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Man müsste mal … über die Telefonseelsorge reden!
Für manchen klingt das Wort „Telefonseelsorge“ nach Telefonapparaten mit Wählscheibe, nach Telefonzellen, nach einem alten Hut. Und ganz ehrlich: die Telefonseelsorge ist wirklich nicht neu. Sie ist 130 Jahre alt.
Trotzdem – oder deswegen?: rund 2 Millionen Anrufe pro Jahr erreichen die Telefonseelsorge in Deutschland. Bianca Hein und Dagmar Simonsen haben selbst viele Jahre ehrenamtlich Dienst am Telefon gemacht. Auch an Feiertagen, auch nachts und sie kennen viele Geschichten der Anrufenden.
„Wir hören zu, wir fragen nach. Bei kleinen und bei großen Problemen. Wir können keine Lösungen präsentieren, aber wir können helfen, Lösungen zu finden.“, so Dagmar Simonsen. „Den Schlüssel zur Lösung haben die Anrufenden selbst. Oft wissen sie es nur noch nicht. Und wer nicht anrufen mag oder kann: mit uns kann man auch chatten.“
Bianca Hein und Dagmar Simonsen sind hauptamtlich für die Telefonseelsorge tätig. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Organisation der Telefondienste und die Ausbildung ehrenamtlicher Telefon-Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Die Ehrenamtlichen der vier Anlaufstellen der Telefonseelsorge sind in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit täglich rund um die Uhr – 24/7 - zu erreichen.
Telefonisch 0800-1110111 oder 0800-1110222
Bianca Hein und Dagmar Simonsen berichten von ihren langjährigen und vielfältigen Erfahrungen bei der Telefonseelsorge. Sie erläutern auch, wie der Weg zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einer der Telefonsorgeeinrichtungen in Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin oder Rostock aussieht und freuen sich auf Interessierte.
Diese Folge haben wir am 12. Dezember 2022 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
Man müsste mal eine Regionalwert AG gründen damit hier bei uns mehr Biolebensmittel produziert und vor allem auch verarbeitet werden und genussvoll gegessen werden!
Jutta Krawinkel und Anna Hope haben eine Idee aufgegriffen, die seit 2006 in einigen Bundesländern bereits gut funktioniert. Sie gründen eine Regionalwert AG und nehmen die Agrarwende in MV selbst in die Hand. Und sie tun das nicht allein.
Die Regionalwert-Idee funktioniert so: mit dem Kapital von BürgerInnen beteiligt sich die Regionalwert AG an Bio-Betrieben aus den Bereichen Produktion, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Gastronomie. Bedingung ist, dass diese Betriebe bestimmte sozial-ökologische Standards erfüllen, auf Kooperation setzen und attraktive Arbeitsplätze schaffen. Das lohnt sich für alle Beteiligten: „Böden werden ökologisch aufgewertet, die regional-wirtschaftlichen Strukturen werden stabilisiert und die Lebensqualität der BürgerInnen verbessert.“, meint die Agraringenieurin Jutta Krawinkel.
Für die Anleger und Anlegerinnen bedeutet das: Rendite mal nicht in € oder % denken. Auf der Internetseite der Regionalwert AG Mecklenburg-Vorpommern heißt es u.a.: „Investitionen in die ökologische Landwirtschaft zahlen sich langfristig aus. Es sind Investitionen in die Zukunft. Es entsteht ein Gewinn mit Sinn, d.h. die soziale und ökologische Rendite ist neben der finanziellen Rendite als gleichwertig anzusehen.
Jutta Krawinkel und Anna Hope freuen sich auf die kommenden Schritte und erklären die Arbeit der künftigen Regionalwert AG Mecklenburg-Vorpommern im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. November 2022 aufgenommen. Bitte entschuldigt die etwas schlechtere Qualität, die kam durch die Aufnahmesituation als Videokonferenz und mit verschiedenen Mikrofonen.
Man müsste mal...etwas dafür tun, dass Jugendliche sich mehr in der Gesellschaft einbringen!
Es begann mit einem Brief - an das Bildungsministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler der IGS Bertolt Brecht in Schwerin forderten mehr Deutschunterricht. Sie alle waren aus verschiedenen Ländern. Neben dem Regelunterricht haben sie für den Spracherwerb „Deutsch“ extra Unterricht bekommen. Dieser sollte nach zwei Jahren enden. Doch die Schülerinnen und Schüler wollten auch weiterhin gerne ergänzenden Deutschunterricht haben.
„Ich war erstaunt, dass wir überhaupt eine Antwort bekommen haben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, den gewünschten Unterricht gab es nicht. Aber immerhin eine Antwort. Da habe ich erkannt, wenn du dich engagierst, passiert auch etwas.“, erinnert sich Karolina Życzyńska. Da war sie 14 Jahre alt.
Seit dem Brief ist viel geschehen. Karolina Życzyńska engagiert sich im Schweriner Stadtschülerrat, im Kinder- und Jugendring und im Kreisverband der Jungsozialisten in der SPD.
Im September 2022 war sie Key-Note Sprecherin auf der Demokratiekonferenz Schwerin - smart&stabil!? „Das war toll. Wir Jugendlichen hatten den Eindruck, wir könnten wirklich einmal sagen, was uns beschäftigt und uns wurde zugehört. Niemand hat so etwas gesagt wie „Du bist zu noch jung“ oder hat unsere Beiträge irgendwie abgewertet.“
Man müsste mal … den Dingen einfach ihren Lauf lassen
Ausverkauft. Egal ob im Schleswig-Holstein-Haus, in der Schelfkirche oder im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais. Immer wieder sind die Konzerte, die der Konzertverein Schwerin organisiert, ausverkauft. Und das aus gutem Grund.
Karsten Flatt ist Vorsitzender des 2017 gegründeten Vereins. Der Hallenser hat nach seinem Umzug in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns das Café „Zum Feinspitz“ eröffnet. „Als ich mir damals die Räumlichkeiten in der Puschkinstraße 31 angesehen habe, ist mir das kleine Podest in der Ecke vor den Fenstern aufgefallen. Das könnte eine kleine Bühne sein.“ - Gesagt, getan. Und schließlich gefiel auch den Musikerinnen und Musikern und natürlich auch den Gästen im Café „Zum Feinspitz“.
Die hochkarätig besetzten Konzerte zu organisieren, die Künstler zu betreuen und angemessen zu bezahlen, den Kartenverkauf zu stemmen und das viele Drumherum war bald nicht von Karsten Flatt und ein paar Freunden mal so nebenbei zu schaffen.
Zum Glück fanden sich unter den Freunden der Kammermusik eine Reihe hilfsbereiter und kreativer Menschen, die bereit waren aktiv mitzuwirken und nach einer tragfähigen, zukunftsorientierten Lösung zu suchen. Der Konzertverein Schwerin wurde gegründet.
Was Kammermusik eigentlich ist, was geschehen kann und was möglich werden kann, wenn man einer Idee treu bleibt und offen genug ist den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, erzählt Karsten Flatt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 26. September 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … prüfen, ob die Idee ein Geschäftsmodell sein kann.
Das Digitale Innovationszentrum der Landeshauptstadt Schwerin ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum zur Förderung der Gründerszene und der digitalen Innovationskraft in Schwerin. Frida Hoth ist im DIZ als Gründercoach / Innovationsmanagerin im Einsatz.
Das GRÜNDER STUDIO richtet sich an Menschen mit Unternehmergeist. „Du hast eine Idee? Du hast eine Lösung für ein Problem gefunden? Und du fragst dich: was nun? Du stehst schon kurz vor deiner Unternehmensgründung und es fehlt noch der nächste, vielleicht letzte Schritt? – Dann herzlich Willkommen im GRÜNDER STUDIO Schwerin.“, so Frida Hoth. „Hier unterstützen Dich Coaches und Experten mit kreativen und agilen Arbeitsmethoden und helfen Geschäftsideen zu konkretisieren und die richtigen Akteure miteinander zu vernetzen.“
„Unsere Türen stehen offen für alle, die etwas (mit) bewegen wollen. Wissensträger, Visionäre, Gründungsinteressierte, Klein- und Mittelständische Unternehmen aller Branchen sowie die Akteure der öffentlichen Verwaltung und Bildungszentren vernetzten wir miteinander.“, heißt es uf der Internetseite „digitalesmv.de/dir/diz-schwerin“.
Was das Digitale Innovationszentrum der Gründer Community in Schwerin zu bieten hat, wie und wann man miteinander ins Gespräch kommen kann, was das ganze kostet und manche Frage mehr beantwortet Frida Hoth im Podcast „Man müsste mal …“
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
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Man müsste mal … gucken, wie es läuft!
Wir haben wieder mal bei unseren Gästen nachgefragt „Wie ist es denn seit Deiner Podcast Folge mit Deinem Vorhaben weitergegangen?“ Und was kommt als nächstes?
In einem flotten und hoffentlich abwechslungsreichen Schnelldurchlauf fassen wir für unsere Hörerinnen und Hörer die wesentlichen Ereignisse seit den Podcastaufnahmen zusammen. Hört mal rein.
Unsere Gesprächspartner engagieren sich. Manche tun das ehrenamtlich, haben innovative Ideen, gründen Unternehmen, schreiben Bücher, kommen aus Vereinen, aus Politik, Kultur und Kommerz. Alle sind sich sicher, dass sie etwas Gutes tun. Gemeinsam ist ihnen: sie wollen die Welt ein bisschen besser machen. Und sie berichten von den Herausforderungen, Erfolgen, von Hindernissen und immer wieder auch von der Freude bei ihrem Tun.
Und einen wichtigen Wunsch hätten wir: es ist eher der Wunsch einiger Zuhörerinnen und Zuhörer, die der Meinung sind, dass wir unbedingt einen Erkennungsmelodie für unseren Podcast brauchen. Also, sie würden gerne einen Jingle hören, wenn es losgeht.
Wir freun uns sehr auf Vorschläge, Melodien und andere schöne Dinge, die sich als Jingle, als Erkennungszeichen eignen. – Wer dabei sein möchte, hat einen gute Chance bei einer der nächsten Folgen davon zu berichten, wie es ist eine Erkennungs-melodie für „man müsste mal“ zu entwerfen. Mails bitte an [email protected]
Diese Folge haben wir am 12. Oktober 2022 aufgenommen.
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Man müsste mal … etwas mit Musik machen!
Carsten Stotco, Det Nissen, Martin Neuhaus und die Macher bei der Musik- und Kunstschule ATARAXIA haben den „Musikklub“ ins Leben gerufen haben. Und nun ist was los auf dem Schweriner Markt. Immer Dienstag, immer 19 Uhr. Von Mai bis Ende September. Feinste Straßenmusik - regionale Bands bekommen eine Bühne und die Schwerinerinnen, die Schweriner und die Gäste in der Stadt kommen vorbei.
Die pure Anzahl der Bands und Musiker und die musikalische Bandbreite in und um die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern herum sind enorm. Und so waren denn auch die bisher 22 wöchentlichen Konzerte sehr vielfältig: Pop, Jazz, Rock, Blues, Klassik, Solisten, Familienbands, Chöre, junge Talente, alte Hasen …
Und jede Woche wurden es ein paar Besucherinnen und Besucher mehr. Und unter den Gästen immer wieder auch eine ganze Reihe Leute, die deutlich jünger sind als 46,5 Jahre, dem Schweriner Durchschnitt. Es gibt sie also doch. Und sie kommen, wenn was los ist.
Wer nicht dabei sein konnte oder noch mal wissen möchte, wie der Sommer auf dem wiederbelebten Markt so war und vielleicht wieder wird, kann hier mal gucken: https://www.youtube.com/watch?v=tjfjibgTuqk
Ob es im nächsten Jahr weitergeht, wer das bezahlt und warum es nun ausgerechnet der Dienstag wurde, das verrät Carsten Stotco im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 23. September 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … ab und zu scheitern. Danach ist man gescheiter.
Scheitern. Damit hat Robert von Leesen einige Erfahrung. Der ehemalige Triathlet hat natürlich nicht jeden Wettkampf gewonnen. Als selbstständiger Sportwissenschaftler und Gesundheitsberater hat auch nicht alles geklappt. Und nun steht da dieser Trommelröster aus China in seiner „Werkstatt“ in Raben Steinfeld.
Robert von Leesen ist Geschäftsführer der Nusszeit-Manufaktur vor den Toren Schwerins. Seine Partnerin, Sabrina, beschreibt ihn als einen wahren Allrounder. Bei Robert von Leesen und in der Nusszeit-Manufaktur geht es allerdings nicht nur um gesunde Ernährung. Es geht auch um andere Fragen:
Was ist wirklich wichtig im Leben? Worauf kommt es an?
Kann man mit der „Nööt Tied – Manufaktur“ einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen.?
Die Geschichte zur „Nusszeit“, über den Weg von Schwerin nach Köln und über den Balkan nach Raben Steinfeld und was nun mit dem Trommelröster aus China wird, das erzählt Robert von Leesen im Podcast „Man müsste mal …“
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Diese Folge haben wir am 11. August 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … mehr Plattdeutsch in den Alltag bringen
Plattdüütsch. Die einen halten es für einen norddeutschen Dialekt, andere halten es für völlig überholt. Und wieder andere wissen: Plattdeutsch ist eine Sprache und modern.
Zu dieser Gruppe gehört Johanna Bojarra aus Rostock.
Sie ist vielfältig in Sachen Plattdeutsch aktiv. Das Kinderbuch „Plattdüütsch mit lütt Mariken“ ist in der „Plattdütsche Schatzkist“ gelandet, einer Mediensammlung aus Büchern, CDs, DVDs, Spielen und Liedern, die kostenfrei von Schulen und Kindergärten ausgeliehen werden kann.
Allein das Plattdeutsche „Tippschnack mit de Ackerschnacker“ ist für Bojarra ein Beleg dafür, das Platt modern ist: Chatten auf dem Handy. Aber eben auf Platt.
Und der Blick in die Richtung der Jugend macht klar, dass Platt heute nicht nur für die Alten vom Land eine lebendige, gesprochene Sprache ist. So gibt es Poetry Slams und Musik-Wettbewerbe. Bei den“Plattbeats“ haben Amateurmisuker zwischen 15 und 30 Jahren die Möglichkeit, ihr Talendt unter Beweis zu stellen: Rock, Pop, Metal, Hip Hop – alles ist erlaubt. Einzige Bedingung, der Text muss auf Platt sein.
Wir haben die Folge am 4. August 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … eine Podcast-Folge als Nachruf
Als „De Klockenschauster“ ist Hans-Joachim Dikow in Schwerin bekannt. Als wir miteinander sprachen, wollte der Uhrmacher gerne Nachwuchs für seinen Berufsstand gewinnen. Vielleicht sogar jemanden finden, der sein Nachfolger im Laden in der Münzstraße werden könnte. – Die Aufnahme des Podcast war fertig. Ein paar schöne Fotos machte Nicole Schuster. Die Suche konnte beginnen. Aber es kam alles anders.
Achim Dikow und seine Lebensgefährtin versterben in Folge eines Autounfalls.
De Klockenschauster, alias Hans-Joachim Dikow, war nicht nur der Uhrmacher in der Münzstraße. Er war umtriebig in seiner Straße, in Schwerin und in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Dabei ging es oft um Uhren: um kleine, feine Exemplare, die er reparierte, begutachtete, selbst herstellte und verkaufte. Und um die richtig Großen, die Uhren, ganz oben in den Kirchtürmen oder auch die in manchem Rathaus. Ihrer Rettung hatte er sich verschrieben. Er bekam sie alle wieder zum Laufen.
Diese Podcast-Folge verstehen wir als eine Wertschätzung der Arbeit und des Engagements des Klockenschausters Hans-Joachim Dikow. Die Veröffentlichung ist mit seinen Söhnen abgestimmt.
Diese Folge haben wir am 22. Juni 2022 aufgenommen.
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