Magic Performer Podcast für Zauberer und Zauberkünstler | Der Talk über Zauberkunst, Auftritte & Zaubertricks

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  • #28 Corona Spezial

    Was macht man als Zauberer während der Corona-Krise?

    Madou Mann und Daniel Hank von GG-Magic Die Zauberakademie, sprechen in dieser Folge darüber, wie man als Performer mit der aktuellen Situation umgehen sollten. Was sind die Do`s and Dont`s? Was sollte man nach außen kommunizieren?

    Wir wünschen euch dabei sehr viel Spaß!

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    52 min
  • #27 Umgang mit dem Zuschauer

    Wie gehst Du richtig mit Zuschauern um? – Zehn Tipps zum Nachmachen in diesem GG Magic Performer Podcast.

    Beim Umgang mit Zuschauern muss eines immer klar sein: Die Zuschauer haben in den meisten Fällen keine routinierte Bühnenerfahrung. Deswegen gibt es kleine Punkte, die ein Zauberer einhalten kann, die einen riesigen Unterschied ausmachen. Hier gibt es unsere Top 10 der wichtigsten Umgangsformen mit dem Publikum:

    1. Blickkontakt

    Möchtest Du mit einem Zuschauer arbeiten, halte Blickkontakt. Du erhältst dadurch eine andere Wertschätzung und schätzt auch den Zuschauer selbst wert. Blickkontakt baut Sympathie auf, denn Du nimmst das Gegenüber als Person und nicht als Gimmick wahr.

    1. Namen merken

    Kurz innehalten, den Namen hören und verstehen, dann kannst Du ihn Dir merken. Namen zu behalten, ist nicht nur nützlich, weil Du immer wieder, während oder nach der Show, auf ihn zurückgreifen kannst. Es macht auch einen großen Unterschied, Zuschauer mit Namen anzusprechen, weil der Mensch seinen Vornamen gerne hört. Es macht es der Person auch einfach, Dich zu mögen. Sich zehn oder 15 Namen zu merken, ist nicht schwer, es bedarf nur etwas Übung. Hierfür gibt es Tricks, die wir in einem der nächsten Podcasts verraten werden. Fazit ist, kennst Du die Namen vieler Zuschauer, wirst Du gefeiert, denn mitunter ist dies schon ein Kunststück für sich, das die Menschen honorieren.

    1. Vorstellung

    Wichtig ist, sich selbst dem Publikum vorzustellen. Wie heißt Du, was machst Du, woher kommst Du – und je sympathischer desto interessierter sind die Menschen, die ja soziale Wesen sind, daran, was Du nun vorstellen wirst. Rattert die Vorstellung nicht unverständlich herunter – das Publikum soll sich schließlich an Euch als Zauberer erinnern.

    1. Augenhöhe

    Begegne den Zuschauern auch nach der Show immer auf Augenhöhe und auf einer freundschaftlichen Basis. Weder das "Von-oben-Herab" noch das "Von-unten-Herauf" ist förderlich. Heldentum ist deplatziert, denn sie feiern Deine Zauberkunst mehr ohne überhebliches Getue.

    1. Zeige Deinen Spaß

    Du liebst was Du tust, dann zeige es, denn der Zuschauer wird es wahrnehmen und mit Dir zusammen Spaß an Deiner Zauberkunst haben. Lächle bewusst zum richtigen Zeitpunkt, vermeide aber auch ein zwanghaftes Dauergrinsen.

    1. Beleidigungen

    Gemeint sind nicht grundsätzliche Beleidigungen, die bei jedem Publikum zu vermeiden sind. Vielmehr geht es um halb-beleidigende Sprüche, wie „Der Herr mit der blauen Zunge ... ah, das ist ja eine Krawatte". Es gibt Situationen, in denen derartige Anspielungen passend sind oder auch die Situation retten, wenn sich Einzelpersonen im Publikum mit Kommentaren hochgeschaukelt haben. Reagiere aber immer sensibel, wenn es ums Semi-Beleidigen geht. Wer nicht 100 % sicher ist, dass das Publikum oder der Einzelzuschauer mitgeht, sollte man diese Grauzone meiden. Anspielungen ohne Mehrwert und stichelnde Sprüche ohne Nutzen sind zweckfrei.

    1. Skripte

    Skripte sind wichtig, aber niemals so wichtig, dass Zuschauer-Kommentare ignoriert werden. Insofern der Moment es zulässt, solltest Du Dir immer die Zeit nehmen, auf Einwürfe einzugehen. Das macht die Show persönlicher, einzigartig und unterhaltsamer. Die Zuschauer fühlen sich wertgeschätzt und ernstgenommen, was sie durch Anerkennung und Sympathiebekundung zurückgeben.

    1. Flirten

    Manchmal liegt knisternde Spannung in der Luft, die noch gesteigert werden kann, wenn die Zuschauerin dem Zauberer eine Karte aus der Tasche ziehen soll. Es ist Vorsicht geboten, denn jeglicher Flirt könnte für die Zuschauerin auch unangenehm sein, weil ihr Partner im Publikum sitzt oder alles zu öffentlich passiert. Gerade bei körpernahen Tricks muss zwingend auf jeden Einwand geachtet werden. Scherzhaftes Flirten auf beiden Seiten ist nicht schlimm, aber es muss der Person gefallen. Das gilt auch bei Anspielungen in jede sexuelle Richtung und bei allen Geschlechtern.

    1. Wohlfühlfaktor

    Ganz egal zu welchem Thema oder mit welchen Berührungspunkten ein Zauberer mit seinem Publikum in Kontakt kommt, der Zuschauer muss sich zu jeder Zeit auf der Bühne und im Close Up wohlfühlen. Dazu gehört ebenso das Vermeiden von Tricks unter der Gürtellinie, was buchstäblich auch Unterwäsche als Requisit miteinschließt. Elektroschocker sollten ebenfalls gut überdacht und ohne Abklärung in Bezug auf Krankheiten nicht angewendet werden. Junggesellenabschiede lassen mehr Freiheiten, bleiben aber die Ausnahmen.

    1. Zuschauer-Management

    Last but not least: Egal was passiert, Du bist verantwortlich, auch dann, wenn Du einen Zuschauer in einen Trick einbindest und der Effekt nicht funktioniert. Es hat auch mit Erfahrungswerten zu tun, das Publikum ideal einschätzen zu können und den Zuschauer derart zu lenken, dass er genau das macht, was man von ihm wünscht. In Höchstform auch so, dass er glaubt, es von ganz allein zu tun. Dieser Umgang funktioniert mit guten Tricks und auch vielen Stunden Übung in Sprache und vor allem Gestik. Mit einem guten Zuschauermanagement lassen sich Fehlerquellen vermeiden. Wenn Fehler passieren, überspiele sie mit einem Scherz und gib niemals dem Zuschauer die Schuld.

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    46 min
  • #26 Unsere alten Ideenbücher
    Eigentlich sollte es in diesem GG Magic Performer Podcast darum gehen, Euch einen Pool an angedachten Ideen für Tricks, Witze und Requisiten an die Hand zu geben, die Ihr nach Belieben nutzen und mit ihnen herumspielen könnt. Und was heißt eigentlich? Vor allem aus der Kategorie "Daniel liest aus alten Notizbüchern" findet Ihr diesen Pool an angedachten Ideen. Doch eines verdeutlichen wir dabei in flagranti: Notizbücher – das höchste Gut eines Zauberers und wie sie geführt werden sollten.

    Daher vorab: Warum eigentlich Notizbücher?

    Notizbücher für Zauberer sind wesentlich. Sie sollten immer dabei sein, zumindest eines mit Stift, in dem Ihr Ideen notiert, die Euch überall einfallen können. Das Notizbuch der Zauberkunst ist wie das Notizbuch eines Schriftstellers: das Hilfsmittel, sich an spontane Ideen zu erinnern, die man garantiert sonst in der nächsten Viertelstunde wieder vergessen hätte.

    Worauf achten beim Notieren?

    Daniel verdeutlicht in diesem Podcast immens anschaulich, wie wichtig eine gute Notizführung ist. Notiert Euch dazu, sollten Ideen von anderen stammen, von wem sie sind. Nutzt farbige Stifte, um Gags, Tricks, Witze, Zauberkunst-Ideen oder Sonstiges schneller zu finden, wenn Euch keine andere Ordnung einfällt. Vergesst dabei aber nicht, eine Legende anzufertigen, damit Ihr genau wisst, welche Farbe zu welcher Kategorie gehört.

    Wichtig ist aber auch eines: Notiert nicht nur einen Satz, sondern gebt Euch die Chance, Euch auch nach Jahren noch daran zu erinnern, was ihr in diesem Moment gerade meintet. Jedes Detail kann hilfreich sein!

    Ideen für Zauberkünstler

    Wenn Ihr schon immer erfahren wolltet, was einen Lion-Schokoladenriegel von allen anderen unterscheidet, dann sind die Wortspiel-Ideen in diesem Podcast definitiv der Hit. Wortspiele sind immer sehr beliebt und lassen sich mit vielen Dingen anstellen. Auch bei Kreativübungen, bei denen Ihr Euch notiert, was mit einer Büroklammer alles gemacht werden kann, und danach, was nicht. Gleiches gilt für Kartenspiele: Kann ich mit einem Kartenspiel ein Haus bauen?

    Erfahrt gleichwohl, wie eine dreilagige Brille mit Polarisationsfiltern Euch helfen wird, dem Zuschauer eine blinde Brille zu präsentieren, durch die Ihr als Zauberer jedoch alles sehen könnt.

    Nützliche Tipps für Requisiten sind in diesem Zauberkunst-Podcast ebenfalls zu finden. Denn Karsten Hofmann, ein Zauberer, der sich ohne Webseite vor Auftrittsgesuchen nicht retten kann, empfiehlt, Requisiten mit Autofolie zu bekleben. Sie fühlt sich nicht nur richtig gut an, sie ist auch in allen Mustern erhältlich und stark haftend. Auch der getarnte Geigenkoffer mit Requisiten lohnt zum Nachmachen, denn bei geöffnetem Koffer sehen spickende Zuschauer nur geheime Schubladen, die ihr alle einzeln verschließen könnt.

    Klickt rein und lasst Euch von noch vielen Ideen überraschen, die Ihr weiterdenken könnt. Und solltet Ihr mehr von "Daniel liest aus alten Notizbüchern" erfahren wollen (er besitzt über ein Duzend), dann schreibt uns doch auf Instagram ggmagic_.

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    35 min
  • #25 Tricks vs. Persönlichkeit

    Sind Tricks wichtiger als die Persönlichkeit? Der GG Magic Perform Podcast gibt Antworten und Tipps.

    Die Definition von Persönlichkeit ist ein Mensch mit ausgeprägter individueller Eigenart. Und hier stellt sich schon das erste Problem. Vor allem in jungen Jahren ist eine ausgeprägte Eigenart selten. Eine eigene Art für sich zu finden, kann nicht erlernt werden, sondern entwickelt sich über einen längeren Zeitraum hinweg.

    Alle Profis wissen das, wenn sie ihr früheres Ich mit dem gegenwärtigen vergleichen. Während man als junger Zauberer eine Kopie vieler Sachen war, bildet sich mit der Erfahrung eine eigene Persönlichkeit. Der Weg ist spürbar und wird immer ausgeprägter und definierter. Es gibt aber auch jene, die auf dem anfänglichen Kopie-Level stehen bleiben.

    Woher kommt Persönlichkeit?

    Es ist die Faszination, die die Magie auslöst. Die Leidenschaft für die Zauberei ist auf der Bühne spürbar und ohne diese lässt sich eine eigene Art nicht entwickeln. Es ist das Feuer und der Spaß für diese Kunst, die die Begeisterung auf das Publikum überspringen lässt. Das Engagement, sich in der Zauberei zu entwickeln, entspringt aus diesem Feuer, einer für alle spürbaren Energie. Nur in einem begrenzten Rahmen lässt es sich verfeinern, vorhanden sein aber muss es von selbst. Natürlich kann es eine Leidenschaft für die Zauberei geben, die aber nicht mit der Leidenschaft für die Performance von Zauberei einher geht. Entsprechend wird auch hier der Funke nicht überspringen. Die Leidenschaft muss die vor Menschen dargestellte Magie gemeinsam betreffen.

    Die Entwicklung ist das Entscheidende. Kopien bleiben immer Kopien. Wer aber seine eigenen Einflüsse in die Tricks integriert, die Tricks derart gestaltet, dass sie zu etwas Eigenem werden, entwickelt somit gleichzeitig eine Persönlichkeit für seinen Act.

    Tricks wichtiger als Persönlichkeit?

    Unsere Meinung: Die Frage ist falsch gestellt. Die Persönlichkeit fließt in den Trick mit ein und der Trick wird von der Persönlichkeit unterstrichen. Entsprechend ist es die Harmonie, die im Miteinander entsteht, um Perfektion zu erreichen. Da die eigene Persönlichkeit sich aber erst entwickeln muss und der Zusammenklang nicht von Anfang an da sein kann, steht zu Beginn der Trick im Mittelpunkt.

    Das hat einen ganz einfachen Grund: Die Tricks können beim Publikum, ganz gleich, welchen persönlichen Hintergrund der einzelne Zuschauer hat, immer zum Gesprächsthema werden. Jeder kann einen gesehenen Trick subjektiv beurteilen, sich eine Meinung bilden und austauschen. Das Geheimnis der Zauberkunst steht im Vordergrund aller Gespräche und es geht darum, ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben. Das Publikum wird sich erst dann über Aussehen oder Persönlichkeit eines Zauberkünstlers unterhalten, wenn diese klar definiert sind. Den Trick aber gibt es von Beginn an.

    Gewichtung & Umsetzung

    Du bist als Zauberer in der Pflicht, Zauberkunst zu zeigen, ansonsten bist Du Comedian, Entertainer oder eine andere Art von Bühnenkünstler. Das bedeutet allen voran, dass der Trick das ist, was Dich als Zauberkünstler ausmacht. Stehst Du auf der Bühne, gerade auch beim Open Stage, muss in den ersten zwei Minuten der erste Trick-Effekt erfolgen, damit das Publikum dabeibleibt. Hierbei helfen starke Tricks mit harten Effekten, die das gewünschte Erstaunen auslösen. Findet Eure Art der Show, in der Ihr durchaus auch lustige Geschichten erzählen dürft, um Eure Persönlichkeit einzubauen. Aber der Humor steht nicht im Vordergrund, sondern die magische Unterhaltung. Die Persönlichkeit fließt also in die Tricks mit ein, die Tricks begleiten nicht das Entertainment.

    Es gibt durchaus Stimmen, die die Persönlichkeit als A und O sehen. Für uns ist dies jedoch die Rechtfertigung dafür, dass es okay ist, auch mehr oder weniger gute Standardtricks zu zeigen, ohne sich weiterzuentwickeln. Erfährt ein Zauberkünstler aber keine Entwicklung, wird er auf dem Kopie-Standard zurückbleiben und niemals eine individuelle Eigenart herausbilden. Tricks und Persönlichkeit müssen daher auf einer Höhe harmonisch miteinander agieren und aufeinander abgestimmt sind. Hierzu kommt auch die schon oft erwähnte Thematik, dass ein noch so cooler Trick, der nicht zu einem selbst passt, schlichtweg fallengelassen werden muss; oder die Objektivität zu sagen, dass Tricks, die vor zehn Jahren ideal zu mir passten, jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben, egal wie toll sie auch funktionieren mögen. Das gehört zur Authentizität und diese wiederum zur Persönlichkeitsbildung.

    Wie weiß ich, was passt?

    Grundsätzlich ist es die Erfahrung, die einen dies spüren lässt, und auch eine gesunde Selbstreflektion. In den Anfangsjahren kann das aber schwierig zu erkennen sein. Empfehlenswert sind in allen Phasen immer ein sehr kleiner Kreis an versierten Vertrauenspersonen, die fähig sind, konstruktive Kritik zu geben, die mir als Zauberer auch wichtig sind. Ehrlichkeit, Vertrauen und eine gewisse Grundlage an Fachwissen in ähnlichen Entwicklungsrichtungen sind Voraussetzung.

    Weiterhin kann es helfen, Requisiten so umzugestalten, wie man sie sich vorstellt, dann werden sie ein Teil des persönlichen Tricks. Zwanghaft versuchen, ein Requisit in eine Präsentation zu quetschen, fühlt sich falsch an und ist es dann auch. Wichtig ist, nie stehenzubleiben und immer nach seinem eignen Ich zu forschen. Passt etwas zu mir oder will ich es nur, weil es bei einem anderen toll wirkt? Ehrliche Antworten auf sich selbst zu finden, kann geübt werden.

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    50 min
  • #24 Tipps für Starter

    Willkommen beim GG-Magic Performer Podcast! Die heutige Folge richtet sich an alle, die den Einstieg in ihre Zauberkarriere noch nicht gestartet haben, aber bald wollen! Ein Gespräch zweier junger und doch schon abgebrühter Zauberer über den Weg ins Showbusiness.

    Wie geht ein vernünftiger Start!?

    Euer Ziel sind Auftritte, weil über Auftritte kommt ihr an weitere Auftritte, vorausgesetzt ihr gefallt dem Publikum und anderen Künstlern mit den ihr z.B. bei einer Open-Stage auftretet.

    Der erste Start wie man an Auftritte rankommen kann ist die Familie.

    Überraschung!

    Ihr seid noch jung? Sprecht eure Eltern und eure Familie an, vielleicht lässt man euch auf einem Firmenfest oder bei einer Vereinsfeier eurer Eltern auftreten.

    Auf Familienfeiern wird man euch bestimmt auftreten lassen, unabhängig vom Alter.

    Wo sammelt man die besten Erfahrungen ?

    In der Schule, vorausgesetzt ihr seid noch jung!

    Das Schöne da dran ist, Kinder sind halt enorm ehrlich und Jugendliche auch.

    Eure Mitschüler werden euch sagen wenn sie etwas gesehen haben… Eure Oma hingegen wird vom Sinn her immer etwas sagen wie: „Oh wie süß von dir". Wenn ihr dem schulpflichtigen Alter entwachsen seid, sind Offene Bühnen eine super Adresse um sich auszuprobieren. Dort wird jeder respektvoll behandelt, außerdem gibt es dort viele potenzielle Kunden. Hört euch auch die Kritik vom Publikum an.

    Je mehr Auftritte von unterschiedlicher Art ihr habt, umso mehr Erfahrung sammelt ihr logischer Weise, deswegen seid auch mal mutig und nehmt Angebote an, wo es euch erstmal mulmig ist.

    Marketing!?

    Was bringt dir eine gute Website wenn du nichts drauf hast!?

    Marketing folgt „Zaubershowqualität"

    Als Grundsatz werde zuerst gut und kümmere dich dann ums Marketing. Sei ehrlich mit dem Veranstalter und verkaufe dich über deine Motivation.

    Visitenkarte/E-Mail

    Eine schlichte Visitenkarten mit eurer E-Mail und Telefonnummer genügt für den Anfang. Legt euch eine eigene E-Mail Domain an.

    Preise

    Ein niedriger Preis (50€) ist als Anfänger völlig in Ordnung steigert euch langsam. Keine Preise öffentlich irgendwo hinschreiben.

    Kleine Hacks um schnell professioneller zu werden
    • Anfangs mit Standardvorträgen präsentieren
    • Andere Zauberperformances ansehen Live & Internet
    • Pathetische Künstlernamen sind peinlich und generell wirken auffällige Künstlernamen unmodern.
    • Eigene Website- und E-Maildomain nutzen.
    • Nimm ein Outfit in dem du dich anders fühlst.

    Gute Quellen

    Anstatt dem nächstem Trick hinterher zu rennen holt euch doch mal ein Buch!

    Bücher, Videolectures und Videokurse sind die besseren Quellen für neue Zauberkunststücke als Händlertricks. Wenn ihr wissen wollt warum hört rein …

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    1 hr 7 min
  • #23 Zitate aus dem Magic Cafe 2

    Da es so großen Anklang gefunden hat, findet Ihr hier weitere Zitate aus dem Magic Cafe.

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    30 min
  • #22 Notizen sinnvoll Ordnen

    Generell sind Notizen sinnvoll um sich vor allem Ideen und weitere Dinge zu merken. Jeder hatte schon Mal eine gute Idee für einen Augenblick, nach einer kurzen Zeit aber vergessen. Notizen kann man zu jeder Zeit, auch noch Jahre später anschauen. Daniel empfiehlt die Größe DIN A4 - 5. Eine Notiz sollte (vor allem bei Kunstück ideen) eine Seite haben, um später ggf. zu ergänzen. Wichtig ist auch ein Titel und ein Grund für die Idee. Die Tageszeit um Ideen zu finden ist entscheidend. Morgens kann sich der Körper am besten auf solche spezielle Aufgaben konzentrieren. Jeder sollte selber über längere Zeit ausprobieren, wann man sich am besten konzentrieren kann. Der Finanzielle Aspekt sollte nicht primär berücksichtigt werden, da sich Ideen noch stark entwickeln kann. Daniel und Madou empfehlen eine App, wo man sich eine Challenge setzen kann. Mindesten drei Ideen am Tag. Das regt die Kreativität an, und lohnt sich allein für die Ideen. Am besten lassen sich Ideen im Alltag finden, bei gewöhnlichen Taten. Über und noch vieles mehr reden Daniel Hank und Madou Mann in ihrem Performer Podcast der GG Magic Academy.

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    22 min
  • #21 Gagenhöhe und Qualität

    In diesem GG Magic Performer Podcast erfahrt Ihr etwas darüber, was die Gagenhöhe über Eure Qualität als Zauberer aussagt und welche Vorteile hohe Gagen für Euch haben.

    Grundsätzlich gilt: Je höher die Gage desto besser wird die Wahrnehmung in den Augen der Gastgeber. Diese Thematik findet sich in allen Bereichen, z. B. bei Autos, von denen ein Porsche als gutes Auto gilt, weil es ein teures Auto ist, oder eine Rolex als gute Uhr gilt, obwohl andere Uhren ebenso gut die Zeit nennen. Die Zauberkunst steigt mit einer hohen Gage im Wert der Wahrnehmung, noch bevor Ihr abgeliefert habt.

    Wichtig ist natürlich, dass Ihr abliefern könnt. Ihr könnte keine hohen Preise verlangen, deren Qualität Ihr in der Show nicht abzuliefern in der Lage seid. Wichtig ist daher das Verhältnis zwischen Eurem Preis und dem, was Ihr bietet.

    Vorteile und Nachteile

    Die Vorteile bei einem teuren Preis sind aber nicht nur, dass Ihr mehr verdient. Wenn ein Kunde mehr bezahlt, dann wird er dafür sorgen, dass alle Voraussetzungen geschaffen sind, damit Ihr auch eine perfekte Show liefern könnt. Es wird nach Pausen gefragt, nach Getränken, einem Tisch oder weiterer Technik. Für eine hohe Gage wird er alles dafür tun, dass Eure Voraussetzungen ideal sind, z. B. auch für Störungsfreiheit und eine passende Umgebung sorgen.

    Die Nachteile bei einem zu günstigen Preis sind entsprechend. Hinzu kommt, dass die Gastgeber auf jedes Detail achten. Sie werden akribisch jeden Fehler suchen, da sie nicht aus dem Kopf bekommen, dass sie für die Show wenig bezahlt haben.

    Weiterhin gilt, dass jemand, der eine Rolex trägt, ein ganz anderes Preisverständnis hat, als jemand, der ausschließlich in Discountläden kauft. Wenn Eure Zielgruppe hochwertige Events sind, dann sind die Eventgeber mit einem hochpreisigen Angebot vertraut. Daher kann es sogar sein, dass sie einen Zauberer gar nicht erst buchen, wenn er sich zu günstig anbietet. Dies ist ein Grund, warum Preise nicht auf der Homepage genannt werden, worauf wir in einem anderen Podcast näher eingehen.

    Nicht zu vergessen: Wer hochpreisige Künstler bucht, hat ein großes Budget für sein Event veranschlagt, bei dem nicht nur die technischen Voraussetzungen bestens sind. Auch umgibt sich jemand mit Geld mit Leuten, die ebenfalls Geld haben, die wiederum potentielle Kunden darstellen. Kontakte knüpfen, Leads generieren, weiter in diesen Kreisen aufsteigen – das ist das Ziel.

    Wahrnehmungsbonus als Vorschuss

    Vor allem, wenn Ihr empfohlen worden seid, habt Ihr einen Vertrauensbonus als Vorschuss, denn Loblieder haben schon andere über Euch gesungen. Ihr müsst daher nicht in den ersten Minuten Euer ganzes Repertoire zeigen, um jemanden zu überzeugen.

    Keine falsche Scham: Habt Ihr Auszeichnungen oder Titel als Zauberer für Eure Zauberkunst erhalten, dann sollten diese in der Anmoderation erwähnt werden. Hier geht es nicht um Angabe, sondern darum, dass das Publikum von vornherein überzeugt ist, eine super Show zu sehen. Entsprechend könntet Ihr auch einen Anfänger-Taschenspielertrick spielen und dennoch Begeisterung ernten. Die Psychologie dahinter wurde von Joshua Jay in einer Studie nachgewiesen, in der auch das Dezibel des Applauses gemessen wurde.

    Das eigene Feeling

    Ganz klar ist der eigene Preis zu Anfang immer ein Spielraum. Es ist auch wichtig, in allen Preisklassen gespielt zu haben, um Erfahrungen zu sammeln und vor Massen Leads zu generieren. Erst mit der Zauberkunst-Reife kommt Ihr an einen Punkt, an dem Ihr wisst, was Ihr wert seid, damit Ihr auch höhere Gagen verlangen könnt. Dass dies erst einmal ungewohnt ist, ist ganz klar. Doch in den ersten Monaten sollte dieses Gefühl verschwinden, sonst seid Ihr nicht überzeugt von Euch selbst. Der Kunde wird Unsicherheiten spüren und Ihr verliert Eure Glaubwürdigkeit, wenn er es nur in einem Satz schafft, Euren Preis zu drücken.

    Ergo: Je höher die Gage, desto höher die Erwartungen. Du musst als Zauberer abliefern können und daher realistisch kalkulieren. So kannst Du Dich selbstbewusst verkaufen und die Karriereleiter emporklettern.

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    26 min
  • #20 Wann gehst du als Zauberer zum Cheftisch?

    In der 20. Ausgabe des GG Magic Podcast diskutieren Daniel Hank & Madou Mann über den perfekten Zeitpunkt um an den Cheftisch zu gehen. Als erstes stellt sich natürlich die Frage, was man unter dem Cheftisch verstehen kann. Der Chef-Tisch ist der Tisch, an dem der Auftragsgeber sitzt. Die Moderatoren haben festgestellt, dass die Mitte vom Auftritt der perfekte Zeitpunkt ist. Am Ende ist es nicht der perfekte Zeitpunkt, da der Auftraggeber gegen Ende hin manche Gäste verabschiedet. Man sollte sich bei großen Events um den Cheftisch herum bewegen, da der Chef dann die guten Reaktion bemerkt und sich merken kann, dass es gut ankam und die Zuschauer es mochten. Ebenfalls sollte man dem Auftraggeber Komplimente geben wie z.B., dass die Zuschauer die Zauberei sehr genossen haben oder die Location und das Event sehr schön waren. Außerdem sollte man Smalltalk mit dem Chef halten und eventuell auf Folgeaufträge spekulieren. Es wäre gut eventuell eine "Cheftisch"-Routine zu haben, damit niemand andere Dinge spoilern oder schlecht darauf reagieren könnte. Ihr als Zauberer solltet ebenfalls die begeisterten Zuschauer mit ins Boot ziehen und sie darum bitten dem Chef zu sagen, dass sie den Zauberer sehr genossen haben.

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    25 min
  • #19 Tipps für Zauber-Meisterschaften

    Im Mai stehen die deutschen Meisterschaften der Zauberkunst an. Anlässlich dieser reden Daniel Hank und Madou Mann über die Wettbewerbe in der Zauberkunst. Sie erklären, welche Fehler es zu vermeiden gilt und geben wertvolle Tipps. Vor allem, wenn man das erste Mal an einem Wettbewerb teilnimmt werden viele Fehler gemacht, die meistens ziemlich leicht zu vermeiden sind. Daniel und Madou haben beide schon mehrfach an Meisterschaften teilgenommen und teilen in diesem podcast ihre Erfahrungen.

    In der Entstehung einer Meisterschaftsnummer wird man mit so vielen Problemen konfrontiert, dass es nicht immer möglich ist den Überblick zu behalten. Schnell fokussiert man sich zu stark auf die Tricktechnik und lässt dann die Präsentation schleifen. Da hilft ein Coach oder Regisseur. Dieser bringt mit einem neutralen Sichtpunkt oft eine neue Perspektive, erkennt Fehler und gibt Tipps diese zu vermeiden, damit sie dann, wenn es drauf ankommt nicht auch auf der großen Bühne passieren. Auch hilft ein Zeitplan enorm, wenn es darum geht den Überblick zu behalten. Die Entwicklung von der Idee bis zur fertigen Nummer ist meistens eine ziemlich große. Da sollte man am besten über ein Jahr einplanen und in dieser Zeit konstant, beispielsweise wöchentlich intensiv daran arbeiten, um dann zwei bis drei Monate vor den Meisterschaften in die reine Übungsphase zu gehen.

    Um die gedanklich fertige Nummer zu üben, ist es wichtig, sich echtes Publikum heranzuholen. Nur so lernt man die echten Reaktionen, kann Applauspunkte setzen und bekommt die nötige Sicherheit. Um besser üben zu können, sollte man sich, vor allem in der reinen Übungsphase gut darauf vorbereiten und anstatt einem vielleicht sich gleich 50 Kartenspiele in einen Stack bringen um effektiver zu Proben.

    Meisterschaften sind nahezu der einzige Ort, an welchem man ausschließlich vor anderen Zauberern zaubert. Dem sollte man sich bewusstwerden und versuchen, mit innovativen Kunststücken zu begeistern. Dabei geht es nicht darum diese Zauberer permanent auf Krampf zu foolen, vielmehr sollte man einfache Klassiker meiden, wenn man nicht möchte, dass Jury und Publikum nach wenigen Momenten gedanklich abschalten.

    Des Weiteren reden Madou und Daniel darüber, welche Ziele man sich setzen sollte, warum man auf jeden Fall mit jedem errungenen preis werben sollte, geben Tipps zum Zeitmanagement der Nummer und verraten euch warum ihr nicht zu lange mit einer Teilnahme an Meisterschaften warten solltet!

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    53 min

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Im Magic Performer-Podcast, bekommen Zauberer und solche die es werden wollen wertvolle Tipps, wie sie Ihre Zauberei besser machen können. Ihr erfahrt von den beiden Moderatoren Madou Mann und Daniel Hank nicht nur, wie ihr mehr Auftritte zu angemessenen Gagen bekommen könnt, sondern auch Tipps wie Ihr eure Shows aufwerten könnt, sinnvoller übt und mit eurem Marketing in die Sichtbarkeit kommt.

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