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Man müsste mal … mehr Lachen in den Alltag bringen!
Heide Lindemann ist Lachyoga-Lehrerin in Schwerin und weiß um die gesundheitsfördernde Wirkung des Lachens. „Und Lachen tut wirklich gut.“, ergänzt sie.
Lachen wird auch wissenschaftlich erforscht. Gelotologen, also Lachforscher, sind der Ansicht, dass Lachen nicht nur das allgemeine Wohlbefinden verbessert, Durch Lachen würden schmerzstillenden und entzündungshemmende Substanzen freigesetzt, „Glückshormone“ ausgeschüttet, Stresshormone abgebaut und das Immunsystem gestärkt.
In Schwerin bietet Heide Lindemann seit einigen Jahren öffentlich Lachyoga an. Beim Lachyoga kann es für die Teilnehmenden von einem anfangs künstlichen Lachen in ein echtes Lachen übergehen. Die Lachyoga-Übungen, der Augenkontakt untereinander und spielerische Elemente erleichtern, vom zunächst willentlichen Lachen in das freie Lachen und eine gelöste Stimmung überzugehen.
Inzwischen bietet Heide Lindemann ihre Lachyoga-Seminare auch für Unternehmen, Verwaltungen, Fitness-Center und anderen an. Und sie lädt die Lachyoga-Interessierten auch unter freiem Himmel zu Lachen ein.
Wer das Lachyoga erfunden hat, wer es in der Welt verbreitet hat, wie Heide Lindemann selbst zum Lachyoga gefunden hat und wie es für sie damit weitergehen wird, das berichtet Heide Lindemann im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 3. August 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … wieder darüber nachdenken, wie wir endlich unsere Landesverfassung so novellieren, dass sie den Anforderungen an die Menschrechte gerecht wird.
„Die Menschenrechte sind unteilbar. Bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte bedingen sich gegenseitig. Sie bilden einen Sinnzusammenhang aufeinander bezogener Rechte. Sie gehören untrennbar zusammen. Das bedeutet, man kann nicht nur bestimmte Rechte haben kann und andere nicht.“, sagt Heiko Lietz.
Mit einem klaren, analytischen Blick betrachtet er die Realität in Deutschland und in Mecklenburg-Vorpommern. Und er weiß, wovon er spricht. Lietz hat als Vertreter des NEUEN FORUM mitgewirkt an dem Entwurf einer neuen Verfassung der DDR. Er war Vertreter der Bürgerbewegung in der „Kommission für die Erarbeitung einer Landesverfassung“ für Mecklenburg-Vorpommern und hat die Diskussion um eine neue Verfassung für Deutschland mitgestaltet.
In Mecklenburg-Vorpommern wurde die Landesverfassung am 12.06.1994 per Volksentscheid mit 60,1 % der abgegebenen, gültigen Stimmen angenommen. Heiko Lietz hat als Vertreter der Bürgerbewegung an der Erarbeitung der Landesverfassung mitgewirkt. Zufrieden ist er mit dem Ergebnis nicht.
„In der Landesverfassung ist man in einigen Punkten schon weitergegangen als im Grundgesetz. Aber ein einklagbares Recht auf Arbeit oder auch auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt es nicht.“, erläutert Heiko Lietz beispielhaft. Und
Was Heiko Lietz beschäftigt und in welche Richtung es aus seiner Sicht gehen muss, darüber spricht er im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 18. März 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … lauter sein gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und rechte Hetze
Ihr ganzes Leben ist von Politik geprägt, meint Reem Alabali-Radovan. Ihre Eltern waren im Irak politisch verfolgt, gingen in die Sowjetunion und landeten Mitte der 90er Jahre in Mecklenburg-Vorpommern. Den Krieg im Irak 2002 verfolgt sie als Jugendliche aus dem fernen Schwerin und ist doch nah dran.
Ihr Weg führt sie 2015 nach Nostorf-Horst in die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Hierher kommt sie bereits zum zweiten Mal. Das erste Mal kam sie mit ihren Eltern als „Flüchtlingskind“. Dieses Mal ist sie nach dem Studium Mitarbeiterin der Landesverwaltung.
Später wirkt Alabali-Radovan als Integrationsbeauftrage des Landes Mecklenburg-Vorpommerns bereits stärker im politischen Raum. Eine Reihe von Ereignissen bringen sie zu der Überzeugung, dass sie sich auch parteipolitisch engagieren und dass sie Flagge zeigen möchte. Anschläge wie die in Halle und in Hanau, der Mord an Walter Lübcke, die Enthüllungen zum NSU und zum Nordkreuz-Komplex, die Radikalisierung im rechten Spektrum und anderes, bewegen sie sehr. Sie ist überzeugt, dass es strukturellen Dinge sind, die in den Blick genommen werden müssen. Hier sieht sie Versäumnisse und hier will sie mitwirken.
Seit einem guten halben Jahr ist sie nun Staatsministerin beim Bundeskanzler und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie seit Februar 2022 auch die Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.
Über ihren Weg in die Politik, warum sie sich für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands entschieden hat und was sie sich für die nächste Zeit vorgenommen hat, berichtet Reem Alabali-Radovan im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 19. April 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … in die Schweriner Bahnhofsmission kommen und sich die Arbeit dort ansehen.
Die Schweriner Bahnhofsmission ist die Einzige in Mecklenburg-Vorpommern. Waltraud Kaz-Müller und Marie-Claire Heuer engagieren sich ehrenamtlich und hauptamtlich regelmäßig dort. Marie-Claire Heuer ist die „Chefin“. Sie ist Mitarbeiterin des Trägers der Schweriner Bahnhofsmission, der Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend. Sie koordiniert die Einsätze der Ehrenamtlichen. Und dieser Job macht ihr sichtlich und hörbar viel Freude.
Waltraud Kaz-Müller ist seit 2019 dabei. Sie ist im Ruhestand. Während einer sehr schwiegen Phase in ihrem Leben erhält Kaz-Müller viel Zuwendung und Unterstützung. Gerne wollte sie später etwas davon zurückgeben.
Die meisten der Helferinnen und Helfer sind so wie Kaz-Müller nicht mehr fest im Arbeitsleben. „Wir freuen uns, wenn Neue dazu kommen. Wer noch nicht weiß, ob diese Aufgabe zu einem passt, kann gerne einmal für ein, zwei Tage bei uns reinschnuppern“.
Was sie bei ihrer Arbeit erleben und wie es am Rande des Bahnsteigs läuft, erzählen Waltraud Kaz-Müller und Marie-Claire Heuer im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 11. März 2022 aufgenommen. (Bitte entschuldigt, dass ein Zeitbezug im Mai vorkommt.)
Man müsste mal … mitreden, statt sich zu ärgern!
Gewählt hat sie die SPD schon immer. „Diese Verbindung von sozialer Politik und Demokratie hat mich angesprochen.“, sagt Dr. Anna Konstanze Schröder. Nach dem ersten Gang zu einer Wahl vergehen dann noch ein paar Jahre bis sie SPD—Mitglied wird und sich aktiv in die Politik einbringt.
Zunächst haben Studium und Beruf den Vorrang. Sie wird Diplom-Psychologin und promoviert in Religionspsychologie. Für einige Jahre arbeitet Anna-Konstanze Schröder als Geschäftsführerin des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Seit Dezember 2021 ist sie SPD-Abgeordnete.
Vor der Tür, im Ortsverein beginnt die Reise. Sie tritt zu den Kommunalwahlen an und fällt durch. „Mich kannte ja keiner.“, schätzt sie die damalige Situation ein. Durch ihre Präsenz und ihre Aktivität ändert sie das. Sie setzt sich ein für eine gute, regionale wirtschaftliche Entwicklung.
Auf dem Listenplatz 25 geht sie in den Landtagswahlkampf. Und dieses Mal klappt es.
Wie der Einstieg in die Politik gelaufen ist, wie sie dazu beiträgt, dass SPD in ihrer Region wieder stattfindet und was ihr die Arbeit als Landtagsabgeordnete bedeutet, erzählt Dr. Anna-Konstanze Schröder im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 31. März 2022 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
Man müsste mal … ein paar Scheiben werfen – am besten auf Körbe!
Frederic Werner ist Wahl-Schweriner. Er kam vor neun Jahren in die Landeshauptstadt. Der Leiter des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung engagiert sich auch ehrenamtlich in der Stadt. Für sein letztes Vorhaben, einen Golfplatz im Stadtgebiet - haben er und seine Mitstreiter nur vier Jahre gebraucht: ein Discgolfplatz im Sport- und Freizeitpark Neu Zippendorf.
Mit einer Art Frisbee-Scheibe ziehen die Golfspieler los. Der Schweriner DISC-Golf-Platz ist ein 9-Loch-Platz. Auf dem Parcours stehen Fangkörbe. In diese Körbe sollen die Scheiben fliegen. Und wenn das klappt, dann rasseln die Metallketten der Körbe laut und scheppernd.
Nach Rostock und Greifswald hat nun auch Schwerin seinen DISC-Golf-Platz. Den Trendsport aus Amerika kann man hier auch ohne eigene Scheiben ausüben Im Feuerwehrmuseum um die Ecke liegen Scheiben zum Ausleihen bereit.
Die Initiative kam von ihm und dem Tri-Sport-Schwerin e.V. Das Geld für den Bau der Anlage kommt von der Bürgerstiftung, der Sparkassen-Stiftung, der Ehrenamtsstiftung, dem Verfügungsfond „Soziale Stadt“, dem Förderprogramm GKV des Fachdienstes Gesundheit der Stadt Schwerin und aus BUGA-Mitteln des Ortsbeirates Neu-Zippendorf. Träger des Projektes ist der gemeinnützige Verein Bauspielplatz e.V. mit Unterstützung des Schweriner Jugendrings. Der SDS-Schwerin wird die Pflege der Anlage übernehmen. – Und eröffnet ist inzwischen auch.
Wie hat er es geschafft hat und wie heute die Stimmung auf dem DISC-Golf-Platz ist, erzählt Frederic Werner im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 8. März 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … seinen eigenen Arsch von der Couch hoch bewegen und aktiv werden.
Steffi Pulz-Debler ist bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2021 für die Partei DIE LINKE im Wahlkreis Ludwigslust-Parchim IV ins Rennen gegangen und hat verloren. Das Direktmandat holte die SPD. – Mit Platz 11 auf der Landesliste rückt sie dann aber im Januar 2022 für ihre Parteikollegin Simone Oldenburg, die das Bildungsministerium in der neuen Regierungskoalition übernimmt, nach.
Pulz-Debler engagiert sich politisch schon eine Weile. Als 2015/2016 auch in Parchim in Turnhallen Geflüchtete einquartiert wurden und versorgt werden mussten, war ihr klar, dass sie aktiv werden muss, dass sie hoch muss von der Couch. Sie schaltet sich ein.
Im Fairtrade Netzwerk wird sie aktiv und ist in Parchim Ansprechpartnerin der Kampagne „FairtradeStadt“. Steffi Pulz-Debler ist gelernte Zahnarzthelferin. Sie hat sich in vielfältiger Weise im Spektrum der ganzheitlichen Gesundheit weitergebildet. Einige Jahre betreibt sie eine eigene Massagepraxis.
2018 wird sie Wahlkreismitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten Dr. Dietmar Bartsch. Und jetzt ist richtet sie als Landtagsabgeordnete in Parchim selbst ein Wahlkreisbüro ein.
Warum Steffi Pulz-Debler politisch aktiv wurde, welchen Themen sie bewegen, was sie selbst bewegen möchte und warum sie dies bei den LINKEN tut, erzählt sie im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 22. März 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … versuchen, seinen Traum zu leben!
„Was willst Du machen, wenn Du keine Alternative hast? Du spürst genau, Musik ist dein Ding. Dann musst Du diesen Weg gehen.“, meint Jordi Arnau Rubio mit voller Überzeugung. „Und genau das machen wir auch. Wir schreiben unsere Lieder selber, wir machen Musik, stehen auf der Bühne. Unser erstes Album und das Video dazu sind auf dem Markt.“, ergänzt Lisa Michèle Lietz.
Lisa Michèle Lietz kommt aus Schwerin, ist hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Studiert hat sie Musikpsychologie. „Ich habe gelernt, das Musik und Emotionen in einem engen Zusammenhang stehen.“ Sie gibt LUNA SOUL die Stimme.
Ihr Partner Jordi Arnau Rubio kommt aus Barcelona. In Schwerin stand der ausgebildete Tänzer ein paar Jahre mit dem Ballettensemble auf der Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters.
Die Musik der Band kommt an. Sie treten in Deutschland und in Spanien auf. Für das Debütalbum „Hills Of Time“ und das in Schwerin gedreht Musikvideo „Higher“ erhalten die Künstler 2022 den Kulturpreis der Landeshauptstadt und der Sparkassenstiftung.
Im Laufe des Jahres sind 14 Konzerte in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein geplant.
Wie sie sich kennengelernt haben, wie der Alltag aussieht und wovon sie noch so träumen, darüber erzählen Lisa Michèle Lietz und Jordi Arnau Rubio im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 12. April 2022 aufgenommen.
Man müsste mal … ein Mietobjekt dem Markt entziehen
Das große Gebäude in der Pfaffenstraße 4 hat eine wechselvolle Geschichte und wie so viele Gemäuer eine Reihe politischer Systeme überdauert. Seit gut 20 Jahren ist DAS KOMPLEX in Schwerin DIE Adresse für eine andere Kultur.
Bisher ist das Haus mit einer Grundfläche von 2.000 qm gemietet. Rund 20 Bewohner und Bewohnerinnen leben dort in Wohngemeinschaften. Verschiedene Initiative und Verein nutzen die Büros. DAS KOMPLEX bietet Platz und Raum für Bands zum Proben, Werkstätten für Textiles und Fahrräder. Das Cafe „Rosa“ wird wie eigentlich alles im KOMPLEX in Eigenregie und ehrenamtlich geführt.
Die Eigentümergemeinschaft hat den Mietern des KOMPLEX bereits vor ein paar Jahren vorgeschlagen, das Haus zu kaufen. Ein passender Weg scheint gefunden. Die „Mietshäuser Syndikat GmbH“ aus Freiburg und der „Knackpunkt e.V., Schwerin“, alle nennen ihn den „Hausverein“, da alle die Räume im KOMPLEX mieten hier Mitglied sind, tun sich zusammen und werden das Gebäude kaufen. Doch zunächst muss der Kaufpreis zusammenkommen.
Über den Weg zum Kauf des KOMPLEX und die Ziele erzählt Christoph Penske im Podcast „Man müsste mal …“
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
Man müsste mal … verstehen, warum es in der Politik so verdammt lange dauert, bis etwas umgesetzt ist.
Seit dem 26. Oktober 2021 ist sie drin - im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Fünf Mitglieder hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Anne Shepley ist eine von Ihnen. Sie drückt sich weder vor Aufgaben noch vor der Verantwortung, ist stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion und übernimmt die Rolle der Sprecherin in Sachen Kinder, Jugend, Senioren, Familie, Frauen und Gleichstellung, Migration und Flucht, Integration, Soziales, Kindertagesstätten, Queerpolitik, Tierschutz und Medienpolitik. Als Delegierte nimmt sie an der Ostseeparlamentarierkonferenz teil.
Und dabei ist die 42jährige noch gar nicht so lange in der Politik. Irgendwann war ihr klar: „Nichts tun, ändert nichts!“ Und dann sie hat sich umgesehen in der Landschaft der Parteien. 2018 wird sie Mitglied der GRÜNEN, geht in den Landesvorstand und vertritt seit 2019 ihre Partei im Kreistag Nordwestmecklenburg.
Und warum nun entscheidet sich Anne Shepley zu dem Schritt in die Politik? Wie sind ihre Eindrücke und Erfahrungen der ersten Monate im Parlament? Und was will sie bewegen?
Darüber sprechen wir mit Anne Shepley im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. März 2022 aufgenommen.
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