotechnologie zu werden?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (01:26) Michael Mehringer, seit einem Motorradunfall komplett gelähmt
    (06:57) Europa gegen die Tech-Bros: Hat Neurotech aus Deutschland eine Chance?
    (09:35) "It costs what it costs"
    (13:22) Die ersten in Europa: Klinische Forschung an der TUM
    (19:50) Selbstwirksamkeit statt Superkräfte: CorTecs BCI-System

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Zweiteiliges Feature aus Wissenschaft im Brennpunkt über Hirnschrittmacher für die Psyche
    • Psychonauten-Staffel von Deep Science nähert sich mit der Folge "Ein neuer Mensch" den Nebenwirkungen von Hirnschritttmachern
    • KI im Gehirn: Brain-Computer-Interfaces und Large Language Models
    • Tolle Idee! Was wurde daraus? - Retina-Implantat

    Weiterführende Links:

    • Statement der Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien zum ethischen Umgang mit Neurotechnologie (auf Englisch)
    • Beschluss zur europäischen Digitalstrategie

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Michael Mehringer, Versuchsteilnehmer TUM Klinikum, München
    • Prof. Dr. Simon Jacob, Professor für translationale Neurotechnologie, Technische Universität München
    • Dr. Clemens Fischer, Gründer und CEO der Healthcare-Gruppe FUTRUE und FUTRUE Neuroscience
    • Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am TUM Klinikum Rechts der Isar.
    • Dr. Alexis Gkogkidis, Head of Clinical Business Development, CorTec, Freiburg
    • Dr. Martin Schüttler, CTO und Mitgründer von CorTec, Freiburg

    Autorin: Anneke Meyer, Reporterin und Host beim Podcast Deep Science, promovierte Neurowissenschaftlerin
    Regie: Cordula Dickmeiß

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel vier: "Die Psychonauten".

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    29 min
  • Westnil an der Spree - Tropische Viren in Deutschland
    Hotspot ist Berlin, von dort breitet sich das Westnil-Virus immer weiter aus. Auch Chikungunya und Dengue drohen in Deutschland heimisch zu werden. Wo finden die Erreger ihre Nische - und wie schützen wir uns vor den Mücken, die sie übertragen?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:06) Erster Fall von Westnil in Deutschland im Jahr 2019
    (02:22) Vögel fangen auf dem Tempelhofer Feld
    (05:20) Westnil, Usutu, Sindbis - Wo steckt man sich eigentlich an?
    (06:19) Westnil-Krise in den USA als Vorbote
    (08:56) Vogelobduktion am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
    (10:21) Wie krank machen die Viren?
    (13:15) Überraschung: Naturschutz hilft!
    (19:05) Kein Chikungunya ohne die Tigermücke Aedes albopictus
    (22:20) Blutspenden screenen, Westnil-Infektion in Betracht ziehen

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Forschung aktuell-Beitrag über die Entschärfung der Tigermücke mit Wolbachia
    • Hintergrund über die Bekämpfung von Dengue in Singapur


    Weiterführende Links:

    • Aktuelle Studie der Charité zu West-Nil in Berlin (englisch)
    • Citizen-Science-Projekt zur Stechmückenverbreitung in Deutschland
    • Deutschlandfunk-Thema über tropische Krankheiten in Deutschland
    • Deutschlandfunk-Thema über Dengue-Fieber auf dem Weg nach Europa

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Sandra Junglen, Institut für Virologie, Charité, Berlin
    • PD Dr. Corinna Pietsch, Virologie, Universitätsklinikum Leipzig
    • Dr. Renke Lühken, Arbovirologie und Entomologie, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg

    Autor: Joachim Budde, freier Wissenschaftsreporter; beschäftigt sich seit Jahren mit Mücken und den Krankheitserregern, die sie übertragen können.
    Regie: Claudia Kattanek

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    27 min
  • Lecanemab & Co - Was sind uns die neuen Alzheimer-Medikamente wert?
    Seit einem Jahre sind Lecanemab und Donanemab in Deutschland verfügbar. Doch die neuen Medikamente gegen Alzheimer sind umstritten: zu hoch die Kosten, zu unklar der Nutzen. Jetzt fürchten die Betroffenen, dass die Krankenkassen aus der Finanzierung aussteigen.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (02:18) Lecanemab als Hoffnung für Betroffene
    (05:40) Kaum Nebenwirkungen, aber Langzeitdaten fehlen noch
    (08:16) Warum das IQWiG die Medikamente kritisch sieht
    (09:07) Verhandlungen mit den Krankenkassen laufen
    (10:30) Besuch bei John Hardy, Begründer der Amyloid-Hypothese
    (15:57) Kontrahent Rob Howard glaubt nicht an die ursächliche Wirkung
    (18:16) Was, wenn Betroffene für die Behandlung nicht in Frage kommen?
    (21:12) Angst vor dem Pflegeheim
    (23:10) Fortschritt in kleinen Schritten

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Wissenschaft im Brennpunkt über die Wirkung der Abnehmspritzen gegen Alzheimer
    Zeitfragen Feature über den Umgang mit dem Vergessen

    Weiterführende Links:

    • Studie aus Italien zu Nebenwirkungen ein Jahr nach Einführung von Lecanemab (englisch)
    • Studie von John Hardy zu Amyloid-Kaskaden-Hypothese von 1992 (englisch)
    • Deutschlandfunk-Dossier zu Alzheimer
    • Deutschlandfunk-Dossier zur Wirkung der Abnehmspritzen gegen Alzheimer
    • Deutschlandfunk-Dossier mit Tipps für Angehörige

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Frank Jessen, Uniklinik Köln und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
    • Sir John Hardy, Professor am University College London, Begründer der Amyloid-Hypothese
    • Prof. Dr. Robert Howard, spezialisiert auf Alterspsychiatrie, University College London 

    Autor: Lukas Kohlenbach, Arzt und Wissenschaftsjournalist
    Regie: Anna Panknin

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    26 min
  • Feueraugen - Die neuen Brandwächter im All
    Was im Kampf gegen Waldbrände zählt, ist Zeit. Jetzt könnte eine Armada von Brandmelde-Satelliten die ganze Welt überwachen, hoch aufgelöst und in Echtzeit. Doch die neuen Feueraugen taugen nicht nur für den Einsatz gegen Megafeuer.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:16) Europas verheerendster Waldbrand wütet in Griechenland                
    (03:58) Das Hellenic Fire System
    (06:26) "Feuerprobe" für OroraTech-Satelliten in Kanada                        
    (07:53) Anfänge der Feuerbeobachtung aus dem All                         
    (12:18) Was aktuelle Waldbrandkarten nicht können
    (12:55) Die Kachel-Kamera                          
    (16:17) Wildfire Solution: Feuer und Landschaft                               
    (19:26) Politik kauft gern Satelliten - aber was ist mit nachhaltiger Waldwirtschaft?              
    (21:39) Die militärische Option                    

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Kurzbeitrag über Forschungsprojekt "Flug ins Feuergewitter"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Feuerprävention: "Warum Städte brennen"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Megafeuer: "Neue Feuer verändern die Erde"

    Weiterführende Links:

    • Weltumspannende Konstellation von Feuersatelliten von OroraTech im Aufbau
    • Globales Feuer-Informationssystem FIRMS mit Karten der NASA (englisch)
    • EFFIS: Karten und Statistiken der Waldbrandsituation in Europa (englisch)
    • Dlf Themenseite: Wie der Umbau europäischer Wälder helfen kann
    • Dlf Themenseite über die Risiken von Brandrauch
    • Dlf Themenseite über Waldbrandgefahr für Deutschland

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Thomas Grübler, Chief Strategic Officer, Ororatech GmbH
    • Gernot Rücker, Geschäftsführer Zerbis GmbH
    • Stephan Bojinski, Projektmanager Nutzeranbindung Meteosat Third Generation, Eumetsat

    Autor: Lucian Haas, kreist gerne in der Thermik und um heiße Technikthemen.

    Regie: Anna Panknin

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    24 min
  • Erste Balkanroute - Wie Europa sesshaft wurde
    In einem 8000 Jahre alten Dorf in Serbien sollen die ersten Bauern Europas gelebt haben. Ihre Bewohner hielten Vieh und bestellten das Land. Haben sie die neolithische Revolution über die Balkanroute nach Europa gebracht?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:35) Auf der Grabung in Svinjarička Čuka, Serbien
    (03:18) Der Missing Link, ein Fund, der die Migrationshypothese beweist
    (07:20) Was haben sie angebaut, was gekocht?
    (09:16) Neolithische Revolution: Das Zeitalter der Innovationen
    (11:30) Produktion nicht nur für den Eigenbedarf
    (13:05) Migration oder Übernahme?
    (22:30) Fehlendes Puzzleteil: Die erste Balkanroute

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Feature über eine schwarze Schamanin mitten in Deutschland, die das Weltbild der Nationalsozialisten erschüttert
    • Vortrag von Johannes Krause über die Geschichte der Pest


    Weiterführende Links:

    • Überblicksartikel von Barbara Horejs zur Ausgrabung in Svinjarička Čuka
    • Artikel in "Der Standard" mit Bildern und Karten über die Fundstelle Svinjarička Čuka

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Barbara Horejs, Österreichisches Archäologisches Institut, Wien
    • PD Dr. Agathe Reingruber, FU Berlin
    • Prof. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte, Halle

    Autorin: Lucia Steinwender berichtet zwischen Wien und Belgrad über Forschung und Wirtschaftspolitik

    Regie: Beatrix Ackers

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    26 min
  • Deepfakes und Bot-Armeen - Im Krieg gegen die Lügen im Netz
    Ob Ceuta oder Deepfakes im Wahlkampf - Falschmeldungen haben politische Sprengkraft, und KI befeuert sie noch. Wo bleiben die Lösungen, die Lügen im Netz aufhalten? Es gibt sie, doch die Wissenschaft hat nicht nur mit technischen Hürden zu kämpfen.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:10) Wahlkampf: Schmutz und Lügen gegen deutsche Landespolitiker im Wahlkampf
    (03:00) Ukrainische Forscherin kämpft gegen russische Desinformationskampagnen
    (07:44) Deepfake und Desinformation mit KI-Agenten entlarven
    (14:31) Tools gegen immer menschlicher wirkende Bot-Netzwerke
    (18:20) Mächtige Gegner schwächen Desinformationsforschung
    (21:37) EU und europäische Forschung als Hoffnungsträger

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt: KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?
    • Feature "Regulierte Wahrheit - Was gesagt werden darf, und was nicht"
    • Vortrag in der Reihe "Hörsaal": Wie Desinformation unseren Umgang mit Wissen ruiniert

    Weiterführende Links:

    • Kostenloser Propaganda-Scanner der XplaiNLP-Forschungsgruppe, TU Berlin
    • Kostenloser Desinformations-Scanner von Gretchen AI zu den Landtagswahlen 2026

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Dr. Veronika Solopova, TU Berlin; entwickelt technische Lösungen zum Aufspüren von Propaganda und Desinformation
    • Dr. Tim Polzehl, CEO Gretchen AI und Forscher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
    • Prof. Fillipo Menczer, Indiana University, Leiter des OSoMe-Teams, das technische Lösungen zum Erkennen von Bots entwickelt 
    • Prof. Phillipp Lorenz-Spreen, TU Dresden; leitet die Arbeitsgruppe Computational Social Science, die die Auswirkungen Sozialer Medien auf die Gesellschaft erforscht 

    Autor: Maximilian Brose, recherchiert da, wo Technik unsere Gesellschaft verändert
    Regie: Frank Merfort

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    Unser Podcast-Tipp: Aktuelle Entwicklungen zu künstlicher Intelligenz gibt es im Podcast "KI verstehen"

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    26 min
  • Schwarze Löcher aus dem Urknall - Was wimmelt da im Universum?
    In der Kinderstube des Universums entdeckt das James-Webb-Weltraumteleskop immer mehr "little red dots", mysteriöse, rötlich leuchtende Gaswolken. Mittendrin: Schwarze Löcher, die für ihr Alter viel zu schwer sind. Braucht es neue Physik, um das zu erklären?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:50) Abel 2744 QSO1: 700 Millionen Jahre jung, 50 Millionen Sonnenmassen schwer
    (04:30) Warum Schwarze Löcher Zeit zum Wachsen brauchen - eigentlich
    (06:40) Ist es ein primordiales Schwarzes Loch - entstanden direkt im Urknall?
    (06:55) Besuch bei Bernard Carr, der die Theorie der primordialen Schwarzen Löcher erfunden hat
    (08:30) Stephen Hawking und die Schwarzen Löcher
    (11:04) Was die Standardtheorie zum Anfang des Universums sagt
    (12:19) Die Suche nach den primordialen Schwarzen Löchern beginnt
    (16:38) Eine Erklärung für alles: Von Dunkler Materie bis zu "Little Red Dots"
    (20:00) Was es bräuchte, um Klarheit zu schaffen



    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Zeitfragen-Feature über Schwarze Löcher
    • Vortrag von Harald Lesch über den Ursprung von Materie

    Weiterführende Links:

    • Veröffentlichung zu den möglichen Ursprüngen von Abell2744-QSO1 (englisch)
    • Stephen Hawkings und Bernard Carrs Studie von 1974 zur Frage, ob primordiale Schwarze Löcher möglich sind
    • Deutschlandfunk Newsletter Mr. Sternzeit - hier kostenfrei abonnieren

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Bernard Carr, emeritierter Professor der Queen Mary University London
    • Prof. Dr. Günther Hasinger, Direktor des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz und Professor für Astrophysik an der TU Dresden


    Autorin: Sophie Stigler, Wissenschaftsjournalistin

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