Menschen

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Menschen episodes

  • Raphaela Hahn - Ich habe eine Aufgabe
    Raphaela Hahn - Ich habe eine Aufgabe
    Leidenschaftlich würde Raphaela Hahn am liebsten eine Revolution anzetteln. Und zwar eine Schulrevolution im Stile und im Sinne der Reformpädagogik, für alle Kinder, für alle Schulen, besonders alle öffentlichen Schulen. Eine öffentliche Schule für alle Kinder leitet Raphaela Hahn schon viele Jahre. Und hat dabei alles an Schule revolutioniert, was in einer öffentlichen Schule zu revolutionieren ist.
    Raphaela Hahn glaubt dabei zutiefst daran, dass Menschen gut sind, dass es Lösungen gibt, dass wir eine Aufgabe haben und dass wir alle dieselben Chancen verdienen. Dass Raphaela Hahn so positiv und so leidenschaftlich kämpft, hat viel mit ihrer christlichen Herkunftsfamilie zu tun, mit ihrer ungeheuer tapferen, sehr kranken Mutter, ihrem Bruder mit Downsyndrom und dem Aufwachsen in einer Familie, in der man sich selbstverständlich einsetzt.
    56 min
  • Hasan Makhlalati - Ärzte ohne Grenzen. Das wäre ein Traum
    Hasan Makhlalati - Ärzte ohne Grenzen. Das wäre ein Traum
    Hasan Makhlalati hat es fast geschafft. Nur noch ein paar Monate, dann hat er sein Medizinstudium in Deutschland bestanden. Und kann der Arzt sein, der er schon lange sein wollte. An dem Ort, an dem er schon als Kind leben wollte: in Europa. Aber bis hierhin war es ein langer Weg für Hasan Makhlalati. Welche Etappen, Entbehrungen und Enttäuschungen es auf diesem Weg von Syrien über den Libanon nach Deutschland gab, aber auch welche Entdeckungen und Errungenschaften – das ist unser Thema in dieser Sendung.
    Immer wieder auf diesem Weg musste Hasan Makhlalati, seine Ziele revidieren, sich anpassen, sich neu ausrichten. Z.B. als mit einer bösen Knieverletzung in der 11. Klasse, der Traum vom Fußballprofi in Europa platzte.
    Dabei hatte Hasan Makhlalati schon als Kind gewusst: "Ich bin anders als die anderen Schüler:innen. Ich möchte etwas Großes mit meinem Leben anfangen." Hasan Makhlalati hat auch gewusst: In Syrien kann er diese Ziele nicht verfolgen. 
    Der Weg aus Aleppo über den Libanon nach Deutschland war hart. Nicht nur, weil der 18-Jährige im Libanon ausgebeutet wurde und monatelang festsaß. Auch das Ankommen in Deutschland war hart.
    Wir sprechen über Bedingungen und Haltungen für gelingende Integration. Und über den großen Traum: Einmal bei Ärzte ohne Grenzen für Menschen da sein zu können, für die sonst niemand da ist.
    Erstsendung: 12.06.2022
    52 min
  • Stella Deetjen - Back to Life
    Es war nur ein einziger Moment. In dem Moment selbst, wusste Stella Deetjen es noch nicht, aber die Begegnung mit leprakranken Bettlern in Indien hatte die Kraft, ihr Leben für immer zu verändern. Das war 1994. Was damals eigentlich passiert ist, warum die Rucksackreisende für immer blieb und warum es heute auch um Geburten in einem Stall gehen wird - all das erzählen wir in dieser Weihnachtssendung.
    55 min
  • Friedhelm Leven - Abschiedstour für einen Neuanfang
    Friedhelm Leven - Abschiedstour für einen Neuanfang
    700 km lange Fahrradkilometer ging die Abschiedstour, die Friedhelm Leven zum Ende seines beruflichen Lebens unternommen hat. Über 11 000 Euro hat Friedhelm Leven bei dieser Tour für Burundi erradelt. Die Idee: Eine Abschiedstour, die frische Ressourcen für die Arbeit in Burundi schafft. Ein neues Projekt in Burundi ist nur eines der vielen Ziele, die sich Friedhelm Leven für seinen Ruhestand vorgenommen hat.
    Über Burundi sprechen wir also in dieser Sendung. Aber wir sprechen auch über die 100 000 Fahrradkilometer, die Friedhelm Leven im Laufe seines langen Berufslebens geradelt ist. Das, also 100 000 Fahrradkilometer fahren, ging nur, weil Friedhelm Leven auf seine Art ein Dinosaurier ist. Schließlich hat er 50 Jahre bei ein-und-demselben Arbeitgeber gearbeitet. Und dieser Arbeitgeber war auch noch in seinem Dorf am Niederrhein zu Hause.
    Friedhelm Leven hat also ein Leben geführt, das sich ganz an einem Ort abgespielt hat. Mit Mittagspausen, in denen er schnell nach Hause radeln konnte. Und kurzen Wegen in den Feierabend. Da blieb Zeit für Jugendarbeit und Zeit für Weiterbildung, aber auch Zeit für Karneval und auch, für Burundi.
    52 min
  • Johannes Schleicher - Heimweh der Seele...
    Johannes Schleicher
    Heimweh der Seele. So nennt Johannes Schleicher, Theologe und Leiter von Bildungshäusern, die Mystik. Über dieses Heimweh hat Johannes Schleicher jetzt ein Buch geschrieben: "Mitmensch Gott" heißt es. Was dieses Buch erzählt, warum Mystik das Heimweh der Seele ist und, vor allem, warum die Mystik für Johannes Schleicher so zentral ist, ist unser Thema in dieser Sendung.
    51 min
  • Andreas Büsch - Wanderer zwischen den Welten
    Andreas Büsch - Wanderer zwischen den Welten
    Medien und Musik. Das wäre eine Möglichkeit, Andreas Büsch vorzustellen. Aber wirklich nur eine. Ethik und Erziehungswissenschaften wäre eine andere. Familie eine dritte. Ritter eine vierte. Und während ich nicht so recht weiß, wie ich Ihnen Andreas Büsch gleichzeitig umfänglich vorstellen kann, ohne ausufernd zu werden, finde ich eine Selbstbeschreibung. In der sagt Andreas Büsch: "Als Wanderer zwischen den Welten fällt es mir schwer, mich auf die üblichen drei Hashtags zu reduzieren. Daher ausnahmsweise mal das Doppelte: #medienbildung   #medienethik   #digitalisierung   #ästhetik   #musik   #liturgie". Damit haben wir schon mal ziemlich viele Hashtags, oder Themen, über die wir heute sprechen können.
    54 min
  • Paul Rosner - Trotzdem. Weiterleben und das Richtige tun
    Paul Rosner - Trotzdem. Weiterleben und das Richtige tun
    Paul Rosner hat bei den besten Geigern aus Ost und West gelernt, hat in Moskau beim berühmten David Oistrach und später bei einem Professor der Julliard School in New York studiert. Und Paul Rosner hat weltweit konzertiert. Heute lebt er in Düsseldorf und konzertiert vor allem aus Solidarität für sein Heimatland, die Ukraine. Davon erzählen wir.
    Wir erzählen aber auch von seinem Onkel, dem berühmten jüdischen Tenor Joseph Schmidt, geliebt und einzigartig wie Maria Callas. Joseph Schmidt musste vor den Nazis fliehen, wurde in Frankreich verraten und überlebte nicht, weil die Schweiz in nicht als Flüchtling anerkannte1958 hat der ungarische Regisseur Géza von Bolváry ihm ein Denkmal mit dem Film „Ein Lied geht um die Welt“ gesetzt.
    Und wir erzählen aber von der Bukowina, dem Buchenland. Die Bukowina hat eine ganz und gar bewegte Geschichte, die nördliche Hälfte gehört zur Ukraine, die südliche Hälfte gehört zu Rumänien. So bewegt wie die Geschichte des Buchenlandes ist die Geschichte von Paul Rosner und seiner Familie.
    53 min
  • Br. Jeremias - praying and staying
    Bruder Jeremias - Praying and Staying
    "Was machen wir?", fragt eine Stimme im Off.  "Praying and staying", also beten und bleiben, sagt Bruder Moritz, Kapuzinerbruder in Lwiw, in der Ukraine. Im Hintergrund hört man Fliegeralarm und Bomben.
    Die Stimme aus dem Off kam von Bruder Jeremias, ebenfalls Kapuziner, der zusammen mit Bruder Moritz Hilfstransporte in die Ukraine organisiert. Sechs 40-Tonner, randvoll mit medizinischem Notfallmaterial und Essen, konnten schon losgeschickt werden. Die beiden Kapuzinermönche selbst machen sich jetzt auch wieder auf den Weg. Vorher aber ist je Bruder Jeremias noch zu Gast in der Sendung Menschen.
    42 min
  • Chiara Battaglia - Erstmal genug gekämpft
    Chiara Battaglia - Erstmal genug gekämpft
    Chiara Battaglia hat katholische Theologie studiert. Und ist queer. Erst im Studium hat Chiara Battaglia begriffen, wie sehr das eine das andere ausschließt. Chiara Battaglia hat ihre Schlüsse daraus gezogen. Welche Schlüsse das sind, warum sie des vielen Kämpfens im Moment müde ist, aber trotzdem einige Jahre als Integrationsbeauftragte des Erzbistums Köln gearbeitet hat, das ist unser Thema in dieser Sendung.
    53 min
  • Irmgard Schwermann - Weil jede Berufung Respekt verdient
    Irmgard Schwermann - Weil jede Berufung Respekt verdient
    Irmgard Schwermann hat ihren Platz im Leben gefunden. Sie ist Pfarrhaushälterin. Und liebt ihre Aufgabe und ihre Art zu leben. Was sie nicht liebt, ist, dass sie von Anfang an Verleumdungen und Verachtung, Hohn und Spott aushalten musste. Auch heute noch, z.B. selbst auf Katholikentagen schlägt ihr die Diskriminierung ins Gesicht. Ein Paar, das zölibatär unter einem Dach lebt, will nicht (mehr?) in unsere Welt passen. Warum Irmgard Schwermann ihren Weg gerne lebt und was die Pfarrhaushälter:innen von Transmenschen lernen können - darüber sprechen wir in dieser Sendung.
    55 min

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Jede Woche war ein Gast eingeladen, eine Stunde lang aus seinem Leben zu erzählen. Ein intensives Gespräch über das, was zählt. Die Sendung wurde im Januar 2023 eingestellt.

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