Wissenschaft im Brennpunkt

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Wissenschaft im Brennpunkt episodes

  • Hirnschrittmacher made in Germany
    Neurotech boomt. Hirnimplantate, die Sinneswahrnehmungen, Bewegung oder Sprache wiederherstellen, sind auf dem Sprung in die Anwendung. Wer jetzt vorne dran ist, bestimmt die Regeln und die Grenzen. Deutsche Forscher und Firmen wollen da mitmischen.
    Statt sich auf Entwicklungen aus den USA oder China zu verlassen, wollen sie Lösungen auf den Weg bringen, die mit unseren ethischen Vorstellungen kompatibel sind. Hat Deutschland eine realistische Chance, das Zentrum einer europäischen Neurotechnologie zu werden?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (01:26) Michael Mehringer, seit einem Motorradunfall komplett gelähmt
    (06:57) Europa gegen die Tech-Bros: Hat Neurotech aus Deutschland eine Chance?
    (09:35) "It costs what it costs"
    (13:22) Die ersten in Europa: Klinische Forschung an der TUM
    (19:50) Selbstwirksamkeit statt Superkräfte: CorTecs BCI-System

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Zweiteiliges Feature aus Wissenschaft im Brennpunkt über Hirnschrittmacher für die Psyche
    • Psychonauten-Staffel von Deep Science nähert sich mit der Folge "Ein neuer Mensch" den Nebenwirkungen von Hirnschritttmachern
    • KI im Gehirn: Brain-Computer-Interfaces und Large Language Models
    • Tolle Idee! Was wurde daraus? - Retina-Implantat

    Weiterführende Links:

    • Statement der Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien zum ethischen Umgang mit Neurotechnologie (auf Englisch)
    • Beschluss zur europäischen Digitalstrategie

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Michael Mehringer, Versuchsteilnehmer TUM Klinikum, München
    • Prof. Dr. Simon Jacob, Professor für translationale Neurotechnologie, Technische Universität München
    • Dr. Clemens Fischer, Gründer und CEO der Healthcare-Gruppe FUTRUE und FUTRUE Neuroscience
    • Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am TUM Klinikum Rechts der Isar.
    • Dr. Alexis Gkogkidis, Head of Clinical Business Development, CorTec, Freiburg
    • Dr. Martin Schüttler, CTO und Mitgründer von CorTec, Freiburg

    Autorin: Anneke Meyer, Reporterin und Host beim Podcast Deep Science, promovierte Neurowissenschaftlerin
    Regie: Cordula Dickmeiß

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel vier: "Die Psychonauten".

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    29 min
  • Westnil an der Spree - Tropische Viren in Deutschland
    Hotspot ist Berlin, von dort breitet sich das Westnil-Virus immer weiter aus. Auch Chikungunya und Dengue drohen in Deutschland heimisch zu werden. Wo finden die Erreger ihre Nische - und wie schützen wir uns vor den Mücken, die sie übertragen?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:06) Erster Fall von Westnil in Deutschland im Jahr 2019
    (02:22) Vögel fangen auf dem Tempelhofer Feld
    (05:20) Westnil, Usutu, Sindbis - Wo steckt man sich eigentlich an?
    (06:19) Westnil-Krise in den USA als Vorbote
    (08:56) Vogelobduktion am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
    (10:21) Wie krank machen die Viren?
    (13:15) Überraschung: Naturschutz hilft!
    (19:05) Kein Chikungunya ohne die Tigermücke Aedes albopictus
    (22:20) Blutspenden screenen, Westnil-Infektion in Betracht ziehen

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Forschung aktuell-Beitrag über die Entschärfung der Tigermücke mit Wolbachia
    • Hintergrund über die Bekämpfung von Dengue in Singapur


    Weiterführende Links:

    • Aktuelle Studie der Charité zu West-Nil in Berlin (englisch)
    • Citizen-Science-Projekt zur Stechmückenverbreitung in Deutschland
    • Deutschlandfunk-Thema über tropische Krankheiten in Deutschland
    • Deutschlandfunk-Thema über Dengue-Fieber auf dem Weg nach Europa

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Sandra Junglen, Institut für Virologie, Charité, Berlin
    • PD Dr. Corinna Pietsch, Virologie, Universitätsklinikum Leipzig
    • Dr. Renke Lühken, Arbovirologie und Entomologie, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg

    Autor: Joachim Budde, freier Wissenschaftsreporter; beschäftigt sich seit Jahren mit Mücken und den Krankheitserregern, die sie übertragen können.
    Regie: Claudia Kattanek

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    27 min
  • Lecanemab & Co - Was sind uns die neuen Alzheimer-Medikamente wert?
    Seit einem Jahre sind Lecanemab und Donanemab in Deutschland verfügbar. Doch die neuen Medikamente gegen Alzheimer sind umstritten: zu hoch die Kosten, zu unklar der Nutzen. Jetzt fürchten die Betroffenen, dass die Krankenkassen aus der Finanzierung aussteigen.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (02:18) Lecanemab als Hoffnung für Betroffene
    (05:40) Kaum Nebenwirkungen, aber Langzeitdaten fehlen noch
    (08:16) Warum das IQWiG die Medikamente kritisch sieht
    (09:07) Verhandlungen mit den Krankenkassen laufen
    (10:30) Besuch bei John Hardy, Begründer der Amyloid-Hypothese
    (15:57) Kontrahent Rob Howard glaubt nicht an die ursächliche Wirkung
    (18:16) Was, wenn Betroffene für die Behandlung nicht in Frage kommen?
    (21:12) Angst vor dem Pflegeheim
    (23:10) Fortschritt in kleinen Schritten

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Wissenschaft im Brennpunkt über die Wirkung der Abnehmspritzen gegen Alzheimer
    Zeitfragen Feature über den Umgang mit dem Vergessen

    Weiterführende Links:

    • Studie aus Italien zu Nebenwirkungen ein Jahr nach Einführung von Lecanemab (englisch)
    • Studie von John Hardy zu Amyloid-Kaskaden-Hypothese von 1992 (englisch)
    • Deutschlandfunk-Dossier zu Alzheimer
    • Deutschlandfunk-Dossier zur Wirkung der Abnehmspritzen gegen Alzheimer
    • Deutschlandfunk-Dossier mit Tipps für Angehörige

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Frank Jessen, Uniklinik Köln und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
    • Sir John Hardy, Professor am University College London, Begründer der Amyloid-Hypothese
    • Prof. Dr. Robert Howard, spezialisiert auf Alterspsychiatrie, University College London 

    Autor: Lukas Kohlenbach, Arzt und Wissenschaftsjournalist
    Regie: Anna Panknin

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    26 min
  • Feueraugen - Die neuen Brandwächter im All
    Was im Kampf gegen Waldbrände zählt, ist Zeit. Jetzt könnte eine Armada von Brandmelde-Satelliten die ganze Welt überwachen, hoch aufgelöst und in Echtzeit. Doch die neuen Feueraugen taugen nicht nur für den Einsatz gegen Megafeuer.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:16) Europas verheerendster Waldbrand wütet in Griechenland                
    (03:58) Das Hellenic Fire System
    (06:26) "Feuerprobe" für OroraTech-Satelliten in Kanada                        
    (07:53) Anfänge der Feuerbeobachtung aus dem All                         
    (12:18) Was aktuelle Waldbrandkarten nicht können
    (12:55) Die Kachel-Kamera                          
    (16:17) Wildfire Solution: Feuer und Landschaft                               
    (19:26) Politik kauft gern Satelliten - aber was ist mit nachhaltiger Waldwirtschaft?              
    (21:39) Die militärische Option                    

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Kurzbeitrag über Forschungsprojekt "Flug ins Feuergewitter"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Feuerprävention: "Warum Städte brennen"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Megafeuer: "Neue Feuer verändern die Erde"

    Weiterführende Links:

    • Weltumspannende Konstellation von Feuersatelliten von OroraTech im Aufbau
    • Globales Feuer-Informationssystem FIRMS mit Karten der NASA (englisch)
    • EFFIS: Karten und Statistiken der Waldbrandsituation in Europa (englisch)
    • Dlf Themenseite: Wie der Umbau europäischer Wälder helfen kann
    • Dlf Themenseite über die Risiken von Brandrauch
    • Dlf Themenseite über Waldbrandgefahr für Deutschland

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Thomas Grübler, Chief Strategic Officer, Ororatech GmbH
    • Gernot Rücker, Geschäftsführer Zerbis GmbH
    • Stephan Bojinski, Projektmanager Nutzeranbindung Meteosat Third Generation, Eumetsat

    Autor: Lucian Haas, kreist gerne in der Thermik und um heiße Technikthemen.

    Regie: Anna Panknin

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    24 min
  • Erste Balkanroute - Wie Europa sesshaft wurde
    In einem 8000 Jahre alten Dorf in Serbien sollen die ersten Bauern Europas gelebt haben. Ihre Bewohner hielten Vieh und bestellten das Land. Haben sie die neolithische Revolution über die Balkanroute nach Europa gebracht?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:35) Auf der Grabung in Svinjarička Čuka, Serbien
    (03:18) Der Missing Link, ein Fund, der die Migrationshypothese beweist
    (07:20) Was haben sie angebaut, was gekocht?
    (09:16) Neolithische Revolution: Das Zeitalter der Innovationen
    (11:30) Produktion nicht nur für den Eigenbedarf
    (13:05) Migration oder Übernahme?
    (22:30) Fehlendes Puzzleteil: Die erste Balkanroute

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Feature über eine schwarze Schamanin mitten in Deutschland, die das Weltbild der Nationalsozialisten erschüttert
    • Vortrag von Johannes Krause über die Geschichte der Pest


    Weiterführende Links:

    • Überblicksartikel von Barbara Horejs zur Ausgrabung in Svinjarička Čuka
    • Artikel in "Der Standard" mit Bildern und Karten über die Fundstelle Svinjarička Čuka

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Barbara Horejs, Österreichisches Archäologisches Institut, Wien
    • PD Dr. Agathe Reingruber, FU Berlin
    • Prof. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte, Halle

    Autorin: Lucia Steinwender berichtet zwischen Wien und Belgrad über Forschung und Wirtschaftspolitik

    Regie: Beatrix Ackers

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell" und bei "Deep Science"

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    26 min
  • Deepfakes und Bot-Armeen - Im Krieg gegen die Lügen im Netz
    Ob Ceuta oder Deepfakes im Wahlkampf - Falschmeldungen haben politische Sprengkraft, und KI befeuert sie noch. Wo bleiben die Lösungen, die Lügen im Netz aufhalten? Es gibt sie, doch die Wissenschaft hat nicht nur mit technischen Hürden zu kämpfen.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:10) Wahlkampf: Schmutz und Lügen gegen deutsche Landespolitiker im Wahlkampf
    (03:00) Ukrainische Forscherin kämpft gegen russische Desinformationskampagnen
    (07:44) Deepfake und Desinformation mit KI-Agenten entlarven
    (14:31) Tools gegen immer menschlicher wirkende Bot-Netzwerke
    (18:20) Mächtige Gegner schwächen Desinformationsforschung
    (21:37) EU und europäische Forschung als Hoffnungsträger

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt: KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?
    • Feature "Regulierte Wahrheit - Was gesagt werden darf, und was nicht"
    • Vortrag in der Reihe "Hörsaal": Wie Desinformation unseren Umgang mit Wissen ruiniert

    Weiterführende Links:

    • Kostenloser Propaganda-Scanner der XplaiNLP-Forschungsgruppe, TU Berlin
    • Kostenloser Desinformations-Scanner von Gretchen AI zu den Landtagswahlen 2026

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Dr. Veronika Solopova, TU Berlin; entwickelt technische Lösungen zum Aufspüren von Propaganda und Desinformation
    • Dr. Tim Polzehl, CEO Gretchen AI und Forscher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
    • Prof. Fillipo Menczer, Indiana University, Leiter des OSoMe-Teams, das technische Lösungen zum Erkennen von Bots entwickelt 
    • Prof. Phillipp Lorenz-Spreen, TU Dresden; leitet die Arbeitsgruppe Computational Social Science, die die Auswirkungen Sozialer Medien auf die Gesellschaft erforscht 

    Autor: Maximilian Brose, recherchiert da, wo Technik unsere Gesellschaft verändert
    Regie: Frank Merfort

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    Unser Podcast-Tipp: Aktuelle Entwicklungen zu künstlicher Intelligenz gibt es im Podcast "KI verstehen"

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    26 min
  • Schwarze Löcher aus dem Urknall - Was wimmelt da im Universum?
    In der Kinderstube des Universums entdeckt das James-Webb-Weltraumteleskop immer mehr "little red dots", mysteriöse, rötlich leuchtende Gaswolken. Mittendrin: Schwarze Löcher, die für ihr Alter viel zu schwer sind. Braucht es neue Physik, um das zu erklären?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:50) Abel 2744 QSO1: 700 Millionen Jahre jung, 50 Millionen Sonnenmassen schwer
    (04:30) Warum Schwarze Löcher Zeit zum Wachsen brauchen - eigentlich
    (06:40) Ist es ein primordiales Schwarzes Loch - entstanden direkt im Urknall?
    (06:55) Besuch bei Bernard Carr, der die Theorie der primordialen Schwarzen Löcher erfunden hat
    (08:30) Stephen Hawking und die Schwarzen Löcher
    (11:04) Was die Standardtheorie zum Anfang des Universums sagt
    (12:19) Die Suche nach den primordialen Schwarzen Löchern beginnt
    (16:38) Eine Erklärung für alles: Von Dunkler Materie bis zu "Little Red Dots"
    (20:00) Was es bräuchte, um Klarheit zu schaffen



    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Zeitfragen-Feature über Schwarze Löcher
    • Vortrag von Harald Lesch über den Ursprung von Materie

    Weiterführende Links:

    • Veröffentlichung zu den möglichen Ursprüngen von Abell2744-QSO1 (englisch)
    • Stephen Hawkings und Bernard Carrs Studie von 1974 zur Frage, ob primordiale Schwarze Löcher möglich sind
    • Deutschlandfunk Newsletter Mr. Sternzeit - hier kostenfrei abonnieren

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Bernard Carr, emeritierter Professor der Queen Mary University London
    • Prof. Dr. Günther Hasinger, Direktor des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz und Professor für Astrophysik an der TU Dresden


    Autorin: Sophie Stigler, Wissenschaftsjournalistin

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".

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    25 min
  • Klimahotspot Mittelmeer - Zu viel Sommer
    Das Mittelmeer ist Sehnsuchtsort für Urlauber – und Hotspot des Klimawandels. Aktuell erwärmt es sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Ozean. Verschwindet das Mittelmeer, wie wir es kennen? Oder lässt es sich noch retten?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:00) Gutes Essen, Fische, Erinnerungen: Sehnsuchtsort Mittelmeer
    (03:09) Korallensterben vor Marseille: „Sie haben in ihre Tauchermasken geweint"
    (05:20) Warum das Mittelmeer sich schneller aufheizt als andere Meere
    (10:33) „Der Ozean wird zum starken Raucher": Die Folgen der Ozeanversauerung
    (11:21) Erstaunlich widerstandsfähig: Einzeller, die der Hitze ausweichen
    (16:19) „Die ganze Strandzone verschwindet“: Folgen des Meeresspiegelanstiegs
    (22:24) Es geht auch anders: Konsequenter Schutz hilft den Ökosystemen

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Forschung aktuell über Probiotika-Kuren für Korallen
    • Eine lange Nacht über das Meer auf DLF Kultur
    • Folge "Ruft die Korallen zurück" aus der Deep-Science Staffel "Wer rettet die Erde?"

    Weiterführende Links:

    • DLF Themenseite zur Frage sozialer Gerechtigkeit und Hitze
    • Übersichtsarbeit von Abed Hassoun und Kolleg:innen (Scientific Reports 2025)
    • Referenzwerk zur überproportionalen Erwärmung des Mittelmeerraums

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Dr. Abed El Rahman Hassoun, Meereschemiker, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    • Prof. Dr. Wolfgang Cramer, Geograf und Erdsystemforscher, IMBE / MedECC, Aix-en-Provence
    • Dr. Stéphane Sartoretto, Meeresbiologe, Ifremer, Institut français de recherche pour l’exploitation de la mer

    Autor: Philipp Lemmerich, Wissenschaftsjournalist, berichtet über Klima, Umwelt und Energiewende
    Regie: Matthias Kapohl

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel drei: Wer rettet die Erde?"

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    27 min
  • Sonnenausbruch - Der unberechenbare Stern
    Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Polarlichter erhellten den Himmel bis in die Karibik, Telegraphenmasten sprühten Funken und entzündeten ganze Wälder. Kann uns so ein Sturm wieder treffen? Die Folgen wären in unserer hochtechnisierten Welt weitaus verheerender. Eine neue Generation von Sonden nähert sich der Sonne. Das Ziel: Gewappnet sein für die nächste Mega-Eruption.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:31) Die Sonne war Gott – bis Teleskope die Flecken entdeckten
    (02:49) Richard Carrington und der schwerste Sonnensturm
    (06:59) Warum Sonnensonden nicht leicht zu bauen sind
    (11:20) Korona der Sonne noch immer rätselhaft
    (14:32) Flecken, Fackeln, koronale Massenauswürfe, Protuberanzen - und Lawinen
    (16:30) Warum schwankt die Sonnenaktivität im 11-Jahres-Rhythmus?
    (17:20) Sonnenwind und die Folgen für moderne Technik
    (20:05) ESA-Mission Vigil blickt von der Seite auf die Sonne
    (26:07) Sonnenstürme, die noch kein Mensch gesehen hat

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Zeitfragen-Feature über das Magnetfeld der Erde: Polsprung-Panik
    • Gespräch über die ersten Bilder vom Südpol der Sonne
    • Dlf Nova über Polarlichter in Deutschland

    Weiterführende Links:

    • Seite des MPI für Sonnensystemforschung: Magnetische Lawine auf der Sonne
    • Überblicksseite MPI für Sonnensystemforschung: Wenn die Sonne ernst macht

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Melanie Heil, Space Weather Space Segment Coordinator, Europäisches Raumflugkontrollzentrum, ESA, Darmstadt
    • Sami Solanki, Direktor MPI für Sonnensystemforschung, Göttingen
    • Lakshmi Pradeep Chitta, Research Group Leader, MPI für Sonnensystemforschung, Göttingen

    Autor: Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
    Regie: Matthias Kapohl

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    30 min
  • Wann heilen wir ME/CFS - Therapie und Irrtum (1/2)
    Allein in Deutschland leben 650.000 Menschen mit ME/CFS. Viele sind arbeitsunfähig, weil schon die geringste Anstrengung zum Crash führen kann. Die Betroffenen suchen Linderung in Off-Label-Medikamenten oder experimentellen Therapien. Aber was davon hilft tatsächlich?

    Dieses Feature bieten wir auch als reizreduzierte Fassung ohne Musik und überlagerte Stimmen an.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (02:25) Experimentieren mit Off-Label-Medikamenten
    (05:30) Neue Aufmerksamkeit für ME/CFS durch Covid
    (08:20) Alles nur Einbildung? Irrweg Psychosomatik
    (10:45) Postexertionelle Malaise - Wie ein Draht, der durchbrennt
    (14.10) Welche Off-Label-Therapie hilft tatsächlich bei ME/CFS?
    (15:50) Kämpft der Körper gegen sich selbst? Autoantikörper im Verdacht

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Essay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"
    • Carmen Scheibenbogen im Gespräch: "Hoffnung auf Medikamente"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hat
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen Covid
    • Dlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long Covid

    Weiterführende Links:

    • Übersicht über Symptome, Diagnostik und Schweregrade der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS e.V
    • TheraSurv-Studie der Universität Mainz zu Off-Label-Therapien bei Post Covid

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Dr. Astrid Weber, Internistin und Leiterin einer Schwerpunktpraxis in Koblenz
    • Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Hämatoonkologin und Infektiologin, Charité Berlin
    • Prof. Dr. Chris Ponting, Genetiker und Leiter der DecodeME Studie, University of Edinburgh
    • Prof. Dr. Danny Altmann, Immunologe, Imperial College London

    Autor: Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
    Regie: Anna Panknin

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