Wissenschaft im Brennpunkt

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Wissenschaft im Brennpunkt episodes

  • Mind Writer (2/2) - Hirnstimulation ganz ohne OP
    Irgendwo im Nervengewitter des Gehirns nehmen Depression, Zwangs- oder Angststörung ihren Anfang. Die Tiefe Hirnstimulation will dem etwas entgegensetzen, indem sie unsere Stimmung und Wahrnehmung der Welt verändert. Doch geht das auch, ohne dass der Schädel aufgebohrt werden muss?

    Im ersten Teil des Features tauchen wir ein in die Welt invasiver Verfahren zur Tiefen Hirnstimulation. Wir hören von Betroffenen, die so zurück ins Leben gefunden haben. Und erfahren in diesem zweiten Teil, wie die Verfahren immer effektiver und massentauglicher werden sollen - ganz ohne OP.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    02:34 Auffällige Muster in der Hirnaktivität
    04:40 Wie psychische Erkrankungen schon heute mit Hirnstimulationen behandelt werden
    07:30 Die Schwachstellen der heutigen Methoden
    18:05 Enhancement: Die Erweiterung unserer biologischen Fähigkeiten
    19:38 Neuro-Ethik: Geistige Selbstbestimmung versus Gerechtigkeit
    25:50 Welche Rolle könnten Hirnstimulationen künftig spielen?

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Gehirn unter Strom - ein Zeitfragen-Feature über Elektrokonvulsionstherapie
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Vagusnerv-Stimulation - hilft sie gegen Depression?
    • Datenschutz fürs Gehirn - Forschung aktuell über die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Neurotechnologie

    Weiterführende Links:

    • Überblick über die Geschichte non-invasiver Stimulationsverfahren, um Depressionen zu behandeln (englisch)
    • Website des Labors für Klinische Neurotechnologie an der Charité Berlin (englisch)

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Klaus Porstmann, Parkinson-Patient
    • Prof. Dr. Surjo Soekadar, Professor für Klinische Neurotechnologie; Charité-Universitätsmedizin Berlin
    • Prof. Dr. Andrea Antal, Neurowissenschaftlerin; Universitätsmedizin Göttingen

    Autor: Janosch Delcker, Techjournalist und Autor des Sachbuchs ‘Der Gedanken-Code’ (C.H. Beck)
    Regie: Friederike Wigger

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    Unser Podcast-Tipps: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten über die menschliche Psyche findet ihr im Podcast "Deep Science - Die Psychonauten".

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    29 min
  • Mind Writer (1/2) - Hirnschrittmacher für die kranke Psyche
    Im Nervennetz lesen, wann sich eine Depression oder Zwangshandlung anbahnt, und dann gezielt dagegen anschreiben - das geht dank neuer Technologie, die ins Gehirn eingesetzt wird. Rund um die Welt arbeiten Forscher an solchen Gehirn-Computer-Schnittstellen. Ein Ziel ist, neue Behandlungsmöglichkeiten für psychische Erkrankungen zu finden.

    Im ersten Teil des Features tauchen wir ein in die Welt invasiver Verfahren zur Tiefen Hirnstimulation. Wir hören von Betroffenen, die so zurück ins Leben gefunden haben. Und erfahren im zweiten Teil, wie die Verfahren immer effektiver und massentauglicher werden sollen - ganz ohne OP.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    01:50 Wie eine Zwangsstörung Jorun Christiansons Leben bestimmte
    08:50 Tiefe Hirnstimulation: Hilft sie auch bei psychischen Erkrankungen?
    12:50 Closed Loop gegen Depression: Der Fall Sarah – und warum er für Aufsehen sorgte
    18:42 Wieviel weiß die Psychiatrie über unser Gehirn – und wieviel nicht?
    22:45 Wie können Hirnstimulationen mehr Menschen zugänglich gemacht werden?

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Folge "Ein neuer Mensch" aus der Deep Sience-Staffel "Die Psychonauten"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Vagusnerv-Stimulation - hilft sie gegen Depression?
    • Laufen trotz Querschnittlähmung - Bericht bei Forschung aktuell


    Weiterführende Links:

    • NATURE-Studie zum Fall Sarah (englisch)
    • Mehr Informationen über Jorun Christianson (englisch)

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Jorun Christianson, Betroffener von Zwangsstörungen, der mit Tiefer Hirnstimulation behandelt wurde
    • Prof. Dr. Katherine Scangos, Associate Professor of Psychiatry; University of Pennsylvania
    • Prof. Dr. Elsa Fouragnan, Professor of Neuroscience, University of Plymouth

    Autor: Janosch Delcker, Techjournalist und Autor des Sachbuchs ‘Der Gedanken-Code’ (C.H. Beck)
    Regie: Friederike Wigger

    Unser Podcast-Tipps:

    • Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten über die menschliche Psyche findet ihr im Podcast "Deep Science - Die Psychonauten".
    • Und unsere besondere Empfehlung: "Die Lieblingsschülerin" - Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und deren Folgen.

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    29 min
  • Drohnenwall - Kann KI die Ostflanke verteidigen?
    Ein Drohnenwall soll die NATO-Ostgrenze gegen Putins Panzer absichern. Das Bündnis investiert riesige Summen in neue Überwachungs- und Waffentechnologie, künstliche Intelligenz inklusive. Was, wenn die Militär-KI nicht hält, was sie verspricht?


    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:10) NATO lädt Startups und Militär-Experten nach Finnland ein, um neueste Waffentechnologie zu testen
    (02:36) Was mit Drohnenwall gemeint ist
    (04:16) Das Konzept der Daten-zentrierten Kriegsführung
    (07:33) Ein ukrainischer Soldat berichtet von der Front
    (09:38) Autonome Waffensysteme verketten: "From Sensor to Shooter"
    (11:04) Das autonome Fahrzeug "Gereon" mit Schwächen beim Praxistest in Kenia
    (14:03) Kritische Stimmen beim Wissenschaftskongress in Hamburg
    (23:06) Wie Airbus die Probleme der Künstlichen Intelligenz lösen will
    (25:50) Zentrale Frage: Wer entscheidet im Krieg der Zukunft - Mensch oder Maschine?

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Interview zu Laserabwehrsystem, das 300 Drohnen pro Minute außer Gefecht setzen kann
    • Wissenschaft im Brennpunkt über "Kriegsforschung in der Kampfzone"
    • KI verstehen über "KI und Frieden"

    Weiterführende Links:

    • Infoseite der NATO zur "Abschreckungslinie Ostflanke" (englisch)
    • Die KI-Strategie der NATO (2024, englisch)
    • Homepage des finnischen Informatikers Nitin Sawhney zu KI in der Kriegsführung (englisch)
    • Deutschlandfunk-Hintergrundseite zu Putins Angriffskrieg in der Ukraine
    • Deutschlandfunk-Hintergrundseite zu Künstlicher Intelligenz

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Duncan Falconer, Arx Robotics
    • Dr. Klaudia Klonowska, Postdoctoral Researcher at Sciences Po Paris
    • Prof. Nitin Sawhney, University of Arts Helsinki
    • Klaus Decker, Airbus Defense & Space


    Autorin: Andrea Rehmsmeier, unterwegs als Reporterin zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft
    Regie: Anna Panknin

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    Unser Podcast-Tipp: "Amerika verstehen". Einmal in der Woche erklärt der deutsch-amerikanische Historiker Volker Depkat, wie die USA ticken.

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    30 min
  • Besser impfen - Warum die mRNA erst am Anfang steht
    Die Corona-Pandemie mag vorbei sein, für die mRNA beginnt die Zukunft. Die Impfstoffe der nächsten Generation sollen wirksamer, zielgerichteter und besser verträglich sein, seltene Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen oder PostVac der Vergangenheit angehören. Selbst an einem Nachfolger für die Spritze wird geforscht.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:35) Impfstoffe der nächsten Generation: wirksamer, zielgerichteter, besser verträglich
    (04:02) Lipid-Nanopartikel: Verpackung als Stellschraube für Weiterentwicklung
    (08:16) Pulverinhalator statt Spritze
    (11:00) Mehr Stabilität für die mRNA
    (14:10) Nie wieder anaphylaktischer Schock
    (18:15) mRNA: Welche Sequenz führt zielgerichtet zum besten Ergebnis?
    (20:34) USA unter Trump als Bremser der Weiterentwicklung


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt über mRNA-Impfstoffe gegen Tumoren: "Erst Corona, jetzt der Krebs"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über die Suche nach Beweisen für Corona-Impfschäden

    Weiterführende Links:

    • Übersichtsseite Verband forschender Pharma-Unternehmen: Gegen welche Erreger sind mRNA-Vakzine in Arbeit?
    • Studie in Cell über neue Möglichkeiten der Delivery aus dem Merkel Lab
    • Deutschlandfunk-Überblicksseite zu Corona


    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Olivia Merkel, Lehrstuhl Drug Delivery. LMU München
    • Prof. Dr. Ulrike Protzer, Institut für Virologie, TU München und Helmholtz Munich
    • Dr. Michael Parr, Evonik Vancouver Laboratories, Vancouver, Kanada
    • Dr. Hagen Richter, Wacker Chemie AG, Halle

    Autor: Joachim Budde, beschäftigt sich als freier Wissenschaftsreporter mit Insekten und Viren
    Regie: Claudia Kattanek

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    Unser Podcast-Tipp: Versuchslabor Kinderheim - eine Podcastserie über einen der größten Medizinskandale der Nachkriegszeit.

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    26 min
  • Fallout im Orbit - Was bleibt, wenn Weltraumschrott verglüht
    Immer mehr Satelliten verglühen in der Atmosphäre. Der Schrott ist weg – aber das Material ist noch da. Lithium, Kupfer, vor allem Aluminium reichern sich in der Luft an und wandern bis in die Ozonschicht. Was, wenn ein neues Ozonloch entsteht?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (04:20) Ära der Megakonstallationen hat gerade erst begonnen
    (06:07) Was wir von Meteoriten in der Venusatmosphäre für die Erde lernen können
    (08:50) Worst Case Szenario: ein neues Ozonloch
    (10:30) Freisetzung von Metallen in der Stratosphäre schon jetzt messbar
    (12:10) Extrem-Versuch im Windkanal
    (16:33) Neue Messmethode: einen Laserstrahl in den Himmel schicken
    (18:30) Erster Praxistest: Eine Falcon-9-Stufe verglüht über Kühlungsborn
    (20:08) Das Ziel: ein globales Messnetz für die Mesosphäre
    (23:00) Was tun, wenn Verglühen keine Option mehr ist?


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Wissenschaft im Brennpunkt über Umweltschäden durch Raumfahrt: "Schmutzige Weiten - Wieviel Raumfahrt verträgt die Erde?"
    Interview zu Elon Musks Plänen, Rechenzentren in den Orbit zu verlegen

    Weiterführende Links:

    • Fachartikel über die Metallkonzentration in der Stratosphäre "Metals from spacecraft reentry in stratospheric aerosol particles, PNAS (2023, englisch)
    • Fachartikel über die Folgen von Weltraumschrott für die Erde: Space waste: An update of the anthropogenic matter injection into Earth atmosphere, Preprint (2025, englisch)
    • Deutschlandfunk-Überblicksseiten über Umweltschäden durch Raumfahrt und über Europas Rolle im All

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Stefan Löhle, Institut für Raumfahrtsysteme, Universität Stuttgart
    • Claudia Stolle, Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik, Kühlungsborn
    • Joanna Egan, Atmospheric and Planetary Chemistry Group, University of Leeds, UK


    Autor: Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
    Regie: Claudia Kattanek

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus dem Weltraum gibt es im Podcast "Sternzeit". Oder Sie abonnieren "Mr. Sternzeit - Den Deutschlandfunk Weltraum-Newsletter"

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    26 min
  • Leben in der Unterwelt - Wo endet die tiefe Biosphäre?
    Tief im Meeresboden fristen Mikroben ein Dasein fast ohne Nahrung. Sie teilen sich vielleicht nur alle tausend Jahre, überstehen Bedingungen, die an der Oberfläche tödlich wären. Was erfahren wir in der tiefen Biosphäre über die Grenzen des Lebens?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:00) Lebewesen im Meeresboden: fast wie Außerirdische
    (01:39) Die Dimensionen der fremden Welt
    (03:00) Die T-Limit-Expedition vor der japanischen Küste: Suche nach der Temperaturgrenze des Lebens
    (07:01) Labormethoden am Limit
    (11:10) Endosporen als Überlebensstrategie von Bakterien
    (13:40) Dämmerzustände und „Lazarus-Taxa“: Teilen die sich überhaupt jemals?!
    (16:30) Biologisches Energiequantum: Noch weniger geht nicht
    (17:24) Radiolyse und Zweckgemeinschaften als Energie- und Überlebensstrategien
    (20:47) Yuki Moronos „Aufweck“-Experiment für Methusalem-Zellen
    (22:48) Viren als mögliche genetische Schnellspur

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt über Mikroben auf dem Mars, aus dem Dreiteiler "Aliens und wir"
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Tiefseebergbau
    • Deep Science zum Überleben der Korallen

    Weiterführende Links:

    • Fachartikel zur T-Limit-Expedition im Nankai-Graben. Zeigt, wie weit sich mikrobielles Leben in einem extrem energiearmen Subduktionssystem bis in den Temperaturbereich von 100–120 °C nachweisen lässt.
    • Morono-"Aufweck"-Studie, in der Mikroben aus über 100 Millionen Jahre alten Sedimenten im Labor wieder zu wachsen beginnen (englisch)

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Karen Lloyd, University of Southern California
    • Prof. Jens Kallmeyer, GeoForschungsZentrum, Potsdam
    • Prof. Kai-Uwe Hinrichs und Dr. Florence Schubarth, Marum, Bremen
    • Prof. Steve d’Hondt, University of Rhode Island
    • Prof. Victoria Orphan, California Institute of Technology

    Autorin: Dagmar Röhrlich, hat als Geologin ein Faible für den Untergrund
    Regie: Claudia Kattanek

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".

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    26 min
  • Designer-Antibiotika - Mit KI gegen resistente Keime
    Antibiotika haben ihren Ruf als medizinische Wunderwaffe verloren. Jetzt setzt ein Forscher aus Philadelphia auf künstliche Intelligenz: neue Wirkstoffe, die nicht in der Natur gesucht, sondern von einem Algorithmus erschaffen werden!

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:30) Fünf Millionen Tote durch Antibiotika-Resistenzen pro Jahr
    (04:16) Aufbruchstimmung am MIT, Mekka für KI-Forschung
    (05:42) Infiziert mit Staphylococcus aureus - einem multiresistenten Keim
    (09:40) Neue Antibiotika dringend gesucht
    (12:15) Ein Algorithmus, der neue Wirkstoffe findet - und erschafft
    (14:00) Woher die Daten für das Training nehmen?
    (17:35) Mit Algorithmen die Gene ausgestorbener Mammuts durchkämmen
    (19:45) Praxistest im Labor
    (25:00) Der Moment, in dem das erste Molekül im Tierversuch Wirkung zeigt


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt "Die Unbesiegbaren - Leben mit resistenten Keimen"
    • Hörsaal mit der Biochemikerin Katja Becker über die Ursachen der Antibiotika-Resistenzen
    • Wissenschaft im Brennpunkt über riskante KI: "Hoffnung, Fortschritt, Biowaffe"

    Weiterführende Links:

    • Robert Koch Institut: Grundwissen Antibiotikaresistenz
    • The Scientist (englisch): De la Fuentes KI-Peptide könnten die Antibiotika-Entwicklung revolutionieren
    • Deutschlandfunk-Themenseite zu künstlicher Intelligenz

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. César de la Fuente, Machine Biology Group, Universität von Pennsylvania
    • Dr. Miriam Stegemann, Oberärztin an der Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin der Charité Berlin
    • Jeannette Vorschneider, Betroffene von Antibiotikaresistenz
    • Prof. Dr. Andreas Keller, Klinische Bioinformatik an der Universität des Saarlandes

    Autorin: Friederike Walch-Nasseri, berichtet über Biologie und künstliche Intelligenz, Host des Podcasts KI verstehen
    Regie: Friederike Wigger

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    Unser Podcast-Tipp: Alles, was ihr über Künstliche Intelligenz wissen wollt, gibt es bei "KI verstehen - den Podcast über künstliche Intelligenz im Alltag".

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    31 min
  • Gesundheit made by Kennedy (1/3) - Die erfundene Autismus-Epidemie
    Mit Robert F. Kennedy führt ein Impfgegner das US-Gesundheitsministerium: mRNA-Impfstoffe seien nie gründlich getestet worden und Masern solle man mit Fischöl und Vitamin A behandeln. Besonders auf ein Thema hat Kennedy sich eingeschossen: Autismus.
    Das Beispiel der so genannten „Autismus-Epidemie“ beleuchet, wie die Trump-Regierung die evidenzbasierter Medizin untergräbt und welche Gedankenwelt dahinter steckt.

    (01:08) Make America Healthy Again: Eine Bewegung von Wellness-Influencern und Impfgegnern
    (05:43) Kennedy’s Weg vom Umweltanwalt zum Impfgegner
    (06:52) Andrew Wakefield und seine betrügerische Studie zu den Ursachen von Autismus
    (09:10) Was wissen wir gesichert über die Ursachen von Autismus?
    (11:31) Torpfosten verschieben: Bewährte Taktik von Verschwörungstheoretikern
    (13:45) Die Personalie Geier: Der Bock zum Gärtner
    (17:02) Die „Autismus-Epidemie“: Angstmache und Diskriminierung
    (20:08) Der Krieg der Desinformation und seine Ziele

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Influencer und Wellness-Gurus: Zweiter Teil der Feature-Serie "Gesundheit made by Kennedy"
    • Zeitfragen-Feature: Autismus bei Erwachsenen
    • Campus und Karriere: „Ich bin gar nicht komisch“ – Autismus-Aufklärung an Grundschulen

    Weiterführende Links:

    • Themenseite des Deutschlandfunks zu Autismus und Impfen
    • Dänische Kohortenstudie mit über 600.000 Kindern, die keinen Zusammenhang zwischen Impfen und Autismus feststellt (englisch)
    • Studie zu den genetischen Ursachen von Autismus (englisch)

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Professor Peter Hotez, einer der führenden Impfexperten der USA
    • Dr. Aliciya Halladay, klärt als Chief-Scientist der Autism Science Foundation die Öffentlichkeit über Autismus auf
    • Dr. Jonathan Jarry, erforscht Wissenschaftsleugnung am McGill Office for Science and Society in Montreal, Kanada

    Autor: Christopher Weingart, wurde für seine Arbeit zu Verschwörungsmythen und Wissenschaftsfeindlichkeit für den Deutschen Radiopreis nominiert
    Regie: Claudia Kattanek

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    Unsere Podcast-Tipps:

    • "Die Peter Thiel Story" über den Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA.
    • Um den langen Schatten von Verschwörungslegenden geht es in der fünfteiligen Doku-Serie "Die Aids-Leugner"

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    27 min
  • Im Fossilienrausch - Wo Höhlen die Geheimnisse der Frühmenschen freilegen
    Reichlich Jagdwild, mildes Klima, Höhlen, die Schutz boten - einst war das südliche Afrika der ideale Lebensraum für zahlreiche Frühmenschenarten. Mit jedem neuen Fossilienfund wächst die Hoffnung: Wird sich hier das Rätsel der Menschwerdung lösen?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:46) Es geht tief hinab in eine Knochenhöhle
    (05:30) Wie die empfindlichen Fossilien geborgen werden
    (08:35) In Südafrika sorgen Funde neuer Frühmenschenarten mehrfach für Aufsehen
    (10:48) Gestatten: „Superscientist Bones"
    (14:01) Südafrikas Fossilienflut - und mittendrin: Lee Berger
    (14:43) Streit um Fossilien von Frühmenschen im Weltall 
    (20:26) Können die neuen Funde wirklich das Rätsel der Menschwerdung lösen?

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Wissenschaft im Brennpunkt über "Das allererste Grab" - Bestattungen bei Frühmenschen
    • Wissenschaft im Brennpunkt über einen Cold Case aus der Steinzeit: "Die schwarzen Europäer"

    Weiterführende Links:

    • Studie zur Klimarekonstruktion der vergangenen 3,5 Millionen Jahre in der Cradle of Humankind (englisch)
    • Überblick zur Forschung in der Cradle of Humankind von der zuständigen Behörde (englisch)

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Prof. Dr. Lee Berger, Evolutionary Studies Institute, University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika
    • Dr. Job Kibii, Evolutionary Studies Institute. University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika
    • Dr. Keneiloe Molopyane, Ausgrabungsleiterin, Rising-Star-Höhlen, University of the Witwatersrand, Südafrika

    Autor: Michael Stang, hat Paläoanthropologie studiert und berichtet seit 20 Jahren als Fachjournalist über die Humanevolution.
    Regie: Anna Panknin

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende Themen aus der Geschichte gibt es im Podcast "Der Rest ist Geschichte".

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    28 min
  • KI macht Wetter - Heiter bis datenlastig
    KI-Systeme sagen Schönwetterwolken oder Schnee heute schon solide vorher, ohne die geringste Ahnung von Physik zu haben. In Zukunft sollen sie metergenau vor Eisglätte warnen oder sich mit Versicherungsdaten vernetzen. Der Traum ist eine allumfassenden Wetterintelligenz.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:42) Als die Meteorologie anfing, sich für KI zu interessieren
    (04:13) Wie KI-Wettermodelle funktionieren
    (07:03) Der große Wurf? Das Projekt „Weather Generator“
    (12:39) Ein Datensatz, hundert Mal so groß wie das ganze Internet
    (13:12) Dawid: Ein Chatbot für die Meteorologie
    (16:05) Straßenwetter aus dem KI-Zentrum
    (18:51) Meteo IQ baut KI für Versicherungswirtschaft
    (21:32) Energy-Trading profitiert vom KI-Wetter

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • „KI-Verstehen“ über Chancen und Risiken des KI-Trends fürs Wetter
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Warnzeichen aus der sich rasant erwärmenden Antarktis


    Weiterführende Links:

    • Internetseite des Weather Generator Projekts (englisch)
    • Das ECMWF rechnet täglich Prognosen verschiedener klassischer und KI-Wettermodelle und liefert zugehörige Wettergrafiken (englisch)
    • Deutschlandfunk Themenseite zum Klimawandel
    • Deutschlandfunk Themenseite zu Künstlicher Intelligenz

    Gesprächspartner in dieser Folge:

    • Dr. Peter Düben, Leiter der Sektion Erdsystemmodellierung, ECMWF
    • Dr. Stefanie Hollborn, Leiterin KI-Zentrum, Deutscher Wetterdienst
    • Marvin Gabler, CEO des Meteo-Startups Jua

    Autor: Lucian Haas, Fachautor für alles, was sich in der Atmosphäre bewegt. Dort oft mit Gleitschirm unterwegs
    Regie: Anna Panknin

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