Julian Genter zieht Bilanz zur Handwerk goes KI
Resümee der Messe Handwerk goes KI
Über diese Episode: In dieser Abschlussfolge zur Messe „Handwerk goes KI“ zieht der Podcast gemeinsam mit Julian Genter, dem Hauptorganisator von der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, ein ausführliches Fazit.
Trotz extremer Außentemperaturen von 38 bis 39 Grad war die Veranstaltung in der Zeche Hansemann ein voller Erfolg-
In dieser Episode beleuchtet Julian Genter von der Handwerkskammer Dortmund die Highlights der Messe, den Abbau von Berührungsängsten mit Künstlicher Intelligenz im Handwerk und wirft einen Blick auf die Zukunft der Veranstaltung.
Die wichtigsten Themen und Highlights:
Besucherandrang und Atmosphäre: Mit über 270 Teilnehmern aus dem Kreis der Aussteller sowie weiteren Besuchern und Kammer-Mitarbeitern waren in der Spitze bis zu 400 Personen vor Ort.
Besonders gelobt wurde die familiäre Atmosphäre sowie die erstklassige Organisation.
Prominente Speaker & beeindruckende Demos:
Der HWK-Präsident hielt eine Ansprache – zunächst jedoch in Form eines täuschend echten KI-Avatars, der lediglich mit einem 10-15-minütigen Sprachsample und einem Foto erstellt wurde. Er zeigte zudem tiefes technisches Fachwissen beim Rundgang über die Messe.
Christoph Krause (MDZH) rüttelte das Publikum mit einer energiegeladenen Keynote wach.
Jannes Büse (Wallon) demonstrierte als Aussteller und Speaker, wie man Digitalisierung und KI-Umbruch mit einfachen Mitteln erfolgreich umsetzt.
KI als Motor für Prozessoptimierung: Eine der größten Erkenntnisse der Messe war, dass die Einführung von KI Handwerker dazu zwingt, über ihre eigenen Arbeitsabläufe nachzudenken
. Allein das Visualisieren von Prozessen (z.B. durch Flowcharts) deckt doppelte Arbeitsschritte auf und bietet einen enormen Mehrwert, noch bevor überhaupt Software gekauft wird.
Der größte KI-Nutzen fürs Handwerk: Aktuell liegt das größte Potenzial im Büro und bei bürokratischen Aufgaben, wo KI lästige Routine- und Fleißarbeiten abnehmen kann.
Direkte Kommunikation auf Augenhöhe: Die Besucher warteten nicht passiv, sondern suchten aktiv das Gespräch an den Ständen.
Getreu der "Handwerkersprache" zählten keine theoretischen Ausschweifungen, sondern klare Fakten: „Was kostet das und was habe ich davon?“
Viele Aussteller konnten dadurch bereits vor Ort unmittelbares Neugeschäft und tiefgehende Kooperationen generieren.
Ausblick auf die nächste Messe: Aufgrund des großen Erfolgs und einer Warteliste von 10-12 weiteren Firmen denkt die Handwerkskammer über eine größere Räumlichkeit nach.
Um die hohe Qualität der Veranstaltung (inkl. der Workshops und des Caterings) zu halten, wird die Messe voraussichtlich nicht mehr jährlich, sondern alle zwei Jahre stattfinden – wir können uns also auf 2028 freuen.
Danksagungen: Ein besonderer Dank von Julian Genter geht an die Kommunikationsabteilung der HWK an das Podcast-Team für die Begleitung (Messepodcast und Beyond Audio), an alle Helfer im Hintergrund, die Aussteller und natürlich die Besucher, die trotz der Hitze so zahlreich erschienen sind