Die Meyer-Werft im emsländischen Papenburg baut Kreuzfahrtschiffe für mehrere 1000 Passagiere. Ausgerüstet werden die Luxusschiffe von sogenannten Konstruktionsmechanikern, einer von zehn Lehrberufen im Unternehmen. "Wir bilden nicht zum Spaß aus", sagt das Unternehmen. Alle 60 Auszubildenden, die hier jährlich ihre Lehre beginnen, werden später übernommen.
Die internationalen Kunden der Werft, große Reedereien aus aller Welt, legen Wert auf die präzise und hochklassige Verarbeitung. Konstruktionsmechaniker müssen vielseitig sein, denn die Aufgaben sind vielfältig, zum Beispiel der Einbau von Schiffsausrüstungsbauteilen oder die Installation und Inbetriebnahme von hydraulischen Anlagen. Zudem kümmern sie sich um den Einbau von Be- und Entlüftungskanälen sowie um das Aufstellen, Ausrichten und Verschweißen von Bauteilen. Dafür muss man einen kühlen Kopf bewahren und im Team arbeiten können. In der dreieinhalb-jährigen Ausbildung lernen sie die Grundlagen der Metallverarbeitung: Bohren, Gewindeschneiden, Abwickeln von geometrischen Körpern, schneiden an Tafeln und Profilscheren und Trennen an Maschinensägen. Joachim Eggers hat einen Azubi begleitet.