Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht’s um die Frage, warum Kunden überhaupt eine Beziehung zu Unternehmen wollen und warum sie die auch manchmal ganz bewusst vermeiden. Wir schauen auf den Unterschied zwischen B2B und B2C, auf Themen wie Vertrauen, Risiko, Status und Zugehörigkeit und darauf, warum CRM nur dann funktioniert, wenn ein echter Mehrwert entsteht. Am Ende geht es eben nicht um Nähe um jeden Preis, sondern um Relevanz aus Kundensicht.
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Marketing-News der Woche:
Influencer Marketing wird erwachsen: Studie zeigt klaren Reifeprozess
Der aktuelle „State of German Influencer Marketing 2026" macht deutlich: Die Experimentierphase ist vorbei. Budgets steigen, Prozesse professionalisieren sich, und Performance-Kennzahlen rücken klar in den Mittelpunkt. Engagement-Raten allein reichen längst nicht mehr. Entscheidend sind heute Conversion-Raten, Customer Acquisition Costs und Customer Lifetime Value. Unternehmen investieren verstärkt in Tracking-Technologien wie UTM-Parameter, Affiliate-Modelle und serverseitiges Tracking. Der Trend geht außerdem weg von Massenkooperationen hin zu langfristigen Creator-Partnerschaften, weil Glaubwürdigkeit der entscheidende Faktor bleibt.
KI im Marketing: Viele nutzen es, wenige nutzen es richtig
Laut dem aktuellen State of Marketing Report von Salesforce nutzen bereits 79 % der deutschen Marketingteams KI, aber mehr als drei Viertel setzen trotzdem überwiegend generische Kampagnen um. Das liegt an fragmentierten Daten und isolierten Systemen: 82 % der Marketingfachleute in Deutschland haben weiterhin Schwierigkeiten, zeitnah auf Kundenanfragen zu reagieren. Kurz gesagt: KI, die nur den Status quo automatisiert, erzeugt Effizienz. Echtes Wachstum entsteht erst, wenn KI den Kontext versteht und dafür braucht es saubere Datenbasis und klare Strategie.
Markenreputation in der DACH-Region: Vertrauen wird zur Währung
Laut der aktuellen Grayling-Trendanalyse 2026 sind sich Entscheider in der DACH-Region einig, dass Konsumenten dem Ruf einer Marke heute mehr Bedeutung beimessen als je zuvor. 63 % bestätigen diesen Trend. Dazu passt: Weltweit sehen 62 % der Befragten erhebliche Reputationsrisiken durch den Einsatz von KI, insbesondere wenn klare Leitlinien fehlen. Das heißt: Transparente Kommunikation ist kein Nice-to-have mehr, sondern ein Wettbewerbsfaktor.
Meta ändert die Spielregeln: Was der neue Klick-Begriff bedeutet
Wer Meta-Kampagnen schaltet, kennt das Problem: Der Ads Manager sagt eine Sache, Google Analytics eine andere. Das liegt daran, dass Meta bislang diverse Interaktionen mit Anzeigen, also auch Likes, Shares und Saves, als „Klick" gewertet hat, obwohl andere Reporting-Dienste nur "echte" Link-Klicks zählen. Das ändert sich jetzt. Ab Ende März wird ein Klick bei Meta ausschließlich der direkte Klick auf einen Link sein. Alles andere (Likes, Teilen, Speichern) fällt dann unter die sogenannte Engage-Through-Attribution. Was das bedeutet: Die Zahlen im Reporting werden sich verschieben, die tatsächliche Kampagnenperformance aber nicht. Es ist mehr Klarheit, keine schlechtere Leistung.
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