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Die Hörbuchinitiative für einen roten Oktober eröffnen wir mit einem Text, der anschaulich erläutert, anhand welcher gesellschaftlichen Ereignisse sich erkennen lässt, ob es sich in einer historischen Situation um einen revolutionären Aufschwung handelt. Dabei gilt: Das Ganze ist selbstverständlich nicht dogmatisch oder mechanisch zu verstehen. Lenin verweist in diesem Zusammenhang vor allem auf die Streiks – diese dürften wohl immer ein solider, gewissermaßen überhistorischer Hinweisgeber bleiben. Doch daneben gibt es zwangsläufig auch andere wichtige, einzigartige „zeitgenössische“ Faktoren. Werfen wir etwa einen Blick auf die Entwicklung unserer globalen Palästinabewegung: Zeigt sich darin nicht ein stetig wachsendes Potenzial? Was wäre beispielsweise, wenn die Bewegung weiter anwächst und die Streiks noch hinzukommen? Vergessen wir bei alldem jedoch nicht das jetzige Grundproblem – das Fehlen einer quantitativ wie qualitativ starken Kaderpartei!
Dürfen Leninisten Mao lesen? Ja, unbedingt. Wie will man sonst wissen, ob man richtig liegt? Wie will man die leninistische Linie verteidigen können, wenn man von der anderen Linie nichts weiß? Und machen wir uns nichts vor: Das ist vielleicht eine etwas mechanische Darstellung, der "marxistischen Erkenntnistheorie", aber im Grunde genommen bleibt sie richtig...
https://www.sozialistischeklassiker2punkt0.de/sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/lenin/1918/wladimir-i-lenin-die-proletarische-revolution-und-der-renegat-kautsky/buergerliche-und-proletarische-demokratie.html
https://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1917/imp/kapitel8.htm
Bitte um Mithilfe! Ich freue mich auf Debatten zur Vertiefung: Jeder Hinweis kann zu weiteren Texten führen.
Aus leninistischer Sicht war Luxemburgs Ansatz oft zu „romantisch“ – eine Hoffnung auf die schöpferische Energie der Massen, die zwar real ist, aber ohne straffe politische Führung schnell verpufft. Luxemburg betont stark, dass die Massen im Kampf selbst lernen. Wir würde einwenden, dass spontane Bewegungen ohne entschlossene Führung ins Leere laufen. Nur eine straff organisierte, disziplinierte Avantgarde kann die Arbeiterklasse tatsächlich zur Macht führen. Sonst bleibe sie Spielball des Bürgertums.Der bolschewistische Erfolg beweist, dass eine disziplinierte, entschlossene Kader-Partei durchaus in der Lage ist, in einer revolutionären Situation führend einzugreifen und so den Staatsapparat zu stürzen. Hierin hat sich Luxemburg noch etwas getäuscht - und sie hatte leider nicht mehr die Zeit, das später einzugestehen. Ihr Artikel enthält allerdings trotzdem einige lehrreiche Nuancen. Heute gilt: spontane Aufstände, Graswurzelproteste und unerwartete Streikwellen sind nicht nur „Störungen“ für die Revolution, sondern können Lern- und Politisierungsorte, praktische Seminare des Kommunismus sein - in die Kommunisten unter Umständen eingreifen können und sollten.
https://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1917/imp/kapitel7.htm
Falls es dir mal richtig beschissen geht. Höre diese Affirmationen und es geht bald wieder richtig Vorwärts. Tue dein bestes. Mach dir ne Kerze an. Im übrigen vertraue auf das Pendel der Geschichte oder so. Lachen ist übrigens auch wichtig. Habe ich irgendwo gelesen schätz ich.
Lenin über die NAFOs und Antideutschen von damals > Chauvinisten.
https://web.archive.org/web/20160529174204/http://www.mlwerke.de/le/le22/le22_186.htm
Nennt in den Kommentaren gerne ein paar zeitgenössische, ähnliche Widersprüche des Chauvinismus, die man zu Lenins Text noch ergänzen könnte...
REUPLOAD: Diese Folge wurde gelöscht, wahrscheinlich, weil da die Hymne der Roten Armee ™ darin vorkam. Auch wenn Trotzki den Aufbau der Roten Armee entscheidend vorangetrieben und geleitet hat, gebühren ihm nicht die Rechte an diesem Lied! Muss man wissen...Natürlich gehört es eigentlich der Arbeiterklasse und es ist gut, dass dies offensichtlich auch so im Register vermerkt ist.
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