Gib mir die Gelassenheit, so beginnt das Gelassenheitsgebet. Erfahre in diesem Artikel mehr über das Gelassenheitsgebet, seine Herkunft. Und bekomme Anregungen, wie du das Gelassenheitsgebet im Alltag umsetzen kannst. Sukadev spricht über das Gelassenheitsgebet. Das Gelassenheitsgebet lautet:
Gott,
gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Dieses Gebet wird manchmal christlichen Mystikern aus dem Mittelalter, insbesondere dem Heiligen Franziskus zugeschrieben. Das Gebet ergibt sich auch aus den Lehren der Stoiker. Es wurde so ausformuliert von dem Theologen Reinhold Niebuhr. Populär wurde es durch die Anonymen Alkoholiker, welche das Gelassenheitsgebet zu einem wichtigen Baustein machten, um vom Alkohol loszukommen. Was heißt das im Alltag? Wie kannst du das Gelassenheitsgebet nutzen? Denn das Gebet ist etwas sehr Praktisches im Alltag. Darüber spricht Sukadev in diesem Podcast zum Thema „Gib mir dir Gelassenheit“, Teil 4 der Vortragsreihe/Podcastreihe: Der Königsweg zur Gelassenheit.
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Niederschrift des Vortrags zum Gelassenheitsgebet
Ursprung des Gebets Gib mir die Gelassenheit
Das Gelassenheitsgebet heißt: Gott, gib mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Dieses Gebet wird manchmal christlichen Mystikern aus dem Mittelalter zugeschrieben, insbesondere dem heiligen Franziskus. Das Gebet ergibt sich auch aus den Lehren der Stoiker. Friedrich Schiller hat es auch in ähnlicher Form gebraucht. Es wurde so ausformuliert von dem Theologen Rainold Niebur. Übersetzt wurde es vom Kieler Professor Theodor Wilhelm unter dem Pseudonym Friedrich Oetinger, weshalb es auch als Oetingergebet bezeichnet wird. Populär wurde das Gelassenheitsgebet durch die anonymen Alkoholiker, zunächst in den Vereinigten Staaten, dann auch in Deutschland. Die anonymen Alkoholiker machten das Gelassenheitsgebet zu einem wichtigen Baustein, um vom Alkohol loszukommen.
Gib mir den Mut, Dinge zu ändern – Gib mir die Gelassenheit, Dinge anzunehmen
Ich formuliere das Gebet gerne um. Gott, gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gott, gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Das kann im Alltag sehr praktisch sein. Wenn Dinge auf Dich zukommen, die Dich vielleicht zuerst ärgern würden, dann überlege. Kann ich etwas ändern? Dann, wenn Du etwas ändern kannst, dann ändere es. Ist es nicht änderbar, dann lerne es anzunehmen und dabei gelassen zu bleiben. Weißt Du nicht in welche Kategorie es fällt, dann überlege, denke darüber nach, bete um Führung. Kann ich etwas ändern? Das heißt nicht nur, könnte ich etwas ändern, sondern kann ich etwas ändern mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen? Mit der Zeit die ich habe? Letztlich musst Du entscheiden, was für einen Wert die Sache für dich hat.