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Vor der Sommerpause werfen wir einen Blick zurück auf drei Folgen, die in den vergangenen Monaten für besonders viel Gesprächsstoff gesorgt haben.
Wir schauen auf Hugo Boss. Was ist seit unserer Analyse passiert? Warum sorgt die Frasers Group mit ihrem Übernahmeangebot für Bewegung – und was sagt der Kapitalmarkt über die bisherige Strategie von Daniel Grieder?
Weiter geht es mit Bending Spoons. Nach dem erfolgreichen Börsengang stellt sich die Frage: Ist das Unternehmen tatsächlich das neue Operating System für digitale Plattformen oder steckt hinter dem Hype mehr Fantasie als Substanz?
Zu guter Letzt stellt sich die Frage, wie sich der Wearable-Markt entwickelt hat. Kann Garmin seine starke Position weiter ausbauen und geraten WHOOP und Suunto zunehmend unter Druck? Welche Rolle spielen Oura und Google Health im Wettlauf um das digitale Gesundheits-Ökosystem?
Ein Recap mit neuen Zahlen und aktuellen Entwicklungen.
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New Yorker verdient ohne einen einzigen Online-Verkauf mehr Marge als Inditex. Uniqlo zahlt einem 37-jährigen Tennisspieler hunderte Millionen Dollar – und trifft damit eine der klügsten Markenentscheidungen der Branche. Zwei Modelle, gegensätzlicher geht kaum, beide extrem profitabel. Warum?
Wir schauen hinter die Fassade: New Yorkers radikal einfaches Filialmodell ohne E-Commerce, ohne Retouren, ohne Kundendaten – und Uniqlos Kombination aus Funktionsprodukten, KI-Nachfrageprognose und einem Branding, das Federer, LifeWear und Flagship-Stores zu echter Preissetzungsmacht macht. Wir gucken uns Umsätze pro Filiale an, prüfen kritisch New Yorkers Versprechen vom „ultimativen Shopping-Erlebnis" und benennen ehrlich, wo beide Modelle kippen können.
Am Ende die Frage für jeden Händler: Gewinnt man über das Produkt, den Vertrieb, die Marke – oder über konsequent weniger Komplexität?
Reinhören, mitdiskutieren, abonnieren – Team New Yorker oder Team Uniqlo?
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Die Tour de France 2026 ist gestartet – und zeigt schon nach wenigen Etappen, warum sie weit mehr ist als ein Radrennen. Wir sprechen über die Tour als globales Medienprodukt, über neue Sponsoren- und Aktivierungsmodelle, über die Rolle der Werbekarawane, Hospitality, Fan-Experience, Daten, KI-gestützte Renninformationen und die Inszenierung des Grand Départ in Barcelona als Stadt- und Standortmarketing.
Dazu schauen wir auf die kommerzielle Logik hinter Teams, Trikots, Sichtbarkeit, Plattformrechten und internationalem Storytelling. Denn die Tour ist heute nicht nur sportlicher Wettkampf zwischen Pogačar, Vingegaard und Co., sondern auch ein hochprofessionelles Ökosystem aus Content, Commerce, Marken, Tourismus und Live-Erlebnis.
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Shein, Temu und andere Ultra-Billigplattformen stehen in Europa zunehmend unter Druck. Aber die EU setzt nicht auf ein einzelnes „Anti-Shein-Gesetz“, sondern auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen gegen Ultra Fast Fashion: strengere Produktsicherheit, Digital Services Act, Anti-Greenwashing-Regeln, Textilabfall, Herstellerverantwortung, Verpackungsvorgaben, Zollabgaben und künftig auch den Digital Product Passport. In dieser Folge schauen wir darauf, was hinter diesen EU-Regulierungen steckt, welche Regeln bereits gelten, was 2026 konkret in Anwendung kommt und wo es noch offene Fragen gibt. Es geht um die zentrale Frage: Wird Fast Fashion dadurch wirklich ausgebremst, oder nur etwas teurer und komplizierter? Und wie reagieren die großen Player bereits?
Wir erklären, warum die EU das Geschäftsmodell Ultra-Fast-Fashion nicht verbietet, aber Schritt für Schritt seine versteckten Vorteile reduziert: billige Direktimporte, intransparente Lieferketten, aggressive Verkaufsmechaniken, Greenwashing und die Externalisierung von Abfallkosten.
Eine Folge über Regulierung, Plattformmacht, Kreislaufwirtschaft und die Frage, ob Europa den Preis von Billigmode neu definiert.
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Ravensburger will 60 Prozent von Steiff übernehmen. Zwei deutsche Traditions- und Familienunternehmen machen damit zukünftig gemeinsame Sache (Kartellbehördenzustimmung noch ausstehend) – allerdings dann mit klarer Mehrheit für Ravensburger.
Wir sprechen darüber, warum Ravensburger ausgerechnet jetzt in die Premium-Plüschmarke einsteigt, obwohl das Unternehmen selbst an Kosten und Profitabilität arbeitet. Geht es um internationales Wachstum, um Diversifikation nach dem Lorcana-Hype oder um den Aufbau eines europäischen Markenhauses?
Außerdem geht es um Kidults, Collectibles und Lizenzen, um steigende Konkurrenz durch Plattformen und den Druck durch günstige Direktimporte.
Die große Frage: Wie weit lässt sich eine Marke wie Steiff skalieren, ohne ihre Exklusivität zu verlieren? Welche Chancen entstehen für Fachhandel und D2C? Und warum könnten Vertrauen, Herkunft und der berühmte Knopf im Ohr im heutigen Spielwarenmarkt wertvoller sein denn je?
Eine Folge über Teddybären, Trading Cards und die Frage, wie europäische Traditionsmarken gemeinsam wachsen können, ohne gewöhnlich zu werden.
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Hyrox hat in acht Jahren geschafft, wofür andere Sportarten Generationen brauchen: aus einem Hamburger Hallenevent einen globalen Teilnehmersport mit Umsatz im dreistelligen Millionenbereich gebaut - ohne Paid Marketing Investment.
Jetzt ist L Catterton, der PE-Fonds hinter LVMH, offenbar bereit, einen Milliarden-Bet darauf zu platzieren.
Wir fragen: Was steckt hinter dieser Wette? Wie funktioniert das Hyrox-Businessmodell wirklich - und was macht es grade so attraktiv für L Catterton, während das Unternehmen trotzdem nicht profitabel ist? Welche Rolle spielen distressed Seller, Founder-Dynamik und die Olympia-Fantasie bei diesem Deal?
Und das größere Bild: Warum strömt PE-Kapital gerade massiv in Sport - und was unterscheidet die neue Participation-Economy-Logik vom klassischen Club-Investment?
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Nach fast zehn Jahren HDE Online Monitor stellt sich eine spannende Frage: Haben wir die Entwicklung des Handels eigentlich richtig verstanden?
Gemeinsam diskutieren wir sieben Thesen aus den aktuellen Zahlen und Trends:
Eine Folge für alle, die den Handel nicht nur beobachten, sondern verstehen wollen.
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Allbirds wird jetzt (angeblich) eine KI-Firma. Everlane gehört Shein. Foodspring wurde eingestellt. Und KoRo macht über 200 Millionen Umsatz und ist profitabel.
Die erste Generation moderner D2C- und Millennial Brands galt lange als Zukunft des Konsums: Eigener Shop statt Handel. Community statt Werbung. Purpose statt Konzernlogik. Günstige Performance-Marketing-Kosten statt großer Brand-Marketing Ausgaben.
D2C Marken in den 2010er Jahren versprachen eine neue Art des Markenaufbaus - direkt, digital und unabhängig vom klassischen Handel.
Doch viele dieser Marken kämpfen heute mit:
In dieser Folge analysieren wir:
Und wir gehen der zentralen Frage nach: War die eigentliche Innovation der D2C-Welle gar nicht Commerce - sondern die Vermarktung?
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