Menschen

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Menschen episodes

  • Alina Schwermer - Futopia. Ohne Sonnenuntergänge. Dafür mit viel Zukunft
    Alina Schwermer - Futopia. Ohne Sonnenuntergänge. Dafür mit viel Zukunft
    Unsere Welt, so wie sie ist, kritisieren, das ist eines. Und zwar ein Leichtes.   Eine andere, eine bessere Welt aus- und vordenken – das ist etwas ganz anderes. Und zwar ein Schwieriges. Aber genau das hat die junge Sport- und Reisejournalistin Alina Schwermer 450 Seiten lang mit ihrem neuen Buch: Futopia gemacht. Futopia, Ideen für eine bessere Fußballwelt, heißt es.  Ein Buch, indem dem es auch, und auch viel, um Fußball, geht. Aber noch viel mehr geht es um eine andere, eine lebendige, vor allem aber eine gerechtere Welt. Ein spannendes Buch, eine spannende Frau und daraus wird: eine spannende Sendung. Herzlich willkommen.
    56 min
  • Menschen
    Gerade ist Günter Riße in den Ruhestand gegangen. Zeit zurückzuschauen auf ein Leben als Diakon, Wissenschaftler, Hochschullehrer, Leiter des Diakoneninstitutes und Familienvaters, in dem Günter Riße über die Jahrzehnte sein Denken immer mehr weitete. Aber: Wie macht man das? Wie weitet man das eigene Denken? Das will ich heute gerne herausfinden.
    Wir sind ja selbst eine Frage
    „Wir sind ja selbst eine Frage“, sagt Günter Riße. Eine Frage sei dabei immer der Weg, in die Weite zu gehen und führt aus: „Fragen sind wie Schlüssel, um Räume zu öffnen“. Was für ein schönes Bild! Ist der Schlüssel gedreht und die Türe geöffnet, ist der Raum dahinter offen und ein neues Stück Weite begehbar.
    Das Denken von Günter Riße wurde weiter, als er als junger Wissenschaftler den Islam erforschte. Aus der Doktorarbeit wurde ein lebenslanges Interesse am Islam, tiefe Freundschaften mit Muslimen und Musliminnen und der vielleicht sogar noch tiefere Wunsch, den Menschen Brücken zu zeigen, über die sie gehen können. Zueinander.
    Begegnung ist bunt. Das muss man aushalten.
    So wichtig Begegnung aber sei, Wissenschaft brauche in der Begegnung immer auch Reflexion. Nur so bleibe das Denken weit, ist sich Günter Riße sicher. Dass Begegnung immer vielfältig und bunt sei, das müsse man aushalten.
    Günter Riße ist geprägt von seinem Lehrer und Freund, dem Jesuiten Hans Waldenfels und seiner kontextuellen Theologie. „In Kontext steckt immer Text“, sagt Riße. In der Sendung erklärt er, warum sich stets am Umgang mit dem Kontext von Texten, die Weite oder aber auch die Enge zeige.
    Als Diakon Gott etwas zurückgeben
    Warum dem erfolgreichen Wissenschaftler und Familienvater von vier Kindern die Wissenschaft alleine nicht reichte und er auch noch die Ausbildung zum Diakon machen wollte, erzählt Günter Riße Ihnen am besten selbst. Soviel sei verraten: Er wollte Gott etwas zurückgeben.
    Wir erzählen aber auch von der Enge des Heimatortes am Rande des Sauerlandes, vom Aufbruch in den 1960er Jahren, in der die Gesellschaft lernte, dass Chancengerechtigkeit vom einzelnen Kind und nicht seiner Familie gesehen werden muss. Günter Riße bekam auf diese Weise die Chance auf höhere Bildung, entdeckte die Welt der Wissenschaft, weitete erst sein Denken, dann sich selbst.
    Wenn wir selber die Frage sind, dann ist vielleicht unser Leben die Antwort. Von Günter Rißes Antwort erzählt diese Sendung.
    56 min
  • Johannes Schleicher - Heimweh der Seele
    Heimweh der Seele. So nennt Johannes Schleicher, Theologe und Leiter von Bildungshäusern, die Mystik. Über dieses Heimweh hat Johannes Schleicher jetzt ein Buch geschrieben: "Mitmensch Gott" heißt es. Was dieses Buch erzählt, warum Mystik das Heimweh der Seele ist und, vor allem, warum die Mystik für Johannes Schleicher so zentral ist, ist unser Thema in dieser Sendung.
    51 min
  • Ronja von Wurmb-Seibel - Verzweiflung ist unrealistisch
    Ronja von Wurmb Seibel
    Corona, Klimawandel und jetzt auch noch Krieg. Nachrichten bringen uns eine schlimme Welt und viele Ohnmachtsgefühle ins Haus. Noch schlimmer: Diese Bilder von der „Fehlerliste“ unserer Welt, wie die Journalistin Ronja von Wurmb-Seibel unsere Art von Nachrichten nennt, verändern unseren Blick auf unsere ganze Welt. Auch unsere eigene. Schlimmstenfalls lassen wir uns suggerieren, die ganze Welt sei schlecht, lassen wir uns entmutigten auch für unser eigenes Handeln. Das hat Folgen für jede:n einzelnen und uns als Gesellschaft.
    Ronja von Wurmb-Seibel denkt schon lange darüber nach, wie sie dieselben Geschichten so erzählen kann, dass wir weder gelähmt noch ohnmächtig zurückbleiben. Trainiert hat Ronja von Wurmb-Seibel diesen neuen Blick auf Nachrichten ausgerechnet im Afghanistan-Krieg. Mit 25 Jahren ging sie nach Afghanistan, berichtete von dort als einzige deutsche Journalist:in. Wie daraus Geschichten wurden, die Mut machen, hören Sie in der Sendung. Sie hören aber auch, wie und warum sie mit 28 Jahren Pflegemutter eines 16-Jährigen wurde und warum es ihr gelang, nach dem Fall von Kabul, fünfzehn Familien, mit denen sie zusammengearbeitet hatte, in Deutschland eine sichere Zukunft zu ermöglichen.
    Ihr neues Buch: „Wie wir die Welt sehen. Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien“, ist gerade erschienen und schon in die Spiegel Bestsellerliste geklettert.
    (Erstsendung 13.03.2022)
    55 min
  • Andrea Schwarz - Ich suche das Leben
    Andrea Schwarz - Ich suche das Leben
    „Ich bin Lust am Leben“. „Ich suche und finde das Leben in mir“. „Und jeden Tag mehr leben“. Die Seelsorgerin und Schriftstellerin Andrea Schwarz ist Bestsellerautorin und hat viele Bücher geschrieben. Mehr als 50 sind es inzwischen. Und alle Bücher von Andrea Schwarz drehen sich um das Leben. Oft schreibt sie dabei auch über ihr eigenes Leben. Warum Andrea Schwarz so viel über das Leben schreibt und welches Leben sie dabei meint, das ist unser Thema in dieser Sendung. (Erstsendung 06.03.2022)
    52 min
  • Karl Becker - Lehrer für Menschen
    Karl Becker - Lehrer für Menschen
    3 mal 3 ist Null, ist Null singt der berühmte Lehrer Welsch, der ein Traum von einem Lehrer war, in dem ebenso berühmten Karnevalslied. Karl Becker war nicht nur Schulleiter, an der Schule, oder präzise, der Nachfolgeschule, vom Lehrer Welsch, sondern er war auch genauso sozial engagiert und wollte immer ein "Lehrer für die Menschen sein".
    Eine Sendung darüber, wie Kinder singen und lachen und so glücklich wie möglich lernen.
    57 min
  • Menschen
    3 mal 3 ist Null, ist Null singt der berühmte Lehrer Welsch, der ein Traum von einem Lehrer war, in dem ebenso berühmten Karnevalslied. Karl Becker war nicht nur Schulleiter, an der Schule, oder präzise, der Nachfolgeschule, vom Lehrer Welsch, sondern er war auch genauso sozial engagiert und wollte immer ein "Lehrer für die Menschen sein".
    Eine Sendung darüber, wie Kinder singen und lachen und so glücklich wie möglich lernen.
    57 min
  • Menschen
    Sinn ist wichtiger als Glück. Und, wenn wir wollen, dass unser Leben gelingt, müssen wir denken, ist die Philosophin und Theologin Dr. Dr. Katharina Ceming überzeugt. Und zwar, auch das ist wichtig, richtig denken. Denn Katharina Ceming glaubt, dass wir nicht zu viel, sondern zu wenig denken. Warum es uns als Einzelne und als Gesellschaft nicht bekommt, wenn wir zu wenig das Richtige denken – und was das Richtige denn überhaupt ist – das ist unser Thema heut in der Sendung mit Katharina Ceming.
    Mystik und Menschenrechte
    Warum Sinn wichtiger als Glück ist, erklärt Katharina Ceming in ihrem neuen Buch „Sinn – erfüllt“ - und in der Sendung. Dabei geht es darum, dass an Glück natürlich nichts falsch ist, das Leben aber mehr als Glück zu bieten hat.
    Katharina Ceming war eine schlechte Schülerin. Zum Glück aber hatte sie gute Lehrer:innen. Nach der Schule startete sie durch. Ihre eigentliche Liebe galt der Philosophie. Weil es die aber in Bayern nicht als Schulfach gab,  promovierte Katharina Ceming einfach in katholischer Theologie und in Philosophie, forschte über Mystik und Menschenrechte und setzte noch eine Professur in Theologie obenauf.
    Denken hilft
    2010 zieht Katharina Ceming Bilanz, ändert ihr Leben radikal und macht sich als freiberufliche Philosophin selbstständig. Wie sie die ersten harten Jahre bewältigt und fortan viel Freude mit philosophischen Reisen und Seminaren und dem Philosophieren mit Erwachsenen hat, hören Sie in der Sendung.
    Dort hören Sie auch, wann und wie denken zwar hilft, aber leider bei Verschwörungsglauben nicht hilft. Und dann sprechen wir noch darüber, warum Katharina Ceming die antiken Philosophen liebt und das mediterrane Denken von Albert Camus auch, warum Mutter werden das Leben nochmal auf den Kopf gestellt hat und was sich Katharina Ceming noch wünscht, erzählen wir auch.
    55 min
  • Katharina Ceming: Warum Sinn wichtiger als Glück ist und denken hilft
    Katharina Ceming: Warum Sinn wichtiger als Glück ist und denken hilft
    Sinn ist wichtiger als Glück. Und, wenn wir wollen, dass unser Leben gelingt, müssen wir denken, ist die Philosophin und Theologin Dr. Dr. Katharina Ceming überzeugt. Und zwar, auch das ist wichtig, richtig denken. Denn Katharina Ceming glaubt, dass wir nicht zu viel, sondern zu wenig denken. Warum es uns als Einzelne und als Gesellschaft nicht bekommt, wenn wir zu wenig das Richtige denken – und was das Richtige denn überhaupt ist – das ist unser Thema heut in der Sendung mit Katharina Ceming.
    Mystik und Menschenrechte
    Warum Sinn wichtiger als Glück ist, erklärt Katharina Ceming in ihrem neuen Buch „Sinn – erfüllt“ - und in der Sendung. Dabei geht es darum, dass an Glück natürlich nichts falsch ist, das Leben aber mehr als Glück zu bieten hat.
    Katharina Ceming war eine schlechte Schülerin. Zum Glück aber hatte sie gute Lehrer:innen. Nach der Schule startete sie durch. Ihre eigentliche Liebe galt der Philosophie. Weil es die aber in Bayern nicht als Schulfach gab,  promovierte Katharina Ceming einfach in katholischer Theologie und in Philosophie, forschte über Mystik und Menschenrechte und setzte noch eine Professur in Theologie obenauf.
    Denken hilft
    2010 zieht Katharina Ceming Bilanz, ändert ihr Leben radikal und macht sich als freiberufliche Philosophin selbstständig. Wie sie die ersten harten Jahre bewältigt und fortan viel Freude mit philosophischen Reisen und Seminaren und dem Philosophieren mit Erwachsenen hat, hören Sie in der Sendung.
    Dort hören Sie auch, wann und wie denken zwar hilft, aber leider bei Verschwörungsglauben nicht hilft. Und dann sprechen wir noch darüber, warum Katharina Ceming die antiken Philosophen liebt und das mediterrane Denken von Albert Camus auch, warum Mutter werden das Leben nochmal auf den Kopf gestellt hat und was sich Katharina Ceming noch wünscht, erzählen wir auch.
    (Erstsendung 20.02.2022)
    55 min
  • Felix Kolb - Wie verändert sich Gesellschaft?
    Felix Kolb - Wie verändert sich Gesellschaft?
    Wann und wie kann man eine Gesellschaft verändern? Das ist die Frage, die Felix Kolb umtreibt.
    Theoretisch hat der Politikwissenschaftler sich in seiner Dissertation in den USA mit der Frage beschäftigt,  praktisch sucht Felix Kolb seither nach Wegen die Theorie Wirklichkeit werden zu lassen. Z.B. im Vorstand von Campact, einer politischen Bürgerbewegung mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern.
    Warum Felix Kolb schon als Jugendlicher gemerkt hat, dass die Welt voller Ungerechtigkeiten ist, welche Erfahrungen er im Naturschutz und in der Anti-AKW-Bewegung mit gewaltlosem Widerstand nach Gandhi gemacht hat, wie er in den USA die Kraft von Kampagnen entdeckte und warum das Vaterwerden eine Wende war - über all das sprechen wir in der Sendung.
    54 min

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Jede Woche war ein Gast eingeladen, eine Stunde lang aus seinem Leben zu erzählen. Ein intensives Gespräch über das, was zählt. Die Sendung wurde im Januar 2023 eingestellt.

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