Making Space for Dialogue

Making Space for Dialogue

By Peace Brigades International DeutschlandNewsPolitics
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Making Space for Dialogue episodes

  • Der Kampf für die Rechte der Frauen in Mexiko
    Die Anwältin Selma Maxínez im Gespräch

    Mexiko ist ein Land, wo die Gewalt gegen Frauen immer präsent ist und durch die Pandemie sich verschärft hat. Patriarchale, rassistische und koloniale Strukturen sind noch tief im Land in mehreren Ebenen verwurzelt.

    Die Anwältin Selma Maxínez arbeitet in einer Organisation namens World Justice Project und hat zusammen mit acht weiteren Anwältinnen aus Mexiko die feministische Organisation Circulo Feminista de Analisis Juridico (CFAJ) gegründet. CFAJ setzt sich mit verschiedenen Aktivitäten für die Förderung und Demokratisierung der Frauenrechte in Mexiko ein.
    Wir sprechen mit ihr über die Probleme und das historische Erbe der Gewalt gegen Frauen und erfahren ganz viel über feministischen und intersektionalen Widerstand und den Kampf der Frauen gegen Gewalt und für Selbstbestimmung.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Mexico: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-mexiko-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    25 min
  • Umweltzerstörung und Landraub durch transnationale Unternehmen in Honduras
    Im Gespräch mit ARCAH

    In Honduras sorgen die sogenannten ZEDEs (Zonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung), die Investitionen ins Land locken sollen, für kontroverse Debatten über soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit.

    Wir sprechen mit Maria Teresa Valladares und Christopher Castillo, von der Organisation Alternativa de Reivindicación Comunitaria y Ambientalista de Honduras (ARCAH) über die ZEDEs, die aktuellen Probleme der Umweltzerstörung und über den Landraub durch transnationale Unternehmen in Honduras.
    ARCAH ist in einem Kontext der stetigen Gewalt im Jahr 2017 gegründet worden. Es ist eine Organisation, die die natürlichen Gemeingüter und das territorio der lokalen Bevölkerung (Comunidades/Gemeinschaften) verteidigt. Darüber hinaus geht es der Organisation nicht nur um eine Kritik am umweltschädlichen Rohstoffabbau, sondern um das ganze neo-extraktivistische Wirtschaftsmodell des Staates Honduras. In dieser Folge werden die ZEDES genauer unter die Lupe genommen. Dabei wird klar, wie die verschiedenen Entitäten, die Machteinfluss in Honduras haben, das Land ohne Rücksicht auf Menschenrechte oder die Umwelt für internationales Kapital versteigern. Im Podcast sprechen wir aber auch über Methoden, um den Kampf gegen die Ausbeutung von Menschen und Natur aufrechtzuerhalten und die Vision der jungen Menschen in Honduras.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Honduras: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-honduras-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    32 min
  • Aktivismus für indigene Frauenrechte in Guatemala
    Ein Gespräch mit AMISMAXAJ

    In Guatemala fand zwischen 1960 und 1996 ein bewaffneter interner Konflikt statt, bei dem 250.000 Leute ermordet, 45.000 gewaltvoll verschwunden sowie über 1 Million Menschen vertrieben wurden. Im Podcast berichten uns drei Frauen der Organisation AMISMAXAJ (Asociación de Mujeres Indígenas de Santa Maria Xalapán) über die Bewegung des „Feminismo Comunitario“ sowie über ihren Aktivismus für indigene Frauenrechte und die politische Partizipation von Frauen.

    AMISMAXAJ wurde 2004 im Osten Guatemalas von Frauen gegründet, die sich als Gemeinschaftsfeministinnen verstehen. Sie gehen von der Verflochtenheit von „Mutter Erde“ und dem Frauenkörper aus. In beiden Territorien bzw. Körpern zeigen sich die Unterdrückungssysteme, wie kolonial-rassistische, patriarchale, und kapitalistische Gewalt. Gleichzeitig sind die Körper/Territorien auch die Orte, von denen die Kraft für Befreiung und Heilung ausgeht. Alles was in den Territorien passiert, prägt sich auch in die Körper ein: „Die Traurigkeit der Ausbeutung, die Angst vor der Verschmutzung, aber auch die Freude in unseren Herzen, dass wir trotz der vielen Gewalt andere Welten erschaffen.“
    Bis heute ist die Gesellschaft in Guatemala strukturellen Problemen ausgesetzt, die sich direkt im gegenwärtigen Abbau von Rechtstaatlichkeit, sozialer Ungleichheit und politischer Gewalt sowie Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger:innen widerspiegeln. Im Podcast werden Problematiken angesprochen, wie die hohe Femizidrate oder die Ressourcenkonflikte und die Umweltzerstörung durch transnationale Firmen sowie der friedliche Widerstand der Frauenorganisation dagegen.
    Mehr Infos über die Arbeit von PBI in Guatemala findet Ihr hier: https://pbideutschland.de/de/informieren/podcast/guatemala

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    18 min
  • Playa Rica und die Bewahrung des Territorio
    Im Gespräch mit Laura von ASOPAAP

    Kann nachhaltiger Tourismus eine Strategie gegen Landraub und damit für Friedensbildung und Umweltschutz sein? Über diese Frage sprechen wir mit der Ökologin Alejandra Cely Gomez und der Aktivistin Laura Peña aus Kolumbien.

    Die Gemeinde Playa Rica aus Bäuer:innen und Fischer:innen, die sich an den Ufern des Flusses Putumayo im Süden Kolumbiens befindet, hat einen kreativen und zugleich wirtschaftlichen Ansatz zum Schutz ihres eigenen Landes gefunden. Die Gemeinschaft hat sich zum Verbund ASOPAAP (Asociación de pescadores artesanales y productores agropecuarios de la vereda Playa Rica) zusammengeschlossen, um kommunalen und nachhaltigen Tourismus in ihrer Region zu etablieren und so ihr territorio zu schützen. Unter territorio verstehen sie nicht die Grenzen der Landkarte, sondern das Leben in seiner Gesamtheit und die Verbundenheit zwischen der Gemeinschaft und dem Land, das sie bewohnen und sie ernährt. Laura und Alejandra nehmen uns mit ins territorio, erzählen uns, was sie unter kommunalem Tourismus verstehen, mit welchen Herausforderungen und Bedrohungen sie konfrontiert sind und wie sie als Gemeinschaft damit umgehen.
    In Kolumbien herrscht seit Jahrzehnten ein bewaffneter Konflikt, in den der Staat, die Guerilla, Paramilitärs und kriminelle Banden involviert sind. Der Konflikt wurzelt in Politik und Ideologie, wird heute aber vor allem aus ökonomischen und machtorientierten Gründen weitergeführt. Die ländlichen Regionen leiden sehr stark unter diesem Konflikt, der unter anderem durch Drogenanbau und illegalen Bergbau mit all seinen sozialen und ökologischen Folgen finanziert wird. Vielen Menschen wurde die Lebensgrundlage entzogen und sie mussten die Region verlassen. Bis zum heutigen Tag kommt es regelmäßig zu Landvertreibung, Drohungen, Verschwindenlassen, Mord und Massakern. Die Region Putumayo ist von den genannten Auswirkungen besonders stark betroffen.
    Mehr über die Arbeit von PBI Kolumbien unter: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kolumbien-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    23 min
  • Aktiv für Frauenrechte in Kenia
    Geschichten über den Kampf für Gleichberechtigung aus Nairobi

    In dieser Folge spricht Stephanie Jänsch mit Florence Mwikali und Catherine Wangui von Pbi Kenia. Wir sprechen nicht nur über ihre Arbeit für die Menschenrechte von Frauen in Nairobi und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, sondern auch darüber, was sie im Laufe der Jahre inspiriert und stolz gemacht hat. Wir erfahren, was es für sie bedeutet, Feministinnen zu sein, welche Unterstützung sie von den Männern in ihren Gemeinden erhalten und wie ihre Arbeit dazu beiträgt, ihre Vision einer gleichberechtigteren Gesellschaft in Nairobi und darüber hinaus zu verwirklichen.

    Mehr Infos über die Arbeit von PBI in Kenia findet Ihr hier: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kenia-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    *Diese Folge ist auf Englisch.

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    35 min
  • Nicaraguanische Transaktivistin aus dem Exil
    Damaso Vargas im Gespräch

    Der soziale Aufstand im Jahr 2018 in Nicaragua forderte Hunderte von Toten und Inhaftierten, und Tausende von Vertriebenen, darunter auch die Aktivistin Damaso Vargas. Seit 2019 lebt sie in Costa Rica im Exil, wo sie sich weiterhin für die Rechte von Frauen und der LGBTIQ+-Gemeinschaft sowie gegen das Ortega-Murillo-Regime einsetzt. In dieser Folge spricht Damaso über ihre Erfahrungen im costa-ricanischen Exil, Formen des Aktivismus und ihren Kampf für soziale Gerechtigkeit aus der Perspektive einer Transfrau. Auch spricht Damaso über die Bedeutung des Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, die politischen Entwicklungen nach den umstrittenen Wahlen und wie sich Aktivist:innen in Costa Rica neu erfinden. In diesem Gespräch geht es um Mut, Hoffnung und die Kraft kollektiven Handelns, das trotz staatlicher Repression und struktureller Hürden nicht verstummt.

    Mehr über die Arbeit von PBI in Nicaragua: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kolumbien-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    16 min
  • Making Space for Dialogue: Menschenrechte hörbar machen!

    Was erwartet euch bei "Making Space for Dialogue"?

    Hier bekommt ihr einen ersten Einblick in den neuen Podcast von PBI Deutschland. Wir sprechen über die Idee hinter dem Format, über die Bedeutung von Dialogen mit Menschenrechtsverteidiger:innen und darüber, warum es so wichtig ist, diesen Stimmen Gehör zu verschaffen.

    Ob Landrechte, Klimagerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit oder Repression: Die Themen sind vielfältig, die Perspektiven persönlich und politisch zugleich.

    Im Mittelpunkt steht der Austausch - zwischen lokalen Erfahrungen und globalen Kämpfen, zwischen Aktivist:innen und Zuhörenden.

    Alle zwei Wochen eine neue Folge. Mehr Infos unter: https://pbideutschland.de/de/podcast

    3 min

About Making Space for Dialogue

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Was heißt es, sich trotz großer Bedrohung für Menschenrechte einzusetzen? In unserem Podcast erzählen Menschenrechtsverteidiger:innen aus dem Globalen Süden von ihrem Alltag und ihrem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Peace Brigades International (PBI) begleitet seit 45 Jahren mutige Menschen, die für die Rechte ihrer Gemeinschaften kämpfen – jetzt kannst du ihre Perspektiven als Podcast hören! Dieser bietet persönliche Einblicke, erzählt bewegende Geschichten und stellt wichtige globale Zusammenhänge her.