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Emely Unger (@washattestduan)
„Was hattest du an?“ „War es zu einladend?“ „Hast du vielleicht unklare Signale gegeben?“
Fragen, die Betroffenen nach einer Tat oft gestellt werden.
Wie kann es sein, dass Menschen, die Gewalt erfahren, anstelle von Fürsorge und bedingungslosem Schulterschluss Fragen bezüglich potenziell eigenem, zumindest Mitverschulden gestellt bekommen? Häufig kommt an dieser Stelle (vor allem in den Medien) auch ins Spiel, was zum Tatzeitpunkt getragen wurde. Ob das Outfit nicht „gewisse Signale“ gesendet habe, was von den Tätern missinterpretiert wurde, ob die Tat verhindert hätte werden können. Ansätze dieser Art entlasten den Täter und implizieren automatisch eine gewisse Teilschuld derer, die die Gewalt erfahren haben.
Mit diesem Thema hat sich Emely von der Initiative „Was hattest du an“ intensiv auseinandergesetzt und eine Ausstellung konzipiert, in der Betroffene schildern, was sie zum Tatzeitpunkt anhatten. Es wird bildlich greifbar, in welchem Gegensatz die weitläufige Vorstellung, was getragen wurde, zur Realität steht - denn von Kleidern, über Pyjamas bis hin zu Stramplern ist alles dabei.
Was Emely bisher erreicht hat, wie hoch die Nachfrage ist und wie die Reaktionen auf ihre Ausstellungen sind, und was sie in der Zukunft mit ihrer Initiative noch so plant und sie sich wünscht - das alles und noch viel mehr hört ihr in unserer Folge!
Viel Spaß beim Zuhören. Danke Emely, dass du bei uns zu Gast warst.
MEHR DAZU: washattestduan auf [Instagram](https://www.instagram.com/
Mimi Harder (@foggermany)
„Was man halt merkt, ist, entweder stehen sie ganz hinten oder man ist extrem und überrascht, dass sie ein gutes Zeugnis nach Hause bringen. “
In dieser Folge spreche ich mit Mimi von Foggermany. Future of Ghana Germany, ein Verein aus Hamburg, der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen aus der Community zu unterstützen, ihre Ziele zu finden und umzusetzen.
Sei es zur Zeit der Schule, Ausbildung oder Berufsleben. Ob komplett begleitet oder einfach in der Möglichkeit, einen Safe Space zu haben, von denen es nicht mehr viele in Hamburg, aber auch in anderen Städten gibt.
Mimi Harder ist Projektleiterin bei FoGG für Kooperationen national und international. Sie baut Verbindungen auf zu Organisationen und zu Menschen, studiert gerade zur Sozialraumentwicklung und entwickelt künstlerische Projekte, um die Historie von BiPoC in Deutschland einem breiteren Publikum sichtbar zu machen.
Doch was für Visionen gibt es? Welche Wünsche sind da, um der Community und den Menschen die Sichtbarkeit zu geben, die sie bis jetzt nicht genug erfahren? - all das erfahrt ihr in dieser Folge.
MEHR DAZU: Mimi Harder auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Sara Buschmann (@solomuetter)
„Die Strukturen sind für Singlemoms hoch driskiminierend.“
In dieser Folge spreche ich mit Sara Buschmann von Solomütter.
Solomütter ist das digitale Zuhause für Singlemoms und setzt sich gegen die Diskriminierung von alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern ein.
Durch ihre private und persönliche Erfahrung fiel Sara recht schnell auf, dass die Rahmenbedingungen für alleinerziehende Frauen schwierig ausgerichtet und nicht stimmig sind - so entstand Solomütter.
Wir sprechen in dieser Folge über strukturelle Hürden für alleinerziehende Mütter, über starke gesellschaftliche Versäumnisse und Vorurteile und über die konkreten Lösungsansätze von Solomütter.
Warum Sara findet, dass gewisse Dinge, wie beispielweise Trennungen, mitgedacht werden müssen, wieso alleinerziehende Väter gesellschaftlich ganz anders als alleinerziehende Mütter gelesen werden und warum Solomütter längst noch nicht da ist, wo Sara hinmöchte und wie wir alle unterstützend sein können – all das erfahrt ihr in dieser Folge.
MEHR DAZU: Sara Buschmann auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Tommy Toalingling (@toalingling)
„Poste nichts, was du nicht auch in der Schule ans schwarze Brett hängen würdest“
Diese Folge bietet ein großes Portfolio an Themen und Impulsen.
MEHR DAZU: Tommy Toalingling auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Dan Thy Nguyen (@danthynguyen)
"Ich fordere radikale Menschlichkeit."
Vor zweieinhalb Jahren, mitten in der Pandemie, sprach ich zum ersten Mal mit Dan Thy. Es wurden zwei Folgen daraus, in denen wir über Kunst, Diskriminierung, persönliche Verletzungen und verschiedene Kreuzungen des Lebens sprachen.
MEHR DAZU: Dan Thy auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Jasmin (@jasminst)
TW: Tod, Schule
„Die wollen ihre Fehlhaltung gar nicht anpassen. Und ja, es landet dann undosiert bei den Kindern.“
In dieser Folge spreche ich mit Jasmin Stillger über ihre Arbeit als Erzieherin in einer Schule. Jasmin betreut die Kinder, nach ihrem regulären Schulunterricht, und begleitet sie durch den Nachmittag. Ihr begegnen Schicksale, viele Fragen, Sorgen, Neugierde und das Bedürfnis nach Sicherheit.
MEHR DAZU: Jasmin auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Daphne Sagner (@daphneivana)
TW - Gewalt
„Das passiert dir wirklich? Ja! Das passiert mir wirklich. Und das weißt du!“
Daphne ist laut! Weil sie es muss. Sie würde gerne nicht laut sein müssen, würde gerne andere Dinge tun. Sie würde gerne, aber sie kann nicht.
Daphne Sagner ist Moderatorin und Presenterin. Sie nutzt ihre Stimme, geht bewusst in Konfliktdialoge um Sensibilisierung zu generieren, stellt Fragen, bleibt aufmerksam.
MEHR DAZU: Daphne auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Lena Jensen (@lenajensn)
TW: se*ualisierte Gewalt
„Ich wollte auch naiv sein, wie alle mit vierzehn oder fünfzehn. Aber ich konnte nicht, das wurde mir genommen.“
Lena ist 29 Jahre alt. Eine zarte und klare Frau mit lauter Stimme und warmen Worten.
MEHR DAZU: Lena auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
Magdalena Blüchert (Stiftungsvorständin)
„Die Gesellschaft braucht einen Heilungsprozess“
In dieser Folge spricht Magdalena Blüchert über das letzte Jahr, über die Säulen der Stiftung und den Ausblick für das Jahr 2023.
Wir sprechen über „Gewalt im Alltag 2022“ und die Resonanz zur diesjährigen Veranstaltung, die über drei Tage ging.
Eine informative, nahbare Folge, mit feinen Nuancen und klaren Aussichten. Das neue Jahr kann kommen!
MEHR DAZU: Magdalena auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
„Ich habe keine Ansprüche. Ich brauche nichts. Ich habe alles.“
Annika ist 21 Jahre alt. 21 Lebensjahre. Wenn du diese Folge hörst, wirst du vielleicht denken: „so viel Erfahrung in so wenig Jahren?“
„Ja!“ - lautet die Antwort. Manchmal macht das Leben die Rechnung ohne dich. So war es auch bei Annika und Johannes. Allerdings bestimmen sie, wie hoch sie ist.
Danke Annika! Danke Johannes!
MEHR DAZU: Annika auf Instagram. Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und ihre Projekte: DOCK, Erfahrungsträger, Gewalt im Alltag, Anpacken. Die Stiftung auf Instagram, Facebook und bei Twitter.
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